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Webo
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BeitragVerfasst: Mo 01.02.10 17:39 
Hallo zusammen,

diesmal stehe ich schon vor dem eigentlichen Programmieren vor einem Problem ;-) Und zwar geht es um folgendes: Mein Vater braucht in der Konstruktionsabteilung in der Firma "etwas", was seine Messdaten vor Weitergabe schützt. Das heisst, es sind Messdaten eines Prototpyen einer Pumpe in einer Exceltabelle vorhanden, die zum Begutachten an einen Kunden weitergegeben werden und zwar als Exceltabelle. Nun kam es aber vor, dass vereinzelt diese Tabellen beim Kunden weitergegeben wurden, teilweise an die Konkurenz. Um dies zu verhindern hat man in der Abteilung nun angefangen zu überlegen, wie das Weitergeben der Tabelle verhindert werden kann. Die momentane Idee, mit der mich mein Vater gestern "bekannt gemacht hat" und bei der ich mal überlegen soll, ob das machbar ist, ist: Die Tabelle wird an eine *.exe "dran gehängt" und diese .exe ist dann zum Öffnen der Datei zuständig (Alternative Variante ist, dass die Tabelle auf eine eigene Art komprimiert wird und man die ein Tool der Firma braucht um sie zu entpacken, dann aber nur in den Speicher geladen wird). Soweit so gut, aber wenn die Tabelle in Excel geöffnet worden ist, kann man ja einfach "Speichern unter" nehmen und der Aufwand ist dahin. Nun kommt die Frage: Wie ich diese Tabelle aus Delphi mit Excel öffne ist mir im Groben klar, aber ist es möglich das quasi nur als Viewer starten zu lassen (Read-Only), dass die Tabelle nicht mehr bearbeitet werden kann und damit auch nicht mehr gespeichert werden kann. Das ganze muss vom Programm temporär gemacht werden und danach muss die Excel-Version wieder so sein wie vorher. Da ich aber sowas natürlich noch nie gemacht habe, weiss ich erstens nicht wo da die Grenzen von Excel selbst und zweitens die Grenzen von Delphi liegen. Von daher brauche in in diesem Punkt Eure Hilfe.

PS: Ratschläge, dass das nicht "sauber" ist, braucht ihr mir nicht zu geben, ich würde es persönlich auch anders machen, aber was will man tun, wenn die Herren ihren eigenen Weg gehen wollen. Alternative Vorschläge sind aber gerne gesehen, vllt ist ja eine gute Idee darunter, die auch im Büro ankommt ;-)


MfG

Webo

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BenBE
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BeitragVerfasst: Mo 01.02.10 17:59 
Also vorweg: Kopierschutz bringt in dem Fall wenig, weil ich im Zweifelsfalle dir die Daten einfach aus dem RAM klaue ... aber gut ...

Man nehme nicht Excel, sondern nutze ein eigenes Format, um es an die EXE dran zu hängen. Weill sonst macht man es Neugierigen zu einfach, die Excel-File zu finden.

Ferner: Statt Excel zu nehmen bau Dir nen eigenen Viewer, der einfach (ohne Option zum Kopieren) die Daten in ne Stringgrid packt.

Ferner: Jede rausgegebene EXE-Datei wird gewatermarked mit einer Reihe unauffälliger Änderungen, so dass Problemlos erkannt werden kann, von wem die EXE kam. Kann man auch mit nem Phone-Home kombinieren, der das Ausführen der EXE nur auf dem ersten /16-Netblock zulässt, von dem ein Heimruf kommt.

Und zu guter Letzt: Wer sich beim Kunden nicht vertraglich absichert, dass Messdaten nicht Weitergegeben werden, ist selber schuld ;-) Weil dann hat man die Möglichkeit, sich den entstehenden Schaden vom Kunden wiederzuholen.

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BeitragVerfasst: Mo 01.02.10 18:13 
An ein eigenes Format hatte ich auch schon gedacht, ich muss noch mal fragen, wie das genau lief, denn die Messdaten werden von dem Messcenter direkt in einer Exceltabelle ausgespuckt (hab ich so in Erinnerung). Problematisch wird dabei nur, dass sich in der Excel-Tabelle auch Graphen befinden, die das ganze ausführlich darstellen sollen.
Das mit dem "Wasserzeichen" ist natürlich auch keine schlechte Idee. Danke dir erstmal, für deine Einschätzung :)

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