Entwickler-Ecke
Off Topic - NAS System Beratung
Dude566 - Do 28.04.11 14:00
Titel: NAS System Beratung
Hallo Leute,
ich wollte mir in nächster Zukunft ein NAS System zur Datensicherung und Zentralisierung zulegen.
Habt ihr selbst welche im Einsatz und kennt die Kniffe?
Da gibt es ja wohl auch große Unterschiede, sowohl in der Leistung als auch im Preis.
Bei manchen bin ich mir nicht mal sicher mit welcher Software sie betrieben werden und andere haben Windows Homeserver.
Worauf sollte ich beim Kauf achten?
Voraussetzungen sind:
- Speicher im Heimnetz für Bilder, Videos, Dokumente etc.
- Backup-Funktion
- einfache Bedienung und Administration
- evtl. Backup auf externe Festplatte via USB
Habe ich irgendwas vergessen? Wenn ja dann klärt mich doch bitte auf. ;)
Hier mal ein Modell was an meiner Obergrenze für den Preis liegt, mir aber bisher auf den ersten Blick zusagt:
http://www.amazon.de/Acer-Aspire-easyStore-NAS-System-Windows/dp/B003KHJ5FG/ref=sr_1_35?ie=UTF8&qid=1303991487&sr=8-35
Schönen Gruß,
Dude566
jaevencooler - Do 28.04.11 15:19
Moin, Moin,
also wir haben auch sehr gute Erfahrungen mit QNAP gemacht.
http://www.qnap.com/de/
kannst Du Dir ja mal anschauen.
Sehr robust und zuverlässig !
Beste Grüße
Michael
IsNull - Do 28.04.11 15:26
Ich mag die NAS von
http://www.synology.com/deu/index.php
Der einzige Nachteil bei denen ist teilweise, dass es ein ziemliches gefrickel ist, wenn man da ein eigenes *Nix OS unterbringen will.
Synology's haben eine gute & simple Weboberfläche, USB Ports damit man auch externe HDs schnell dem ganzen Netz zur Verfügung stellen kann / Backups erstellen kann.
Gerd Kayser - Do 28.04.11 17:01
Dude566 hat folgendes geschrieben : |
| Habt ihr selbst welche im Einsatz und kennt die Kniffe? |
Ich habe hier eine Buffalo TeraStation im Einsatz (4 Platten a 250 GB im Raid0-Verbund).
| Zitat: |
| Worauf sollte ich beim Kauf achten? |
Achte auf eine schnelle Netzwerkanbindung. Was nützt die größte Sicherungsplatte, wenn die Datensicherung wegen einer lahmen Anbindung einige Stunden läuft ...
IsNull - Do 28.04.11 17:32
Raid0 auf einem NAS - Dir würde ich meine Daten aber nicht anvertrauen :-P
Wenn es dir auch nur eine der 4 HDs nimmt, wird es eklig ;)
Ich habe bei meinen 4HDs ein RAID 5, da ich ein NAS als sicheres zentrales Speichermedium ansehe, dafür aber bei Desktops auf Raid0/SSD setzte.
Gerd Kayser - Do 28.04.11 18:01
IsNull hat folgendes geschrieben : |
| Raid0 auf einem NAS - Dir würde ich meine Daten aber nicht anvertrauen :-P |
Auf der TeraStation liegen nur meine Festplattenimages. Fällt die Platte eines PCs aus, habe ich die Images auf der TeraStation. Fällt die TeraStation aus, habe ich die Daten noch auf der Platte meines PCs. Also, wo ist denn da das Problem? Natürlich könnte ich ein Sicherungssystem zur Sicherung des Sicherungssystems eines anderen Sicherungssystemes installieren. Nur sehe ich keinen Sinn darin. ;-)
Dude566 - Do 28.04.11 18:37
Ich gebe aber
IsNull recht, denn ich habe ja gesagt, dass ich ein NAS für ein zentrales Backupsystem brauche auf dem auch Fotos, Videos und Dokumente liegen, die nicht unbedingt noch auf einem PC oder Notebook im Netzwerk hinterlegt sind. ;)
Gerd Kayser - Do 28.04.11 19:20
Dude566 hat folgendes geschrieben : |
| auf dem auch Fotos, Videos und Dokumente liegen, die nicht unbedingt noch auf einem PC oder Notebook im Netzwerk hinterlegt sind. ;) |
Also ungesicherte Daten. Was meinste, welches Risiko größer ist? Die Daten durch einen Plattenfehler zu verlieren? Oder Dateien versehentlich zu löschen oder zu überschreiben? Im 2. Fall nützt Dir ein Raid5 überhaupt nix.
Dude566 - Do 28.04.11 20:02
Scheinbar kannst du nicht lesen, ich möchte einfach nur einen zentralen Platz wo ich Daten hinterlegen kann, der sich regelmäßig auf eine zweite Festplatte und eine externe spiegelt. :roll:
Von überschreiben oder irgendwelchen Systemabstürzen war nie die Rede.
Abgesehen davon, lösche ich Daten nicht einfach ungewollt und beschwere mich dann. Mir geht es um das sichere zentrale Sichern von Dateien auf die ich von mehrere Clients Zugriff haben möchte. Und ja da sollen dann auch unter anderem komplette Systembackups von meinen Rechner drauf. ;)
Gerd Kayser - Do 28.04.11 22:47
Dude566 hat folgendes geschrieben : |
| Scheinbar kannst du nicht lesen, |
Ich kann sehr gut lesen. Aber kannst Du auch gut und
freundlich schreiben? ;-)
IsNull hat geschrieben, daß er mir seine Daten wegen Raid0 nicht anvertrauen würde. Und Du hast ihm Recht gegeben. Jedenfalls lese ich das so. Es ist egal, ob auf einem System Raid0 oder sonstwas läuft. Entscheidend ist allein, daß man die Daten
jederzeit wiederherstellen kann. Sonst kann man sich ja die ganze Mühe sparen.
| Zitat: |
| zentralen Platz wo ich Daten hinterlegen kann, der sich regelmäßig auf eine zweite Festplatte und eine externe spiegelt |
Spiegeln ist ja keine Datensicherung gegen zum Beispiel unbeabsichtigtes Löschen. Du meintest hoffentlich ein Backup bzw. eine Kopie, sonst hättest du ggf. einen Datenverlust.
| Zitat: |
| Abgesehen davon, lösche ich Daten nicht einfach ungewollt und beschwere mich dann. |
Beschweren vielleicht nicht. Aber in Bezug auf Flüche wäre ich mir da nicht so sicher. ;-)
Dude566 - Do 28.04.11 23:02
Ich meinte damit nicht, dass ich dir nicht traue, ich wollte nur beim Thema bleiben das ich es als zentralen Datenspeicher nutzen möchte und daher Raid0 wegen des Backups eher ungeeignet ist. ;)
Ich hab nur nicht so freundlich geantwortet da deins auch nicht so klang und ich hier kein Offtopic-Gelaber haben möchte was an meinen Fragen vorbei geht. Also es tut mir leid wenn ich dir unrecht getan haben sollte, aber ich habe meine Gründe ja schon erläutert.
So, und nun mal zum Thema:
Habe gerade gelesen das der Acer Easystore Schwächen bei der Wiedergabe von Streams und mehrfachem Zugriff zeigt, denke allerdings nicht das mich das sonderbar stören würde. Was meint ihr?
http://www.pcwelt.de/produkte/Acer-Aspire-Easystore-H341-1362614.html
Edit: Der Hauptspeicher wo die Daten von mehreren Clients liegt sollte halt regelmäßig auf die zweite Festplatte gespiegelt werden und auf eine Externe. Ich hoffe es ist jetzt klar was gemeint ist.
Hobby-Programmierer - Do 28.04.11 23:31
aus der Hilfe von WHS ...
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Sie können über die Registerkarte Freigegebene Ordner auf der Windows® Home Server-Konsole die Eigenschaften von freigegebenen Ordnern auf Ihrem Heimserver anzeigen oder freigegebene Ordner hinzufügen, öffnen und entfernen. Bei freigegebenen Ordnern handelt es sich um Orte, an denen Sie Dateien auf Ihrem Heimserver organisieren und speichern können, um diese Ordner für andere Personen in Ihrem Heimnetzwerk freizugeben.
Die folgenden Informationen werden zu jedem freigegebenen Ordner in Windows Home Server angezeigt:
...
- Duplizierung
Gibt an, ob die Ordnerduplizierung aktiviert oder deaktiviert ist. Bei der Ordnerduplizierung handelt es sich um eine Technologie, bei der Ordner und Dateien auf mehrere Festplatten gleichzeitig dupliziert werden. Alle Ordner, für welche die Ordnerduplizierung aktiviert ist, benötigen den doppelten Serverspeicher.
Wenn Sie die Ordnerduplizierung aktivieren und dann eine Festplatte ausfällt, gehen keine Dateien verloren, die in einem freigegebenen Ordner gespeichert sind. Ausgefallene Festplatten sollten so schnell wie möglich ersetzt werden.
...
Windows Home Server erstellt automatisch die folgenden freigegebenen Ordner:
Musik
Fotos
Öffentlich
Software
Videos
Außerdem wird automatisch für jedes Benutzerkonto ein persönlicher freigegebener Ordner erstellt. Standardmäßig kann kein anderes Benutzerkonto auf diesen persönlichen freigegebenen Ordner zugreifen.
Sie können mithilfe der Seite Eigenschaften für diesen freigegebenen Ordner ändern, welche Personen auf die Dateien in einem freigegebenen Ordner zugreifen können.
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Mit dem Streamen habe ich keine Erfahrung aber bei mir hier laufen 4 Laptops und 2 Pc. Selbst wenn mehrere Geräte ein System-Backup machen oder sonstwie auf den Server drauf zu greifen, gabs noch nie Probleme. Ich habe auch einen Chat auf dem Server laufen, bisher ebenfalls ohne Prob.
Dude566 - Do 28.04.11 23:49
Genauso will ich das, jeder soll seine eigenen Daten haben aber auch ein gemeinsamer Ordner oder eben Freigaben, sodass ich von mehreren Clients auf die selben Daten zugreifen kann und jeder etwas daran verändern kann.
Chemiker - Mo 09.05.11 20:48
Hallo Dude566,
der Acer ist ein Server und ich würde diesen immer einem NAS-Gerät vorziehen. Es werden regelmäßig Backups gemacht, die lassen sich auch zurückspielen. Das ist aber nur eine Funktion die der Homeserver zur Verfügung stellt. Bis Du sicher das Du gleichzeitig mit mehreren PCs auf dem NAS zugreifen kannst? Bei meinem NAS geht nur lesen gleichzeitig, schreiben nicht.
Bis bald Chemiker
mandras - Mo 26.09.11 14:30
Dude566 hat folgendes geschrieben : |
Hallo Leute,
ich wollte mir in nächster Zukunft ein NAS System zur Datensicherung und Zentralisierung zulegen.
Habt ihr selbst welche im Einsatz und kennt die Kniffe? |
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit einem Synology-Gerät gemacht, das muß bei uns aber auch gleich noch als Mailserver mit herhalten. Gibts in vielen Varianten von stromsparend bis mehrere Platteneinschübe. Die kleineren Versionen schaffen aufgrund des nicht so leistungsfähigen Prozessors leider nur ca. 60% der Bandbreite der eingebauten Gigabit-Schnittstelle, kann sein daß mehr drin ist.
Moderiert von
Narses: Überflüssige Zeilenumbrüche/Leerzeilen entfernt, Zitat repariert.
Dude566 - Mo 26.09.11 14:38
Und wie sieht es bei denen in Bezug auf meine Fragen aus dem Post über deinem aus?
mandras - Mo 26.09.11 18:03
1) Die Geräte laufen unter einer Linux-Version und bieten eine (meiner Meinung nach recht gut gelungenen) Webadmin-Oberfläche.
Das Linux liegt auf der (meist extra zu erwerbenden) Festplatte und muß vorher mittels einer Windows-Software installiert werden.
Einen Vergleich zu den oben genannten Geräten kann ich nicht machen, ich habe bisher nur dieses verbaut.
Je nach Leistung werden verschiedene Prozessoren verbaut. Die von mir verwendete DS111 läuft mit 800MHz, ist aber kein X86-kompatibler Prozessor wenn ich mich recht erinnere.
Dude566 - Mo 26.09.11 22:46
Also ist das in der Regeln so, dass der Server mit einem Client via Remotesoftware auch erst mal mit einem OS bespielt werden muss? DVD-Laufwerk hat man ja in den meisten fällen nicht mit dabei.
mandras - Di 27.09.11 00:49
Dude566 hat folgendes geschrieben : |
| Also ist das in der Regeln so, dass der Server mit einem Client via Remotesoftware auch erst mal mit einem OS bespielt werden muss? DVD-Laufwerk hat man ja in den meisten fällen nicht mit dabei. |
Das kann ich nicht beantworten. Mein Weg war folgender:
Kunde sagt "Anforderungen: ..."
Ich suchte dann was passendes aus obwohl ich damit noch nie zu tun hatte.
Dann bestellte ich das Gerät und zusätzlich eine passende Notebookplatte.
Nach dem Zusammenbau wollte ich konfigurieren und stand erstmal vor der Hürde über eine Winddows-Software das Gerät mit seiner Firmware zu bespielen. Das verwirrte mich zuerst.
Nachdem das abgeschlossen war hatte ich ein typisches Linux-Gerät vor mir was so funktionierte wie ich es von Linux kannte.
Ich glaube, "in der Regel" geht es einfacher, nach meinen Recherchen sind zumindest die ACER-Geräte "out-of-the-box" unkomplizierter.
Aber wie gesagt, ich lebe in beiden Welten, das Linux-Config hat mich nicht weiter gestört, für ein fertiges Gerät nur überrascht.
Dude566 - Di 27.09.11 21:36
Die Frage ist ja, ob das jeweilige OS den Anforderungen gerecht wird, ich möchte auf jeden Fall Backups machen können, am besten einige Dienste wie Apache, FTP und MySQL sollten auch gehen.
Wenn Windows Home Server dem gerecht wird, ist es wohl die für mich simpelste Lösung.
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