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Off Topic - Leuchtende Tiere... findet ihr das ok?


Andi1982 - Fr 02.01.04 08:56
Titel: Leuchtende Tiere... findet ihr das ok?
Hallo,
habe heute morgen bissel in Bild-Online gestöbert und bin dabei auf folgenden Artikel gestoßen:

der hier... [http://www.bild.t-online.de/BTO/news/2004/01/02/glueh__tiere/glueh__tiere.html]

Ich finde, falls das wirklich stimmt, schon ein bisschen arg so in die Natur einzugreifen. Was denkt ihr darüber??


BungeeBug - Fr 02.01.04 11:47

Hi,

also ich halt das für ne sauerrei. Obwohl es auf den ersten Blick bestimmt nen Hingucker ist. Ich mein Hühner mit Farbstoff füttern so das die gefärbte Eier legen ist eins, ein Tier zu forschungs Zwecken einmal mit diesem Farbstoff genetisch Verändern mag auch noch ok sein das ganze aber zuverkaufen und eine "Industrie" daraus zumachen, was ja 100%ig auf die Lebensqualität der Tiere geht (jeder will eins egal ob er Platz genug hat oder nich) halte ich für untragbar. Genau so wie Tierversuche zu kosmetischen Zwecken ... niemand braucht wirklich Makeup oder 1001 Püderchen aber nur dafür werden wirklich arme Tiere zutode gequält. Und das ist ne sauerrei ... so Leute sollte man gleich einsperren oder genau so quälen nur damit sie mal wissen was sie ihr lebenlang gemacht haben ....


DeCodeGuru - Fr 02.01.04 11:52

Achja Genforschung. Ist ja an und für sich ein brisantes Thema. :? Es stellt sich bei der ganzen Genforschung IMHO immer eine Frage: Ist es sinnvoll überhaupt in DIESE Richtung zu forschen? Werden dadurch Wertmaßstäbe verändert?

Ok, das waren jetzt zwei Fragen. Zu der ersten Frage könnte man antworten: "Man muss es ja lernen. Ohne solche Versuche wird man nie richtig mit Genmanipulation arbeiten können." Um ehrlich zu sein, interessiert mich diese Fragestellung allerdings nicht so sehr, denn darüber kann man eine ewig lange Diskussion halten, die keinem ein befriedigendes Ergebnis geben wird.

Die zweite Frage, die ich aufwarf, finde ich persönlich wesentlich interessanter und entscheidener. "Werden dadurch Wertmaßstäbe verändert?" Diese Frage zielt ja auf eine bekannte philosophische Problematik und zwar:
Man kann in unserer Gesellschaft nicht für alle Forschungen (bzw. politische Institutionen) allgemein geltende Maßstäbe festlegen. Diese müssen passend zu jedem Zweig definiert werden. Man braucht diese Maßstäbe ja, damit man an Hand dieser Maßstäber feststellen kann, ob irgendeine Handlung das "Ethisch-vorgegebene" überschreitet. Hier kommt jetzt aber ein Problem auf: Wie kann ein Laie denn Maßstäbe für physikalische oder in dem Fall gentechnische Forschung aufstellen? Er kennt sich in der Materie nicht genügend aus, um irgendeinen Maßstab sinnvoll definieren zu können. Das heißt letztendlich, dass ein Mensch "vom Fach" die Maßstäbe für diesen Bereich definieren muss. Problem dabei: Er ist voreingenommen => die Maßstäbe fallen zu Gunsten der Forschung aus Daraus könnte sich eine immer größere Verschiebung der Maßstäbe hin zum Vorteil der Forschung resultieren.

Genau diese Verschiebung der Maßstäbe ist IMHO sehr kritisch zu betrachten, denn was heute noch verpönt ist, wird in 20 Jahren ggf. nicht mehr verpönt sein. Und auf dieser veränderten Grundlage hört das ganze ja nicht auf, es geht weiter. :?

Jo, das waren so grob meine ersten Gedanken zu dem Thema, also noch einmal kurz: Ich finds nicht gut. :wink:


Christian S. - Fr 02.01.04 12:44

Hallo!

Erst einmal: finde ich auch nicht gut. Aber ob wir den Wolf zum Dackel züchten oder mal eben ein Gen ändern, der Unterschied ist nicht allzu groß.

Ich möchte hier noch etwas zu den ethischen Maßstäben in der Forschung sagen: Man muss immer zwischen Forschung und Anwendung unterscheiden. Was in obigem Beispiel passiert, ist die Anwendung des Wissens, das andere erarbeitet haben.
Die Forschung an sich ist weder moralisch noch amoralisch, erst die Anwendung kann so bewertet werden. Man muss hier aber wieder auch noch mal in Bezug auf die Methoden der Forschung differenzieren. Hier ist auch nicht jede Methode erlaubt (oder sollte erlaubt sein).

MfG
Peter


patrick - Fr 02.01.04 12:48

*ironie* naja super, sie haben es geschaft ner sau Quallen-Gene einzubauen die sie im dunkel leuchten lassen. genial, jetzt noch die flossen-gene von einer beliebigen fischart und schon kann man die schweine als schwimmende leuchtbojen auf die meere schicken. :autsch:

oder man könnte zum wohle der wildtiere sie mit dem selben zeug spritzen damit sie im dunkeln leuchten und der autofahrer schon von weitem sehen kann das da n reh auf der wiese rumleuchtet- das könnte zu einer dramatischen reduzierung der wildunfälle führen. außerdem könnten selbst der besoffenste jäger jetzt endlich auch nachts auf die jagd gehen (wobei in diesem moment das autofahren duch den wald wieder riskant wird weil der jäger jetzt auf alles schießt was leuchtet)

man könnte auch dem geliebten hausdackel so ein gen einbauen und es so verküpfen das waldi anfängt zu leuchen wenn man ihm am schwanz zieht- der hund als nachttischlampe super idee...

ich finde sowas abstoßend und eklig :evil:


Andi1982 - Fr 02.01.04 12:52

Ok, ich sehe ihr seid alle meiner Meinung... Dachte schon ich wär der einzigste der so denkt... Bei mir im Büro fanden es nämlich alle "Cool" und ich habs nicht so ganz verstehen wollen warum...


DeCodeGuru - Fr 02.01.04 13:20

@patrick: Am besten wäre es, wenn die Bäume auch noch leuchten würden, denn dann würde der Jäger diese Nachts sehen und könnte ihnen bei der Jagd ausweichen. :mrgreen:


patrick - Fr 02.01.04 14:12

aber wenn dann in anderer farbe oder vielleicht gestreift


DeCodeGuru - Fr 02.01.04 14:26

karriert?


hansa - Fr 02.01.04 18:07

Aha, wenn schon, dann gestreift oder kariert ? :lol: Das ist das übliche Niveau bei solchen Diskussionen. Als einziger hat Peter Lustig erkannt, um was es geht: um Züchtung. Was hat ein Dackel mit einem Bernhardiner gemeinsam ? Einen gemeinsamen Vorfahren. Wie heißt der noch ? Dasselbe Ergebnis könnte man mit der Gentechnik erreichen, nur schneller. Ich würde mal gerne den hören, der solch "Teufelszeug" verdammt und dann in einer Lawine ums Leben kommt, weil die Bernhardiner vernichtet wurden. 8)

Das nächste wäre Insulin, nein Zucker ist noch ein besseres Bsp.: Ich baue Zuckerrüben an, wovon mir das Wetter bis zu 90% der Ernte vernichtet. Ein Kollege baut genmanipulierte Zuckerrüben an, ohne Verluste. Er zahlt für die Saat das doppelte und erntet die 10-fache Menge an Rüben. Wer ist besser dran ? Und vor allem, welchen Zucker würdet ihr kaufen, den aus den Naturrüben hergestellten, oder den aus den Gen-Rüben, der halb soviel kostet ? :shock:


Christian S. - Fr 02.01.04 18:23

Ich denke, ein noch besseres Beispiel wäre Weizen oder anderes Getreide. Mit der Gentechnik könnte man welches erschaffen, dass in Afrika viel höhere Erträge als bisher hervorbringt.
Und auch das Färben von solchen Tieren kann einen Sinn haben. Wenn ich will, dass ich manipulierte von nicht-manipulierten Tieren klar unterscheiden kann - na, dann färbe ich halt die manipulierten!

//edit: Rechtschreibfehler korrigiert


hansa - Fr 02.01.04 18:36

Weiß sonst keiner was zu sagen ? Welchen Zucker würdet ihr kaufen, den aus den genmanipulierten karrierten Zuckerrüben, oder den doppelt so teuren aus den normalen ?

@Peter Lustig: die Frage gilt nicht für Dich ! :lol:


Motzi - Fr 02.01.04 19:08

@Hansa: Du hast schon recht.. Gentechnik ist da sicher nicht schlecht, aber das Problem ist, dass wir sehr wenig darüber wissen was wir da wirklich verändern, vor allem auf lange Sicht gesehen. Alles hat seine Vor- und Nachteile, auch solche "kleinen" Eingriffe in eine noch winzigere DNS..!!


Christian S. - Fr 02.01.04 19:12

Wir können die Gentechnik nur sicherer machen, indem wir Erfahrung damit sammeln. Und das ist am Anfang mit Risiken verbunden. Aber das ist jede neue Technologie.
Die Diskussion um die Gentechnik zeigt nur, dass wir aus der Sorglosigkeit, die wir früher gegenüber neunen Technologien an den Tag legten (z.B. Kernkraft), gelernt haben. Daher denke ich, sind die Risiken, wenn man die Erfahrungen auch konsequent einsetzt, kontrollierbar sind.


Motzi - Fr 02.01.04 19:18

Ok.. aber dann sollte man meiner Meinung auch damit warten, bis derart "risikobehaftete" Produkte auf die Allgemeinheit losgelassen werden, bis man sich besser darüber im Klaren ist, was diese Änderungen wirklich bewirken...!


Christian S. - Fr 02.01.04 19:45

Nun ja, um mal wieder zu den Tieren zurück zu kommen: sie stellen für Menschen ja keine Gefahr da. Man sollte jedoch dafür sorgen, dass sie sich nicht selbst fortpflanzen können.

Was das Getreide angeht: das ist ja schon ziemlich erprobt und genrell wird keine Firma etwas auf den Markt bringen, was nach hinten losgehen kann. Aus ganz egoistischen Gründen: stell' Dir die Publicity vor, wenn das Getreide plötzlich giftig ist.

An sich könnte es auf ein System hinauslaufen, das ähnlich dem von Medikamenten ist. Dass Medikamente in verschiedenen Stufen über Jahre hinweg getestet werden müssen. Das System ist langsam und wahrscheinlich kommt wegen dieses System sehr oft ein Medikament für viele zu spät, aber die Folgen ohne dieses System wären - meiner Meinung nach - viel schlimmer.


BungeeBug - Fr 02.01.04 20:01

hansa hat folgendes geschrieben:
Aha, wenn schon, dann gestreift oder kariert ? :lol: Das ist das übliche Niveau bei solchen Diskussionen. Als einziger hat Peter Lustig erkannt, um was es geht: um Züchtung. Was hat ein Dackel mit einem Bernhardiner gemeinsam ? Einen gemeinsamen Vorfahren. Wie heißt der noch ? Dasselbe Ergebnis könnte man mit der Gentechnik erreichen, nur schneller. Ich würde mal gerne den hören, der solch "Teufelszeug" verdammt und dann in einer Lawine ums Leben kommt, weil die Bernhardiner vernichtet wurden. 8)

Das nächste wäre Insulin, nein Zucker ist noch ein besseres Bsp.: Ich baue Zuckerrüben an, wovon mir das Wetter bis zu 90% der Ernte vernichtet. Ein Kollege baut genmanipulierte Zuckerrüben an, ohne Verluste. Er zahlt für die Saat das doppelte und erntet die 10-fache Menge an Rüben. Wer ist besser dran ? Und vor allem, welchen Zucker würdet ihr kaufen, den aus den Naturrüben hergestellten, oder den aus den Gen-Rüben, der halb soviel kostet ? :shock:


Hi,

ich glaub alle würden den billigen Zucker kaufen ... wieso auch nich. Der Unterschied ist ja auch nich der Preis bei der Kiste. Der Unterschied ist das das aus komerz gemacht wird was entscheidende Auswirkungen auf die Lebensqualiität der Tiere hat. Es ist ja keinem geholfen wenn sein Dackel rot leuchtet ... es sieht eben nur "cool" aus, das dann alle nen Dackel haben wollen der aber nach 3 Wochen wieder abgegeben wird weil es doch nich soo "cool" ist das man 3 mal am Tag mit ihm aus gehen würde, juckt niemanden. Aber wer muss mit den Zuckerrüben raus? Keiner also ist es egal und die Lebensqualität einer Zuckerrübe zuverbessern halt ich für ne Aufgabe die man ruhig nen paar Freaks überlassen kann die sonst Dackel rot färben. Dann tuen Sie wenigstens was "sinnvolles" nämlich NICHTS!!!

Ich hab fertig!


Christian S. - Fr 02.01.04 20:06

Ich finde es nicht gut, in welcher Weise Du hier im Forum Zuckerrüben diskrimierst. So, und jetzt decke ich meinen Dackel ab, der blendet so.


hansa - Fr 02.01.04 21:24

Der Zucker aus den normalen Rüben und der aus genmanipulierten ist derselbe ! Ich glaube, nicht einmal solche grundlegenden Fragen sind der Öffentlichkeit bewußt. 8) Die Leute lassen sich eben schnell und offensichtlich auch gerne verarschen bzw. verunsichern.

Bei uns hier stehen in der Nähe so eines kleinen Kaffs 5 Windräder. Schon vor längerer Zeit hat sich dagegen eine Bürgerinitiative gebildet, wegen des unerträglichen Lärms und der Gefahr für die Vögel. Muß ja nicht sein, da jeder weiß, daß der Strom sowieso aus der Steckdose kommt. :? Über die Feiertage kam jemand auf die Idee, wegen des relativ starken Windes einmal vor Ort nachzusehen, wie laut diese Dinger tatsächlich sind und wieviele Vögel es da gibt. Wir fuhren da hin mit 4 Mann an das letzte Haus vor den Windrädern. Wegen der nahen Bundesstraße konnte anfangs keiner was von den Rädern hören. Als endlich 1 Min. kein Auto vorbeifuhr konnten wir immer noch nichts hören, weil ein paar Hühner gackerten. Einer meinte plötzlich er hätte etwas gehört, so ein Summen. Das war aber nur der Vibrationsalarm meines Handys.

Also fuhren wir noch 500m näher ran. Keiner durfte etwas sagen, ich mußte zeigen, daß mein Handy aus ist. Der Motor mußte aus sein. Wir standen 5 Min. da rum mit Totenstille. Schließlich meinten 2, sie GLAUBTEN etwas zu hören. Ich und noch einer waren uns nicht sicher. Und im nachhinein muß ich sagen, ich schäme mich für die Trottel, die so eine saubere Energie mit Lügen madig machen wollen. Einen Vogel hat übrigens keiner gesehen.

Das ist übrigens nichts neues. Vor 100 Jahren, als die Eisenbahn gebaut wurde, stützen die Leute ihre Häuser ab, weil sie glaubten, die würden einstürzen, wenn eine Dampflok vorbei fuhr. Solcherlei Diskussionen ohne genaue Kenntnis des Sachverhalts sind deshalb schlicht Humbug.


umpani - Fr 02.01.04 22:36

Ich kann die "Genforschungs-Gegner" jedoch verstehen.

Es kann von niemanden abgesehen werden, was denn nn wirklich in den nächsten sagen wir 1000 Jahren aus den genetisch veränderten Pflanzen / Tieren geschieht.

Die verschiedenen Genome sind schließlich nur zum Teil entschlüsselt.

Ich möchte jedoch mal ganz provokant werden (mit Absicht). Jmd. hat hier gesagt, dass durch das verändern von Getreide Hunger in anderen Erdteilen beseitigt bzw. bei uns z.B. Krankheiten geheilt werden.

Das Ergebnis ist, daß mehr Menschen immer länger Leben. Wenn jedoch die Menschen immer mehr werden und immer länger leben steigt die Erd-Population noch rasanter, als sie jetzt schon steigt. (Jetzt bei >6 Milliarden)
Irgendwann kann dies jedoch die Natur nicht mehr verkraften.

Das bedeutet langfristig hat die Steigerung der Lebensqualität der Menschen einen durchaus negativen Effekt.


PS: Über leuchtende Tiere brauchen wir glaube ich nicht zu diskutieren. Das ist "tierischer" Schwachsinn erdacht von gewissenlosen Menschen.

(Können leuchtende Tiere gut einschlafen? Schließlich leuchten doch auch die Augenlieder.)

Ein weiteres Stichwort ist übrigens die Lichtverschmutzung (zerstörung der nächtlichen Dunkelheit durch unnatürliches Licht, welches nachtaktive Tiere in deren Verhalten stört).

Gruß Umpani


Christian S. - Fr 02.01.04 22:44

Oh, prima. Die Weltbevölkerung ist zu hoch ... also lassen wir die anderen sterben. Sehr nobel.

Mit dem Argument dürften keine Medikamente mehr produziert werden.

Aids? Lasst sie sterben!
Krebs? Toll, so langsam haben wir Platz!
Grippe? Juhu, ich kann endlich anbauen!
...


umpani - Fr 02.01.04 23:04

Hallo Peter,

ich habe ja gesagt, daß es eine provokante These ist.

Es ist auch richtig, dass es nicht sehr Menschenfreundlich ist, aber leider Realität.

Natürlich will ich niemand sterben lassen damit wir mehr Platz haben.


Aber es ist nun mal so, daß die Weltbevölkerung (an Menschen)viel zu groß ist und daß sie noch rasant weiter ansteigen wird. Und dies übersteigt die Anzahl an vorhandenen Resourcen und die Menschheit zu ernähren und um ein ökologisches Gleichgewicht zu erhalten.

Eine Einfache Formel also.

Je mehr Menschen, desto schlechter die Umwelt.



Lass uns jetzt bitte nicht darüber streiten, daß es unmenschlich ist, so eine These aufzustellen (die ja bestimmt nicht von mir ist). Natürlich ist es unmenschlich, denn hierbei werden ja die Menschen )bzw. die Menge der manschen) als Problem dargestellt.


Ich hoffe du verstehst mich.

Gruß Umpani


umpani - Fr 02.01.04 23:10

Diese Thema wird aber sehr sehr unterschiedlich diskutiert:


http://www.dsw-online.de/pdfs/fs_umwelt.pdf

http://www.derriere.de/Umwelt/Umwelt_Bevoelkerung_index.htm



Die kommen auch zu Teilweise unterschiedlichen Ergebnissen.
Interessant ist das Thema allemal.


Gruß Umpani


Christian S. - Fr 02.01.04 23:34

Nun, wenn man eine These hier hin schreibt, sollte man zumindest dazu stehen, auch wenn sie nicht von einem selbst ist.

Es ist nicht das erste Mal, dass ich sie höre. Es kommt sehr oft, wenn jemand besseres Getreide für die armen Länder fordert. Es ist immer sehr leicht, Opfer von anderen zu fordern, andere Hungern zu lassen, für ein höheres Ziel. So lange man selbst an Weihnachten ein Festessen veranstalten kann.

Und vor allem ist das doch widersinnig: man sagt, man hat eine Technologie erfunden, damit man mehr Leute ernähren kann. Dann kommt einer und sagt, die dürfte man nicht einsetzen, weil so viele Leute kann man ja dann nicht ernähren ... komisch, es ging gerade darum, dass ich eine Technologie erfunden habe, die das vermag ...


patrick - Sa 03.01.04 02:03

also jetzt noch einmal ein ernstzunehmender beitrag von mir (was ja nicht alle tage passiert):
in der genforschungs frage halte ich mich neutral.
sicher, es ist unsinnig schweine leuchten zu lassen und es gibt noch mehr solcher beispiele wo wissenschaftler ihre wildesten phantasien ausleben nur um zu schaun "ob es auch geht". das hat nichts mehr mit forschung und wissenschaft zu tun.

wenn solche forschungen jedoch einen vernünftigen ansatz haben wie z.b. reis, der mehr ertrag bringt und resistenter ist hat das natürlich für die zielgruppe (in diesem fall arme japanische bauern die sonst verhungern würden) ist die genforschung sicher sinnvoll, da die menschheit sowieso seit anbeginn der zeit durch zucht versucht haben pflanzen und tiere mit besseren eigenschaften zu reproduzieren und diese für ihre eigenen zwecke zu nutzen.

CU


hansa - Sa 03.01.04 02:40

Weiß auch keiner was davon, was mit dem entschlüsselten Reis-Genom passiert ist ??? Was die amerikanische Firma, die das gemacht hat, dafür kriegt ??? Ihr werdet euch wundern. 8) Dann macht euch mal schlau, aber ohne Vorurteile, Bildzeitung usw.


Thunder - So 04.01.04 02:23

ich hab den link nich mehr, hatte aber ma n japanischen Shop,
wo du solche Neon-Fische bestellen konntest. Du konntest auswähöen, ob sie bei Schwarzlicht grün oder rosa leuchten sollen. weiß den preis nemma.

aber vielleicht wird sowas mal zu unserem vorteil. ein stück haut wird entnommen und mit diesen eiweißen neu gezüchtet und dann wieder implentiert und schon haste ne taschenlampen-hand :)

aber das mit den tieren...naja muss net sein, oder?? aber was willste machen... ob wir jetz die tiere manipulieren oder an atomwaffen forschen...