Entwickler-Ecke

Sonstiges (Delphi) - zu viele variabeln


hansdergott - Fr 16.11.07 03:02
Titel: zu viele variabeln
hallo zusammen

ich brauche dringend hilfe bei meinem programm
ich programmiere schon 2 jahre an einer künstlichen intelligenz
und hatte auch das programm an ein institut gesendet aber jetzt
stehe ich vo einem neuem problem:

ich habe soviele variabeln das mir
1. langsam die namen für die variabeln ausgehen
2. ich den überblick verloren habe

jaja ich weiß traurig wenn der programmiere kein plan mehr hatt :-D
hier ist ein beispiel wie ich das ki-programm geschrieben habe


Delphi-Quelltext
1:
2:
3:
4:
5:
6:
7:
8:
9:
10:
11:
12:
if  fileexists(speicherort + 'text\012\'and
    fileexists(speicherort + 'daten\frau'and
not fileexists(speicherort + 'daten\keinefrau'and
    (frauaktiv=1then
begin
memo1.text:='darf ich fragen wie deine frau heißt';
namefrauaktiv:=1;
memo2.lines.savetofile(speicherort + 'daten\namefrau');
frauaktiv:=0;
fragekinder:=1;
exit;
end;
später kommt dann zb


Delphi-Quelltext
1:
2:
3:
4:
5:
6:
7:
8:
9:
if  fileexists(speicherort + 'text\013\'and
    fileexists(speicherort + 'daten\namefrau'and
not fileexists(speicherort + 'daten\kinder'and
    (fragekinder=1then
begin
memo1.text:='hast du und deine frau eigendlich kinder';

und so weiter und so fort
end;



weiß jemand wie ich wieder den überblick da rein bekomme
code ist zusammen 2300 zeilen bis jetzt und einiges fehlt noch

besten dank hans

Moderiert von user profile iconjasocul: Blue-Tags durch Delphi-Tags ersetzt


Logikmensch - Fr 16.11.07 06:01

Unter echter KI verstehe ich aber mindestens eine kleine Nachbildung des Gehirns, also Simulation der Synapsenfunktionen. Solche Systeme (die gibt es - ich habe zwei Bücher darüber zu Hause) kommen quasi ganz ohne Variablen aus, weil sich über mehrere Schichten die künstlichen Synapsen selber programmieren. Auch in Delphi ist sowas sicher kein Problem (die Beispielprogramme in den Büchern waren in Turbo Pascal).

Im PM-Heft stand vor Jahren mal ein Artikel darüber - mit nur 18 (?) solcher Neuronen kann ein Neuronennetz ein Auto steuern!

Ich habe das auch für später mal im Hinterkopf - in ein paar Jahren dürfte es kein Problem mehr sein, Milliarden solcher Neuronen zu vernetzen.

Ich weiß natürlich, dass Du das nicht mit KI meinst. Ich bin nun mal ein Verfechter der These "einfach ist oft besser". Statt eine Logik manuell zu programmieren, die Intelligenz nachahmt, sollte man es dem System selber überlassen, zu lernen uns seine eigenen "Variablen" zu bilden.


hansdergott - Fr 16.11.07 10:01
Titel: re
hi

doch ich mein ki aber ich habe es nicht auf den turing-test abgesehen der mit 100000 dollar preisgeld belohnt wird
sonder auf den ki.test der versucht menschliches verhalten so nahe wie möglich zu kommen
aber ich würde mal sagen ohne variabeln kommt kein programm aus
da ja allein fehler / fragestellungungen übergeben werden müssen

hättest du ne idee wie ich mit meinen vielen variabeln jetzt weiter komme

gruß hans


Reinhard Kern - Fr 16.11.07 10:10
Titel: Re: zu viele variabeln
user profile iconhansdergott hat folgendes geschrieben:
hallo zusammen

ich brauche dringend hilfe bei meinem programm


Hallo Hans,

das einzige, was dir weiterhelfen würde, wäre ein komplettes Redesign auf objekt-orientierter Basis.

Eigentlich lohnt es sich aber nicht, das Thema überhaupt weiterzuverfolgen. Das Ganze ist nur eine Nachprogrammierung des Programms Eliza (soweit ich das im Kopf habe von Weizenbaum) aus den 50/60er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Und das war eigentlich nur als Beispiel dafür gedacht, was KI ganz sicher NICHT ist. Die Intelligenz, was immer das ist, wird nur vorgetäuscht.

Gruss Reinhard


hansdergott - Fr 16.11.07 11:01
Titel: Re: zu viele variabeln
hi

es ist keine nachprogrammierung
da Eliza fehlerhaft antwortet und wie gesagt
ich nehme am wettbewerb teil in dem es darum geht
menschlicher zu antworten

gruß