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Off Topic - NAS-System mit RAID gesucht
Nersgatt - Di 10.09.13 18:21
Titel: NAS-System mit RAID gesucht
Moin,
ich suche für mein Heimnetzwerk ein NAS-System, allerdings mit etwas Sicherheit. Ein RAID 1 würde mir schon reichen. Ehrlich gesagt würde mir sogar reichen, wenn automatisch einmal am Tag die Daten von Platte A nach Platte B kopiert würden.
Das ganze soll hier in meinem Heimnetzwerk laufen (4 Clients) und einfach nur Daten speichern. Keine besonderen Ansprüche an Geschwindigkeit. Ich brauch auch einen eingebauten Mediaplayer, etc, einfach nur ein Speicherknecht. Und recht günstig sollte es sein.
Kann mir jemand was empfehlen? Ich hab bei solchen Dingen so gar keinen Überblick.
Danke!
Ralf Jansen - Di 10.09.13 18:27
| Zitat: |
| Ich brauch auch einen eingebauten Mediaplayer, etc, einfach nur ein Speicherknecht |
Hier fehlt ein k?
| Zitat: |
| einfach nur ein Speicherknecht. |
Also gar kein NAS sondern es würden auch 2 gespiegelte Platten reichen?
Nersgatt - Di 10.09.13 18:46
Ralf Jansen hat folgendes geschrieben : |
| Zitat: | | Ich brauch auch einen eingebauten Mediaplayer, etc, einfach nur ein Speicherknecht |
Hier fehlt ein k? |
Äm, ja. Ich brauch KEINEN Mediaplayer, etc.
| Zitat: |
| Zitat: | | einfach nur ein Speicherknecht. |
Also gar kein NAS sondern es würden auch 2 gespiegelte Platten reichen? |
Eigentlich schon. Theoretisch würde dafür einen Raspberry PI bemühen. Ist natürlich mit etwas Basteln verbunden, aber da meine Linuxkenntnisse mehr als rudimentär sind, müsste ich mir alles zusammengoogeln. Dafür hab ich momentan leider nicht die Zeit.
Martok - Di 10.09.13 20:05
Damals(tm), als das hier anstand, gab es sowas nicht zufriedenstellend zu kaufen. Kriterium war nämlich u.a., dass es das Hausweit verlegte Gigabit Ethernet auslasten können sollte ;)
Im Endeffekt wurde es dann ein HP Microserver N36L und selbst verkonfiguriertem Linux. Mittlerweile macht der allerdings auch mehr als nur Platten aufhängen, das ist halt der Vorteil, wenn man was vollständiges da hat. War aber nicht so geplant.
Kostet natürlich signifikant Zeit und Geld sowas, und da du schreibst,
Nersgatt hat folgendes geschrieben : |
| Dafür hab ich momentan leider nicht die Zeit. |
, ist das eher nix. Andererseits, exakt dieses Setup läuft mittlerweile bei 2 anderen Menschen, die ohne Linuxkenntnisse da reingegangen sind, länger als ne Woche (neben dem Job, also nicht wirklich viel Zeit pro Tag) braucht man da nicht.
Unabhängig davon würde ich auf wechselbare Festplatten Wert legen, damit man nicht das ganze Ding tauschen muss wenn die dann mal zu klein werden.
Ralf Jansen - Di 10.09.13 20:19
| Zitat: |
| Eigentlich schon. Theoretisch würde dafür einen Raspberry PI bemühen. Ist natürlich mit etwas Basteln verbunden, aber da meine Linuxkenntnisse mehr als rudimentär sind, müsste ich mir alles zusammengoogeln. Dafür hab ich momentan leider nicht die Zeit. |
Das wäre dann ja auch ein NAS nur halt selbstgebastelt ;)
Bei den ganz günstigen Systemen kenne ich mich nicht aus. Ich vermute mal das da alle ähnlich gut/schlecht sind und man nichts prinzipiell falsch machen kann.
Wenn es etwas mehr sein darf (leider auch beim Preis) kann ich dir Synology ans Herz legen. Die Weboberfläche von den Dingern ist großartig, wird regelmäßig weiterentwickelt und versteht jeder dau. Perfekte Home-NAS Teile ;) Und wenn man irgendwann Lust auf mehr hat ist es auch nur ein Linux System wo man nach Lust und Laune dran rumschrauben kann. Ich habe auf meinem zum Beispiel svn laufen das war das einzige was es nicht vorkonfiguriert gab (damals jetzt schon) und direkt über Linux installiert werden musste. Alles andere (Wiki, Wordpress, OwnCloud, Torrent u.s.w) war nur noch ein Wunschkonzert im Webclient ;)
Nersgatt - Di 10.09.13 20:28
Martok hat folgendes geschrieben : |
Im Endeffekt wurde es dann ein HP Microserver N36L und selbst verkonfiguriertem Linux. Mittlerweile macht der allerdings auch mehr als nur Platten aufhängen, das ist halt der Vorteil, wenn man was vollständiges da hat. War aber nicht so geplant.
Kostet natürlich signifikant Zeit und Geld sowas, und da du schreibst,
Nersgatt hat folgendes geschrieben : | | Dafür hab ich momentan leider nicht die Zeit. | , ist das eher nix. Andererseits, exakt dieses Setup läuft mittlerweile bei 2 anderen Menschen, die ohne Linuxkenntnisse da reingegangen sind, länger als ne Woche (neben dem Job, also nicht wirklich viel Zeit pro Tag) braucht man da nicht.
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Momentan läuft hier ja ein Linuxserver. Das war mal ein c't VDR, den ich vor 8 Jahren gebaut hatte. Ist sogar noch ein Pentium II, der war damals schon alt, reichte aber für den Zweck. Da noch eben einen Sambaserver drauf gemacht, das hat er so nebenher erledigt. Allerdings hab ich den VDR mittlerweile durch einen neuen VDR abgelöst. Der alte konnte kein HD. Der neue läuft allerdings nicht mehr 24 Stunden am Tag, da er sich selbst einschalten kann, wenn er etwas aufnehmen soll.
Also läuft hier jetzt auch noch der alte VDR, seiner Hauptaufgabe beraubt, und frisst fleißig Strom.
Daher kommt mein Wunsch nach etwas fertigem.
Allerdings arbeite im momentan recht viel. Und nach 10 Stunden Arbeit am PC hab ich nicht noch Lust an einem Server zu basteln. Ich hab schließlich noch Frau, Kind, Hund, Garten, Motorrad und andere Hobbys, wo man sich nicht den Hintern platt sitzt. :D
Das Dingen von Pollin sieht schon mal gar nicht schlecht aus. Und mit 40 EUR auch noch preislich gut.
Edit: jetzt seh ich das erst. Den von Pollin soll man direkt an einen PC anschließen? Ist also nur ein externes Festplattengehäuse mit RAID-Controller? Genau das möchte ich nicht, ich möchte das Gerät direkt ans Netzwerk hängen. Weil keiner der Clients durchgehend eingeschaltet ist, aber auf alle Daten zugreifen können soll.
Ralf Jansen - Di 10.09.13 20:39
| Zitat: |
| Edit: jetzt seh ich das erst. Den von Pollin soll man direkt an einen PC anschließen? Ist also nur ein externes Festplattengehäuse mit RAID-Controller? Genau das möchte ich nicht, ich möchte das Gerät direkt ans Netzwerk hängen. Weil keiner der Clients durchgehend eingeschaltet ist, aber auf alle Daten zugreifen können soll. |
Oder einen Router mit USB Anschluß für Festplatten. Ist ja mittlerweile nicht mehr so selten das Router Festplatten in Netz veröffentlichen können.
Nersgatt - Di 10.09.13 20:43
[quote="
Ralf Jansen"(679775)]
| Zitat: |
| Oder einen Router mit USB Anschluß für Festplatten. Ist ja mittlerweile nicht mehr so selten das Router Festplatten in Netz veröffentlichen können. |
Meine Fritzbox kann das sogar. Hab das mal mit einem USB-Stick ausprobiert. Das hat mehr schlecht als recht funktioniert. Daher lieber etwas, das ich direkt ans Netzwerk hänge. Das D-Link-Gerät sieht da nicht schlecht aus.
Gerd Kayser - Di 10.09.13 22:44
Nersgatt hat folgendes geschrieben : |
| Kann mir jemand was empfehlen? Ich hab bei solchen Dingen so gar keinen Überblick. |
Schau mal hier nach:
http://www.arlt.com/Hardware/Netzwerk/NAS/
Achte auch auf die LAN-Anbindung. Ich habe hier noch eine ältere Buffalo-TeraStation mit 100 MBit-Anbindung. Eine Datensicherung auf eine USB3-Platte ist um den Faktor 5 bis 6 schneller als bei meiner Buffalo-TeraStation.
jfheins - Mi 11.09.13 12:14
Bei Geizhals (gh.de) kann man das auswählen. Ich habe das mal das "Zyxel NSA325 NAS-Server" gefunden, das scheint die Anforderungen zu erfüllen.
Filter war ungefähr:Gigabit-LAN, 512MB RAM oder mehr und 2 Slots für Festplatten. Das Kriterium für den RAM habe ich benutzt um die Möchtegern-NAS-geräte 'rauszuhalten. Die billigen Teile lassen sich z.B. nur mit einem PC zur Zeit benutzen weil das USB Protokoll über Ethernet getunnelt wird. Für ein richties NAS gehört für mich ein Samba-Server und SSH dazu, und dafür brauch tman dann schon wieder ein kleines Linux, und dafür braucht man dann eben entsprechend RAM.
Nersgatt - Mi 11.09.13 17:29
Ich hab mir jetzt mal das DNS 320 bestellt. Dazu 2 Platten. Und meinen Switch tausche ich in dem Zuge auch gleich gegen ein 1000 MBit-Gerät aus. Gut, dass ich damals schon alles hier im Haus mit Cat5e bzw. Cat7 verkabelt, obwohl Cat5 noch durchaus verbreitet war.
Für 70 EUR kann man wohl nicht viel falsch machen, hoff ich mal. Und die Spezifikationen sehen so aus, als würde das Dingen meine Anforderungen mehr als erfüllen.
Nersgatt - Mo 16.09.13 08:55
So, Samstag ist alles angekommen. Ich muss sagen, ich bin sehr zufrieden bisher.
Zum Festplatteneinbau braucht man nicht mal Werkzeug. Öffnen, reinstecken, fertig.
Auf der Weboberfläche noch wählen, dass man RAID 1 möchte und damit ist die Installation im Wesentlichen abgeschlossen.
Man könnte User, Gruppen, Quotas, etc. einrichten. Brauche ich aber alles nicht.
Wenn das Gerät mal Schluckauf hat, meldet es sich per Email.
Nach vordefinierter Zeit, legt es die Platten schlafen. Also auch auf den Stromverbrauch ist geachtet. Der kleine Lüfter arbeitet auch nur, wenn es ihm zu warm wird.
Grad mal die Geschwindigkeit getestet. Wenn ich etwas vom Gerät auf den Desktop kopiere, rauschen laut Windows zwischen 40 und 45 MB/Sekunde durch die Leitung. Mehr als ausreichend.
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