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Datenbanken - Zeoslib und Oracle unter Windows Server 2008
hokuspokussimsalabim - Di 14.07.09 15:07
Titel: Zeoslib und Oracle unter Windows Server 2008
Hallo!
Ich habe ein Problem bei der Verwendung der Zeoslib unter Windows Server 2008 (64bit). Als Fehlermeldung erhalte ich, dass die oci.dll (Oracle 11g) nicht gefunden werden kann. Obwohl sie im Suchpfad liegt kann sie anscheinend nicht verwendet werden da es sich dabei um die 64bit-Variante handelt (handeln dürfte). Testweise habe ich nun versucht die 32bit oci.dll (welche ich problemlos unter XP verwende) in das Anwendungsverzeichnis zu legen was aber nur zu einer anderen (unlesbaren) Fehlermeldung führt. Ich verwende Delphi 7 mit der aktuellen Zeoslib.
Hat jemand Erfahrung mit dieser Konstellation und kann mir auf die Sprünge helfen?
Cheers und Danke!
Stefan
PS: Crosspost unter
http://forum.delphi-treff.de/showthread.php?t=27053
MAlsleben - Mi 15.07.09 14:50
Hi,
ich habe das ganze, allerdings nicht mit Zeoslib sondern mit DBX, durchprobiert. Die Fehlermeldung bezüglich der nicht gefundenen oci.dll sind eher irreführend.
Also , alles was ich mit Delphi für Win erstellt habe, arbeitet nur mit der 32bit Version des Oracle Client zusammen. Auf 64 bit kommt die besagte Fehlermeldung. Funktionieren tut es aber unter .net 2.0 recht gut (d.h. Visual Studio ab 2005 und Delphi Prism), wenn man dort für any CPU oder x64 kompiliere. Interesant war, das bei erstellen für rein x86(32 bit) das ganze natürlich auch nicht funktioniert, allerdings sind die Fehlermeldungen dann aufschlussreicher. Ich persönlich kenne bei Delphi für Win keine freien Db-Bibliotheken, die mit 64bit Clientinstallationen klar kommt. Es gibt noch die verschiedenen kostenpflichtigen Zusatzkomponenten wie ODAC, DAO. Vielleicht können die es ja.
Gruß Micha.
Bernhard Geyer - Mi 15.07.09 21:15
Der Fehler liegt an Oracle welche die gleichen Umgebungsvariablen für das Erkennen der 64-OCI-Installation wie für die 32-Bit Version verwenden so das eine parallele Installation nicht ohne weiteres funktioniert (z.B. evtl. über gesetzte Umgebungsvariablen für den Prozess möglich.
Am besten nimmt man die Kompos von DevArt. Diese kommen vollkommen ohne Installierten Oracle-Client aus (bei entsprechender gesetzter Option) so das man hier keine Oracle-DLL-Hölle benötigt.
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