Entwickler-Ecke
Off Topic - Linux UND windows installieren
hanibal - Di 30.01.07 21:13
Titel: Linux UND windows installieren
kann ich Linux und Windows gleichzeitig auf meinem rechner haben?
ich habe nämlich vor, mir Suse Linux 10.0 anzuschaffen, will aber erstmal nicht auf windows verzichten.
Gausi - Di 30.01.07 21:26
Bei SuSE ist ein Bootmanager mit dabei. Du kannst dann einfach eine freie Partition für die Linux-Installation auswählen, und alles weitere geht (fast) von alleine. Kann sogar sein, dass es da auch ein Tool gibt, was aus freiem Platz ne neue Partition erstellt, aber das würde ich mit Vorsicht genießen.
Wie sich dieser BM mit dem von MS verträgt, der installiert wird, wenn man Vista parallel zu XP installiert, weiß ich nicht.
Roadrunner116 - Di 30.01.07 21:27
hi,
ja geht!
ich habe ubuntu linux und win xp!
ich halte von ubuntu (debian basierend) mehr als von suse, aber ich denke dass ist geschmackssache und ich habe mit suse nicht allzuviel gemahct ....
ich habe zuerst windows dann linux installiert!
du musst halt eben eine freie partiton haben. Bei der Linuxinstallation kannst du einen Boot-Loader mitinstalliern (meist: Grub).
du musst aber beachten das windows fat oder ntfs partitionen benutzt und linux meist ext3.
Bei mir läuft problemlos, schwierig wird es nur mit der internetverbindung, wenn du einen usb-wlan-adapter hast (ist aber auch in den griff zu bekommen) und für ubuntu gibt es tools um auf der windowspartition leserechte zu erhalten (garantiert auch für suse), so einen tool gibt es auch in form eines kleinen programmes mit explorer-struktur für windows um auf ext dateisysteme zuzugreifen.
Ich kann dir Linux nur empfehlen, auch wenn es anfangs ein wenig ungewohnt ist :wink:
Gruß Roadrunner116
Heiko - Di 30.01.07 21:35
Roadrunner116 hat folgendes geschrieben: |
| ich habe zuerst windows dann linux installiert! |
Sorum sollte man es machen, denn ansonsten muss man den Bootloader selber neu schreiben, während die Linuxinstaller es automatisch erzeugen. Denn das problem ist, Windows überschreibt einfach den alten Boootloader, wenn er den nichtn kennt (also Grub und Lilo erkennt er nicht, er erkennt also wahrscheinlich nur MS eigene Bootloader).
Roadrunner116 hat folgendes geschrieben: |
| Bei der Linuxinstallation kannst du einen Boot-Loader mitinstalliern (meist: Grub). |
Woebi Lilo dabei der Patch für Grub ist :mrgreen: . Zu mindetsn hat Windows bei uns in der Schule Grub im zerstört, während er es bei Lilo nicht macht (vermutlich liegts an Novells Zenworks).
Roadrunner116 hat folgendes geschrieben: |
| Ich kann dir Linux nur empfehlen, auch wenn es anfangs ein wenig ungewohnt ist :wink: |
Wenn man es einmal vernünfitg zum kaufen gebrach hat schon, nur ist eben da ein kleines Wörtchen drin: "wenn" ;). Ich würde dir empfehlen, mache diene Datensicherung davor nicht auf irgendeiner anderen Partition, sondern auf einer physisch getrennten Sicherungsplatform, denn Linux zerkloppt auch mal gerne die Partitionstabelle (bei mir war es nach dem 2. oder 3. Start von Kubuntu immer der Fall. Und nach dem 3.x installieren hatte ich kein Bog mehr auf Linux...).
Popov - Di 30.01.07 21:51
@Roadrunner116
Also Leserechte bei NTFS sollten nicht das Problem sein. Lesen können die Distributionen die ich mal drauf hatte schon lange. Problematisch ist in der Regel das Schreiben. Sollte aber inzwischen auch möglich sein. Zumindest wenn Windows installiert ist.
@hanibal
Gehen, geht das schon. Nur wenn du nicht aufpasst, dann ist dein System schnell platt. Was ich meine ist, wenn du dich da nicht auskennst, dann versuch nicht über Linux zu partitionieren. Zumindest nicht wenn du schon andere Partitionen drauf hast. Ein Fehler und alles ist Linux. Besser, zumindest für Linuxanfänger, ist von Windows aus mit Tools wie z.B. Partition Magic zuerst eine Linuxpartition erstellen. Wichig!!! Du muß noch eine Swap Partition erstellen, also zwei Partitionen. Die Swap sollte (glaube ich) halb RAM sein. Wenn das steht, dann erkennt Linux es und schreibt sich selbst in die richtige Partition.
Nun zu Bootmanager. Glücklich die bei denen es geklappt hat. Wenn du da ein Fehler machst, dann bootet das System mit dem Hinweis, daß kein System drauf ist. Soll auch schon passiert sein. Also erst ein Ersatzbootmanager auf Diskette anlegen. Nur ein Tipp.
Heiko - Di 30.01.07 22:00
Popov hat folgendes geschrieben: |
| Also Leserechte bei NTFS sollten nicht das Problem sein. Lesen können die Distributionen die ich mal drauf hatte schon lange. Problematisch ist in der Regel das Schreiben. Sollte aber inzwischen auch möglich sein. Zumindest wenn Windows installiert ist. |
Lesen, schreiben etc. ist inzwischen kein Problem mehr (auch ohne Windows ;) ). Nur das löschen von Dateien funzt bei NTFS noch nicht, so weit ich die kernel-BEschreibung in Erinnerung habe (zu mindetsnes als ubuntu 6.10 rauskam funzte das noch nicht). Allerdings ist der Support komplett ohne jegliche Garntie. Lesen dürfte keine Probleme verursachen, aber ob das schreiben inzwischen komplett Bugfrei ist weiß ich nicht.
Popov hat folgendes geschrieben: |
| Gehen, geht das schon. Nur wenn du nicht aufpasst, dann ist dein System schnell platt. Was ich meine ist, wenn du dich da nicht auskennst, dann versuch nicht über Linux zu partitionieren. Zumindest nicht wenn du schon andere Partitionen drauf hast. Ein Fehler und alles ist Linux. Besser, zumindest für Linuxanfänger, ist von Windows aus mit Tools wie z.B. Partition Magic zuerst eine Linuxpartition erstellen. Wichig!!! Du muß noch eine Swap Partition erstellen, also zwei Partitionen. Die Swap sollte (glaube ich) halb RAM sein. Wenn das steht, dann erkennt Linux es und schreibt sich selbst in die richtige Partition. |
Wenn du z.B. den Installer von irgendeiner ubuntu-Version nimmt (die GUI-Variante versteht sich), gibts da eigentlich keine Probleme. Er schiebt sich die Daten dann schon zurecht. Nur Platz sollteste für die alten Daten natürlich genug lassen ;).
Roadrunner116 - Di 30.01.07 22:20
hab mir auch sagen lassen, dass schreiben auf windows parzitionen durchaus möglich ist, jedoch meist zu komplikationen kommt, ich benutz das eh nur wenn ich unte rlinu xmiene geliebten mp3-files abspielen will oder mal eben n worddokument anshcuaen muss...
zu dem booten! bei mir war da skein problem. ich habe auch ersta uf einer extern festplatte ien sicherung gemacht (gottseidank.... hatte alles debian damals^^)! den bootloader kann man auch im falle ainer linux deinstallation übershcreiben, indemman die xp-cd benutzt und sagt "system reparieren, danns tallt er auch den bootloader wieder her un er gehen keine daten verloren
Gruß Roadrunner116
hanibal - Di 30.01.07 22:55
kann man sich villeicht eine zweite platte kaufen, die man wenn man linux benutzen will in den computer cloppt, und die win platte raus. und wenn man win benutzen will linux platte raus und win platte rein?
hanibal - Di 30.01.07 23:53
oder kann man eine pation mit linux programmen erstellen, und linux selber immer von cd booten?
EDIT: und ich hab mich mal erkundigt, und nehme dann auch das ubhunto (oder wie das heißt) linux.
wennn da was schief geht, is dann nur die linux pation hin, oder dier ganze platte?
Allesquarks - Mi 31.01.07 00:43
Also ein Linux zu installieren geht heute weitesgehend ohne Probleme. Habe mir jetzt Suse zusätzlich zu Ubuntu geholt (noch nicht installiert). Bei Ubuntu ging alles von selbst. Internet erkannt etc. Hatte aber auch eine neue Festplatte. Hat angeboten sich in den freien Speicher zu installieren, den ich freigelassen hatte. Das mit dem bootloader hat auch hervorragend geklappt nur das starten von Windows von einer anderen Festplatte funktiniert bis heute nicht.
Die einzigen, die wirklich unfähig sind sind die MS-ler. Die haben nämlcih erstmal ohne zu fragen den MBR (Master boot record) überschrieben und in ihrem Bootloader natürlich kein Linux angeboten. Sorry aber das ist Sachbeschädigung in meinen Augen. Den über die InstallationsCD von Linux wiederherzustellen soll gehen aber ich habs nicht hinbekommen ich habs aber auch nicht lange probiert, da ich buchstäblich noch keine Dateien auf Linux angelegt hatte und einfach neu installiert habe. Dabei musste ich selber partitionieren. Dazu sage ich nur: Wenn man nicht debil ist schafft jeder das in 15 Minuten.
Wenn man zutrauen hat kommt man in Linux auch schnell weit, denn eigentlich alles was man braucht findet man als Consolenzeile fertig im Inet. Wenn mans verstehen will oder vorsichtig ist kanns länger dauern.
Was soll denn groß schiefgehen ide schreiben doch nicht wild drauf los im Gegenteil: Das was viele daran so lästig empfinden ist ja gerade, das sie andauernd gefragt werden. Wenn man natürlich immer auf Ok klickt, wenn er fragt (was er nicht tun wird) ob er die gesamte Festplatte löschen soll dann kann so etwas passieren. :wink:
Kleiner Tipp die Konfiguration des Grubs ist in /boot/grub/menu.lst Ordnerbesitzer und rechte da helfen die Befehle chmod, chown mit default und timeout kann man dann das wichtigste beeinflussen. Laufwerke in Linux einbinden ist auch nicht vorgefertigt wie in Windows dazu braucht man den Befehl mount bzw wenn man das immer haben möchte lohnt sich ein Gang in /etc/fstab
Heiko - Mi 31.01.07 08:43
[quote="
hanibal"]oder kann man eine pation mit linux programmen erstellen, und linux selber immer von cd booten?
Na klar geht das, auch wenn es mit einigen Programmen dann kleinere Probleme geben könnte (die sich nicht nur auf ihren Ordner beziehen). Aber ob der Fall häufig Auftritt ka, denn ich habe eine solche Kombination noch nie ausprobiert. Und wenn du dann mit Linux arbeiten will, dann einfach ne LiveCD rein und damit arbeiten. Auf jeden Fall dürfte es dann nicht so bequem werden (also unter Anwendungen etc. wirst du die Anwendungen dann bestimmt nicht finden ;) ). Eine richtige Installation würde ich dir eher empfehlen, da eine LiveCD nicht gerade auf so etwas ausgelegt ist und den RAM auch mehr belastet.
hanibal hat folgendes geschrieben: |
| EDIT: und ich hab mich mal erkundigt, und nehme dann auch das ubhunto (oder wie das heißt) linux. |
Das heißt ubuntu und es ist auch eine Linux-Distribution, wie du ja bereits herausgefunden hast ;). Die englische Homepage davon findest du
hier [
http://www.ubuntu.com/] und die deutsche
hier [
http://www.ubuntuusers.de/]
hanibal hat folgendes geschrieben: |
| wennn da was schief geht, is dann nur die linux pation hin, oder dier ganze platte? |
Je nachdem, was Linux zerschießt. Wenn die Partitionstabelle zerschossen wird haste Pech. Ansonsten trifft es im Normalfall nur die "normale" Partition (ausgenommen natürlich Hardwaredefekte ;) )
@Roadrunner116: Ähnlichkeiten mit der deutschen Rechtschreibung waren bei dir zufällig, oder? :mrgreen:
nivosta - Mi 31.01.07 10:19
Morgen zusammen,
ich möchte hier noch mal einen kleinen Tipp loswerden für die Leute die beide BS haben möchten.
Also wenn man die Möglichkeit hat die Win installation zu plätten sollte man dieses tuen und ein reines Linux mit Reiser Format
aufziehen. Nach der Installation von Linux installiert man den VMWare-Server und setzt eine Vm für Windows auf, anschließend
installiert man Windows in dieser VM.
Vorteil:
Man kann beide System gleichzeitig starten, sehr gut für cross Compiling.
Man kann weiter VM's aufsetzen und mal eben ein anderes BS testen
oder man hat verschiedene BS für verschiedene Aufgaben.
Man muß Windows nur einaml Registrieren und kann die Images 1-n kopieren und jeweils neu konfigurieren
Die Images (da Dateien) können als Backup gespeichert werden und man hat alles gesichert
...
Nachteil:
Man benötigt mindestens 1024 MB ram und eine Prozessor ab 3500 MHz
Gruß
Hubert
UGrohne - Mi 31.01.07 10:24
Wenn man Linux ausprobieren möchte, oder einen langsamen Umstieg will, ist es besser wenn man es andersrum macht: Also VMWare unter Windows zu installieren. Läuft mit entsprechendem Arbeitspeicher auch sehr gut mit mehreren VMs. Die Server-Version gibt es übrigens kostenlos auf
http://www.vmware.de zum Herunterladen.
Vorteile: Man kann wirklich alles unter Linux ausprobieren, ohne Angst haben zu müssen, sein Windows nicht mehr lauffähig zu haben (weil das Linux darunter abgeschossen wurde). Man kann weiterhin unter Windows direkt auf die Hardware zugreifen, um beispielsweise Spiele unter Windows spielen zu können. Dies ist unter Windows in einer VM nicht möglich. Die restlichen von nivosta aufgelisteten Vorteile treffen weiterhin zu.
jaenicke - Mi 31.01.07 10:47
Ein weiterer Vorteil, wenn man Linux als Gastsystem unter Windows laufen lässt, ist hierdran auch offensichlich:
nivosta hat folgendes geschrieben: |
Nachteil:
Man benötigt mindestens 1024 MB ram und eine Prozessor ab 3500 MHz |
Denn ich habe Linux auch problemlos bei 512 MiB RAM auf einem 2600er mit 2,085 GHz als Gastsystem laufen gehabt.
Windows XP funktionierte da nicht besonders gut als Gastsystem ;-). Das ging ab 1 MiB RAM und mit meinem jetzigen Prozessor aber dann auch gut.
Aristoteles - Do 01.02.07 01:35
Titel: Re: Linux UND windows installieren
hanibal hat folgendes geschrieben: |
kann ich Linux und Windows gleichzeitig auf meinem rechner haben?
ich habe nämlich vor, mir Suse Linux 10.0 anzuschaffen, will aber erstmal nicht auf windows verzichten. |
Hallo hanibal!
Vor etwa einem Jahr kam mir die selbe Idee: Da mein Windows mit der Zeit immer langsamer wurde, war eine Neuinstallation fällig. Und da hab ich nur mal zum Test SuSE 10.0 mit auf die Platte installiert.
Es dauerte nur wenige Wochen - und seit ziemlich genau Februar letzten Jahren benutze ich außer Linux nichts anderes mehr.
SuSE und OpenSuSE sind, neben anderen Distributionen (etwa Fedora, Mandriva, PCLinuxOS) meiner Meinung nach sehr gut für den Einstieg geeignet. Man sollte aber nicht mit den verinnerlichten Windowsgewohnheiten an Linux rangehen:
Linux ist etwas komplett anderes als Windows. Die Handhabung, die Installation von Software, die Konfiguration u.s.w. ist nicht unbedingt schwieriger als unter Windows - da diese Dinge unter Linux aber unter einem anderen Schema ablaufen, braucht der Umsteiger(!) an dieser Stelle erstmal ein bisschen Gedult, bis sich ein Stück weit Erfahrung angesammelt hat. Ein vollständig eingerichtetes System belohnt dafür diese Umstellungsarbeit: Mit Linux lässt sich (zumindest in meinen Augen) deutlich besser arbeiten als in Windows.
Ich möchte hier nicht sagen, dass es besser oder schlechter ist - das muss jeder mit seinen Präferenzen für sich entscheiden, da beide Systeme Vor- und Nachteile haben. Probier es einfach mal aus!
Von VMWare u.ä. würde ich abraten - diese virtuellen Umgebungen sorgen meiner Meinung nach dafür, dass man sich nicht genau genug mit dem neuen System beschäftigt.
Die Installation mit der SuSE-DVD ist relativ selbsterklärend.
Viele Grüße, Aristoteles
raziel - Do 01.02.07 08:32
UGrohne hat folgendes geschrieben: |
| Wenn man Linux ausprobieren möchte, oder einen langsamen Umstieg will, ist es besser wenn man es andersrum macht: Also VMWare unter Windows zu installieren. Läuft mit entsprechendem Arbeitspeicher auch sehr gut mit mehreren VMs. Die Server-Version gibt es übrigens kostenlos auf http://www.vmware.de zum Herunterladen. |
Oder man probiert
Ubuntu "install.exe" [
https://wiki.ubuntu.com/install.exe/Prototype]. Das installiert sich per Image in der Windowspartition (keine Partitionierung nötig) und man bootet über den Windows-Bootmanager in das Linuxsystem.
jaenicke - Do 01.02.07 10:18
Titel: Re: Linux UND windows installieren
Aristoteles hat folgendes geschrieben: |
| Von VMWare u.ä. würde ich abraten - diese virtuellen Umgebungen sorgen meiner Meinung nach dafür, dass man sich nicht genau genug mit dem neuen System beschäftigt. |
Der große Vorteil ist aber, dass man die Festplattenänderungen einfach verwerfen kann und so ungestraft einfach ein paar Sachen ausprobieren kann. Wenn es nicht geht, dann schalte ich die virtuelle Maschine eben aus, speichere ich eben die Festplattenänderung nicht und starte sie neu...
Und gerade deswegen, weil es für Windows-Benutzer erstmal ein wenig gewöhnungsbedürftig ist, finde ich das sehr wichtig.
nivosta - Do 01.02.07 10:36
Guten morgen,
bin der selben Mewinung wie jaenicke und ganz so einfach ist Linux manchmal auch nicht. Ich selber benutze Linux als Master BS und brauche Windows in einer VM nur für das Cross-Compiling bzw. für Delphi. Also wie gesagt man schon einiges an Erfahrung sammeln wenn man mit Linux richtig loslegen will und ein bestehendes System wegzuschmeißen um mal eben Linux zu Testen halte ich nicht für sinnvoll. Linux ist wie gesagt zwar geil aber macht auch viel arbeit, ich habe die OpenSuse 10.2 und hatte schon Probleme den MPlayer zu installieren, hat rund zwei Stunden gedauert mit dem ergebnis das der Sound nicht OK ist also muß ich da nochmal ran :?
Nun ja also ich würde es über die VM erst einaml testen und sehen ob einem das BS überhaupt liegt.
Gruß
Hubert
Phobeus - Do 01.02.07 11:15
In diesem Thread tummeln sich sehr viele merkwürdige Meinungen und Empfehlungen, die ich nicht weiter kommentieren möchte, aber...
Aristoteles hat schon recht. Wer sich wirklich ernsthaft mit Linux befassen will, sollte es sich richtig drauf machen und Windows wie die Pest meiden. Das tut vor allem am Anfang extrem weh, da ein "Windows-Profi" plötzlich wieder wie der letzte Idiot darsteht und fast bei 0 anfängt. Dies Gefühl mag niemand über sich ergehen lassen - sollte man aber. Linux ist wirklich nicht schwerer, sondern nur anders... vor allem auch die Mentalität wie man mit Probleme umgeht. Vieles davon mag auf den Umsteiger komplex, verwirrend oder gar widersprüchlich klingen... die meisten Dinge ergeben aber irgendwann einen Sinn.
Wer allerdings nur einmal "schnuppern" möchte... insbesondere dann, wenn er nicht einen Linux-Geek in Ketten im Keller bereitstehen hat, sollte man evtl. VMWare und Co einmal eine Chance geben... nicht um Linux wirklich zu testen, sondern sich einmal anzusehen welche der großen drei Einsteigerdistributionen (Fedora, SuSE, Ubuntu) einem wirklich vom Gefühl her am besten liegt. Das das eine dem Anderen überlegen ist, einfacher, hübscher und schneller sind meist doch recht subjektive Wahrnehmungen und es ist wichtig sich die Distribution zu suchen, deren Philosophie einem eher liegt. Will man stets Up-To-Date sein? Will man flexibel sein? Will man etwas "out-of-the-box" oder hat man Spass am "Schrauben", weil man das System an sich anpassen will und nicht anders herum? Hat man sich dann auf eine Distribution festgelegt, schaut Euch vielleicht einmal die Live-CD an. Zum "Schnuppern" gibt es nichts besseres, insbesondere dann, wenn man ohnehin wenig RAM im System hat.
Hat man sich dann jedoch erst einmal festgelegt, sollte man eine feste Installation vornehmen (die in der Regel mehr als schmerzfrei ist) und das System auch wirklich einige Wochen ernsthaft nutzen. In Linux-Foren fallen zwei Gruppen stets negativ auf. 1) die Kiddies, die sich Linux installieren, weil sie es "toll" finden und die höchste Form der Steigerung im Rahmen des MS-Bashing ist... wenngleich sie weiterhin auf Windows angewiesen sind. 2) Jene die die Ganze Zeit am Schimpfen sind, weil Linux nicht Windows ist ... eine Meinung, aber eine sinnfreie. Gehört man nicht zu einer dieser Gruppe, wird man im entsprechenden Support-Forum der Distribution gewiss eine kompetente Hilfe bekommen, die weit über dem hinaus geht, was ein Delphi-Forum bietet. Das ist keine Kritik an diesem Forum, sondern vielmehr die Feststellung, dass es auch keine fehlerfreie Software gibt und jeder Stammnutzer einer Distribution auch die Krankheiten seines Kindes kennt und oft auch eine passende Lösung anbieten kann, z.b. warum der Installer sich auf dem eigenen Notebook immer wieder mal weghängt.
Aristoteles - Do 01.02.07 11:39
Meine Meinung ist halt: VMWare eignet sich zum Angucken. Dafür gibt es aber in den meisten Fällen schon die Live-CD/DVD, die man einschieben kann, und das System läuft, ohne es installieren zu müssen.
Zum Einarbeiten eignet sich VMWare in meinen Augen nicht. Viel zu schnell wundert man sich da, dass Linux anders ist als Windows, und macht das Fenster zu.
Als Neuling muss man beachten: Bei der Installation von Linux sollte man natürlich nicht einfach auf "Weiter" klicken, ohne den Bildschirminhalt gelesen zu haben. Wenn man das beachtet passieren große Fehler mit der Partition in der Regel nicht. Bei SuSE kann ich sagen, dass hier die automatisch vorgeschlagene Einteilung der Festplatte bei mir nie Probleme gemacht hat.
Hat man mal eine Partition falsch eingestellt, lassen sich die Einstellung mit den Linuxinternen Tools oder mit dem PartitionManager unter Windows ändern.
Der MPlayer ist nicht standardmäßig auf der SuSE-DVD dabei. Wenn man zu den Paketquellen von Yast Packman hinzufügt, müsste die Installation aus nicht viel mehr Schritten bestehen, als: "Ich suche mir den MPlayer aus einer Liste aus"
Viele Grüße, Aristoteles
nivosta - Do 01.02.07 12:18
Hallo ich möchte hier jetzt kein Thread für Linux ausweiten aber auch mit Packman lassen sich manche Programme nicht so installieren, wenn es zB. kein Pakage gibt dann mußt du bauen 8) , ist ja nicht als würde das keine Spass machen, aber zum Beispiel Kylix3 unter Suse 10.2 ist schon so ein Problem.
Aber wie heißt es so schön: Probieren geht über Studieren.
hanibal - Do 01.02.07 13:10
ich bin gerade dabei, alle meine saczen, die so aufem computer lungern auf compi meines vaters, xbox und dvds zu brennen.
wennn das vrtig ist teste ich linux mal.
Heiko - Do 01.02.07 14:50
Also ich empfehle auch ehjer eine LiveDVD, denn dort hat man dann eine vernünftige Prerformance, da es nicht wie bei den VMs virtualisiert wird.
Und ich muss auch in dem Punkt frn andferen Recht geben, dass man Linux eigentlich nicht mit Windows vergleichen darf. Windows empfinde ich eher als ein OS, das für die breiten Massen ist, während Linux eher für welche was ist, die gerne asm System rumbsteln und auch kein Problem haben viel in einer Konsole zu arbeiten (auch wenn der Anteil der Konsole in den letzten JAhren zurückging, muss man bei Linux dochj wesentlich häufiger die Konsole nehmen als unter Windows).
Was mir persönlich an Linux gefällt ist, dass es eine schöne Übersicht von Software gibt, die man sich so direkt installieren kann, und man nicht, wie unter Windows, durch die Internetseiten hangeln muss und dann doch nur noch tote Links findet ;).
Allerdings hat das auch ein NAchteil. z.B. haben wir bei uns in der Schule auf 8 alte Rechner die Gentoo-Minimal-Installation hochgepackt. Nun ja, wir haben es übers synchronisieren von Dateien gemacht (gleiche Hardware etc., so dass ein Standardkernel reichte). Das Ergebnis war, dass wir eine Woche an einem Rechner scheiterten, da er nicht alle rüberkopierte. Als Grudn erwies sich dann, dass das PAketverwaltungsteil für jedes Teil eine Datei anlegte. Und da die Platte nicht all zu groß war (1,8GB) waren auf einmal alle Knoten des Dateisystems belegt (obwohl noch 150MB frei waren). Das ist die Stelle die mir da nicht an Gentoo gefällt (wenn man es weiß, bekommt man das aber auch hin ;) )
Klabautermann - Do 01.02.07 16:16
Hallo,
Heiko hat folgendes geschrieben: |
| Und ich muss auch in dem Punkt frn andferen Recht geben, dass man Linux eigentlich nicht mit Windows vergleichen darf. Windows empfinde ich eher als ein OS, das für die breiten Massen ist, während Linux eher für welche was ist, die gerne asm System rumbsteln und auch kein Problem haben viel in einer Konsole zu arbeiten (auch wenn der Anteil der Konsole in den letzten JAhren zurückging, muss man bei Linux dochj wesentlich häufiger die Konsole nehmen als unter Windows). |
dem würde ich nicht 100% zustimmen. Richtig ist: das man, wenn man am System rum schraubt, häufiger zur konsole greifen muss. Aber das ist eben nur dann relevant, wenn man zur "schraubenden" Fraktion gehört. So hat meine Ex vor knapp 2 Jahren einen neuen Rechner haben wollen und um die Kosten gering zu halten wollte Sie dabei auf Windows verzichten. Also habe ich ihr ein 300 Euro System beim Computerladen an der Ecke besorgt ihr ein Ubuntu aufgespielt, den Drucker eingerichtet und seit dem ist sie glücklich.
Sie ist halt, wie die meisten user, lediglich dran interessiert ihr Standardaufgaben zu erledigen. Surfen mit FireFox, Mailen mit Thunderbird, ICQ mit GAIM, Diplomarbeit mit Open-Office schreiben Fotos gucken mit Eye of Gnome und damit hat es sich. Sie probiert übrigens gerne mal neue Programme aus was durch Synaptic kein Problem ist, die Dinger sind schneller installiert und oft auch wieder von der Platte geflogen als ich es mit bekomme.
Als sie das System relativ neu hatte rief sie eines Tages freudestrahlend an und erzählte mir überglücklich das sie es ganz allein geschafft habe eine CD zu brennen und wie einfach das war ;) (Einfach Rohling einlegen und dem Assistenten erzählen was man vor hat).
Es kommt also immer sehr auf die Ansprüche des users an.
Gruß
Klabautermann
hanibal - Do 01.02.07 18:52
ich screibe gerade von ubuhntu linux aus :D
das ist jawohl total klasse!!!!!!!
Phobeus - Do 01.02.07 19:08
| Zitat: |
| Es kommt also immer sehr auf die Ansprüche des users an. |
Das denke ich auch. Linux in die Ecke der "Schrauber" zu packen, wird dem System nicht einmal ansatzweise gerecht... geschweige den meinen Eltern und der Oma, die sich nun allesamt in einem Alter wiederfinden, dass man nicht mehr dem klassischen "Nerd" zuteilen kann. Nicht die Systeme oder die Zielgruppen sind das entscheidende, sondern was für ein Charakter ein Mensch hat. Wer nicht liest, kommt bei Linux nicht weit... wer unter Windows nicht liest, schafft vielleicht etwas (Botnetze zu speisen z.B.). Das Scheitern liegt auf einer unterschiedlichen Ebene - ist im Endeffekt jedoch ähnlich. Die obig genannten "Exoten" nutzen übrigens Linux, weil sie es einfacher als Windows empfinden, was Nutzung und Wartung angeht ... wenngleich sie auch nicht mit der Windows-Welt großgeworden sind. Schwierigkeit ist eine Sache, die im Auge des Betrachters unterschiedlich aussehen kann...
hanibal - Do 01.02.07 20:17
nur mal sone frage, iwe öffnet man eine dvd oder cd unter ubuntu?
hanibal - Do 01.02.07 20:52
und irgendwie hab ich das problem, dass ich die linux partion garnicht im "explorer" sehen kann, und meine daten platte nicht drauf zu greifren kan. beide in exet oder wie das heist. ich habe auch diese dritte platte angelegt, die er sacht zu irgendwas mit dem ram ist die da. die wird auch nicht angezeigt.
UGrohne - Do 01.02.07 21:00
hanibal hat folgendes geschrieben: |
| und irgendwie hab ich das problem, dass ich die linux partion garnicht im "explorer" sehen kann, und meine daten platte nicht drauf zu greifren kan. beide in exet oder wie das heist. ich habe auch diese dritte platte angelegt, die er sacht zu irgendwas mit dem ram ist die da. die wird auch nicht angezeigt. |
Das liegt daran, dass Linux nicht direkt auf Partitionen zugreift. Du musst diese zuerst einhängen (mounten). Der Root (/, also oberste Verzeichnisebene in Deinem "Explorer") ist dabei die Systempartition. Du kannst beliebige Ordner erstellen und dort andere Partitionen mounten.
Normalerweise gibt es bereits den Ordner mnt, den Du dafür verwenden kannst. Über die Konsole kannst Du dann per
mount /dev/hda3 /mnt die dritte Parition (hda
3) der ersten Festplatte (hd
a3) mounten. Danach kannst Du darauf zugreifen.
Das mal in aller Kürze. Ähnliche geht es normalerweise auch mit CDs, wobei Du halt den Device Node kennen musst. Meistens haben aktuelle Distributionen aber eigentlich auch eine Art Auto-Run-Funktion.
hanibal - Do 01.02.07 21:29
wenn ich mount dev/hda8 eigebe, kommt da: mount: can't find dev/hda8 in /etc/fstab or /etc/mtab
kann es daran leigen, das ich bei der partionier ung "/media/hda8" eingegeben habe?
hanibal - Do 01.02.07 23:15
:oops: wie melde ich mich als root an?
tommie-lie - Do 01.02.07 23:26
hanibal hat folgendes geschrieben: |
| :oops: wie melde ich mich als root an? |
Gar nicht. Du schreibst entweder "sudo" vor den Befehl, oder, wenn du grafische Administrationstools benutzt, die von Ubuntu paketiert wurden, wirst du automatisch nach deinem Passwort gefragt.
hanibal hat folgendes geschrieben: |
| nur mal sone frage, iwe öffnet man eine dvd oder cd unter ubuntu? |
Einfach einlegen, einen Augenblick warten und dann über das Orte-Menü die CD/DVD öffnen, die dann dort erscheint.
hanibal hat folgendes geschrieben: |
| kann es daran leigen, das ich bei der partionier ung "/media/hda8" eingegeben habe? |
Wenn du bei der Partitionierung während der Installation bereits einen Mountpoint (nicht Label!) angegeben hast, sollte es automatisch nach /media/hda8 gemountet werden.
Das Problem bei Umsteigern von Windows auf Linux ist häufig, das versucht wird, Dinge komplizierter zu erledigen als sie sind, und dabei meist irgendwas kaputtgespielt wird.
wulfskin - Do 01.02.07 23:29
hanibal hat folgendes geschrieben: |
| :oops: wie melde ich mich als root an? |
Am besten gar nicht, dass ist nämlich unsicher und deshalb ist bei vielen (allen) Distributionen der Root-Login deaktiviert, bzw. versteckt.
Warum brauchst du das denn? Zum installieren? Dann nutze
Quelltext
1: 2: 3: 4:
| su <passwort eingeben> <machen was du willst> exit |
Übrigens: Wenn du jetzt wegen jeder "Kleinigkeit" fragst, dann wird das ein langer Thread. Ich verweise auf Phobeus' Beiträge...
Gruß Hape!
hanibal - Do 01.02.07 23:30
dann kommt :mount: mount point /mnt/hda8 does not exist
hanibal - Do 01.02.07 23:36
ich hab jetzt mal volgendes eingegeben:
martin@martin:~$ sudo mount -t ext3 /dev/hda8 /media/hda8
mount: /dev/hda8 already mounted or /media/hda8 busy
mount: according to mtab, /dev/hda8 is already mounted on /media/hda8
funzt aber trotzdem nicht
UGrohne - Fr 02.02.07 09:06
hanibal hat folgendes geschrieben: |
| funzt aber trotzdem nicht |
Lies doch die Meldung: Da steht, dass hda8 bereits nach /media/hda8 gemountet ist. Dann schau doch einfach mal in diesen Ordner, ob Du dort die gesuchten Daten findest.
hanibal - Fr 02.02.07 14:28
ich finde sie da, wenn ich eine datei dort einfügen möhe, kommt da ne meldung, das ich nicht die zugriffsrechte dafür habe.
jaenicke - Fr 02.02.07 15:16
Hmm, da du den Ordner lesen kannst, kann er ja nicht als Besitzer root haben, denn dann könntest du den auch nicht lesen.
Gib mal in der Konsole im Ordner über dem, in den du schreiben willst, das ein:
Und dann sag mal was da ganz am Anfang der zeile vor dem Ordner steht. Da müsste sowas wie "-rw-rw-rw-" stehen...
Das gibt die Zugriffsrechte für Besitzer, Gruppe und alle anderen an...
Schreib einfach mal die ganze Zeile hier rein...
Aristoteles - Fr 02.02.07 17:36
jaenicke hat folgendes geschrieben: |
| Hmm, da du den Ordner lesen kannst, kann er ja nicht als Besitzer root haben, denn dann könntest du den auch nicht lesen. |
Bei Linux werden Lese- und Schreibrechte getrennt voneinander gegeben. Bei vielen Distributionen (und ich glaube, Ubuntu gehört dazu) kann man daher viele Dateien lesen, aber nicht schreiben.
@hanibal:
Unter Linux gibt es ein Verzeichnis, ins das du hauptsächlich SCHREIBEN solltest. Bei allen anderen Verzeichnissen reichen als Newbie LESEZUGRIFFE völlig aus (bis auf kaum vorhandene Ausnahmen).
Das Verzeichnis, in dem du alle deine Dateien lesen und speicher kannst, ist dein home-Verzeichnis. Es befindet sich unter /home/benutzername
Dort, und nur dort hast du Schreibrechte und dort und nur dort
benötigst du zunächst auch nur Schreibrechte. Hier werden alle deine Dateien gespeichert, hier kannst du Ordner anlegen, u.s.w.
Das ist eine Stelle, an der in Linux anders vorgegangen wird, als man das von Windows aus gewohnt ist. (Obwohl sich hier Windows in eine ähnliche Richtung entwickelt)
Um gegebenenfalls doch auf Bereiche auserhalb des home-Verzeichnisses schreiben zu können, benötigst du die Rechte dazu. Beispielsweise mit sudo. Würde dir das aber nur empfehlen, wenns unbedingt notwendig ist.
Viele Grüße, Aristoteles
jaenicke - Fr 02.02.07 23:13
Aristoteles hat folgendes geschrieben: |
jaenicke hat folgendes geschrieben: | | Hmm, da du den Ordner lesen kannst, kann er ja nicht als Besitzer root haben, denn dann könntest du den auch nicht lesen. |
Bei Linux werden Lese- und Schreibrechte getrennt voneinander gegeben. |
Das ist ja klar.
Aristoteles hat folgendes geschrieben: |
| Bei vielen Distributionen (und ich glaube, Ubuntu gehört dazu) kann man daher viele Dateien lesen, aber nicht schreiben. |
Ja, ist das bei Ubuntu so? Ok, das habe ich nicht drauf. Wenn ich mit meinem SuSe-System eine Partition mounte, dann hab ich standardmäßig rw und nicht nur r. Bei Debian hab ich das nie probiert, weil der Rechner eh nur eine Platte nur mit Linux drin hat und ich da noch nie was explizit mounten musste.
eruhenon - Sa 03.02.07 00:14
Also ich muss auch sagen: wenn man Linux lernen will entfernt Windows restlos. Ansonsten besteht immer das Problem, dass man immer zu Windows geht, weil man dort weiss wie es funktioniert. Das Problem bei Linux ist, dass es weniger verbritet ist. Egal wo man ist man muss sich mit Windows beschäftigen also lohnt es auch nciht auf Dauer Windows von de Platte zu fegen.
Zu NTFS muss ich sagen dass der Kernel afaik nur nativ auf NTFS schreiben kann wenn die Datei Grösse der Datei nciht verändert wird. Ansonsten gibt es einen sogenannten Captive NTFS Treiber der den Windows NTFS Treiber nutz um NTFS zu beschreiben.
Zu der Distributionenfrage muss man leider sagen, dass es dauf ankommt. Wer gerne schnell nen funktionierendes Sytstem haben will mit viel Müll was nicht benötigt wird der sollte zu SuSe oder Ubuntu/Kubuntu greifen. Ansonsten würde ich jederzeit Debian oder auch Gentoo empfehlen. Aber das kriegt man eigentlich nur auf di eihe wenn man sich damit beschäftigt und keine anere Möglichkeit hat (ich sprech da schon aus Erfahrung^^).
Der root account ist nicht standardmässig eaktiviert. Nur KDE udn GNOME (bzw was ihr auch benutzt) unterbinden der Root-Login. DIese kann man aber ohne Probleme in der entsprechenden config ändern. Allerdings solltet ihr das lassen. Linux ist grade so "sicher" weil es eine klare Rechte-Verteilung hat.
Mit DVDs wirste nen Problem haben sobald diese css verschlüsselt sind. Allerdings liefern viele Distris nen skript mit das die nen entsprechendes Packet "zu testzwecken" runter lädt installiert.
Aja teilweise ist es auch so, dass falls der Device in der fstab (partitionen liste und wie diese gemaountet werden sollen) gelistet ist allerdings irgentnen Paramenter nich gesetzt ist (kp grad wie der heisst müsste nachsehn). Dann könnte selbst bei rw Rechten man nicht auf fat32 schreiben.
mfg
jaenicke - Sa 03.02.07 11:17
eruhenon hat folgendes geschrieben: |
| Zu NTFS muss ich sagen dass der Kernel afaik nur nativ auf NTFS schreiben kann wenn die Datei Grösse der Datei nciht verändert wird. Ansonsten gibt es einen sogenannten Captive NTFS Treiber der den Windows NTFS Treiber nutz um NTFS zu beschreiben. |
Daran hab ich auch gedacht, aber da er in den mount-Parameter nicht das hineingeschrieben hat, war ich davon ausgegangen, dass es auch nicht ntfs ist.
eruhenon hat folgendes geschrieben: |
| Also ich muss auch sagen: wenn man Linux lernen will entfernt Windows restlos. Ansonsten besteht immer das Problem, dass man immer zu Windows geht, weil man dort weiss wie es funktioniert. |
Naja, viele Sachen gehen unter Windows eben einfacher. Dabei ist dann aber die Frage wofür man Linux benutzen will. Ich selbst arbeite die meiste Zeit doch unter Windows, obwohl der Server und zwei meiner PCs mit Linux laufen (einer davon ausschließlich). Ganz einfach, weil es viele Programme nur für Windows gibt (u.a. Delphi). Viele Sachen gehen dafür unter Linux sehr gut. Zum Beispiel Netzwerksachen, egal ob als Server oder Client, z.B. Streaming. Nicht umsonst gibt es für viele Spiele dedizierte Server für Linux. Leider aber (noch ;-)) keine Clients.
eruhenon hat folgendes geschrieben: |
| Das Problem bei Linux ist, dass es weniger verbritet ist. Egal wo man ist man muss sich mit Windows beschäftigen also lohnt es auch nciht auf Dauer Windows von de Platte zu fegen. |
Naja, das Problem ist ja nicht die Verbreitung an sich, sondern, dass viele Linux-Programme IMHO noch an Kinderkrankheiten leiden (Lazarus ja z.B., das stürzt schonmal gelegentlich ab). Aber das wird sich in den nächsten Jahren wohl auch sehr stark ändern. Und dann wird es auch noch mehr Spaß machen, Linux zu benutzen. Vor allem auch Anfängern, wenn man sich die Entwicklung der letzten Jahre so ansieht.
Aber im Unterschied zu Windows (Vista) wird es bei Linux nie dazu kommen, dass sich das System an Einsteigern komplett orientiert und dafür alle anderen "ärgert". Mit den Fehlermeldungen von Linux z.B. kann man wenigstens was anfangen und das Problem versuchen zu beheben. Unter Vista: "Programm xy funktioniert nicht mehr". Keine Details, nix. Bis ich rausgefunden habe, warum mein eigenes Programm da nicht mehr lief ist viel Wasser die Spree runtergelaufen...
Ich vermute (hoffe) mal, dass man irgendwo/irgendwie Details dazu bekommen kann, aber die gehören direkt dazu. [IRONIE]Wer auf technische Details klickt und sich nicht auskennt, ist doch selber Schuld. ;-)[/IRONIE] Das ist IMHO kein Grund die gar nicht anzubieten.
jaenicke - Sa 03.02.07 17:04
Hatte ich ja noch gar nix von mitbekommen. Das sieht sehr interessant aus.
Genau das ist eine der Sachen, die ich im Moment noch unter Windows mache. Hmm, na mal sehen... ;-)
hanibal - Sa 03.02.07 17:22
jaenicke hat folgendes geschrieben: |
Hmm, da du den Ordner lesen kannst, kann er ja nicht als Besitzer root haben, denn dann könntest du den auch nicht lesen.
Gib mal in der Konsole im Ordner über dem, in den du schreiben willst, das ein:
Und dann sag mal was da ganz am Anfang der zeile vor dem Ordner steht. Da müsste sowas wie "-rw-rw-rw-" stehen...
Das gibt die Zugriffsrechte für Besitzer, Gruppe und alle anderen an...
Schreib einfach mal die ganze Zeile hier rein... |
hab ich jetzt gemacht, kam das bei raus:
Quelltext
1: 2: 3: 4: 5: 6:
| martin@martin:~$ ls -l insgesamt 8 drwxr-xr-x 2 martin martin 4096 2007-02-01 22:25 Desktop lrwxrwxrwx 1 martin martin 26 2007-02-01 17:52 Examples -> /usr/share/example-content drwxr-xr-x 2 martin martin 4096 2007-02-02 13:33 hda8 martin@martin:~$ |
jaenicke - Sa 03.02.07 17:38
Gut, was da steht bedeutet:
d --> Es ist ein Verzeichnis
rwx --> Der Besitzer hat Lese- (r) und Schreibrechte (w) in dem Verzeichnis und darf es ausführen, also hinein (x)
r-x --> Sowohl die Gruppe als auch alle anderen Benutzer dürfen in dem Verzeichnis nicht schreiben
2 ist die Anzahl der Links
Dann steht da der Besitzer (martin) und die Gruppe dazu (martin).
Da du als martin eingeloggt bist solltest du eigentlich, da der Besitzer auch dieses Konto ist, auch volle Rechte haben.
Fragt sich nur noch, ob das Dateisystem NTFS ist, wie
eruhenon auch geschrieben hat. Was anderes fällt mir erstmal nicht dazu ein.
tommie-lie - Sa 03.02.07 20:34
eruhenon hat folgendes geschrieben: |
| Das Problem bei Linux ist, dass es weniger verbritet ist. Egal wo man ist man muss sich mit Windows beschäftigen also lohnt es auch nciht auf Dauer Windows von de Platte zu fegen. |
Ich habe damit seit etwa 2 Jahren kein Problem.
jaenicke hat folgendes geschrieben: |
| Naja, das Problem ist ja nicht die Verbreitung an sich, sondern, dass viele Linux-Programme IMHO noch an Kinderkrankheiten leiden (Lazarus ja z.B., das stürzt schonmal gelegentlich ab). |
In besagten 2 Jahren hat lediglich OpenOffice.org öfters Probleme bereitet, wobei ich der Ursache noch nicht ganz nachgegangen bin, ich schiebe es noch auf ein Plugin, das ich kürzlich wieder entfernt habe. Seitdem geht es, aber seitdem habe ich auch nur zweimal OpenOffice.org wieder gestartet. Ansonsten sind eigentlich alle Programme (außer Java innerhalb von Firefox) äußerst stabil und laufen ohne Probleme. Vom Mediaplayer bis zur IDE.
| eruhenon hat folgendes geschrieben: |
| Zu der Distributionenfrage muss man leider sagen, dass es dauf ankommt. Wer gerne schnell nen funktionierendes Sytstem haben will mit viel Müll was nicht benötigt wird der sollte zu SuSe oder Ubuntu/Kubuntu greifen. Ansonsten würde ich jederzeit Debian oder auch Gentoo empfehlen. |
Die Menge an nicht benötigtem Müll ist bei Ubuntu äußerst bescheiden. Und Gentoo würde ich aus eigener Erfahrung nicht für Anfänger empfehlen, ich habe selbst beobachtet, wie jemand innerhalb von 3 Wochen ungefähr 5 Mal sein System neu aufgesetzt hat und er am Ende eine andere Distribution genommen hat.
Delete - Sa 03.02.07 20:46
jaenicke hat folgendes geschrieben: |
| Hatte ich ja noch gar nix von mitbekommen. Das sieht sehr interessant aus. |
Mich interessiert es auch. Ein komplettes Betriebssystem, vorrangig auf Audio- und Videobearbeitung ausgelegt ... hmmmmmmmmm ... ;) Ich wage zu behaupten, dass die Leute die Komponenten so abstimmen werden, dass man es wirklich "out of the box" nutzen kann. Richtig klasse wäre ein visuelles Tool für DVD-Authoring, aber das ist ein Traum, den ich nicht zu träumen wage. :mrgreen:
tommie-lie - Sa 03.02.07 20:55
MathiasSimmack hat folgendes geschrieben: |
| Mich interessiert es auch. Ein komplettes Betriebssystem, vorrangig auf Audio- und Videobearbeitung ausgelegt ... hmmmmmmmmm ... ;) Ich wage zu behaupten, dass die Leute die Komponenten so abstimmen werden, dass man es wirklich "out of the box" nutzen kann. |
UbuntuStudio ist nichts anderes als Edubuntu auch: Zusätzliche Metapackages im Repository, die dir automatisch die Pakete runterladen, die mit Multimedia zu tun haben, die du auch so in jedem anderen *buntu-Flavour hättest. Anscheinend gibt es zusätzlich ein eigenes Artwork, aber das ist ja eigentlich nur Schnickschnack.
hanibal - Sa 03.02.07 21:07
ich hab das als ext3 formatiert.
jaenicke - So 04.02.07 01:01
hanibal hat folgendes geschrieben: |
| ich hab das als ext3 formatiert. |
Also dann fällt mir dazu nix mehr ein. Du hast die Rechte, ext3 erlaubt auf jeden Fall das Schreiben, aber dennoch kannst du nicht in dem Verzeichnis schreiben? Keine Ahnung...
Vielleicht kennt sich hier jemand besser mit Linux aus als ich und kann was dazu sagen, ich kann dazu jedenfalls leider nichts mehr sagen. :(
hanibal - Mi 07.02.07 23:57
habs jetzt geschaft, die festplatte zugriffsrechte für mich zu ändern. ich kann dateien speicher. :D
hab einfach su, dann passwort
dann chmod 777 /media/hda8
eingegeben, und hab jetzt zugrifsrechte um zu schreiben.
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