Entwickler-Ecke

Off Topic - Delphi die Tote Sprache !?


Anonymous - Mi 29.10.03 19:31
Titel: Delphi die Tote Sprache !?
Hi,

ich muss mal eben was loswerden!!!!Ich war heute in Krefeld, auf der Suche eines Buches für Tiefergehende Fachkenntnis in Sachen Delphi. Als ich in dem größten Büchergeschäft in Krefeld ankam, sprach mich direkt eine Verkäuferin an, was ich denn suche...Daraufhin schilderte ich Ihr mein Problem. Sie holte einen Kollegen der sich angeblich in der Materie "auskennt". Als ich dann nach Fachliteratur für Delphi gefragt habe, meinte er nur:" Wir haben ein Buch für Einsteiger, mehr wollen wir nicht. Delphi ist eine Tote Sprache...Damit müssen sich höchstens noch Schüler in der Schule rumärgern.!"

Naja, ich bin nicht näher darauf eingegangen, fand es aber schade das viele Bücherhändler so denken....LEIDER


Gruß

ixtreme.de


Delete - Mi 29.10.03 19:37

Mann, du Penner, sorry, aber da frage ich doch gleich nach, wie der darauf kommt, dass Delphi eien tote Sprache sei. Wäre doch mal interessant gewesen sein Argumente zu hören - oder etwa nicht?


mimi - Mi 29.10.03 19:42

hier in oldenburgt, gibt es vile buchandunlungen die sehr viele delphi büchr haben.
ich besteltle bücher sowieso nur im internet unter amazone.de dort gibt es auch sehr viele delphi bücher *G*

die buchläden kannst du so oder so vergegssen, die habe sowieso nie das was man gerade haben möchte.


Anonymous - Mi 29.10.03 19:49

@Luckie: Ich kann ja morgen noch mal hin gehen und ihn drauf ansprechen *g* :-)

Nein, der meinte die Sprache ist Out und würde nur noch hächstens in der Schule verwendet....Mir war das alles zu dumm, deswegen bin ich gegangen...


@mini: Ich bestelle meine Bücher auch normalerweise bei amazon.de, da ich aber mit meiner Freundin in Krefeld war schau ich direkt immer in jedem Bücherfachhandel nach :-) In letzter Zeit habe ich sone Phase!

Gruß

ixtreme


mimi - Mi 29.10.03 19:54

kenne ich und wurdes du irngendwo schon mal fündung ?


Anonymous - Mi 29.10.03 19:58

ich war mal in einem SEHR GROßEN Büchergeschäft wo es hauptsächlich Computer/Programmier Bücher/Zeitschriften gibt... Die hatten nur ein mega FETTES und mega dünnes Delphi Buch.... Aber Delphi ist doch 100 mal besser als C++ *grummel*


Anonymous - Mi 29.10.03 20:11

Ob es besser ist kann man nicht sagen, beide haben vor- und auch Nachteile. Aber ich finde es nicht in Ordnung Delphi TOT zu reden!

Delphi ist eine Starke und Leistungsfähige Entwicklungsumgebung...Doch wieso wird es oft so runter gemacht?


Gruß

ixtreme.de

P.S. @mini: Ja ich wurde einmal im Düsseldorfer Bahnhof fündig!!!Das war vor ca 1 1/2 Wochen....Das war mein einziger Glücksgriff!


Delete - Mi 29.10.03 20:13

Es wird wohl so oft runter geamcht, weil es teilweise kein richtiges programmieren, wenn man sich seine Anwendung mi8t der VCL zusammenklickt. Schreib mal eien notepad Clone mit der VCL. Wenn du da mehr als 100 Zeilen selbst geschriebenen Code brauchst, hats du waqs falsch gemacht.


Anonymous - Mi 29.10.03 20:23

naja....bleibe delphi auf jedenfall treu!


ak - Mi 29.10.03 20:31

Das Problem bei Delphi ist denke ich mal die Abhängigkeit von Borland.


UGrohne - Mi 29.10.03 20:33

Warum sollte das kein richtiges Programmieren sein?`Heutzutage sind die Programme so komplex, dass man das gar nicht mehr total von Hand machen kann, man braucht da Hilfe. Und da ist doch so eine RAD-Umgebung perfekt. Und mit zusammenklicken ist es ja meist auch nicht getan. Ich denke, Delphi ist eine perfekte Einsteigersprache fürs professionelle Programmieren, aber bietet auch dem Experten immer noch genug Möglichkeiten, auf ein höheres Niveau zu kommen.


UGrohne - Mi 29.10.03 20:34

ak hat folgendes geschrieben:
Und wenn man grosse Projekte hat in denen mehrere Leute zusammen compilieren wollen, dann braucht man schon die Enterprise Version (ist beim JBuilder jdenfalls so). Und die ist verdammt teuer....und das mal der Anzahl an Programmierern....uiuiui

Das musst Du mir jetzt aber mal genauer erklären, bitte


Delete - Mi 29.10.03 20:37

Es ist ja auch nicht meine Meinung. Ich denke nur, dass vile nicht Delphi Entwickler so denken. Obwohl, so ganz unrecht hätten sie da nicht.


UGrohne - Mi 29.10.03 20:41

Luckie hat folgendes geschrieben:
Es ist ja auch nicht meine Meinung. Ich denke nur, dass vile nicht Delphi Entwickler so denken. Obwohl, so ganz unrecht hätten sie da nicht.

Das hatte ich auch nicht gedacht.

Aber mal ehrlich: Wie willst Du ein Riesenprojekt heutzutage noch hinkriegen ohne Unterstützung eines guten Tools?
Wie in dem anderen Thread schon bemerkt, finde ich deshalb den Builder X einen gewaltigen Schritt nach hinten.


ak - Mi 29.10.03 20:44

lassen wir das, ich will hier nichts falsches erzählen....


UGrohne - Mi 29.10.03 20:49

Ich frage mich, wie man ein Projekt, das total verstreut liegt, überhaupt kompilieren kann? Jeder kompiliert einen Teil oder was?
Also im Normalfall läuft es doch so, dass ein zentraler Server (z.B. CVS oder StarTeam) das ganze Projekt verwaltet und jeder seine Arbeit an diesen schickt. Der Teamleiter holt sich das Zeug dann wieder und kompiliert das ganze Projekt einmal durch fürs Release.

Oder habe ich bisher bei Delphi noch was nicht mitgekriegt?


Popov - Mi 29.10.03 22:51

Der Verkäufer ist ein Schwachkopf, aber ich weiß was er meint. Er hällt Delphi für Pascal. Er hat wahrscheinlich bis heute nicht mitbekommen, daß Delphi was neues ist. Warun er Delphi und Pascal verwechselt, bzw gleichsetzt, zeigt der Satz: "Delphi ist eine Tote Sprache...Damit müssen sich höchstens noch Schüler in der Schule rumärgern.!"

Er kann aber auch ein durchgeknalter C Programmierer sein. Vor Monaten hab ich ein Buch in der Hand gehabt, daß in etwa "Programmieren" hieß. Da waren fast alle Sprachen beschrieben. Auch TurboPascal war dabei. Die Sprache wurde mir etwa ein viertel Seite beschrieben mit der Bemerkung, daß die Sprache inzwischen veraltet ist und nur noch in Schulen zum Lernen verwendet wird. Gleich hinterher, als nächstes, war Delphi beschrieben. Zu Delphi hatte der Autor nur drei Sätze zu sagen, die in entwa so klangen: "Delphi ist eine Windows Freaksprache für Freaks die früher mit TurboPascal under DOS programmierten und nicht auf andere Sprachen umsteigen wollen.".

Das wäre an für sich noch nicht das Schlimme. Nur hat der Autor C und C++ mit etwa 30 seiten beschreiben. Auch hat et VB 20 Seiten spendiert. Was soll ich sagen, Fortran und Cobold waren mit je drei bis vier Seiten beschrieben. Die DOS Versionen. Man sollte bemerken, daß der Typ ein allgemenbuch zum Thema Programmierung geschrieben hat und fast alle Sprachen, auch inzwischen veraltete, vorgestellt hat. Für Delphi hatte er aber nur drei Sätze übrig, wehrend er veraltete DOS Sprachen ausführlich beschreiben hat.

Wie man sieht, gibt es Leute die sich Fachleute nennen, aber kein Durchblick haben.


ErnestoChe - Do 30.10.03 00:21

Hi,

tja das ist echt traurig. Aber Typen, die sowas sagen, haben weder mit Pascal noch mit Delphi ernsthaft je etwas zu tun gehabt. Ich habe mit C++ angefangen und programmiere immer noch in C++ und mag diese Sprache auch. Aber von Delphi war ich ebenfalls von Anfang an sofort begeistert.

Ich konnte mein Kenntnisse in C++ schon nach kurzer Zeit auch in Delphi einsetzen und bemerkte auch, dass Delphi in vielen Dingen C++ in nichts nachsteht (Nicht allen - C++ ist nun mal mächtiger und man kann wirklich alles damit programmieren). In einigen Bereichen hat Delphi klare Vorteile: z.B. OOP.

Aber wie schon Popov sagte: solche Leute sind Schwachköpfe. Die wissen gar nicht was ihnen mit Delphi entgeht. Wer sich auf eine Sprache beschränkt ist selbst schuld.

MFG

- Ernesto -


Phobeus - Do 30.10.03 02:16

:roll: Vielleicht hättest ihm sagen sollen, dass sein Büchergeschäft auch zu den "toten Geschäften" gehört... zumindest wenn die so denken :roll:


Lemmy - Do 30.10.03 09:11

Hi,

ich geh schon seit Jahren nicht mehr in die Buchhandlung. Nicht weil es da keine Delphi-Bücher gibt, nein, weil es im Internet bequemer ist! Wenn ich bei meinem Lieblinsversandhändler Delf was bestelle, habe ich das i.d.R. am nächsten Tag zu Hause. Spitzenreiter war mal ne Bestellung, die ich gegen 17 Uhr aufgegeben habe. Der Postbote hat dann am nächsten Tag um 10 uhr geklingelt. Wenn man bei denen Bücher bestellt, rechnen die auch keine Versandkosten. Ist somit billiger als mit der S-Bahn in die Stadt zu fahren *g*

Grüße
Lemmy


G-man - Do 30.10.03 09:30

Ich Kapier auch nicht, warum so`n Depp Delphi totredet.
Delphi hat mit den schnellsten Compiler überhaupt, und wenn du dein Programm wirklich flott kriegen willst, dann benutzt du einfach den InlineAssembler, und fertig is`.


patrick - Do 30.10.03 10:25

ich glaube alleine die 3830 User in diesem forum widerlegen die "delphiisttod" theorie


MrSaint - Do 30.10.03 10:44

also soweit ich weiß, is pascal damals bloß extrem ins hintertreffen geraten, wei... ja moment mal, dass ich nix falsches erzähl, aber ich glaub, weil die den Umstieg auf 32 bit zu spät "gewagt" haben (Nagelt mich jetzt net fest, wenns net stimmt, aber mit irgendwas wichtigem waren die zuspät dran, die "Entwickler" von Pascal). So, und C hat den Umstieg eben früher geschafft und desshalb stiegen damals viele Pascal-programmierer auf C um (Pascal war mal die meist gecodete Sprache :!: ). und das ziehen eben die ganzen Pascal-Sachen heute noch mit sich. und auch Delphi. Denn es is einfach net zu leugenen, dass Delphi was von pascal hat ;) ich persönlich mag Pascal wesentlich mehr als C, da Pascal auch einfach leichter zu lesen is. auch explizit für neuanfänger.
Ich programmier nur in Delphi (außer Web-Skript-Sprachen) und kein C. C kann ich zwar weitestgehend lesen, aber schreiben tu ich's net (mein Englisch-Lehrer beschreibt wörter die man versteht aber nich benutzt als "passiver Wortschatz"; also kann ich praktisch "passives C" :D )

Ich bleib Delphi auf jeden Fall treu, außer ich werd später im Studium dann mal "gezwungen" C oder Java oder so zu programmieren... Aber mit Pascal (eigentlich TurboPascal; mann, waren das noch zeiten) hab ich angefangen, und ich werd es auch immer können ;)


MrSaint

P.S.: das mit dem "Pascal war die meist gecodete Sprache, war dann aber mit irgendwas zu langsam" hab ich von nem Kumpel, kann also für nix garantieren 8)


Anonymous - Do 30.10.03 10:53

wo genau war das wo du bestellst?


Klabautermann - Do 30.10.03 12:01

Hallo,

also ich denke wenn man einige der hier aufgestellten Theorien zusammenlegt kommt hat men eine Lösung für die Frage: "Wie kommt der drauf?"

Wenn ich mal knappe 10 Jahre zurückgehe, dann war es in meiner ausbildung (und eigentlich in allen vergleichbaren) so, das man Pascal (erst Think am Mac dann Turbo am PC) als einstieg gelernt hat. Wenn man das konnte wurde mit C++ weiter gemacht. Denn C++ war Objekt Orientiert und Pascal nicht. TurboVision wurde ignoriert, da es ja kein Standard Pascal war. Und ich denke da haben wir Schon 2 Punkte die diesen Glauben aufbauen Können:

Gegen ende der Ausbildung kamen dann Visual Basic und später Delphi raus. VB legte vor und es stellte sich raus, man kann zwar nett Programme zusammenklicken aber nicht alles machen - der Begriff der Toy-Language wurde gebohren (oder zumindest habe ich ihn das erste mal wahr genommen) als dann Delphi kam wurde es als "Visual-Pascal" in die selbe schublade gestecket. Denn man unterstellte (ungesehen) das man damit ähnlich wenig machen kann.
Damit haben wir den nächsten Punkt:


So entstehen dann vorurteile.

Popov hat folgendes geschrieben:
Vor Monaten hab ich ein Buch in der Hand gehabt, daß in etwa "Programmieren" hieß. Da waren fast alle Sprachen beschrieben. Auch TurboPascal war dabei. Die Sprache wurde mir etwa ein viertel Seite beschrieben mit der Bemerkung, daß die Sprache inzwischen veraltet ist und nur noch in Schulen zum Lernen verwendet wird. [...]

Ich habe mir mal im TerraShop ein ähnliches Buch über "Freie Compiler" mitbestellt (kostete glaube ich einen Euro). In diesem gibt es immer eine kurze beschreibung und dann eine anleitung für den beiligenden Freien Compiler gefolgt vonn einigen Programmbeispielen. In der Beschreibung von Pascal gibt es einen Absatz der den Ruf (anfängersprache) von Pascal ein wenig erklähren kann:
Das Compiler-Buch von Heinz-Gerd Küster hat folgendes geschrieben:
[...]
Pascal ist aufgrung seiner Nähe zur Strukturierteten Programmierung bekannt geworden. Der Aufbau der Programmiersprache zwinkt den Programmierer zur einhaltung der Grundprinziepien der Strukturierten Programmierung. Daher ist Pascal als Lehrsprache in an Schulen und Hochschulen beliebt.
[...]


Eine gewichtung zu den C-Sprachen lasst sich aber auch in diesem Buch feststellen. Dies aber nicht in den Beschreibungen (diese sind sehr sachlich und knapp) als viel mehr im Beispiel Teil und der damit verbundenen Seitenzahl.
Hier mal einen überblick:


Wenn man hier von der Seitenzahl auf die wichtigkeit einer Sprache schließen kann (was ich nciht behaupte) dann liegt Pascal nur im Mittelfeld. Und C einsam an der Spitze. Ich denke aber schon das der Autor beim verfassen des Buches überlegt hat, welche Sprachen den leser wohl wie sehr interessieren und danach den auch den Umfang beinflusst hat.

Gruß
Klabautermann


Nightmare_82 - Do 30.10.03 13:17

nur so zur Info : Ich habe zufällig in der letzten CT einen Test über die Geschwindigkeit von objektorientierter Programmierung gelesen und da ist Delphi um Längen(mehr als doppelt so schnell) als C++.
Also, wer Delphi als tot bezeichnet, hat definitiv keine Ahnung.


lemming - Do 30.10.03 14:27

Zitat:
Vielleicht hättest ihm sagen sollen, dass sein Büchergeschäft auch zu den "toten Geschäften" gehört... zumindest wenn die so denken


Der war gut.

Wer mir wirklich erzählen will das Delphi nciht mehr benützt wird, befindet sich auf dem Holzweg. im gegenteil.

In meiner Firma und anderswo wird Delphi als vollwertige Sprache, neben anderen, verwendet. Gerade in seinen Schwerpunkten ist Delphi Unschlagbar. -> Datenbank- und Client/Serveranwendungen im Mittelstand.

-lemming


Anonymous - Do 30.10.03 15:48

Wow, da habe ich aber mal wieder ne Diskussion entfacht....


Wir alle wissen es doch sowieso besser als der Mitarbeiter dieses buchhandels, ich fand es nur ziemlich schade, das ohne erkenntliches Vorwissen solche Aussagen getroffen werden...


Gruß

ixtreme.de


Raphael O. - Do 30.10.03 16:06

irgendwie muss der sich ja dafür rechtfertigen, dass die keine Auswahl an Delphi-Büchern haben :mrgreen:


Anonymous - Do 30.10.03 16:09

fahre da morgen noch mal hin un bestelle bei dem typen 2 bücher die ich für Delphi gern hätte....also muss ich mir heute mal einfallen lassen was ich morgen zu dem sage :-)


ich hoffe der ist dann morgen auch da :evil:

gruß

ixtreme.de


Maggi - Do 30.10.03 17:10

Hi,

erzähle "Ihm" doch mal wieviele Leute hier in kurzer Zeit über Delphi geredet haben, ich denke über Ihn wird nicht soviel geredet und der lebt ja auch noch :twisted:

Gruß

Maggi


bIce - Do 30.10.03 18:08

ixtreme hat folgendes geschrieben:
Delphi ist eine Tote Sprache...

Delphi ist keine Sprache sondern eine RAD von Borland, die auf Object Pascal basiert.

sCrAPT hat folgendes geschrieben:
Aber Delphi ist doch 100 mal besser als C++

Argumente...

Luckie hat folgendes geschrieben:
Es wird wohl so oft runter geamcht, weil es teilweise kein richtiges programmieren, wenn man sich seine Anwendung mi8t der VCL zusammenklickt. Schreib mal eien notepad Clone mit der VCL. Wenn du da mehr als 100 Zeilen selbst geschriebenen Code brauchst, hats du waqs falsch gemacht.

Was wäre dann für die Leute "richtiges Programmieren", die soetwas behaupten. Assembler? Oder gar Lochkarten?
Heutzutage ist es wichtig, dass alles schnell läuft, vor allem, die Softwareentwickler - zumindest in unserem Betrieb - stehen ziemlich unter Druck. Und wir konnten bisher noch nie den Termin einhalten.

Popov hat folgendes geschrieben:

Er kann aber auch ein durchgeknalter C Programmierer sein.

Ich würde sagen er ist ein ahnungsloser Buchverkäufer.

Zitat:

Nur hat der Autor C und C++ mit etwa 30 seiten beschreiben. Auch hat et VB 20 Seiten spendiert.

Vielleicht hat er die Themen nach der Nachfrage auf dem Markt gewichtet.
Naja vielleicht auch nicht VB ist schließlich zu basic.
Zitat:

Was soll ich sagen, Fortran und Cobold waren mit je drei bis vier Seiten beschrieben.

Diese Sprachen werden heute auch noch verwendet, aber nur für Speziallösungen.

ErnestoChe hat folgendes geschrieben:

Ich konnte mein Kenntnisse in C++ schon nach kurzer Zeit auch in Delphi einsetzen und bemerkte auch, dass Delphi in vielen Dingen C++ in nichts nachsteht (Nicht allen - C++ ist nun mal mächtiger und man kann wirklich alles damit programmieren). In einigen Bereichen hat Delphi klare Vorteile: z.B. OOP.


Zitat:

Aber wie schon Popov sagte: solche Leute sind Schwachköpfe

Deshalb würde ich dich - bezogen auf angebliche Vorteile mit Delphi bei OOP - als einen bezeichnen.

UGrohne hat folgendes geschrieben:

Aber mal ehrlich: Wie willst Du ein Riesenprojekt heutzutage noch hinkriegen ohne Unterstützung eines guten Tools?

Was bring ein gutes Tool wenn die Sprache nicht für Riesenprojekte geeignet ist. Damit meine ich nicht ObjectPascal (Delphi) sondern z.B. VB.

Klabautermann hat folgendes geschrieben:

Ich denke aber schon das der Autor beim verfassen des Buches überlegt hat, welche Sprachen den leser wohl wie sehr interessieren und danach den auch den Umfang beinflusst hat.

Dann war er ein schlechter Autor, denn solche Bücher lesen meist Leute, die in die Programmierung einsteigen wollen, und sich für eine Sprache entscheiden sollen. Und wenn 50% des Buches über c/c++ handeln, dann beeinflusst er die Entscheidung. Vor allem wenn man bedenkt, dass c/c++ nicht gerade, die beste Wahl als Einstiegssprache ist.

Nighmare_82 hat folgendes geschrieben:
nur so zur Info : Ich habe zufällig in der letzten CT einen Test über die Geschwindigkeit von objektorientierter Programmierung gelesen und da ist Delphi um Längen(mehr als doppelt so schnell) als C++.

1. sonderfälle
2. wenn ich an den selben Artikel denke, wie Du, dann war es ein Artikel über .Net-Programmierung. Wo andere Gesetze herrschen.
Zitat:

Also, wer Delphi als tot bezeichnet, hat definitiv keine Ahnung.

Außerdem hat Geschwindigkeit nichts damit zu tun, ob die Sprache gefragt ist oder nicht. Dann würde man heute immer noch Anwendungen ausschließlich in Assembler programmieren.
Ich will nicht behaupten, dass Assembler tod ist, nur erstellt heutzutage außer irgendwelchen Crackern und Virusprogrammierern, keine Anwendungen vollständig in Assembler.

lemming hat folgendes geschrieben:

In meiner Firma und anderswo wird Delphi als vollwertige Sprache, neben anderen, verwendet. Gerade in seinen Schwerpunkten ist Delphi Unschlagbar. -> Datenbank- und Client/Serveranwendungen im Mittelstand.

Datenbankanwendungen programmieren wir auch meistens in Delphi.


Ich wollte hiermit niemanden auf irgendwelche Weise beleidigen oder sonst irgendwie angreifen, sondern wollte versuchen Klarheiten zu schaffen. Und außerdem ist es ziemlich einseitig über Vor-/Nachteile von Programmiersprachen in einem Delphi-Forum zu sprechen.[/quote]


ErnestoChe - Do 30.10.03 19:42

Hi,

bIce hat folgendes geschrieben:
Deshalb würde ich dich - bezogen auf angebliche Vorteile mit Delphi bei OOP - als einen bezeichnen


Aha. Zunächst mal frage ich mich warum ich grundlos beleidigt werde. Zweitens: worauf basiert deine Aussage? Meine basiert auf Fakten. Und wenn ich dir nur die properties von Delphi nenne, und ob Multinheritance ein Vorteil ist kann man sich auch drüber streiten.

Da erzählt man, dass man beide Sprachen gut findet und sich nicht auf eine beschränkt, aber es gibt dann immer wieder Leute, die einem das Wort im Mund umdrehen.

An weiteren Diskussionen über Vor- und Nachteile einer Sprache werde ich mich nicht mehr beteiligen. Das führt einfach zu nichts.

MFG

- Ernesto -


bIce - Do 30.10.03 20:17

ErnestoChe hat folgendes geschrieben:

Aha. Zunächst mal frage ich mich warum ich grundlos beleidigt werde. Zweitens: worauf basiert deine Aussage? Meine basiert auf Fakten. Und wenn ich dir nur die properties von Delphi nenne, und ob Multinheritance ein Vorteil ist kann man sich auch drüber streiten.

1. In deinem Posting, den ich oben zitierte, gab es ebenfalls keine Belege für die Vorteile.
2. Was ist der Vorteil von property, außer dass man Modifier-Funktionen (oder wie das heißt) wie variablen verwenden kann.
3. Ich bin der Meinung das Mehrfachvererbung kein Vorteil von OOP ist (Dass es meine subjektive Meinung ist, brauche ich nicht extra zu erwähnen)
4. Vorteile von C++
4.1 Temlates (für mich ein klarer Vorteil von c++)
4.2 Konstante Funktionen (void foo() const;)
4.3 Nachteil von ObjectPascal(OP): Alle Klassen in einer Unit haben ein Friend-Verhältnis zueinander.
4.4 Nachteil von OP: Mal beginnen Arrays mit einer 1 mal mit einer 0.
4.5 Nachteil von OP: Viel schreibarbeit (begin, end, etc)
4.6. C++ ist weitverbreiteter.
4.7. Mit dem c++ Builder ist es möglich Delphi-Quelltext in c++ Programmen zu verwenden. Umgekehrt leider nicht.

Und der gravierende Nachteil, dass Delphi-Programmierer wie schon von eimandem erwähnt von Borland regelrecht abhängig sind, wird hier mal nicht als solcher betrachtet.
Zitat:

An weiteren Diskussionen über Vor- und Nachteile einer Sprache werde ich mich nicht mehr beteiligen. Das führt einfach zu nichts.

Dem schließe ich mich an. Ich möchte nicht die Meinung verbreiten, dass C++ besser sei als Delphi, sondern dass beide Sprachen gleichgut sind. Es kommt nur auf das Problem an, das man lösen soll.


MrSaint - Do 30.10.03 21:17

bIce hat folgendes geschrieben:
Ich will nicht behaupten, dass Assembler tod ist, nur erstellt heutzutage außer irgendwelchen Crackern und Virusprogrammierern, keine Anwendungen vollständig in Assembler.


;) nich böse gemeint: aber es werden natürlich nich nur Cracks und Viren komplett in Assembler geschreiben... gibt glaub auch ein Betriebssystem, das komplett in Assembler is... müsste jetzt aber laaange suchen, um den namen wieder rauszubekommen (von dem OS)... is aber natürlich kein so hochentwickeltes wie ein Linux oder Windows oder so, aber ich denke, dass es zumindest läuft ;)

also nommal: net böse gemeint und ich denk auch, dass hier net leute anfangen sollten, sich gegenseitig anzugiften nur damit man gekämpfelt hat... also bitte, beruhigt euch doch einfach bitte, dann is doch alles okay ;) (war nu au net bös' gemeint)...


MrSaint


Delete - Do 30.10.03 21:31

@bIce: Die Sprache heißt, laut Borland, DelphiLanguage oder eben kurz Delphi. :wink:


datensender - Fr 31.10.03 00:09

---


miracle2k - Fr 31.10.03 09:34

Luckie hat folgendes geschrieben:
@bIce: Die Sprache heißt, laut Borland, DelphiLanguage oder eben kurz Delphi. :wink:


So wie ich das verstanden habe, heißt die Sprache einfach "Delphi". Damit man aber, wenn man explizit von der Sprache redet, von der Enwicklungsumgebung differenzieren kann, spricht man im Englischen von "the Delphi Language", genauso wie man "the German Language" spricht. Das ist dann allerdings keinesfalls der Name, sondern lediglich eine grammatikalische Struktur. Im Deutschen wäre die Übersetzung dann ganz einfach "die Sprache Delphi".


lemming - Fr 31.10.03 11:12

@datensender, rofl. die letzten zwei Absätze brachten mich zum Höhepunkt.


Klabautermann - Fr 31.10.03 12:05

Hallo,
bIce hat folgendes geschrieben:
Und der gravierende Nachteil, dass Delphi-Programmierer wie schon von eimandem erwähnt von Borland regelrecht abhängig sind, wird hier mal nicht als solcher betrachtet.

es währe auch nciht sinvoll, denn fast jeder Programmierer macht sich mit der Wahl seiner Werkzeuge von dem Hersteller dieser abhängig.

Wenn du den C++-Builder verwendest, dann bist du ebenfalls von Borland abhängig, da auch dieser die (in Delphi-Language geschriebene) VCL verwendet.
Wer Visual C++ verwendet, nutzt meißt auch die MFC und ist somit von deren Hersteller Microsoft abhängig.
Die anwender freier C++ Compiler suchen sich meist zur Visualisierung entsprechende Bibliotheken (z.B. QT-Libs) und sind dann wiederum von diesen abhängig.
Wer C# verwendet ist vom .NET Framework abhängig
usw.

Die Freiheit von C/C++ besteht nur dann wenn man sich an den kleinsten gemeinsammen nenner hällt. In Delphi heißt dieser kleinst Nenner Pascal und wer sich darauf beschränkt hat auch keine Probleme seine Programme auf andere Systeme zu Portieren.

Dieses Argument mag also gerne angeführt zu werden, aber letztendlich entscheidet sich jeder für eine abhängigkeit (und sei es die von der Open Source Gemeinde) und dadurch ist es kein wirklich sinvolles.

Auch ich möchte hier nicht für oder gegen eine Sprache argumentieren (dafür haben wir auch dieses [http://www.delphi-forum.de/viewtopic.php?t=6744] Topic ;)). Ich wollte mich nur zu diesem Argument äußern, nicht weil es geben Delphi angewendet wird, sondern weil es meiner Meinung nach nicht haltbar ist.

Gruß
Klabautermann

PS: Ich programmiere auch gerne in anderen Sprachen.


bIce - Fr 31.10.03 12:12

Du hast recht, das war auch der Grund warum ich es nicht als Argument bezogen habe. Aber andererseits ist mir nicht bekannt, dass außer Borland sonst jemand DelphiLanguage-Compiler anbietet, sei es kommerziell oder frei. Ist es eigentlich eine Marktlücke oder verbietet Borland das irgendwie?
Also wenn wieder mal jemand nichts zu tun hat, sollte einen Delphi-Compiler programmieren.


Andi1982 - Fr 31.10.03 12:17

Tote Sprache? Ich denke es gibt garkeine Toten sprachen, alles wird noch irgendwo benutzt, auch Assembler und CSP (von mir zum beispiel täglich bei der Arbeit).

Eine Sprache wird nie aussterben...


bIce - Fr 31.10.03 12:27

Andi1982 hat folgendes geschrieben:

Eine Sprache wird nie aussterben...

PL/1 :roll:, hab schon lange nicht mehr zu Gesicht bekommen.


Andi1982 - Fr 31.10.03 12:31

PL1??? da schreib ich grad ein neues programm damit! Bei PL1 ist der Zugriff auf DB2 am einfachsten....

Wenn du es zu gesicht bekommen willst kann ich dir gern mein Modul posten :-) Aber ich denke darauf kannst du bestimmt verzichten


Anonymous - Fr 31.10.03 12:38

So Jungs und hoffentlich auch mädchen!

Ich war heute noch mal in Krefeld und habe mir 2 Bücher zu delphi bestellt...

Als ich den Fachverkäufer nach den Büchern zur Bestellung gefragt habe, meinte er nur:" Die Lieferzeit der Bücher beträgt dann ca 7 - 14 Tage, an die Bücher ist schwer dran zu kommen."

Das kam mir schon ziemlich lang vor, aber nagut! Ich bekam eine Bestellbestätigung ausgedruckt. Und als ich kurz vor dem gehen nach dem Bestätigung griff, meinte der Verkäufer nur:"Hätten Sie auch noch Interesse an anderen Programmiersprachen wie RGH Profan?"

Da war ich dann völlig durch den Wind, denn soweit ich weiß ist RGH Profan ein Projekt welches nur Ansatzweise einer richgigen Programmiersprache gleicht.

Ich bin dann so schnell wie möglich raus!!! Erwartet man sowas von einem Fachverkäufer?

Gruß

ixtreme

P.S. Die Bücher haben bei Amazon eine Lieferzeit von ca 2 Werktagen :-)


matze - Fr 31.10.03 12:45

so: du machst jetzt folgendes: du nimmst ein dikiertgerät mit in den laden und löscherst diesen gehirnamputierten volldepp mal richtig und stellst das dann als MP3 file hier rein !


Klabautermann - Fr 31.10.03 12:48

Hallo,
bIce hat folgendes geschrieben:
Aber andererseits ist mir nicht bekannt, dass außer Borland sonst jemand DelphiLanguage-Compiler anbietet, sei es kommerziell oder frei.

die Free Pascal [http://www.freepascal.org] Leute geben sich mühe:
Free-Pascal Hompage hat folgendes geschrieben:
The language syntax is semantically compatible with TP 7.0 as well as most versions of Delphi (classes, rtti, exceptions, ansistrings). Furthermore Free Pascal supports function overloading, operator overloading and other such features.


Das heißt nicht, das die eine VCL hätten, es geht um Sprachkompatibilität.

@ixtreme: Warum kaufst du in dem laden, wenn du dort doch keine fachlich korrekte Beratung erhällst? Da kannst du auch bei einem Versandhändler bestellen.
Übrigens wieviele Büche haben die zu Visual Basic in dem Laden?

Gruß
Klabautermann


Anonymous - Fr 31.10.03 13:02

ich habe ja im ersten posting erklärt warum ich dort war....warum ich dort bestelle ist einfach nur die provokation!!!

Denn normal bestelle ich ja auch bei amazon oder anderen Online-Buchhandlungen.


Zu VB stehen dort ca 8 - 10 Bücher!!!

gruß

ixtreme.de


DD - Fr 31.10.03 16:10
Titel: Re: Delphi die Tote Sprache !?
ixtreme hat folgendes geschrieben:
Hi,

ich muss mal eben was loswerden!!!!Ich war heute in Krefeld, auf der Suche eines Buches für Tiefergehende Fachkenntnis in Sachen Delphi. Als ich in dem größten Büchergeschäft in Krefeld ankam, sprach mich direkt eine Verkäuferin an, was ich denn suche...Daraufhin schilderte ich Ihr mein Problem. Sie holte einen Kollegen der sich angeblich in der Materie "auskennt". Als ich dann nach Fachliteratur für Delphi gefragt habe, meinte er nur:" Wir haben ein Buch für Einsteiger, mehr wollen wir nicht. Delphi ist eine Tote Sprache...Damit müssen sich höchstens noch Schüler in der Schule rumärgern.!"

Naja, ich bin nicht näher darauf eingegangen, fand es aber schade das viele Bücherhändler so denken....LEIDER


Gruß

ixtreme.de


Ich wohne auch in Krefeld.
Bei welchem Buchladen warst du denn?
Wir haben doch nun auf der Hochstr. 2 recht große Buchgeschäfte (Thalia und diesen anderen, von dem ich den namen vergessen habe *g*)
Ich habe mir da auch schon Literatur zu Delphi geholt.
Bei Thalia stehen auch überall diese "tollen" Cpus mit denen du durch deren komplette Auswahl surfen kannst. Zur Not bestellst du dir halt eines.
Also ich habe noch immer bekommen was ich wollte....

Gruß DD


Alfons-G - Fr 31.10.03 23:07

In München sieht's mit Delphi-Büchern recht gut aus :)
Bei Pele's Buchladen in der Schillerstraße, "Computerbücher am Obelisk", Karolinenplatz und sogar in der Fachpressehandlung im Hauptbahnhof hat man freie Auswahl. Einiges findet man auch in den Buchläden bei der Universität. Bei Pele's gibt es sogar noch einige Regalbodenmeter voller Deplhi-Bücher.

8)


JoelH - Sa 01.11.03 01:34
Titel: hmm,
also meine SALOMONISCHE Meinugn zum Thema ist eigentlich dass Delphi vielelicht ausstirbt aebr ObjetkPascal überlebt, denn der Sprachstamm sit das entscheidende. Die Sprache muss gesprochen werden. Ich denke ansich nicht dass Sprachen die auf vielen Rechner laufen aussterben, aussterben tun nur dialekte die auf eienn Rechner spezialisiert sind zB. c64Basic etc. aber was irgendwie Plattformübergreifend ist wird nicth sterben. Ich geben zB. zu bedenken das 2k Problem und die Flut von gesuchen nach COBOL Programmierern !! Diese Sprache galt schon seit min. einem Jjahrzehnt als tot und siehe da die COBOLJungs haben sich nochmal ne goldene Nase verdient. IMHO sogar zurecht. Wenn Programme länger als 10 Jahre laufen sind sie sowas wie Jesus irgednwie. Find ich zumindestens.


Moritz M. - Sa 01.11.03 10:38

So, ich hoffe mal das hat noch keiner gesagt:
Pascal hat gerade sein 20jähriges Jubiläum gefiert, war eine er ersten oder gescheiten Sprachen und nun soll Delphi, auf Pascal - Halt - Inzwischen Delphi Language - basieren tot sein. Geh zu der Verkäuferin und sag der das, wenn die nicht wusste das Pascal 20 wurde ist sie nicht in der Materie.

Gruß


bIce - Sa 01.11.03 10:43

Klabautermann hat folgendes geschrieben:

die Free Pascal [http://www.freepascal.org] Leute geben sich mühe:

Hm, hab ich nicht gewusst. Sieht auf den ersten Blick ganz gut aus, werde mir mal Zeit nehmen um es anzuschauen.


Spieler1 - Sa 01.11.03 16:52

Ich programmiere zwar mit C, aber bin trotzdem der Meinung, dass es auch noch andere gute Sprache gibt *g* .
Ich war vorgestern auch in einer Buchhandlung, aber in einer recht großen (Hugendubel), und habe sogar ziemlich viele Delphi Bücher gefunden.