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Off Topic - neue HDD..
Aya - Di 06.01.04 22:46
Titel: neue HDD..
Hi,
hab mal ne frage... :)
Ich hab mir vor nen paar tagen ne neue HDD gekauft, und will die nu erstmal in nen alten PC einbauen um dort dateien zu kopieren... Das neue is ne 180gb IBM Festplatte, und der PC wo ich sie reinpacken will is nen uralt P3-500... geht das so ohne weiteres??? Bisher hatte ich in dem immer ne 80GB Maxtor platte drin...
und, später soll die HDD dann in meinen neuen PC rein, der hat nen TyanTiger MP Board... muß ich da auch irgendwas beachten, oder sollte das da problemlos gleich korrekt erkannt werden???
Au'revoir,
Aya~
PS: Muß man ne HDD nach dem kauf eigentlich erstmal formatieren etc?
tommie-lie - Di 06.01.04 23:09
Titel: Re: neue HDD..
| Aya hat folgendes geschrieben: |
| Ich hab mir vor nen paar tagen ne neue HDD gekauft, und will die nu erstmal in nen alten PC einbauen um dort dateien zu kopieren... Das neue is ne 180gb IBM Festplatte, und der PC wo ich sie reinpacken will is nen uralt P3-500... geht das so ohne weiteres??? Bisher hatte ich in dem immer ne 80GB Maxtor platte drin... |
P3? Vermutlich nicht. Die letzte Grenze, die mit deiner Festplatte durchbrochen wird, ist die 128 GB Grenze. Laufen wird die Platte, aber du wirst nicht auf die vollen 180GB zugreifen können, es würde so aussehen, als hättest du eine 128MB-Platte gekauft.
Evtl hilft aber schon ein BIOS-Update deinem alten Board zu nicht erahnten Speicherhöhenflügen.
| Zitat: |
| und, später soll die HDD dann in meinen neuen PC rein, der hat nen TyanTiger MP Board... muß ich da auch irgendwas beachten, oder sollte das da problemlos gleich korrekt erkannt werden??? |
Ich kenne das Board nicht, aber wenn es nagelneu ist, sollte es klappen. Seit einem halben bis dreiviertel Jahr sollten die BIOSse und OnBoard-IDE-Controller eigentlich Platten >128GB korrekt und mit voller Größe angesprochen werden können.
| Zitat: |
| PS: Muß man ne HDD nach dem kauf eigentlich erstmal formatieren etc? |
MS war natürlich so freundlich und ließ sie von Bill Gates' eigenem Bürorechner vorsorglich schonmal NTFS formatieren und mit Windows 2k3 Server ausstatten.
Natürlich muss eine Platte nach dem Kauf High-Level-formatiert werden. Eine Partitionierung bei 180GB ist sowieso anzuraten, hat ja nicht jeder Linux mit einem brauchbaren Dateisystem...
Popov - Di 06.01.04 23:15
Wahrscheinlich wird die Platte nicht richtig erkannt. Mit größter Wahrscheinlichkeit wird es die 180Gig nicht erkennen (nicht bei einem Bios aus P3 Zeiten). Sogar einige "moderne" Boards haben Probleme mehr als 120Gig zu erkennen. Die zweite Frage ist ob er überhaupt mehr als 80Gig erkennt. Wenn ja, dann besteht gute Hoffnung, daß er bis 120Gig erkennt.
Diese Angaben gelten aber natürlich für das alte Bios. Man kann das Bios (vorausgesetzt es geht) immer noch flashen.
Sollte das mit dem Flashen nicht gehen, dann gibt es immer noch die Möglichkeit eines Diskmanagers. Das System erkennt dann was es erkennt, aber dann schaltet sich der Diskmanager und bietet die ganze Platte an. Ist zumindest die einfachste Möglichkeit.
Aber auch der Diskmanager hat seine Schatenseiten. Man kann mit keiner fremden Bottdiskette drauf zugreifen, d.h. man muß sofort eine neue Spezial-Bootdisk erstellen mit der man bei Bedarf (bzw. Problemen) auf die Platte Zugreifen kann. Mit der MS DOS Bootdisk geht es dann nicht.
Brueggendiek - Di 06.01.04 23:22
Hallo Aya!
Zunächst einmal: Natürlich müssen neue Platten formatiert (und vorher partioniert! - FDISK) werden. Der Plattenhersteller kann ja nicht wissen, ob FAT, NTFS, eines der Linux-Systeme oder das System vom MAC drauf sein sollen. Bei so großen Platten bietet sich auch die Aufteilung in mehrere Partionen an.
Bei einem P3/500 sehe ich ein prinzipielles Problem. Bis vor Kurzem lag eine technisch bedingte Grenze für Festplatten bei 128 GByte. Einige Bios-Versionen (z.B. das berüchtigte Award 4.51) hatten wegen Bugs eine Grenze bei 32 GByte (Rechner hängt bei Plattenerkennung und kann nicht gestartet werden) oder 64 GByte (Platte wird nur als 64er erkannt).
Oft haben Festplatten einen Jumper, mit dem man die Kapazität begrenzen kann. Windows und Linux ersetzen bereits früh den Bios-Festplattentreiber durch einen eigenen - und der schert sich nicht um Grenzen und kann mit der ganzen Platte klarkommen. Lediglich das System muß im vom Bios gefundenen Bereich liegen. Bei MS-DOS mit der grafischen Oberfläche Windows (genannt Win95, Win98 und WinME) jedoch wird mit dem Bios-Treiber gearbeitet. Nach dem Kopieren den Jumper entfernen und mit einem Diskmanager-Programm (im "richtigen" Rechner) die Partition vergrößern kann klappen, kann aber auch schiefgehen.
Wenn die Daten kopiert wurden, geht bei einem Fehlschlag ja nur die Arbeitszeit verloren - also Versuch macht kluch.
Ansonsten geht noch meine Lieblings-Lösung - Platte per USB2.0 anschließen. Das geht aber erst ab Win98SE und benötigt ggf. eine Karte. Die saubere Lösung mit einer extra IDE-Karte ist bei sowas natürlich fehl am Platze, weil ja nur vorrübergehend. Das USB-Gehäuse dagegen kann noch für eine exteren Backup-Platte, ein optisches Laufwerk oder so genutzt werden. Bei mir enthält das USB-Gehäuse (5.25") einen Wechselrahmen für 3.5"-Laufwerke - war allerdings etwas Bastelei, bis es paßte - Wechselrahmen sind länger als CD-Laufwerke.
Klappt der Anschluß nicht und soll es nichts kosten, hilft wohl nur das Kopieren über Netzwerk. Das kann dann unbeaufsichtigt über Nacht laufen. Bei CD-RW (bzw. DVD-RW) wären regelmäßig Eingriffe erforderlich.
Was auch noch denkbar wäre: Platte in den entgültigen Rechner einbauen, in Betrieb nehmen und dann die Platte aus dem alten Rechner vorübergehend z.B. statt des CD-Laufwerks in den neuen einbauen und dann kopieren.
Gruß
Dietmar Brüggendiek
Brueggendiek - Di 06.01.04 23:27
Hallo!
Nachtrag zum Eintrag von Popov (da war ich wohl zu langsam am Tippen): Ein Diskmanager ist bei der gewählten Konfiguration absolut ungeeignet, da ja der entgültige Rechner mit der Platte klarkommen wird. Es gilt nämlich: einmal Diskmanager - immer Diskmanager.
Ein Virus kann dabei übrigens wirkungsvoll die komplette Platte "löschen" - ist der Manager weg, kommt man an nichts mehr ran. Das wird dann ein Fall für "vergessen wir die Daten" oder einen professionellen Datenretter mit "etwas" höherem Preisniveau!
Gruß
Dietmar Brüggendiek
tommie-lie - Di 06.01.04 23:40
Es empfiehlt sich bei einem Rechnerwechsel Windows neu zu installieren, der Diskmanager würde also von ganz alleine wieder verschwinden. ;-)
Allerdings macht es bei 180GB nichts, wenn die Treiberleichen aus dem alten System noch drauf sind, und wie ich Aya kenne ist's eh wieder ein System mit einer Rechenleistung, von der andere nur träumen können, somit kann man in diesem Fall tatsächlich getrost das alte Windows mitnehmen :mrgreen:
Popov - Di 06.01.04 23:55
| Brueggendiek hat folgendes geschrieben: |
| Nachtrag zum Eintrag von Popov (da war ich wohl zu langsam am Tippen): Ein Diskmanager ist bei der gewählten Konfiguration absolut ungeeignet, da ... |
Wie ich schon gesagt habe: wenn nichts anderes geht, dann kann man sich ärgern oder einen Diskmanager nehmen - mit all seinen Risiken und Nachteilen. USB sehe ich nicht mal im entfernt als eine Lösung an. Das ist toll für Backups & Co., aber nichts für eine Systemplatte.
@Aya
Noch mal zu dem Wechsel der Platte in einen anderen Rechner. Das geht zwar, aber du wirst damit nicht glücklich. Nach Nachinstallation der Treiber (das System wir paar mal gestartet und du wirst eine menge Fehlermeldungen haben bis das System läuft) wird das System zwar laufen, aber nicht mit voller Leistung. Eine Neuinstallation bei einem neuen Board ist immer zu empfehlen. Du mußt bedenken, daß es sich bei einem anderen Board um andere Chips handelt.
Brueggendiek - Mi 07.01.04 00:00
Titel: Re: neue HDD..
Hallo!
@tommi-lie und Popov:
| Aya hat folgendes geschrieben: |
| Ich hab mir vor nen paar tagen ne neue HDD gekauft, und will die nu erstmal in nen alten PC einbauen um dort dateien zu kopieren... |
Das verstehe ich so, als wenn Aya die Dateien auf diesem Weg vom alten PC auf den neuen PC übertragen will. Da wäre eine kleine Partition eine Lösung. Und das ist auch keine Systemplatte! Meine Platten laufen auch bei einem Rechner an USB und in einem anderen Rechner als 2. Platte (98SE per USB und XP eingebaut).
Bei Partionierungsprogrammen gilt übrigens immer: Backup ist die erste Userpflicht. Ein Absturz beim Ändern der Partitionsgröße (z.B. weil das Kaninchen an einen Stromkabel nagt - Kurzschluß) kann alle Daten ins Nirwana schicken. Bei kopierten Daten ist das natürlich relativ problemlos - man muß "nur" von vorne anfangen.
Gruß
Dietmar Brüggendiek
edit: Popov kam mir zuvor
tommie-lie - Mi 07.01.04 00:09
Titel: Re: neue HDD..
| Brueggendiek hat folgendes geschrieben: |
@tommi-lie und Popov:
| Aya hat folgendes geschrieben: | | Ich hab mir vor nen paar tagen ne neue HDD gekauft, und will die nu erstmal in nen alten PC einbauen um dort dateien zu kopieren... |
Das verstehe ich so, als wenn Aya die Dateien auf diesem Weg vom alten PC auf den neuen PC übertragen will. |
Oooops. Wieso überlese ich immer den wichtigsten Teil?
Ich hatte das "Dateien auf neuen PC übertragen" irgendwie nicht mitbekommen und dachte Aya wollte die neue Platte einstweilen aus Hauptplatte in das alte System einbauen, vielleicht weil die alte Platte kaputt war.
Da hat Brüggendiek recht, USB-Wechselrahmen, Ethernet, alles eine mögliche Alternative.
| Brueggendiek hat folgendes geschrieben: |
| (z.B. weil das Kaninchen an einen Stromkabel nagt - Kurzschluß) |
Aber dafür lecker Hasenbraten zum Mittag :mrgreen:
Aya - Mi 07.01.04 15:58
Hi :)
ja, mir geht's nur darum Daten (insgesammt halt 80gb) auf den neuen rechner zu bringen... das OS is eh auf ner 2ten HDD... ;)
@Partitionierung: Welche nachteile hätte es wenn ich die platte unpartitioniert lasse??? Ich hatte nämlich schon vor, sie als eine einzige 180gb Platte zu benutzen '^^
Au'revoir,
Aya~
tommie-lie - Mi 07.01.04 17:15
Nachteile? Riesige Cluster. Bei FAT32 (und NTFS AFAIK ich auch) sind schon bei 32GB-Partitionen die Cluster 32KB groß, wie groß sie bei 180GB sind will ich gar nicht wissen. Ich weiß nichtmal, ob NTFS oder FAT32 da überhaupt noch mitkommen oder ob schon viel früher Schluß ist.
Da du relativ viele Bilder und Videos hast, also überwiegend große Dateien, wären große Cluster nichtmal sooo schlimm.
Durch Partitionierung soll u.A. (bei Personalcomputern) die Ordnung ein wenig unterstützt werden. Du kannst also deine Daten themensortiert auf verschiedene Partitionen verteilen (ich hab' Compiler auf einer Partition, Daten auf 'ner anderen, für die Pagefile 'ne eigene usw.). Bei fehlender Partitionierung würde ich bei 180GB Daten im Verzeichniswirrwar schnell die Übersicht verlieren.
Theoretisch ist es sicherlich möglich, aber wie gesagt, ich weiß nichtmal ob du sie formatiert bekommst (zumindest mit den MS-Dateisytemen, es gäbe ja Dateisysteme für Rechencluster mit mehreren Terabyte Datenkapazität, inwiefern es irgendwelche treiber für Windows gibt weiß ich nicht).
Aya - Mi 07.01.04 22:08
Hi,
ok... dann werd ich die HDD in 2x90gb aufteilen... geht das denn an dem alten rechner hier???
Also angenommen er erkennt die 180gb net, sondern nur als 128gb... wenn ich die dann partitioniere.. klappt das???
Au'revoir,
Aya~
Brueggendiek - Mi 07.01.04 23:21
Hallo Aya!
Das kann klappen, aber auch schiefgehen.
Irgendwo habe ich mal gelesen, daß eine zu große Platte dann nach Überschreiten der 128 GByte "wrappte", also das Gigabyte Nr. 129 an den Platz von 1 schrieb - FAT und Inhaltsverzeichnis überschrieben, ein Fall für den Datenretter!
Wenn es nur um das Kopieren geht, würde ich, wie schon vorgeschlagen, die alte Platte nach der Systemeinrichtung an einen freien oder freigeräumten (DVD-Laufwerk?) IDE-Port im neuen Rechner anschließen, das neue System booten und die Daten rüberkopieren. Dann wieder zurückbauen und gut is. Oder eben über Nacht per Netzwerk rüberkopieren.
Du müßtest nämlich andernfalls entweder erst das neue System aufsetzen oder die Daten auf die 2. Partion kopieren. Die dürfte aber für den alten Rechner nicht ansprechbar sein. Ein System auf einer mit Daten gefüllten Platte zu installieren, kann nämlich gewaltig daneben gehen - nicht schlimm, da Kopie, aber schade um die Zeit!
Was den Hasenbraten betrifft: mir ist ein Fall bekannt, wo ein Stallhase ein Kabel angenagt hat. Es gab einen Kurzschluß, der Hase flog durch den Raum und blieb ohne Nagezähne, aber ansonsten putzmunter liegen. Als die Zähne wieder nachgewachsen waren, ging er an das nächste Stromkabel...
Gruß
Dietmar Brüggendiek
tommie-lie - Mi 07.01.04 23:22
| Aya hat folgendes geschrieben: |
ok... dann werd ich die HDD in 2x90gb aufteilen... geht das denn an dem alten rechner hier???
Also angenommen er erkennt die 180gb net, sondern nur als 128gb... wenn ich die dann partitioniere.. klappt das??? |
Angenommen du hast vor dir einen dreiviertelkuchen (270°) und sollst denn in zwei halbe Kuchen unterteilen (2 * 180°), klappt das???
Eine Partition wirst du sicherlich erstellen können, die zweite nicht (bzw die zweite nur bis 128GB). Aber selbst mit dem M$-FDISK ist es kein Problem, die zweite Partition später zu erstellen, solange du die erste nicht wieder löschst.
Konkret: Eine Partition mit 90GB erzeugen, den Rest der Platte keiner Partition zuordnen und formatieren. Daten rüberschaufeln. Später, im Rechner der den ganzen Kuchen sieht, dann die obere Hälfte der Platte einer Partition zuordnen, die obere Partition formatieren. Fertig.
Aber 90GB kann genauso schlecht sein, wie gesagt, bei 32GB-Partitionen ist die Clustergröße schon 32kb groß, irgendwo hab' ich mal gelesen daß die maximale Clustergröße 64kb ist (oder war das FAT16?), es könnte also schon bei ca 60-70GB Schluß sein mit den MS-Dateisystemen. Aber das wird dir FDISK (bzw das NT-Setup-Integrat) schon rechtzeitig sagen.
Edit: Annersrum: Du hast eine leere Platte, mit Software kanst du nix kaputtmachen. Ausprobieren ist die einfachste Alternative um rauszukriegen, ob du eine so große Partition mit deinem Betriebssystem benutzen kannst oder nicht. Alles, was du verlieren kannst ist Zeit.
Edit2: Aaaargh, schon wieder zu spät.
tommie-lie - Mi 07.01.04 23:31
| Brueggendiek hat folgendes geschrieben: |
| Irgendwo habe ich mal gelesen, daß eine zu große Platte dann nach Überschreiten der 128 GByte "wrappte", also das Gigabyte Nr. 129 an den Platz von 1 schrieb - FAT und Inhaltsverzeichnis überschrieben, ein Fall für den Datenretter! |
Ja, das wäre auch eine Möglichkeit, zeugt aber eher von einer schlechten Implementierung des Festplattentreibers...
Aber was viel schlimmer ist, als eine überschriebene FAT ist der überschriebene MBR, der liegt nämlich ganz am Anfang ;-)
Dann hat man eine schöne, jungfräuliche Festplatte, auf der man sich seine Partitionen selber wieder zusammensuchen darf, sehr aufregend das Ganze. Dann follgt die auf Parties beliebte Suche nach der Nadel im Heuhaufen oder anders: Wie finde ich ein Cluster mit 32kb Größe in einer Menge von 128GB.
;-)
| Zitat: |
| Als die Zähne wieder nachgewachsen waren, ging er an das nächste Stromkabel... |
Es gibt eben Karnickel, die lernen einfach nicht dazu... *g*
Popov - Mi 07.01.04 23:42
| Aya hat folgendes geschrieben: |
| @Partitionierung: Welche nachteile hätte es wenn ich die platte unpartitioniert lasse??? Ich hatte nämlich schon vor, sie als eine einzige 180gb Platte zu benutzen '^^ |
Partitionieren muß man die Platte. Ohne geht es nicht. Was man aber machen kann, daß ist nur eine einzige Partition. Aber es ist Wahnsinn eine einzige 180Gig Platte zu haben, aber nicht unmöglich. Bleibt aber dir überlassen. Alles hat seine Vor- und Nachteile.
Nun zu deinem Problem. Eine 80 oder 120Gig Grenze bedeutet nicht, daß die kleinste Partition 80 oder 120Gig sein kann. Die Grenze bedeutet, daß die Platte nicht mehr Speicher erkennt. Da gibt es bei 180Gig Platte nicht zo Not zwei mal 90Gig, sondern maximum aller Partitionen ergibt 80 oder 120Gig.
Was funktionieren könnte (
das ist aber nur geschossen und keine Erfahrungswerte), daß sind follgende Tricks (?):
- Du läßt das Bios die Platte nicht automatisch erkennen, sondern tipst die Werte der Platte selbst ein. Ich hab schon mal erlebt, daß das Bios (mein alter Rechner) meine 40Gig Platte nicht erkannte. Er hat maximal 32Gig erkannt. Aber nachdem ich die Werte von Hand eingegeben habe, konnte ich mit der Platte arbeiten. Das muß aber nicht unbedingt auch bei dir funktionieren. Versuchen kann man es aber.
- Das Bios erkennt die Platte immer noch nicht. Du kannst die Platte dann an einem Fremdrechner (der keine Probleme mit großen Platten hat) partitionieren. Manchmal haben die Bios'e das Problem eine unpartitionierte Platte zu erkennen. Ist die Platte aber erst partitioniert, dann funktioniert der Trick 1.
- Trick 1und 2 funktionieren nicht. In diesem Fall kann man dem Bios falsche Werte angeben und eine z.B. 80Gig Platte vortäuschen. Dann arbeite man erstmal mit den 80Gig. Später, wenn du einen neuen Rechner dir kaufst, machst du eine weitere 80Gig Partition. Das ganze ist aber schwerer als man es sich anhört, denn es könnte auch sein, daß es später nicht klappt.
- Zuletzt, wenn nichts funktioniert, würde ich die Diskmanager Variante nicht ausschließen. Wenn die Platte keine Systemplatte ist, dann ist das sowieso halb so wild. Such mal mit Google nach Diskmanagern (evtl. IBM Diskmanager).
Zu guter letzt noch die Frage wie du die Platte partitionieren willst. Es gibt die PRI-DOS Partition, die ERWEITERTE Partition, wobei die ERWEITERTE dann in LOGISCHE Partitionen unterteilt werden kann/muß. Die Regel ist, daß man
nur eine Pri-Dos und eine Erweiterte Partition haben kann. Wie gesagt, die Erweiterte Partition wird dann in Logische Partitionen unterteilt.
Wozu die Pri-Dos Partition (auch Primäre-Partition). Die muß man für das (Windows) Betriebssystem haben. Windows kann nicht von einer Erweiterten/Logischen Partition booten. Ist es eine Zweitplatte, dann braucht man nicht unbedingt eine Pri-Dos Partition. Man kann aber dennoch eine erstellen. Es belibt einem selbst überlassen. Es hat weder Vor-, noch Nachteile. Für ein Betriebssystem muß man aber eine Pro-Dos haben. Eine Zweitplatte kann also auch nur aus der Erweiterten Partition bestehen.
Die Erweiterte Partition nimmt in der Regel den Rest des Platte ein. Die Erweiterte Partition wird dann in Logische Partitionen unterteilt. Auch wenn man nur eine Logisch Partition haben willst, dann mußt du zuerst eine Erweiterte Partition machen und daraus später zu 100% eine Logische machen.
Übriges, man muß eine Platte nicht unbedingt komplett partitionieren. Man kann zuerst eine der Partitionen erstellen und später von Windows(z.B. mit Partitions Magic) aus die Anderen.
Wenn du also die Platte NIE für ein Betriebssystem nutzen willst, dann würde ich sie komplett aus einer Erweiterten Partition bestehen lassen. Wenn du später ein BS drauf spielen willst, dann kannst du eine Pri-Dos und eine Erweiterte erstellen.
tommie-lie - Mi 07.01.04 23:54
| Popov hat folgendes geschrieben: |
| Die Regel ist, daß man nur eine Pri-Dos und eine Erweiterte Partition haben kann. |
Wo du es schon unterstreichst, ist es falsch.
Man kann bis zu vier Root-Partitionen haben (die im MBR festgehalten werden, logische Partitionen liegen woanders (Sektor 0 der erweiterten Partition)). Wenn eine davon eine Erweiterte ist, fällt schonmal eine weg. Die restlichen drei können durchaus vollständig benutzt werden und primäre Partitionen darstellen (demnach also 3 primäre und 1 erweiterte Partition).
Allerdings ist nur maximal eine erweiterte Partition erlaubt, wenn du also nur mit den Begriffen durcheinandergekommen bist, passt's wieder... irgendwie...
| Zitat: |
| Für ein Betriebssystem muß man aber eine Pro-Dos haben. |
Nicht ganz richtig, mit 'nem richtigen Bootmanager bekommt man auch auf eine logische Partition ein Betriebssystem. Bekanntestes Beispiel: Linux.
Popov - Do 08.01.04 00:43
Falsch. Ich finde es aber toll, daß du in einer Diskusion, die dazu dienen soll einem, der sich in der Materie nicht auskennt, irgendwelche Ausnahmen, die man mit irgendwelchen Tricks hinkriegt, als die Regelwahrheit hinstellst.
Fakt: Man kann nur eine PRI-DOS haben.
Der Verwirung wegen: man kann mehrere PRI-DOS Partitionen erstellen, wobei nur eine sichtbar ist und die anderen unsichtbar. Das ganze geht aber nicht mit FDISK, sondern mit besonderen Software (z.B. Partitionsmagic). Es kann zu der gleichen Zeit dann nur eine PRI-DOS genutzt werden. Die anderen unsichtbaren PRI-Partitionen sind unsichtbar und können als Speicherplatz nicht genutzt werden. Bevor aber sich wieder einer genötigt füllt dies klarzustellen: mit besonderen Software kann man auch auf die unsaichtbaren Partitionen zugreifen. Aber nur mit einer besonderen Software.
Also stell das nächste mal nicht irgendwelche Ausnahmen, für die man extra Software haben muß, als Regel da. Sonnst lasse ich das nächste mal die Klarstellung und du kannst gucken, daß du dem Typen, den du mit deinem unnötigen Fachwissen richtig verwirt hast, wieder den normale Weg wieder erklärst.
| tommie-lie hat folgendes geschrieben: |
| Nicht ganz richtig, mit 'nem richtigen Bootmanager bekommt man auch auf eine logische Partition ein Betriebssystem. Bekanntestes Beispiel: Linux. |
Und wozu ist dieses Fachwissen wieder mal gut?
Siehe auch meinen Hinweis im Text:
| Popov hat folgendes geschrieben: |
| Wozu die Pri-Dos Partition (auch Primäre-Partition). Die muß man für das (Windows) Betriebssystem haben. |
Ist ja toll, daß wir jetzt auch noch die Linux Ausnahmen erwähnen.
Wollen wir jetzt mal gucken wer mehr Ahnung von der Materie hat und den Aya so richtig verwiren? Oder lassen wir das und gucken, daß einer der da kaum Ahnung hat, den "üblichen Weg", den man mit FDISK erledigen kann, beschreitet.
tommie-lie - Do 08.01.04 13:14
| Popov hat folgendes geschrieben: |
| man kann mehrere PRI-DOS Partitionen erstellen, wobei nur eine sichtbar ist und die anderen unsichtbar. |
Mein Windows98 ist auf einer primären Partition, parallel dazu habe ich noch zu Backupzwecken ein DOS 7.1, ebenfalls auf einer primären Partition. Unter Windows kann ich auf die DOS-Partition zugreifen und vice versa. Dazu ist keine zusätzliche Software nötig, unter Windows erscheint die DOS-Partition einfach als Laufwerk I: (vor den CD-Laufwerken, hinter den anderen Partitionen.
Aber du hast recht, mit FDISK habe ich die Partitionen nicht erstellt, aber vom reinen Standard her kann man bis zu 4 primäre Partitionen haben.
| Popov hat folgendes geschrieben: |
| Und wozu ist dieses Fachwissen wieder mal gut? |
Den/die liebe(n) Aya zu verwirren :mrgreen:
Gut ist es dazu, meine drei Betriebssysteme plus 5 Partitionen zu Ordnungszwecken auf eine Platte zu bekommen (Die Linux-Partitionen sind unter Windows unsichtbar, da ReiserFS).
| Popov hat folgendes geschrieben: |
| Wollen wir jetzt mal gucken wer mehr Ahnung von der Materie hat und den Aya so richtig verwiren? |
Au ja :mrgreen:
Naja, wie dem auch sei, das was ich gesagt habe trifft vom IBM-Standard her zu, daß was Popov gesagt hat sind alles nur Einschränkungen der Microsoftprodukte. Recht haben wir beide, aber ich würde ehrlich gesagt nie wieder eine Festpaltte mit dem MS-FDISK (dann schon eher das Linux-FDISK) partitionieren, deswegen habe ich wohl die ganzen microsoftschen Einschränkungen à la "Der User hat eh keine Ahnung" verdrängt...
Aya - Do 08.01.04 20:00
Hi,
ook... hab die 180gb HDD jetzt in nem PC eingebaut der etwas neuer ist als meiner daheim *g*
Problem: Er hat die HDD nur als 128GB erkannt = hab mit dem WinXP Partitionierungstool eine ~90GB partition erstellt und unformatiert gelassen (da WinXP nur NTFS kann, ich aber FAT brauche). Den rest der HDD hab ich unpartitioniert belassen.
So, dann bin ich mit ner bootdisk in's DOS und wollte da die HDD mit FAT formatieren.. also FORMAT C: (C war meine HDD) und bestätigt.. -> Formatierung beginnt und er meint es sei nur eine 32GB HDD.. als ich das sah hab ich noch bei 0% STRG+C = Abbrechen gedrückt um sie dann doch einfach als NTFS in Windows zu formatieren... -> Neustart.. und er startete nichmehr... HDD ab = geht, HDD dran = geht nicht.
Woran kann das liegen??? (Der PC hier hat nen Raid dran... und als ich die HDD direkt am Raid hatte, hat er sie zwar am start als 172GB HDD erkannt, jedoch hat er warum auch immer Windows nich gestartet ("Press a key to reboot" stand immer nur da)... also hab ich die HDD dann direkt an das Board gepackt, ohne Raid, da ging es.. aber halt nur als 128GB.. und seit dem abgebrochenen Formatieren im DOS kommt jetzt auch immer die gleiche fehlermeldung "Press a key to reboot" an der selben stelle...
Hat einer ne idee???
Au'revoir,
Aya~
PS: An meinen PC wo sie später dran kommt, kann und will ich sie nochnet anschließen.. denn an dem PC ist irgendwas kaputt, weswegen er meine alte HDD nichtmehr erkannt hat und meinte sie sei unformatiert = ich will erstmal alle daten dieser alten HDD sichern, bevor ich an meinem PC wieder irgendne HDD anschließe... :)
Popov - Do 08.01.04 22:11
Was du machen kannst ist (ich glaube es) einen extra Controler (PCI Karte) in deinen Rechner einbauen. Sollte dein Board Controler kaput sein, dann kommst du so eventuell weiter.
Zu deinem FAT Problem. Es gibt das (alte) FAT, dann das (seit Win95b) FAT32 und das (NT) NTFS. Das Problem ist, daß Win95 und Win98 (bei ME weiß ich es nicht) mit dem NTFS nichts anfangen können. Deshalb nutze ich persönlich kein NTFS. Das FAT (was du nutzen willst) ist veraltet. DOS kann FAT, aber kein FAT32. Vielleicht liegt dein Problem daran, daß du mit DOS oder einer alten Win95a Bootdiskette arbeitest, aber sie FAT32 Partitioniert hast. In diesem Fall kommt das alte BS nicht an die Platte drann.
Du solltest auf jeden Fall die FAT32 nutzen (beim Start von Fdisk wirst du gefragt ob es mit einer Blabla-Unterstützung gestartet werden soll. Da mußt du JA antworten). Die alte FAT (es ist die 16'er FAT) kann nur eine Partition bis 2Gig erstellen. Da du also zumindest 32Gig erkannt bekammst, mußt du die FAT32 gewählt haben.
Zurück zum Problem. Neben der FAT gibt es auch die Jumper ;). Es gibt Master, Slave, Maste with Slave usw.. Einige Platen haben auch ein 32Gig Jumper. Ist der gejumpt, dann wird die Platte als 32Gig-Platte erkannt.
Zurück zum Bios. Da der Rechner 128Gig erkennt, bedeutet es, daß das Bios etwas veraltet ist. Eventuell hilft da ein Bios-Update.
Dann noch der alte Tipp zum letzten mal: der Diskmanager.
Vergiß was du gemacht hast. Jetzt 90Gig Partition und später der Rest wird wahrscheinlich nicht klappen. Theoretisch geht das, dann muß man aber die richtigen Werte eingeben. Wenn die Platte nur als 128 erkannt wird und du davon nur 90Gig nimst, dann wird 100% der Fläche als 128Gig erkannt. Es ist also nicht so, daß er bei 128Gig nur 2/3 der 180Gig Platte nutzt. Ist nicht so. Wenn du dich auf 128Gig einläßt, dann für immer, bzw. bis du die Platte wieder platt machst und neu erkennst und neu partitionierst.
Es bleiben dir also zwei Möglichkeiten:
- du beißt in den sauren Apfel und nutzt die 180Gig Platte als 128Gig Platte.
- du benutzt einen Diskmanager und nutzt die ganzen 180Gig. Dazu mußt du im Internet nach einem passenden Diskmanager suchen (evtl. von dem Hersteller der Platte)
Die letzte Möglichkeit (wenn du irgendwann einen modernen Rechner bekommst) ist die, daß du irgendwann die 128Gig Platte wieder platt machst und dann voll die 180Gig nutzt. Das geht aber nicht ohne die Daten zu zerstören.
Noch ein Problem. Wenn die Platte jetzt als 128Gig erkannt wird, dann wird sie vom System, wie bereits oben erwehnt, als 128Gig Plate behandelt. Wenn du die Platte irgendwann in einen modernen Rechner einbaust, dann wird die Platte wahrscheinlich als 180Gig erkannt. Es kann sein, daß er sich dann weigert sie als 128Gig Platte zu erkennen. In diesem Fall wirst du in deinem neuen Rechner nicht an die Daten können, da das System noch Müll erkennt. Grund - das neue System geht von der falschen Anzahl Cylinder, Sectoren usw. aus. Es ließt die Fat an der falschen stelle aus und gibt, wenn überhaupt, nur noch Müll aus. In diesem Fall gibt's nur noch eins: Daten im alten Rechner sichern (bei 128Gig ist das viel) und die Platte platt machen.
Das Ergebnis ist, daß du dir mit der 180Gig kein Gefallen getann hast. Ein Profi würde das noch (mit viel Mühe) hinkriegen, aber ...
Ich würde heute ein Nachtgebet sprechen und hoffen, daß das mit einem Diskmanager geht. Ansonsten wirst du nur Probleme haben.
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