Servus!
Nachdem sich die Sache immer mehr zu einem "Was sollte man gelesen haben?" entwickelt möchte ich auch ein wenig beitragen.
Zunächst mal zu Harry Potter: Ich habe alle 4 Bände richtiggehend verschlungen und bin auf Nummer 5 gespannt, auch wenn der Preis für ein Kinderbuch wirklich happig ist.
J.R.R. Tolkien: Die Ring-Trilogie las ich 1991, danach auch "Der kleine Hobbit" und weitere Werke. Recht anspruchsvoll.
Was Douglas Adams angeht: Man muß den Anhalter einfach mögen.
Und was Adams für Science-Fiction ist, ist Terry Pratchett für den Bereich Fantasy. Kauft euch die Scheibenwelt-Romane, die sind (fast) alle einzigartig! Und die Nomen-Trilogie: Spitzenmäßig!
Ein paar Tipps über die Bücher, die ich in den letzten 15 Jahren gelesen habe und auch lesenswert finde:
Wolfgang und Heike Hohlbein: Azrael / Das Avalon-Projekt / Katzenwinter bieten Spannung der Spitzenklasse.
Marion Zimmer-Bradley: Neben "Die Nebel von Avalon", das eine ganz grauenhafte Verfilmung über sich ergehen lassen mußte, sollte man den Darkover-Zyklus lesen (sind allerdings incl. der Anthologien 32 Bände)
Anne McCaffrey: Die auf Pern spielenden Drachenwelt-Romane; am besten in der chronologischen Folge lesen.
Michael Crichton: Auch "Andromeda", "Die Gedanken des Bösen" und "Dino Park" (Buch ist besser als Film) sind für Technik-interessierte ein Leckerbissen.
Henry Rider Haggard: Wer sich für das "Lost Race"-Thema begeistert, ist bei seinen Allan-Quartermain-Romanen bestens aufgehoben. Laßt euch von der Verfilmungen mit Richard Chamberlain nicht abschrecken - sie haben mit den Büchern nichts zu tun.
Peter Hoeg: "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" enführt einen in die Denkweise einer dänischen Halb-Eskimo.
Jostein Gaarder: Leider ist nach der ursprünglichen Euphorie von "Sofies Welt" nicht mehr viel davon übrig geblieben - außer bei denen, die es auch verstanden haben.
Umberto Eco: "Der Name der Rose" wurde exzellent verfilmt, ist aber als Buch noch ein gutes Stück besser/düsterer.
Patrick Süßkind: Mit "Das Parfüm" hat er ein Werk geschaffen, das in keine Schublade paßt.
Und dann bleibt noch was, das nicht gerade unter hochgeistige Literatur fällt, aber ich bin Perry-Rhodan-Fan und lese gerade den 96. Band (nicht das 96. Heft wohlgemerkt).
Schließlich und endlich möchte ich euch allen noch die Quintessenz dessen mitgeben, das mein Berufsschul-Deutsch-Lehrer vor gut 18 Jahren sagte, als ich ihn fragte, was ich eigentlich lesen sollte: "Lesen Sie, was Ihnen gefällt!"
In diesem Sinne...
Gruß,
Adrian