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Off Topic - war


Lhid - Sa 17.01.04 12:53
Titel: war
das


Anonymous - Sa 17.01.04 12:58

ähnliche Fälle gibts in Deutschland auch, gerade bei exibizionisten!

gruß

ixtreme.de


Lhid - Sa 17.01.04 13:41

das


Jeremy - So 18.01.04 12:37

Ich finde da gehört noch einiges mehr dazu. Die strafen für pädophilen müssen streng genug gemacht werden das sie abschrecken sind. Mein vorschläge als vater von 2 wären 20min. mit mir in ein zimmer eingesperrt, oder ein kürze zeil zusammen mit ein Höhe Baum.


Jeremy


BungeeBug - So 18.01.04 13:17

Ich finde solche Leute sollen kastriert werden ... fertig!


Anonymous - So 18.01.04 13:21

so pauschal würde ich das nicht sagen, meistens kommen solche probleme duch tiefenpsychologische ereignisse in der vergangenheit die ein seelischen krankheitsbild eines pädophilen prägen...

Viele dieser Leute sind einfach psychisch krank....Eine therapie mit angemessener freiheitsstrafe und verboten ist sicherlich angebrachter...

Gruß

ixtreme.de


umpani - So 18.01.04 13:43

Hier muß ich ixtreme zustimmen.

Es ist erwiesen, daß eine höhere Strafandrohung kein positives Resultat auf die Fallzahlen hat.

Pädophilie ist eine psychische Krankheit. Hier ist eine Freiheitsstrafe mit Therapie notwendig (auch lebenslang).


Gruß Umpani


Lhid - So 18.01.04 14:25

das


Adrian - Mo 19.01.04 10:03

Servus!

Ihr könnt sagen, was ihr wollt, aber eine Kastration ist die einzig richtige Lösung. Der Mann ist eine Gefahr für die Umwelt, deshalb muß sie vor ihm geschützt werden - und um weitere Vergehen dieser Art zu Verhindern, muß ihm die Möglichkeit genommen werden, solche Vergehen auszuführen. Aber damit ist es noch nicht getan, denn wegen der Krankheit muß er behandelt werden. Ob eine Therapie Erfolg hat, ist nicht sicher, aber so lange nicht mit Gewißheit ausgeschlossen werden kann, daß er keine weiteren Straftaten dieser Art begehen wird, gehört er in eine Anstalt, aus der er nicht herauskann, also kein Strafvollzug mit Freigang. In diesem Zusammenhang wäre die Entwicklung der Stasis-Zellen sehr praktisch - siehe Marion Zimmer-Bradley: "Die Zeit der hundert Königreiche".
Wem diese Maßnahmen zu hart erscheinen, möchte sich bitte vorstellen, wie einem zumute wäre, wenn das Opfer die eigene Schwester, Tochter, Nichte, Enkelin usw. ist. Ich kann in gewissen Grenzen nur Jeremys Aussage beipflichten: Ein Kerl, der sich an meinen Verwandten vergreift, kann froh sein, wenn er lebenslang hinter Gitter kommt, denn sonst wird er bald feststellen, was ein scharfes Messer alles abschneiden kann.

Gruß,

Adrian


Erzengel - Mo 19.01.04 10:25

Tchja leutz.

meine meinung.

An die Wand stehlen und erschießen. Und zwar alle die son scheiß machen.


umpani - Mo 19.01.04 10:41

@Adrian:
Das würde aber heißen, dass diese Leute ihre Perversion nur über das Geschlechtsteil ausüben. Dem ist aber nicht so. Den meisten bereitet schon die Macht über eine kleines Kinde und schon alleine das Anfassen sexuelle Gefühle.
Nach eine Kastration ist Mann ja nicht gefühllos. Das Problem ist damit nicht beseitigt.

Gruß Umpani


Erzengel - Mo 19.01.04 11:19

Deswegen ja auch die totesstrafe. Denn wenn man denn Lebenslang einspeert muß mann die ja auch noch ernähren. usw. :evil:


Phobeus - Mo 19.01.04 11:34

Ich bin wirklich ein wenig schockiert über das Reaktion von einigen zivilisierten Mitmenschen. Hier wird ja scheinbar wieder alles über einen Kamm gescherrt auf Biegen und Brechen wie nach dem 3 Bier an der Stammtischkneipe. Bevor nun hier wieder ein Haufen Buhrufe kommt an all jene Kastratoren...
"Kozentriert Euch endlich nicht auf die Täter, sondern auf die Opfer..."


umpani - Mo 19.01.04 12:45

Richtig So.

Eine Gesellschaft muß auch mit Randgruppen fertig werden. Auch wenn das heißt sie ein lebenlang wegzusperren, therapieren und zu ernähren.

Wenn wir jeden gleich totschlagen, der uns nicht ins Konzept passt, dann gehen wir in alte Zeiten zurück.


Gruß Umpani


patrick - Mo 19.01.04 13:21

ich sehe das genauso wie umpani und Phobeus.

diese menschen (ja Erzengel, menschen wie du und ich)
sind krank, das dumme an dieser krankheit ist das sie dadurch eine gefahr für andere sind und andere physisch, sowie psychisch ein leben lang zeichnen.
die einzige möglichkeit ist der versuch einer therapie und eine sicherheitsverwahrung

die einstellung von Erzengel, alles abzuknallen was nicht in ein bestimmtes raster passt, ist aus dem mittelalter (aber wer weiß in was für klamottten Erzengel durch die gegend läuft). und hat uns in der vergangenheit (2. Weltkrieg) schon genug ärger bereitet.

wenn du krank bist und fieber hast, kannst du ja auch nicht auf befehl damit aufhören.


umpani - Mo 19.01.04 13:26

Ich möchte hier betonen, daß wohl niemand hier verständnis für die Handlung von Pädophilen hat. Jedoch darf man sich deshalb nicht auf die selbe Menschenverachtende Stufe stellen.

Gruß Umpani


Erzengel - Mo 19.01.04 13:38

Toll dann kommen die in eine Anstallt und nach 5 Jahren als geheilt erklärt und kommen wieder frei. Und dann ist die gefahr wieder da.
Mann sollte die dann ein Leben lang einsperren nud ihnen dann eine Gummipuppe geben. :lol:
Ne aber im ernst. Das sind alles wiederholungstäter. Die kann mann nicht heilen.


MaxiTB - Mo 19.01.04 13:45
Titel: Pädos ...
Also ich sehe nur zwei Möglichkeiten:

1 Den Typen lebenslang unter Beobachtung stellen. Ob Krankheit oder nicht, er ist eine Gefahr für andere Menschen - und wenns auch noch um Kinder gibt, dann darfs da keine Gnade geben. Nachteil der Methode: Kosten, Kosten, Kosten ! Bin Steuerzahler und finde, ich zahle schon genug (weil bei uns ist die Abgabenquote ein bisserl höher als im Norden :wink: ).

2 Schwanz ab. Das ist die Methode, die ich persönlich bevorzugen würde. Krankheit hin oder her; auch Rauchen ist eine (Sucht-)Krankheit, aber mit dem persönlichen Willen kann man was dagegen tun. Dieser Herr hat scheinbar nicht den Willen dazu, sonst wäre es nicht zur Tat gekommen. Also was will man lange einen Therapieren wenn er es gar nicht will und es daher keinen Erfolg bringen wird ?


Phobeus - Mo 19.01.04 14:05

Eine Gesellschaft, die nicht bereit ist sich mit Randgruppen gleich welcher Art zu befassen ist zum Scheitern verurteilt. Und wenn wir nun darüber anfangen zu diskutieren welche Mensch besser ist als wer anderes, dann wird mir persönlich übel. Raucher auch weg, weil die Kosten auch viel, chronisch Kranke sowieso und geistig behinderte, tja haben sie halt pech gehabt. Pädophilie ist wenn man es (sogar fast schon intolerant sieht) eine Krankheit gegen die man etwas unternehmen soll, dass wird man nicht erreichen in dem man öffentlich auf Betroffene einprügelt und somit sogar eher noch verhindert, dass diese sich in eine Therapie begeben, sondern ihren Trieben solange nachgehen, bis es dann passiert.

Was mich bei dieser Debatte nur immer wieder auf den Senkel geht ist schlicht und ergreifend, dass alle immer nur nach härteren Gesetzen und Folgen fordern, jeder sofort herzergreifend die Kleinen in den Schutz nimmt, aber wenn man etwas passiert schaut doch wieder jeder weg oder hilft eben nicht. Anstatt sich mal über die Ursachen Gedanken zu machen wird nur versucht die Folgen zu behandeln und diese Denkweise ist einfach verherrend, weil es neue Opfer einschließt. Jeder der hier härter Strafen oder so etwas verlangt, sollte sich lieber mal ein wenig mti Psychologie auseinander setzen und versuchen zu begreifen, was da wirklich geschieht (auf beiden Seiten!!!). Aber sich da selbst einzubringen, ist für viele wirklich auch schon wieder zuviel Arbeit.

Jeder ist plötzlich Fachmann und niemand will sich mit etwas richtig auseinandersetzen. Geld ist wichtiger als das Leben und was anders ist, ist abartig und ekelig (auch schwule und dicke, jeder respektiert es, aber alle lachen!). Sorry, wenn das ne wenig negativ klingt, aber ich bekomme immer ne dicken Hals, wenn ich sowas lese und das ganz allgemein. (Der nächste logische Schritt ist, dass man jene, die solch ein Verhalten kritisiert noch als Täter darstellt.... )
Darauf warte ich nun mal 8) :wink:


BungeeBug - Mo 19.01.04 14:23

Hallo,

ich hab ja nichts gegen den Menschen an sich und ich hab auch Verständniss dafür das er behandelt werden muss / soll nur muss man auch mal an die Gegenseite denken. Es wurde gesagt "Denkt nich an die Täter sondern an die Opfer" ... das ist aber leider nich Möglich (sicher kann man dran denken aber das wars dann auch). Das Resultat dieser Vorgehensweise wär das wir ganz viele Leute haben die sich um vergewaltigte Kinder kümmern müssen nur die Leute die letztendlich dafür verantworlich sind machen lustig weiter und zerstören so die Kindheit, nein mehr das ganze Leben eines Kindes. Es bleibt also nur eine Möglichkeit die Leute "unschädlich" machen! Wie ist eigendlich egal wie nur finde ich sollten die Leute merken das sie etwas gemacht haben, was falsch ist! Einsperren ist aber auch nicht "möglich" da es im mom so aussieht das Leute zu 20 Jahren verurteilt werdern und nach 5 Jahren wieder raus kommen ... so und da ist kein Lerneffekt => kastrien! Davon haben die ein leben lang etwas (oder auch nich) und sie können niemandem mehr schaden. Ausserdem bleibt ihnen eine lange Haftstrafe erspart und sie können sich in professionelle Behandlung begeben. Desweiteren erspart es dem Rest der Welt (zu dem auch die Familie der Opfer gehört) eine Menge Geld für die Unterbringung und Verpflegung. Was ich als sehr wichtig empfinde da ich ehrlich gesagt nicht einsehe wieso ich noch dafür bezahlen soll das so ein Mensch das Leben meines Kindes zerstört und ich noch dafür bezahlen soll.


MaxiTB - Mo 19.01.04 14:39
Titel: Reply
::Phobeus

Jedes abnorme Verhalten kann man als Krankheit bezeichnen; wobei man abnormes Verhalten als einen Bruch gesellschaftlicher Regeln definieren kann, wo auch Gesetze dazu fallen.

Fakt ist, daß jeder Mensch eine freie Entscheidungsmöglichkeit hat. Hat er diese nicht, dann ist er unmündig. Es gibt durchaus Krankheiten, bei denen dieser Fall zutrifft. Daher würde ich diese Menschen entweder einen 'Aufpasser' (Pfleger) zukommen lassen oder wegsperren (geschlossene Anstalt). Beides ist in unserer beiden Ländern Praxis.

Hat ein Mensch dagegen die freie Entscheidungsmöglichkeit, was auch bei einen Pädophilen der Fall ist, dann hat derjenige willentlich gegen ein Gesetz verstoßen - ob er persönlich dieses Gesetz für richtig hält oder nicht, ist dabei nicht relevant - ich fahr auch gerne 160 auf der Autobahn, bei uns sind aber nur 130 erlaubt bzw. 140 toleriert - wenn ich erwischt werde, zahle ich auch die Strafe, weils mir meistens die Sache wert ist.

Und hier ist das Problem: Jede Tat wird nach persönlichen Gewinn unter Betracht eines möglichen Erwischens plus Strafe abgewogen. Wenn eine Strafe nicht abschreckend ist, dann hat sie ihren Zweck praktisch verloren und ist nur mehr Geldbeschaffung für den Staat. Unsere humane Gesellschaft schlittert immer weiter und tiefer in diese Richtung; und somit geht der Respekt vor gesellschaftlichen Normen verloren - Vorzeichen der Anarchie.

Mit Mittelalter hat die ganze Sache übrigends nix zu tun; dort waren nicht die Strafen das Problem, sondern eher die Juristation ! Genauso trifft das auf Nazi-Deutschland zu. Hier wurde nicht gerichtet sondern mehr oder weniger willkürlich Strafen verhängt. Also das immer-wiederkehrende Beispiel, härtere Strafen bedeuten Rückkehr ins Mittelalter, ist Schwachsinn und am Thema vorbei.

Ebenso ist eine Minderheitendebatte hier kein Thema. Es gibt nur drei Gruppen von Menschen; erstens jene, welche sich an Gesetze halten, zweitens, welche die sich nicht an Gesetze halten und drittens, welche die nicht mündig sind.

Ob ein Mensch aus einer dieser Gruppen zu einer Minderheit gehört, ist meiner Meinung nach irrelevant, weil Gleichheitsprinzip vor dem Gesetz. Es ist zwar ganz nett milderne Gründe zu berücksichtigen, aber keiner soll das Gesetz biegen können - sonst sind wir wieder im Mittelalter, Nazi-Deutschland, usw. Daher ist auch das Minderheitenthema hier nicht zur Diskussion.


Jeremy - Mo 19.01.04 15:14

Da kann ich dir nur anschließen Bungee. Ich bin Vater von 2, und der Bruder von ein opfer. Ich behaupt nicht fachmann zu sein, aber ich bin der gebildete meinung das eine STRAFE abscheckend wirken soll. Wer wirklich ANGST vor der STRAFE hat begeht kein tat. Vor allem wen 20 oder 30 menschen der STRAFE bekommen haben! Um die opfer muß ebenfalls gekümmert werden. Ich hab ein sehr tiefe respekt vor das leben, ABER wer ein gefahr is für das leben von mich selber oder (noch wichtiger) die die ich liebe, muß sterben um anderen zu beschutzen.

Jeremy


Lhid - Mo 19.01.04 15:17

Meinung und mich grundlegend verändert.--> Beiträge gelöscht


Erzengel - Mo 19.01.04 15:34

[list=]ABER wer ein gefahr is für das leben von mich selber oder (noch wichtiger) die die ich liebe, muß sterben um anderen zu beschutzen. [/list]
genau der meinung bin ich auch.
Die anstallt ist zu teuer um den sein lebenlang einzubuchten da ist wohl die härteste Strafe angemessen. und das versteht auch einer der behindert ist. wenn er sowas macht das er dann umkommen wird.


BungeeBug - Mo 19.01.04 15:34

Zitat:
Nimmt man als beispiel mal ein reiches Millionärseinzelkind, glaubt ihr das das mit den armen teilen würde??? Oder irgendjemand was abeben würde?


Das kommt auf die Eltern sowie die Umgebung im Ganzen an. Wenn die Umgebung sozial ist und sich einbringt für arme und "minderbemittelte" dann wird das Kind das als selbstverständlich ansehen und es seinen Eltern gleichtuen. Ich bin zwar nicht reicht und meine Ellies auch keine Millionäre aber wenn ich genau wüsste was mit meinem Geld was ich spende gemacht wird wär ich auch bereit dies zutun.[/quote]


Erzengel - Mo 19.01.04 15:39


Delphi-Quelltext
1:
2:
  If vergewaltig.wirklichgetan = true then
  totdesstrafe.ausführen = true;
[/delphi]


Lhid - Mo 19.01.04 15:43

das


Phobeus - Mo 19.01.04 15:44

schade, dass einige dieses wirklich verdammt ernste thema so mager durch den kakao ziehen. mir wird übel, ich bin draußen...
"Jede Gesellschaft bekommt die Kinder, die sie verdient..."


MaxiTB - Mo 19.01.04 15:54
Titel: ::Lhid
Erziehung ist eine Sache, aber nicht alles.

Ich hab einen Freund, der hat mit 16 leichte Drogen genommen, die Schule abgebrochen, Kleptomane (wie mans heute ausdrückt *g*) und hat ständig eine Schlägerei nach der anderen angefangen. Hintergrund: Seine Eltern waren die totalen Versager - sie haben zwar ihren Sohn alles durchgehen lassen (also ihn auch nicht geschlagen), aber dafür haben sie ihr sozialistisches Weltbild vom Klassenfeind reingedrückt und das es eh nur die Gewerkschaft richten kann.

Also wenns nach den Eltern ginge, dann wär er jetzt wahrscheinlich im Knast oder schon lange an der Nadel gestorben.

Naja, jetzt ist er verheiratet, sein Sohn müßte jetzt schon über drei Jahre alt sein, er hat die Matura in Anlagenbau (HTL) oder so nachgemacht, verdient als Führungskraft mehr als ich auf Montage in China und er selber behauptet, die modernen Krankheiten wie Sucht, Kleptomanie usw. sind nur Ausreden für das eigene bewußte Verhalten.

Okay, nur seine Frau ruft mich noch öfters an als ihn :wink: .

Fazit: Es gibt kein Schicksal - das ist nur eine Ausrede für eine selbst getroffene Entscheidung, die einem zu unangenehm ist, sie zu überdenken und anders zu handeln.


Klabautermann - Mo 19.01.04 16:47

Hi,

zuallererst mal zur Strafe. Naturlich dürfen Strafen nicht zu lasch sein, da es sich sonst um geine Straftat mehr handelt, sondern um ein tolleriertes vergehen. Das will keiner, aber zu glauben ein ehohe Straffe würde Abschrecken ist blödsinn. Nehmen wir mal das Beispiel USA dort haben die eine einigermaßen akzeptable Gerichtbarkeit also nicht zu vergleichen mit der in der Nazi Zeit oder dem Mittelalter. Desweiteren haben sie in einigen Staaten die Todesstrafe und in anderen nciht. Aber ist in denen mit Todesstafe die Mordquote niedriger? Nein. Weil Abschreckung nciht hilft, wenn jemand so kramk ist (und das meine ich in Medizienischen wi eim Umgansprachlichen sinne) das er ein gewaltverbrechen begt, dann ist er auch zu krank um wegen vermeindlicher Folgen für sich davon ab zu sehen. Wenn man die unschuldig hingerichteten mitzählt ist sie definitiv höher.
"Pimmel ab" ist auch keine sinvolle lösung. Sie verschaft weder den Opfern oder ihren angehörigen eine wirkliche genugtuung, denn die tat wird damit nicht ungeschehen gemacht, und schon garnicht bewahrt sie den Täter vor einem Rückfall. Es geht diesen Leuten nicht darum ihr "Ding" zu versänken, denn wenn sie das Wollten währe eine Protituierte oder eine günstigere Disco Schlampe viel einfacher zu bekommen. Es geht ihnen darum sich mächtig zu fühlen. Wenn sie mit einem Menschen, und sei er noch so klein etwas machen können, was der nicht will, dann gibt ihnen das ein Gefühl von macht. Das ist der selbe mechanismus, der die Schläger auf den Schulhöfern dazu bringt sich an den kleineren zu vergreifen.
Wenn man so einen Menschen nun verstümmelt und wieder laufen lässt, dann wird er sich einfach Alternativmöglichkeiten suchen. Wenn er darauf fixiert ist seinen Opfern etwas ein zu führen und selbst ncihts geeignetes mehr hat, dann wir er sich eben eines von Beates Spielzeugen oder bloß ein Rostiges Stahlrohr nehmen. Dem Opfer wird das nicht besser bekommen. Außerdem, was willst du Weiblichen tätern, welche es auch gibt abschneiden? Oder sollen diese zugenäht werden?

Desweiteren sollte man bedenken das mehr als 90% der Sexuellen übergriffe an Kindern, dass schließt auch mehr als 90% der Vergewaltigungen von Kindern ein, im Privaten umfeld geschehen. Da ist es also nicht der Fremde, der sich auf dem Spielplatz ein Opfer sucht, sondern der Vater, Onkel, Bruder usw.
Versetz euch hier mal in die Situation des Opfers. Wenn du als Kind, z.B. von deinen Vater vergewaltigt wirst, den du sonst als lieben, fürsoglichen Menschen kennst - bei dem du dich eigentlich geborgen fühlst und von dem dein überleben abhängt, da du dir selber ncihts zu Essen beschaffen könntest (von Sozialeinrichtungen hast du nohc nie etwas gehört), dann wirs du zuerst die Schuld bei dir suchen, weil dein Verstand in dem Dilemmer ist, diesen Menschen nicht verurteilen zu können. Jetzt wirst du älter, liebst den Menschen trotz dessen was er dir antut immer noch, und erfährtst, dass es nicht richtig ist, was dein Vater macht und das du ihn anzeigen kannst.

In welchen Situationen würdest du es tun?


Spätestens bei der Dritten möglichkeit werden die meißten Opfer auf eine Anzeige verzichten. Ich kenne ein paar Opfer (oder überlebende wie sie sich selbst nenen) und da sind eben nicht nur hass und wut auf die Täter vorhanden sondern meist auch viele positive Gefühle, eben die, die ohne die vergehen auch aufgebaut worden währen.
Wenn du diesen sagen würdest zeig ihn an, dann wir er hingerichtet. Bekähmst du in den meisten Fällen die Antwort "Ich brinnge den doch nciht um!" und genau das würde dann auch mit Opfern passieren, die sich verplappert oder von Leuten die hingucken entlaft werden, wenn ihr täter zum Tode verurteit würden: Sie sähen sich selbst als Mörder, weil sie das Geheimnis nciht bewahrt haben. Mit einer solchen strafe, würde man also auch die Opfer bestraffen, denn sie würden diese vermeindliche Schuld ihr leben lang mit sich rumtragen.

Vergesse nciht das hier Menschen beteiligt sind. Da geht es auf beiden Seiten nicht Rational zu, sondern auch und insbesondere Emotional. Und das emotionale eines Menschen kann auch so geschädigt werden, das eben pedophile dabei entstehen.
Ob man dies "heilen" kann weiß ich nicht, deshalb könnte ich lebenslanges wegsperren auch vertreten. Aber was viel wichtiger ist, ist zu verhindern das wir also unsere Gesellschaft so viele kinderschänder produzieren. Wie bei allen ist die end of pipe Lösung (also die Strafe) nur die schlechteste lösung. Wir müssen am Anfang der entwicklung eines jeden Menschen sicherstellen, das keine schädigung eintritt, die den Menschen pedophiel werden lässt. Das können wir aber nur, indem wir die heutigen Täter untersuchen, sie analysieren um festzustellen, wodran es liegt. Das können wir aber nicht, wenn wir sie erschießen. Die Todesstrafe ist eine "aus den augen aus dem Sinn" Idee, die leider das Problem als solches nicht löst.

Gruß
Klabautermann


Lhid - Mo 19.01.04 16:48

das


MaxiTB - Mo 19.01.04 17:17
Titel: Opfer / Täter
::Klabautermann

Ich denke, man sollte rechtliche Dinge prinzipiell erst mal ganz trocken emotionslos und unparteiisch (weil das ist nix anderes als rational) angehen.

Das es nicht vorbei ist, mit dem Einsperren selbst (zB. oder abhacken oder was immer), ist mir klar und ich denke wohl jedem hier.

Das dem Opfer geholfen werden soll und es betreut werden soll; ich denke, daß hab ich nicht dazusagen müssen - weil das ist sowieso selbstverständlich und dafür zahl sehr, sehr gerne. Ich gehe sogar soweit, daß ich sagen würde, kein gratis i-net-Anschluß mehr für Häftlinge dafür das Geld der Opferhilfe zukommen zu lassen :wink: .

Das die Sache im privaten Fall problematischer ist, streite ich nicht ab. Da ist die Betreuung sehr wichtig; auf jedenfall sollte einem Opfer bewußt gemacht werden, was richtig und was falsch ist ... denn wenn sich ein Opfer nach einer Tat schuldig fühlt, dann nur, weil das eigene Werteverständis darunter gelitten hat. Das ein Vater z.B. dann von seinen Kind getrennt werden sollte, ich denke das ist klar und wird ja auch jetzt schon so praktiziert.

Härtere Strafen wenige Verbrechen ? Stimmt - da gibts einen Hacken dran: Zwei Arten von Verbrechen werden nicht verhindert durch härtere Strafen:

:arrow: 'Kurzschluß'-Taten a la Ehemann erschießt erwischten Liebhaber im Bett und gleich die Frau dazu.

:arrow: 'Ich-hab-nix-zu-verlieren'-Taten also von Leuten, welche mit dem Leben abgeschlossen haben.

Wenn man Richtung USA blickt, dann sind sehr, sehr wenige Todesurteile nicht in diese Kategorie gefallen (prominentes Beispiel: Der 'sniper'-Fall).

Prevention - also Verhindern bevor die Tat passiert ist eine feine Sache - nur wie ? Ich denke mal, es werden keine Kinder geboren mit dem Schild 'Ich bin pedophil' ... und so lange es keine Tat gibt, ist auch jedes Gesetz machtlos ... ich wüßte ehrlich nicht, wie du die paar gesellschaftlichen Ausnahme (wir reden ja hoffentlich nicht vom Regelfall; aber eh, ich hab gehört, in Deutschland verspeißt man sich auch gerne gegenseitig :) ) ausfindig machen willst ...


Klabautermann - Mo 19.01.04 17:40
Titel: Re: Opfer / Täter
Hallo,
MaxiTB hat folgendes geschrieben:
Härtere Strafen wenige Verbrechen ? Stimmt - da gibts einen Hacken dran: Zwei Arten von Verbrechen werden nicht verhindert durch härtere Strafen:

ich möchte ncoh einen Punkt hinzu fügen:

MaxiTB hat folgendes geschrieben:
Ich denke mal, es werden keine Kinder geboren mit dem Schild 'Ich bin pedophil' ...

Ich glaube das niemand pedophiel gebohren wird. Es gibt eine Schädigung in der entwicklung des Menschen. Diese wird von außen herbeigeführt. Wir müssen rausfinden welche uhrsachen dies Schädigung haben kann. Dammit man dann, wenn ein Kind diesen ursachen ausgesetst war (und es bekant wird) schon eine geeignete Therapie gestartet weden kann. Diese kann dann (und sein es nur in einigen Fällen) die schädigung mindern, und verhindern, das der Mensch pedophiel wird.

MaxiTB hat folgendes geschrieben:
und so lange es keine Tat gibt, ist auch jedes Gesetz machtlos ...

Es geht hier ja nicht um ein Gestz, dass bestraft, sondern um eine Regelung zu vorsorge.

MaxiTB hat folgendes geschrieben:
ich wüßte ehrlich nicht, wie du die paar gesellschaftlichen Ausnahme (wir reden ja hoffentlich nicht vom Regelfall; aber eh, ich hab gehört, in Deutschland verspeißt man sich auch gerne gegenseitig :) ) ausfindig machen willst ...

Das ist sicherlich ein problem, ändert aber ncihts daran, dass die suche sich lohnt, wenn auch nur ein Täter dadurch verhindert wird. Ein erster ansatz, währe es die Außerfamiliähren begleiter der Kinder, also Kindergärtner(innen), Lehrer(innen) so schuhlen könnte, das sie bei ersten anzeichen einer Schädigung entsprechend reagieren können. Dazu müsste man aber wissen, wie die Symtome aussehen und bereit sein auch für die ständige weiterbildung Geld zur verfügung zu stellen.

Gruß
Klabautermann


Jeremy - Mo 19.01.04 17:52

Das es kein wirklich leichtes lösung gibt ist klar. Als ein "teil opfer" tendiere ich dazu sehr emotional zu reagieren. Ich weiß nur eins, der der mein damals 8 jährige schwester vergewaltigt hat, hat sein tat bewusst gemacht und dies auch zu gegeben. Ich selber bin manisch-depressive, ich denk nicht das ich stärker bin als andere nur weil ich hilfe aufsuch wenn ich nicht richtig fühl über mich selbst. Daher bin ich der meinung das ein pädophil ist in der lage hilfe aufzusuchen BEVOR ein tat begengen ist. Es müsste jedem wohl klar sein das pädophile neigungen sind nicht normal. Aus diesem grund kann ich kein toleranz zeigen, auch jahre noch den tat nicht. 10 jahre später, und 10 jahre therapie hat meine schwester immer noch ein gestörtes sexual verhalten und albträume, die sie mittlerweile für normal hält. In diesem fall ist ein leben zerstört worden, und NIEMAND kann mir sagen das 3-5 jahre in ein geschlossen anstalt reichen aus.


Jeremy


Lhid - Mo 19.01.04 18:18

das


Klabautermann - Mo 19.01.04 18:25

Hallo,
Jeremy hat folgendes geschrieben:
Daher bin ich der meinung das ein pädophil ist in der lage hilfe aufzusuchen BEVOR ein tat begengen ist.

Ja, auf jeden Fall. Ich möchte auch in keinsterweise abstreiten, dass es sich beim vergehen an Kindern nicht um eine Straftat handelt, völlig unabhängig davon, dass die Neigung dazu eine Krankheit ist.

Jeremy hat folgendes geschrieben:
Es müsste jedem wohl klar sein das pädophile neigungen sind nicht normal.

Schön währe es. Aus sicht der Pedophielen sind wir geistig gestöhrt, weil wir dieses verhalten verurteilen und kriminalisieren. Das sind meiner Meinung nach reine schutzbehauptungen. Also zum sebstschutz, damit die täter nciht den respekt vor sich selber verlieren. Dennoch gibt es vereine, wie z.B. die krumme 13 in Hamburg, die sogar dafür eintreten sex mit minderjährigen zu legalisieren. Diese Leute haben ein absolute krankes Weltbild und lassen nciht mal messbare dinge, wie der zerissene unterleib ihrer Opfer, gelten.

Jeremy hat folgendes geschrieben:
Aus diesem grund kann ich kein toleranz zeigen, auch jahre noch den tat nicht.

Es geht nicht darum tolleranz gegenüber der Opfer zu zeigen. Es geht in erster Linie darum die Strafe zu finden, die den Opfern am meisten nutz und dass ist meiner Meinung eine einweisung in die geschossene, denn nur da kann den Ursachen auf den Grund gegangen werden, um solche taten in Zukunft vieleicht zu verhindern. Nicht weil es das Beste für den Täter ist (obwohl es das sicherlich auch ist) sondern weil es den meisten nutzen für den Opferschutz bieten, indem die Zahl der zukünftigen Opfer reduziert wird.
In zweiter Linie geht es auch darum die gesellschaft Menschenwürdig zu halten. Und eine gesellschaft die per Geset mordet ist Meiner meinung nach verachtenswürdig. Das heißt nciht, das straftäter ein Recht darauf haben jeweils wieder das Licht der Sonne zu sehen.
Jeremy hat folgendes geschrieben:
10 jahre später, und 10 jahre therapie hat meine schwester immer noch ein gestörtes sexual verhalten und albträume, die sie mittlerweile für normal hält.

Die bezeichnung "überlebende" hielt ich das erte mal als ich sie vernahm für übertrieben. Nachdem ich mcih ein wenig damit beschäftigt habe, finde ich sie aber genau richtig. Denn nach soeiner Tat die kraft zu haben weiter zu leben, ist schon eine Leistung. Das ganze so verarbeiten zu können, dass es nur noch eine böse erinnerung ist, ist denke ich für kaum jemanden möglich (wenn überhaupt jemanden). En gesundes Sexualleben zu entwickeln ist meiner Meinung nach auch nicht möglich wenn man mit einer derart kranken Form von dieser in kontakt gekommen ist.

Jeremy hat folgendes geschrieben:
In diesem fall ist ein leben zerstört worden, und NIEMAND kann mir sagen das 3-5 jahre in ein geschlossen anstalt reichen aus.

Ich denke in jedem vergewaltigungsfall wird ein leben zerstört, weshalb diese Straftat, unabhängig davon ob an Kindern oder erwachsenen verübt, meiner Meinung nach mit Mord gleich zu setzen ist. Und ich denke hier wird dir auch niemand erzählen wollen, das 3-5 Jahre Haft eine angemessene Strafe sind.

Gruß
Klabautermann


Jeremy - Mo 19.01.04 21:15

ich wäre zufrieden wenn sie MINDESTENS ein lebenlang weggesperrt wären. Dann könnten sie zumindest keine mehr derart verletzen!

Jeremy


Adrian - Mo 19.01.04 23:42

@ umpani: Die Kastration, die (bei Männern) ja nicht nur die Entfernung des Penis, sondern auch die Entfernung der Hoden bedeutet, hat sehr wohl einen Einfluß auf die Libido, die hierbei stark reduziert wird, allerdings bleibt die sexuelle Objektwahl unverändert.
Aus diesem Grunde trete ich ja dafür ein, daß die Kastration als Strafe verhängt wird (ich weiß, daß das in der Bundesrepublik Deutschland verboten ist, das gleiche gilt aber auch für die Vergewaltigung); die lebenslange Unterbringung in einer wirklich geschlossenen Anstalt ist nicht als Strafe, sondern als Schutz der Allgemeinheit vor so einer Bestie in Menschengestalt zu sehen. Dabei meine ich, daß die Unterbringung nur die minimalsten Erfordernisse der Menschenwürde erfüllen darf.
@ Phobeus: Raucher "abzuknallen", weil sie so teuer sind, wäre der falsche Weg, weil sie unterm Strich für die Staatskasse billiger sind als die Nichtraucher, zu denen ich im übrigen auch zähle. Ich werde auch niemals jemand, der meine Verhaltensweise kritisiert als Täter hinstellen, aber er muß sich den Vorwurf gefallen lassen, daß sein Verhalten dazu beiträgt, das Unrechtsbewußtsein der Täter zu untergraben. Um das zu verstehen, muß ich nicht 3 Bier in der Kneipe trinken. (Nebenbei: Es zeugt schon von einer ekelerregenden Arroganz unserer Politiker, wenn sie "Stammtischparolen" verdammen. Am Stammtisch sitzen und reden zumindest ein paar Leute, die nicht nur ihre eigenen Pfründe im Sinn haben, sondern "ihre Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden" wollen - na wo steht das? Aber diese vollgefressenen, machtgeilen Säcke leben nach dem Motto vom "Sonnenkönig" Ludwig XIV: "L'Etat c'est moi!" Der Staat bin ich!)
@ patrick: Humanität - Jemand der durch seine Taten zeigt, daß ihn die Humanität nicht im Gerngsten schert, hat keinen Anspruch darauf, daß sie ihm gegenüber gewährt wird. Man muß das immer auch aus der Sicht der Opfer sehen. Wer meint, daß meine Strafmaßnahmen zu hart sind, möge sich einmal mit erwachsenen Frauen unterhalten, die vor kurzem Opfer einer Vergewaltigung wurden (bzw. als Frau sich in diese Situation geistig hineinversetzen).
Gern kommt ja immer der Vorwurf, daß trotz Todesstrafe die Kriminalität nicht abnimmt: Stimmt, der prozentuale Anteil der Täter unter der Bevölkerung bleibt, aber die Schwere der Taten nimmt ab. Persönlich würde ich lieber auch bestohlen als erschlagen werden. In verschiedenen Staaten der USA (die auch nicht viel schlimmer sind, als Deutschland während der Zeit des Nationalsozialsmus) gibt es die Regelung, daß die dritte Gefängnisstrafe lebenslänglich ist. Also sollte man meinen, daß jeder, der schon 2 Aufenthalte hinter sich hat, endlich vernünftig wird - aber Fehlanzeige! Demgegenüber steht die Schweiz, bei der die Militärdienst leistenden ihre Waffe zu Hause haben - und dort geschehen damit so gut wie keine Straftaten! Mag man mir auch jetzt Rassismus vorwerfen, es wäre nicht das erste Mal, aber "hier stehe ich und kann nicht anders".

Gruß,

Adrian


umpani - Di 20.01.04 00:22

@Adrian:

Du schreibst, daß die schwere der Straftaten bei stärkerer Strafandrohung abnimmt. Dies kann man generell nicht so sagen.

Ich denke, du beziehst die auf die "Generalprävention". Jedoch muß du beachten, daß der Täter nicht Angst vor der Strafe hat, sondern nur Angst vor dem erwischtwerden.

Die Strafe kann noch so hoch sein; wenn der Täter sich nicht in Gefahr sieht, erwischt zu werden, wird er seine Tat durchführen.
D.h. nicht die Strafe muß erhöht werden, sondern die staatliche / gesellschaftliche Kontrolle verstärkt. Dies ist jedoch nicht ohne weiteres möglich.

Ich kann zu diesem Thema "Schwind, Kriminologie in der Praxis" Empfehlen.

bzw. diesen Link. Schwer zu lesen, aber es lohnt sich, wenn man sich für das Thema interessiert.

http://www.uni-saarland.de/fak1/fr12/csle/publications/2002-15_praevention%20.pdf


Adrian - Mi 21.01.04 11:00

@ umpani:

Es gibt auch moralische Schranken, die einen von einer Straftat abhalten. Wenn diese Schranken aber fehlen, dann ist es notwendig, die dadurch resultierende Gefahr auf ein Minimum zu beschränken, was bei unserem Rechtssystem nur über eine Sicherungsverwahrung möglich ist. Das ist nicht als Strafe bzw. Sühne anzusehen! Ein etwas überzogenes Beispiel: Ein gefährlicher Hund darf nur mit Maulkorb in die Öffentlichkeit (entspricht der Sicherungsverwahrung, also Schutz der Umwelt), verletzt er aber dennoch einen Menschen, wird er eingeschläfert (entspricht der Kastration, also Bestrafung für eine begangene Tat). Daß der Triebtäter auch psychisch und pharmakologisch behandelt werden muß, ist natürlich unabdingbar. Aus meist recht spektakulär aufgebauschten Fällen kann man feststellen, daß Sexual-Mörder(!) zuvor fast immer durch "harmlosere" Vergehen auffällig wurden. Ich möchte nicht in der Haut desjenigen stecken, der so einen Mörder aufgrund einer "günstigen Sozialprognose" zur Entlassung freigegeben hat.

Gruß,

Adrian


MaxiTB - Mi 21.01.04 11:19
Titel: Prävention
Hier wird zwar immer von Vorbeugung gesprochen, aber egal wie gut die auch ausfallen wird, es wird immer einer durchs Netz schlüpfen. Das sieht man hier in Österreich sehr schön - wir haben zwar eines der dichtesten Sozialnetze der Welt aber trotzdem kriegen die Sozis immer noch stimmen, weils einfach nie dicht genug sein kann.

Selbes gilt auch für die Verbrechensprävention - so lange nicht jemand in der Lage ist, die Zukunft vorherzusehen, wirds wohl nie möglich sein, alle Täter von vorne herein unschädlich zu machen (rede hier nicht von erschießen, sondern von pädagogischen Maßnahmen bis zum lebenslänglichen Wegsperren in ein Anstalt).

Es bleibt also immer noch die Frage, was tut man mit dem unentdeckten Rest - und da schließe ich mich der Meinung von manchen an: Zuerst das Opfer, dann der Täter. Wenns nach mir ginge, dann würde ich dafür sorgen, daß sich Täter und Opfer nie wieder sehen; selbst wenn es sich um ein Familienmitglied gehandelt hat, ists wohl das beste - den spätestens wenn ein Kind erwachsen wird und klarer sieht, was ihm angetan wurde, bleibt nicht viel von der zitierten Liebe übrig.


Jeremy - Mi 21.01.04 11:33

Leider aber Maxi, müßen wir uns um beide gleichzeitig kummern. Ansonsten werd der täter ein nue opfer suchen wärend man sich beschäftigt mit der "erste" opfer. Das ein einfache und humane lösung der alle beteilten zufrieden stellt IST NICHT leicht aber ich bin dafür das ein prävention fängt an in dem wir verhindern das ein "einmal" täter zu wiederholungs täter werd. Der einzige möglichkeit das ich da sehe ist permenete weg sperrung, oder ein vollständige ausschluss aus der gesellschaft.

Jeremy


Delete - Mi 21.01.04 11:54

Adrian hat folgendes geschrieben:
Ich möchte nicht in der Haut desjenigen stecken, der so einen Mörder aufgrund einer "günstigen Sozialprognose" zur Entlassung freigegeben hat.

Es gab schon genug Beispiele, in denen Mörder u.a. freigelassen (weil als "geheilt" angesehen) wurden und schnurstracks das nächste Verbrechen verübten. Den für diese Entscheidung (der Entlassung) zuständigen Psychologen, Anwälten und Richtern ist in den seltensten Fällen was passiert.


MaxiTB - Mi 21.01.04 13:28
Titel: :MS
Zitat:
Den für diese Entscheidung (der Entlassung) zuständigen Psychologen, Anwälten und Richtern ist in den seltensten Fällen was passiert.


Wenns so wäre, gäbe es mindestens keine Psychologen mehr.


Phobeus - Mi 21.01.04 17:46

Ich möchte nochmal ganz diskret darauf hinweisen, dass hier dauernd von den Tätern gesprochen wird, die in den Medien sind. Die meisten Täter sind jedoch in der Familie oder dem direktem Umfeld. Ich habe so beim lesen einiger Beiträge, dass das nicht allen bewußt ist. Klabauter hat einen wirklich vorzüglichen Text darüber geschrieben, was in dem momentan auch in dem Opfer vor sich geht, wenn es jemand aus der Familie ist. Diese Hassliebe wird bei vielen scheinbar gar nicht berücksichtigt... meiner Meinung nach.

Es geht auch nicht darum alle Übergriffe zu verhindern (huhu Utopia?!), sondern möglichst viele zu verhindern. Und da ist es eben wichtig nicht nur die Folgen wegzuräumen, sondern eben wie Klabateuer auch bereits sagt, sowohl Opfer als auch den künftigen(!!!) Tätern zu helfen, bevor es zu weit kommt und jemand zu schaden kommt.

Ganz nebenbei, wenn ich mal ne Kind vergwaltigen sollte (ich plane es nicht...) und man würde mir sagen "Na, wenn sie den aber kriegen, dann bringen wir den um." Na, ich wäre mir wohl sicher, dass es keine Zeugen mehr geben würde, die davon berichten... ein Mensch, der nichts mehr zu verlieren hat, geht weiter... irgendwer sagt, dass die brutalität der Gewaltaten durch Todesstrafen abnimmt, dass ist jedoch das genaue Gegenteil. Zudem auch verständlich oder?


Jeremy - Do 22.01.04 09:55

Es klignt fast wie nach deiner meinung, pheubus, das die strafen zu STARK sind. Denn die täter werden immer brutaler. Auf der eine seite aber der strafe fängt nicht an noch der gerichts verhandlung, sondern im gefängnis selbst. Es gibt so gut wie kein strafgefanger der toleranz für solche taten gegen kinder hat. Ich weiß bei uns in der USA ist der lebenserwartung von ein kinderschänder im gefängnis SEHR kurz. Sie sterben gewönlicherweise SEHR grausam, und es gibt nur SEHR SEHR selten zeugen.

Jeremy


Erzengel - Do 22.01.04 11:02

ist ja auch richtig so.
sollen die im knast alle sterben.

Hey wenn ihr mal ein Opfer wärt würdet ihr alle anders reden.
Wer einem anderen das Leben zerstört dem sein Leben sollte dann auch zerstört werden.
Auf was für einer weise auch immer.


Phobeus - Do 22.01.04 12:12

@erzengel: Na dann Prost! Wenn alle Leute die anderem das Leben zerstören gleich getötet werden, wäre die Erde verdammt leer. Mach ne Pedition auf, ich unterzeichne sofort einen solchen Erlass...

@jeremie:
Nein, ich will hier niemanden in Schutz nehmen, ganz im Gegenteil, ich halte die Haftstrafen für zu lasch. Ich denke, dass gerade in diesem Fall selbst bei einer Rehabilitierung, die Leute zum eigenen Schutz ein betreutes Wohnen oder auch weitere Überwachung über sich ergehen lassen müßten. Wer eine solche Tat begeht gehört hart bestraft. Aber a) kann es nicht sein, dass eine Gesellschaft das töten (gleich auf welcher Seite) toleriert. Das ist einfach primitiv und undurchdacht und potenzielle Täter (nennen wir sie mal Erkrankte) haben nicht öffentlich gesteinigt zu werden, sondern umgehend eine umfassende Hilfe anzugeboten zu bekommen. Je mehr man diese Leute einschüchtert, desto mehr gehen sie in den Untergrund und organisieren sich heimlich oder lassen ihren Trieben freien Lauf.

Nur wie gesagt, die wenigsten Täter sind Fremde, sondern Familienangehörige oder nahe bekannte,z.b. Nachbar oder Freunde. Die meisten immer irgend einen Psycho darunter der im dunklen Keller haust und das ist schlichtweg falsch und gerade auch das gefährliche bei diesem Thema. Und gerade bei nahestehenden ist ein "Er ist dein Vater, er hat nicht das Recht, deine Gefühle sind falsch" für ein Opfer nahezu vernichtend. Das begreifen viele die Helfen wollen auch nicht, sondern zerstören eher das Vertrauen eines Opfers, dass sich plötzlich als Täter wähnt. Die offentliche Meinung und der Umgang mit dem Thema nimmt eher die Täter in Schutz als den Opfern zu helfen. Ich empfehle jeden der sich dafür wirklich interessiert einmal Bücher darüber (insbesondere Schriften von Betroffenen) zu lesen, damit er sich bewußt wird, was die wirkliche Problematik für die (meisten) Betroffenen ist.

Du sagtest glaube ich Du seist manisch-depressiv, Du solltest das dann eigentlich auch gut kennen, dass außenstehende die Krankheit nicht begreifen können und einen mit "guten Ratschlägen" immer wieder alles zu nichte macht...


Jeremy - Do 22.01.04 13:14

Leider hast du voll und ganz recht :( . Und noch schlimmer es lieget eben in der Nathur der menschheit alles zu zerstören was sie nicht kennen/verstehen. Das der täter am häufigsten nun mal der vater/nachbar/onkel usw. ist mir ebenfalls bewusst, und das macht nun mal der dunkleziffer aus, weil die opfer selten da was aussagen. Als Vater aber ist mir dies ein sehr wunde theme und es tut mir NICHT leid für der person das ein meine kinder weh tun sollte. Als der ältere bruder eine opfer macht es nur noch wunder weil ich erste hand der schade gesehen habe.


Erzengel - Do 22.01.04 13:36

Hey warum kann mann nicht die ganzen Verbrecher nach Australien auf einer Insel von der sie nie(ich meine auch nie) runterkommen können.
Dann haben wir auch einen Vorteil.
Wir Intalieren Kameras. Die neue Sendung heißt dann: "Ich bin ien Verbrecher und komme hier niewieder weg" --> Bring mich um. :lol: :lol:


Jeremy - Do 22.01.04 13:46

@ Erzengel so pauschalisieren kann mann das auch nich.. Mein krankheit macht mich agressive. Es ist vor gekommen das ich dann eine (mehr oder weniger) sinnlose körperverletzung begeh. Aber im gegensatz zu viele merk ich spätestens dann das ich hilfe brauch und hol ich es mir auch. Ich bin nicht drüber mich selber im Nervenklinik einzuweisen. Lieder macht das nicht jeder. Und nicht jeder der ein straftat macht ist auch krank. Manchen wollen es.

Jeremy


Erzengel - Do 22.01.04 15:11

Ich meine jeder der sowas schön gemacht hat und vor gericht kommt den sollte mann da auf die Insel sperren


Jeremy - Do 22.01.04 15:30

Der straffe soll zu tat passen


Lhid - Do 22.01.04 18:39

das


MaxiTB - Do 22.01.04 18:52

Also wenn die Insel nicht mehr gebraucht wird, kann ich sie haben ?

Vielleicht gleich mit Hütte, Sat-Verbindung und ein paar Hullahulla-Mädls, die mir den Rücken mit Sonnenmilch eincremen ?