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Off Topic - C# lernen


Delete - Sa 21.01.12 16:55
Titel: C# lernen
Tag liebe Community,
bin 14 Jahre alt und versuche die Prorgrammiersprache C# zu lernen.
Ich lerne mit Büchern...
Wie habt ihr C# erlernt?
Ist das das richtige Alter um anzufangen?
*Benutze Visual Studio 2010 Ultimate...


Delphi-Laie - Sa 21.01.12 17:35

user profile iconMasterA162 hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Tag liebe Community,
bin 14 Jahre alt und versuche die Prorgrammiersprache C# zu lernen.
Ich lerne mit Büchern...


Für den Anfang gut, und anfänglich kommt man auch gut damit voran. Was fehlt, ist eben die Praxis, die meistens schnelle Ernüchterung bedeutet. Also, recht bald das Visual-Studio (gibt es auch als sog. "Express" in einer Gratisvariante) besorgen, installieren und damit experimentieren.

user profile iconMasterA162 hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Wie habt ihr C# erlernt?


Eher gar nicht, weil mir Pascal besser gefällt.

user profile iconMasterA162 hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Ist das das richtige Alter um anzufangen?


Jedes Alter, in dem man sich dafür interessiert und man die intellektuellen Voraussetzungen mitbringt, ist richtig. Allerdings, je früher, desto besser, das ist bei allem Lernen ein eherner Grundsatz. Mit 14 Lenzen (Gymnasiast?) sollte es möglich sein.


Delete - Sa 21.01.12 17:48

user profile iconDelphi-Laie hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
user profile iconMasterA162 hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Tag liebe Community,
bin 14 Jahre alt und versuche die Prorgrammiersprache C# zu lernen.
Ich lerne mit Büchern...


Für den Anfang gut, und anfänglich kommt man auch gut damit voran. Was fehlt, ist eben die Praxis, die meistens schnelle Ernüchterung bedeutet. Also, recht bald das Visual-Studio (gibt es auch als sog. "Express" in einer Gratisvariante) besorgen, installieren und damit experimentieren.

user profile iconMasterA162 hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Wie habt ihr C# erlernt?


Eher gar nicht, weil mir Pascal besser gefällt.

user profile iconMasterA162 hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Ist das das richtige Alter um anzufangen?


Jedes Alter, in dem man sich dafür interessiert und man die intellektuellen Voraussetzungen mitbringt, ist richtig. Allerdings, je früher, desto besser, das ist bei allem Lernen ein eherner Grundsatz. Mit 14 Lenzen (Gymnasiast?) sollte es möglich sein.


Danke für die Antwort,
Ja ich bin Gymnasiast ;)


Delphi-Laie - Sa 21.01.12 17:53

user profile iconMasterA162 hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Ja ich bin Gymnsiast ;)


Dann sind Programmier-/Informatikkenntnisse nicht nur nützlich, sondern unentbehrlich.

Also, "ran an den Speck"!


jaenicke - Sa 21.01.12 19:30

user profile iconMasterA162 hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Ich lerne mit Büchern...
Wie habt ihr C# erlernt?
Ich habe hauptsächlich einfach nur mit der Hilfe gelernt. Sowohl meine erste Sprache QBasic als auch Turbo Pascal und Delphi, wohin ich relativ schnell umgeschwenkt bin.

Heute hast du im Gegensatz zu damals aber den Riesenvorteil, dass du auch im Internet sehr viele Informationen findest. Zum Beispiel hier:
http://msdn.microsoft.com/de-de/library/kx37x362.aspx

Aber selbst wenn du nicht primär mit der Hilfe / Dokumentation lernst, ist es bei .NET Sprachen wie C# sehr wichtig, dass du dir die MSDN Dokumentation anschaust um dort nach Befehlen suchen zu können. Mittlerweile gibt es dort auch sehr viel auf deutsch, was in deinem Alter ja vermutlich noch wichtig ist. Hier zum Beispiel die Hilfe zum RichEdit Control:
http://msdn.microsoft.com/de-de/library/system.windows.controls.richtextbox.aspx

Wenn du später mehr in der Richtung machen willst, kommst du um Englisch aber kaum herum. Beruflich geht es als Softwareentwickler z.B. so gut wie gar nicht ohne gute Englischkenntnisse. ;-) Und falls du später z.B. in die Richtung Informatik-Studium gehen willst, solltest du auch in Mathematik relativ gut sein.
Aber das nur zur Orientierung, das dauert bei dir ja noch ein paar Jahre... ;-)

Ja, und das allerwichtigste hat Delphi-Laie schon geschrieben:
Praxis sammeln, einfach experimentieren, schauen was passiert, was für Fehler wann kommen und was sie heißen, das bringt am Anfang am meisten.


Ralf Jansen - So 22.01.12 15:55

Zitat:
Ich lerne mit Büchern...
Wie habt ihr C# erlernt?


Dir Frage ist wohl eher wie habt ihr Programmieren gelernt ;) Die meisten hier die Antworten werden ja wahrscheinlich bereits eine Vita mit mehreren Sprachen hinter sich. Da hat man andere Probleme als du. Wenn man sich einer neuen Sprache nähert geht es meist nur noch darum was macht die neue Sprache anders als die Sprachen die man schon kennt. Die grundlegenden Programmierkonzepte sind ja üblicherweise ähnlich und es geht nur um syntaktische Feinheiten(jetzt mal abgesehen von den Fällen wo sich auch das Programmiermodell ändert also z.B von OO nach Funktional) und das viel aufwändigere kennen lernen eines neuen Frameworks in dem sich die Sprache bewegt und das man braucht um irgendwas sinnvolles zu programmieren (Windows API, .Net Runtime, Java Runtime oder spezielle Techniken wie WCF, WPF, ADO, DirectX etc.).

Bei mir funktioniert das abarbeiten eine Buches mit abstrakten kleinen Programmieraufgaben nicht. Ich brauche ein konkretes Problem das ich lösen möchte und an dem am Ende dann auch ein Erfolgserlebnis steht wenn es geschafft ist. Ich würde, sobald zumindest ein gewisses Grundverständnis der Programmierung da ist, dir empfehlen eine konkrete Aufgabe zu suchen und zu lösen. Deine Bücher würdest du dann eher als Nachschlagewerk verwenden anstatt als Anleitung. Wenn du mal eine konkrete Aufgabe vor Augen hast solltest du hier nachfragen. Als Anfänger hat man üblicherweise Probleme denn Schwierigkeitsgrad einer Aufgabe einzuschätzen. Da können wir dann behilflich sein.


Delphi-Laie - So 22.01.12 18:51

Ich stimme zu, daß man am besten über selbstgewählte oder zumindest "erzwungene" Aufgabenlösungen besser lernt, als die simplifizierten, gekünstelten und eher langweiligen Beispiele in Büchern nachzuvollziehen. Das ist aber keine Kritik an deren Autoren, sondern liegt in der Sache selbst begründet. Man beschäftigt und identifiziert sich einfach intensiver und aktiver mit den Dingen, deren Lösung man sich erwünscht.


Delete - So 22.01.12 21:25

user profile iconDelphi-Laie hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Ich stimme zu, daß man am besten über selbstgewählte oder zumindest "erzwungene" Aufgabenlösungen besser lernt, als die simplifizierten, gekünstelten und eher langweiligen Beispiele in Büchern nachzuvollziehen. Das ist aber keine Kritik an deren Autoren, sondern liegt in der Sache selbst begründet. Man beschäftigt und identifiziert sich einfach intensiver und aktiver mit den Dingen, deren Lösung man sich erwünscht.


Naja aber ich sollte doch erstmal die Grundlagen lernen mit den Büchern...


C# - So 22.01.12 21:56

Also ich bin gerade auch noch am C# lernen. Parallel hab ich jetzt seit kurzem noch mit C++ angefangen aber das ist hier nebensächlich. Ich habe in der 10. Klasse (Realschule) zum ersten mal erfahren wie programmieren eigentlicht funktioniert. Vorher hatte ich absolut 0 Ahnung von dem Thema. Dann habe ich mit QBasic angefangen weil das für ein Technikprojekt nötig war. Später habe ich dann damit ein Spiel programmiert (ca. 2500 Zeilen) und danach habe ich mit Visual Basic weiter gemacht (ca. ein halben Jahr). Dann hab ich mit C# angefangen. Das mach ich jetzt seit ca. 2 Jahren.
Ich habe bis jetzt alles komplett ohne Bücher geschafft. Wie user profile iconRalf Jansen schon gesagt hat, gibt es heute MSDN und den Rest des Internets xD.

Hoffe das war hilfreich.

P.S. man lernt sowieso nie aus ;)


Delete - So 22.01.12 22:07

Naja mit was ist es denn jetzt am besten zu lernen...
Jaa das stimmt schon mit dem nie auslernen das weis ich :D


jaenicke - So 22.01.12 22:35

user profile iconMasterA162 hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Naja mit was ist es denn jetzt am besten zu lernen...
Jedem das seine, ganz wie es ihm am besten liegt. :nixweiss:

Ich persönlich konnte z.B. Programmierbüchern nie sonderlich viel abgewinnen. Andere hingegen kommen mit solchen Büchern offenbar gut klar. Dafür haben mir die Hilfe und die reine Logik bzw. ausprobieren meistens gut geholfen. Andere kommen damit wiederum nicht gut klar.


Delete - So 22.01.12 23:57

Also ich lerne zurzeit, bin ja noch am Anfang, recht gut damit...


Mathematiker - Mo 23.01.12 00:55

Hallo MasterA162,

ich empfehle Dir schrittweise vorzugehen, d.h. auf keinen Fall sofort mit großen Projekten (etwa Spiele) zu beginnen.

An der Spezialschule für Mathematik/Naturwissenschaften in Chemnitz steigen die in der 8.Klasse mit Delphi ein und bearbeiten bis Ende der 12.Klasse u.a.
1. ein Taschenrechnerprogramm (Eingabezeilen, Schalter, Ausgabezeilen)
2. einfache grafische Objekte (Kreis, Rechteck) und deren Gestaltung, inkl. der TTimer-Komponente. Im Ergebnis entsteht ein Programm zur Simulation einer Ampel.
3. ein Berechnungsprogramm für rechtwinklige Dreiecke, auch mit grafischer, maßstabsgerechter Darstellung
4. Verwendung komplexerer Datentypen (u.a. String), z.B. beim Umsetzen der Cäsar- und Vigenere-Chiffre
5. Darstellung grafischer Objekte mit affinen Abbildungen (Drehen, Spiegeln, ...)
6. Arbeiten mit Files: z.B. Laden und Speichern von Koordinaten verschiedener Polyeder, anschließend deren Darstellung in Zweitafelprojektion oder die Verwaltung kleiner Datensätze (Records)
7. Höhere Datenstrukturen (Pointer, Listen, Bäume) und deren Anwendung bei Sortier- und Suchverfahren
8. Simulation chaotischer Systeme (Game of Life, Fraktale, Attraktoren)
9. Verschlüsselungsverfahren, u.a. RSA, ElGamal, visuelle Kryptografie, ...
usw. usf.
D.h., die Grundstrukturen, Komponenten und Algorithmen werden schrittweise eingeführt. Anspruchsvolle Probleme (Netzanwendungen, Datenbanken, usw.) werden nur dann möglich, wenn man das Grundhandwerk beherrscht.
Schlecht können die in Chemnitz nicht sein, denn in den letzten Jahren hatten die immerhin 1 Bundessieger und mehrere weitere Preisträger beim Bundeswettbewerb "Jugend forscht" im Fachbereich Mathe/Informatik.

Natürlich sind die genannten Beispiele nur Beispiele. Jeder muss, seinen eigenen Interessen nach, die Themen wählen.
Mein Vorschlag: Eigene, am Anfang nicht zu komplexe, Probleme suchen und diese einfach umsetzen. Und wenn es nicht so richtig funktioniert, nicht verzweifeln.

Beste Grüße
Mathematiker


Delphi-Laie - Mo 23.01.12 10:39

Und den armen Kerlen rauchen die Köpfe....aber bekanntlich kommt nichts von allein.

Gut, eine Spezialschule mit lauter kleinen Einsteins, dennoch habe ich das Gefühl, daß die Forderungen bewußt am Limit (oder sogar darüber hinaus) angesetzt sind. Nach dem Abitur kann man im Grundstudium der Informatik beruhigt einen Gang zurückschalten (ohne unachtsam zu werden), wenn man nicht schon ein Dissertationsthema im Hinterkopf hat.


Delete - Mo 23.01.12 17:38

Danke Mathematiker und Delphi-Lai.
Aber nur nochmal so, ich will C# erleben nicht Delphi ;)


JuniorProgrammierer86 - Di 24.01.12 18:20

also ich muss sagen habe damals in der Ausbildung C++ gelernt, aber C# ist gar nicht mein Fall - weiss auch nicht warum...gefällt mir jetzt Java im Studium besser! :)


Delete - Di 24.01.12 18:56

Naja muss doch nicht heisen das C# schlechter ist..?


jaenicke - Di 24.01.12 19:43

C# hat gegenüber Delphi durchaus einige Vorteile, aber auch Nachteile. Wie eben bei jeder Sprache. Deshalb kann man ja beruflich mit einer Sprache alleine nicht so viel anfangen. Für manche Aspekte eignet sich eben mal die eine Sprache besser und für andere eine andere.


Delete - Di 24.01.12 21:27

Hmm.. Dann denke ich bleib ich bei C#..
Wie lange brauch man eigentlich um eine Programmiersprache bzw. C# ziemlich gut zu beherrschen?


jaenicke - Di 24.01.12 22:11

Ein paar Jahre, kommt darauf an wie viel man sich damit beschäftigt. Kleine Programme kann man natürlich relativ schnell schreiben, aber wirklich beherrschen dauert schon relativ lange.


Trashkid2000 - Di 24.01.12 22:25

Naja, die Sprache inkl. Erweiterungen wie LINQ wielleicht nicht gar so lange... Aber Du musst Dich auch ständig weiterbilden, denn mit jedem Framework kommen neue Features.

Aber es ist ja auch immer die Frage, was Du mit C# machen willst, bzw. welche Sachen Du damit ansprechen oder steuern willst... Ich meine, die Programmiersprache ansich macht es nicht, was dazu kommt ist die Kommunikation mit SQL-Servern, Frameworks, die man nicht kennt, Probleme, die man vorher nicht kannte...
Einen guten Entwickler macht aus, dass er diese Sachen meistern kann.


Delphi-Laie - Di 24.01.12 22:29

user profile iconMasterA162 hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Hmm.. Dann denke ich bleib ich bei C#..


Gerade jetzt, wo Du noch kaum Einblick in die Sprachen hast, ist es verwunderlich, daß Du Dich jetzt schon festlegst (mit Verlaub, ohne Dir zu nahe treten zu wollen: Die Überblicks- und Entscheidungskompetenz kannst Du doch noch gar nicht haben). Schnuppere doch besser in mindestens zwei Sprachen hinein?! C# z.B. ist so untrennbar mit .Net verbunden, daß seine Zukunft auf Gedeih und Verderb davon abhängt. Es kann fatal sein, nur ein Pferd reiten zu können, wenn sich das nachträglich als das falsche herausstellt. Auf jeden Fall sollte aber mindestens C bzw. eines seiner sehr verwandten Derivate (dazu zähle ich nicht C#, aber doch z.B. C++, Java & Co.) dabeisein, denn die sind wirklich übermächtig vom Anteil her.

Was die Einstiegserfolgsquote und den Programmierspaß anbetrifft, müssen Pascal bzw. Delphi wohl kaum einen Vergleich scheuen.

user profile iconMasterA162 hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Wie lange brauch man eigentlich um eine Programmiersprache bzw. C# ziemlich gut zu beherrschen?


jaenicke sprach von Jahren, das stimmt, das ist insofern wie eine natürliche Sprache.

Ich programmiere - mit kleineren und größeren Abständen - seit Ende der 80er Jahre, das Vierteljahrhundert ist bald voll. Wie "gut" ich bisher geworden bin, sieht man an meinen Programmen. Ewiges Laienspieltheater sozusagen. Allerdings bin ich am Programmieren eigentlich überhaupt nicht interessiert, sondern nur an seinen Ergebnissen (geht das sogar den allermeisten so?). Und so wird man bis heute objektorientierte Ansätze in meinen Quelltexten vergeblich suchen.

Hinzu kommt noch, daß die Sprachen ständig weiterentwickelt werden, man hechelt letztlich immer nur hinterher, um den Anschluß zu behalten.