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JoelH
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Delphi Alexandria 11.2 Patch 1
BeitragVerfasst: Fr 15.08.03 11:43 
Titel: hmm,
/me's Firma arbeitet auch mit Delphi.

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mfg. Joel
Alibi
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Delphi 6 Ent
BeitragVerfasst: Fr 15.08.03 13:00 
Map&Guide wurde in Delphi geschrieben.
void*
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BeitragVerfasst: Fr 15.08.03 14:50 
Hallo,

erstmal zur eigentlichen Frage:
Wir benutzen Delphi in unserer Firma fuer Anwendungen, die auf Maschinensteuerungen laugfen.

Jetzt noch zum Rest der Diskussion:

Zitat:

BungeeBug
C++ is mir zu komisch .... wenn man sich das anguckt sieht das aus als hätte da einer seine Mathematik Docktorarbeit in Stücke gerissen und auf den Bode gemissen. Immer nur <>-->+>>>| ->> oder so ...

Da hast Du wohl zu viel Low-Level C-Code in die Finger gekriegt. Einen "normalen" C++-Code kann man genauso gut lesen, wie Delphi-Code, wenn man die Syntax wirklich intus hat.

Zitat:

Frase
Java ist lahm. Die Idee einer Plattformunabhängigen Sprache ist gut. Die Ausführung aber ist schlecht und Java ist laaaaahm.....

Das halte ich (inzwischen) für ein Gerücht, war vielleicht mal so, ist es aber nicht mehr.

Zitat:

C++ ist so eine blöde Monopolsprache von Microschrott,

Wie schon mehrfach erwähnt ist das nicht der Fall. Es gibt ja auch von Borland den C++ Builder, es gibt Compiler für fast jede beliebige Plattform. Ausserdem ist C++ eine plattformunabhängige Sprache (man muss nur für jede Plattform neu kompilieren) und gar nicht lahm.

Zitat:

bei der man von den ganzen Klammern Alpträume bekommt.

IMHO sind Klammern schneller getippt und sehen besser aus

Zitat:

GruppeCN
Da C++ eigentlich nur eine Erweiterung von C ist,

Nur Syntaxmaessig, vom Programmierstil (SP/OOP) wie Tag und Nacht.

Zitat:

C++ zu C# weiterentwickelt,

C# ist IMHO nur ein Marketingname um eben an C und C++ zu erinnern. Das ganze passt mehr in die VB-Ecke.

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Gruß
void*
void*
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BeitragVerfasst: Fr 15.08.03 14:55 
Noch eine Anmerkung warum viele Firmen C(++) benutzen:

* es gibt viele Tools
* es gibt Compiler für fast alle Plattformen
* C++-spezifisch: Gibt es in Delphi Templates, Mehrfachvererbung, Operatoren-Überladung, ... (braucht man nicht unbedingt, aber oft macht es Sachen einfacher)
* Die Syntax ist IMHO eleganter (z.B. ++i oder Inc(i)!)

Vorteil für Delphi sehe ich darin, dass man wirklich schnell gute GUIs erstellen kann. Auch math. Algos lassen sich schön formulieren.

Noch was zur "M$-Sprache C++":
Genau dies trifft doch auf Delphi zu...eine reine Borland-Sprache und vor Kylix eine reine Windows-Geschichte!

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Gruß
void*
JoelH
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Win10
Delphi Alexandria 11.2 Patch 1
BeitragVerfasst: Fr 15.08.03 15:12 
Titel: hmm,
void* hat folgendes geschrieben:

Da hast Du wohl zu viel Low-Level C-Code in die Finger gekriegt. Einen "normalen" C++-Code kann man genauso gut lesen, wie Delphi-Code, wenn man die Syntax wirklich intus hat.


Es ist zwar richtig dass es alles eine Frage der Gewöhnung ist, aber C ist einfach krytischer find ich. Allein die ganzen geschweiften Klammer , da bekomme ich Gänsehaut.


Zitat:
Die Syntax ist IMHO eleganter (z.B. ++i oder Inc(i)!)


hää, inc(i) kennt Delphi aber auch und zu i++ s.o. von wegen krytisch usw.

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mfg. Joel
DeCodeGuru
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BeitragVerfasst: Fr 15.08.03 16:53 
Zitat:
hää, inc(i) kennt Delphi aber auch und zu i++ s.o. von wegen krytisch usw.


ich denke mal, dass er nur eine Gegenüberstellung von Delphi-Befehl zu C++ machen wollte. :wink:

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Viele Grüße
Jakob
JoelH
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Delphi Alexandria 11.2 Patch 1
BeitragVerfasst: Fr 15.08.03 22:17 
Titel: hmm,
bin mir nicht sicher aber ist inc(i) nicht gleich i++ !? Natürlich hab cih noch nie probiertt sowas zu konstruieren in Delphi
 b := a +inc(i);
weil ich es einfach kryptisch und unnötig finde. Das hat IMHO keinen Stil.
Denn lesbarkeint ist wichtiger als Speed, vor allem weil gute Compiler sowas eh richtig auflösen.
Warum kann man nicht machen
ausblenden Quelltext
1:
2:
inc(i);
b := a + i;

bzw.
ausblenden Quelltext
1:
2:
b := a +i;
inc(i);

vor allenm weil ja
 b = a + ++i; so schon so toll aussieht.

Naja und wenn man dann zu solchen Konstrukten kommt, die zwar nicht definiert aber oft zulässig sind
ausblenden Quelltext
1:
c = ++i + i ++ ;					

dann hört es IMHO einfach auf.

Und dann solche Diskussionen =>
www.c-plusplus.de/fo...34084&highlight=

(ich war auch dabei) aber es geht mir eher um die Taktzyklen. Sorry wir leben in der GHz Zeit !

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mfg. Joel
void*
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BeitragVerfasst: Sa 16.08.03 11:31 
Zitat:

c = ++i + i ++ ;


Das ist natürlich nicht schön, aber bloß weil es legal ist muss man es ja nicht so machen.

Mir gefällt z.B. so was

a+=b;

besser als

a:=a+b;

Ausserdem kann ich mir in C++ jederzeit selber eine Inc()-Funktion schreiben. IMHO ist die Sprache einfach bedeutend mächtiger.
Aber ich will hier keinenfalls Delphi schlecht machen. Ich habe es als wertvolle Sprache/Tool für viele Aufgaben schätzen gelernt, obwohl ich angangs skeptisch war.

Zitat:

Und dann solche Diskussionen =>
www.c-plusplus.de/fo...34084&highlight=


Tja, so sind die Jungs dort halt... ;) Das ist im allg. ein Forum auf sehr hohem (fachlichen) Niveau und da wird halt auch mal in Tiefen der Sprache eingestiegen, manchmal auch ein bisschen haarspalterisch. Aber wenn jemand so eine Frage stellt, muss man halt auch begründen.

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Gruß
void*
JoelH
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Delphi Alexandria 11.2 Patch 1
BeitragVerfasst: Sa 16.08.03 19:31 
Titel: hmm,
void* hat folgendes geschrieben:
a+=b;

aber der Compiler löst normalerweise beides gleich auf, oder ?


PS : Ist ja auch egal, durch die Mächtigkeit entstehen auch Fehler, zB. ist
ausblenden Quelltext
1:
 if (i=c) then..					

legal aber sicherlich nicht gewollte in C++.
das sollte sicher heissen
entweder
ausblenden Quelltext
1:
if (true == true) then...					

oder  i = c;
denn
i = c ist immer true, da hat einfach einer ein = vergessen. Aber naja wer so mächtige Sprachen sprcht der denkt schon mit auch wen er sich vertippt haben könnte ;)

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mfg. Joel
obbschtkuche
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BeitragVerfasst: Sa 16.08.03 20:53 
Vielleicht bin ich hier ja der einzige, aber ich finde die Syntax von C++ eleganter als die von Delphi. Das ist natürlich auch geschmackssache aber ...? (Was macht man wenn man einen Satz anfängt, aber vergisst, vorher zu denken, wie man ihn ... *g*)
JoelH
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BeitragVerfasst: Sa 16.08.03 21:02 
Titel: hmm,
dann used man den Back BUtton des Browsers !?!?

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mfg. Joel
void*
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BeitragVerfasst: So 17.08.03 10:37 
Hallo,

@JoelH

1. Ja, das a+=b löst er natürlich gleich auf. Mir gefällt nur die Schreibweise besser.

2. Jaja, die == Geschichte, eine der gemeinsten C++-Fallen. Dies kann man aber in den meisten Fällen vermeiden, wenn man sich angewöhnt auf die linke Seite von == einen r-value (z.B. konstanten Wert zu schreiben), dann bringt der Compiler eine Fehlermeldung.

Z.B. 3==i oder INVALID_HANDLE_VALUE==pIrgendetwas


Also wie gesagt die Syntax ist reine Geschmackssache, ich kann mit beiden gut leben.

C++ hat aber als Plus einfach Sachen wie templates, Mehrfachvererbung, Operator-Überladung, Namensräume, ...

Wenn man das nicht braucht (in einem Programm) kommt man mit Delphi oft schneller zum Ziel.

Ich bin jedenfalls froh ggf. die Wahl zu haben.

@obbschtkuche
Zitat:

Vielleicht bin ich hier ja der einzige, aber ich finde die Syntax von C++ eleganter als die von Delphi


Ich auch ;)

Wünsche einen schönen Sonntag!
void*
patrick
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BeitragVerfasst: So 17.08.03 13:47 
bei mir in der firma wird auch zu ca 70% mit delphi programmiert, der rest teilen sich C++ und Assembler.

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Patrick
im zweifelsfall immer das richtige tun!!!
Klabautermann
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BeitragVerfasst: Di 19.08.03 20:32 
Hallo,
void* hat folgendes geschrieben:
* C++-spezifisch: Gibt es in Delphi Templates, Mehrfachvererbung, Operatoren-Überladung, ... (braucht man nicht unbedingt, aber oft macht es Sachen einfacher)

da ich ncith den ganzen Text wiederholen möchte verweise ich einmal auf diese Antwort von mir.

Generell: Programmiersprachen sollten keine Religonen sein.

Bei uns in der Firma wird viel mit denlphi Entwickelt weil:
Schnell, gute resultate damit erreicht werden.

Sollte Delphi einmal ungeeignet sein, wird halt eine andere Sprache/entwicklungsumgebung genommen. Ein erfahrener Programmierer sollte mehrere Sprachen beherrschen und auch kein Problem damit haben sich in kurzer Zeit in neue Einzuarbeiten. Die Frage, was machen wir, wenn alle Delphi Programmierer die Firma verlassen stellt sich daher nicht, denn in dem Fall müssen die noch vorhandenen eben Delphi lernen. Genau wie die reinen Delphianer eben C++ lernen wenn das nötig ist.

Gruß
Klabautermann
DaRkFiRe
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C, C++, Delphi
BeitragVerfasst: Mi 20.08.03 00:37 
Bin der Meinung, für GUI-Programme ist Delphi die bessere Wahl.

Allerdings blähen sich die Programme bei z.B. durch die Forms Unit unnötig auf - meist braucht man gar nicht alles, von dem Schrott, der da drin steht.

Bei C/C++ muss man eben alles selber machen - Speicher alloziieren, verwalten usw. Außerdem verhält sich C/C++ für mich wie ein Kartenhaus: falls etwas schief geht, fällt der Rest auch in sich zusammen.
Die Sprache halte ich für eine für Puristen - eben verdammt Low Level.

Mir gefällt persönlicher auch die a+=b Notation, weil sie eben kürzer ist.
a=b ist eine Zuweisung, a==b ein Vergleich.
Soweit ich weiß, kann man sogar a==b==c schreiben - oder irre ich? Also in den Notationen hat C++ Delphi einiges voraus.


Der wirkliche Lacher-Kracher is aber VB - das ist doch nun wirklich eine Sprache für Anfänger, oder für die, die's werden wollen :)
Außer für Office-Anwendungen (worin ich eigentlich nur den einzigen Sinn VB's sehe) ist die Sprache nich zu gebrauchen - erinnern wir uns an die Runtime-Libraries und die vielen Versionskonflikte etc.


Für mich sieht die Hierarchie in Sachen Geschwindigkeit / Usability sowieso folgendermaßen aus:

Assembler -> C/C++ -> Delphi -> VB -> andere

PHP, Perl, CGI, ASP, Java lass ich mal außen vor, da sie sich ja wohl auf den Web-App-Bereich beschränken.

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Lang ist der Weg durch Lehren - kurz und wirksam durch Beispiele! Seneca
JoelH
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BeitragVerfasst: Mi 20.08.03 05:46 
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Frase hat folgendes geschrieben:

C++ ist bloß so erfolgreich, weil Microsoft wieder seine Finger da drin hat.


Selten so einen quatsch gehört *lol*

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mfg. Joel
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BeitragVerfasst: Mi 20.08.03 08:48 
Zitat:
PHP, Perl, CGI, ASP, Java lass ich mal außen vor, da sie sich ja wohl auf den Web-App-Bereich beschränken.


Ähm, Perl nur für den Webbereich? Stimmt nicht! Man kann Perl unter Linux (und auch unter Windows) wunderbar für alltägliche Dinge verwenden.

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Viele Grüße
Jakob