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HansVader
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BeitragVerfasst: Di 03.04.18 13:53 
Guten Mittag,

ich habe ein Angebot für die Stelle eines Softwareentwicklers bei einem Dienstleistungs-Unternehmen bekommen und brauche euren Rat.

Das Unternehmen hat sich auf den flexiblen Einsatz von Fachkräften spezialisiert und ich würde in dieser Fachkräfte-Liste als Softwareentwickler landen. Das Unternehmen verdient dann Geld damit, dass es mein Profil einem anderen Unternehmen, das für ein Projekt Entwickler benötigt, vorstellt und ich dann dort arbeite. Bezahlt werde ich von dem Dienstleistungs-Unternehmen, was wiederum von dem Kunden bezahlt wird. Es verleiht sozusagen Arbeitskräfte.
Den Namen des Unternehmens möchte ich an der Stelle nicht nennen, aber ich denke, dass ganz gut klar geworden ist, was es tut.

Meine Frage ist jetzt:
Hat jemand direkt oder indirekt Erfahrung damit?
Das verleihen von Arbeitskräften hat ja allgemein einen schlechten Ruf, mich würde aber interessieren, ob man sich im IT-Bereich auch Sorgen machen muss.

Das Unternehmen verspricht, dass der Vertrag nicht projektbezogen, sondern unbefristet ist.
Allgemein hätte das den Vorteil, dass ich immer neue Projekte und Unternehmen sehe und wenn ich mit einem Unternehmen aus irgendeinem Grund nicht klarkomme, kann ich da (angeblich) einfach wieder raus ohne mir gleich Sorgen um meinen Arbeitsplatz machen zu müssen.

Was haltet Ihr davon?

Gruß


Zuletzt bearbeitet von HansVader am Mi 04.04.18 09:22, insgesamt 2-mal bearbeitet
Ralf Jansen
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BeitragVerfasst: Di 03.04.18 14:17 
Ein in der IT nicht ganz unübliches Model. Das ist prinzipiell weder gut noch schlecht man sollte sich seinen ~Verleiher~ nur sehr gut anschauen.
Mußt du mit der Freelancer Alternative abgleichen und sehen welches von beiden Modellen einen besser gefällt.
Freelancer verdienen üblicherweise mehr haben aber zwischen Projekten ein Einnahmeproblemchen und müssen viel oranisatorisches drumherum selbst erledigen.

Zitat:
Allgemein hätte das den Vorteil, dass ich immer neue Projekte und Unternehmen sehe und wenn ich mit einem Unternehmen aus irgendeinem Grund nicht klarkomme, kann ich da (angeblich) einfach wieder raus ohne mir gleich Sorgen um meinen Arbeitsplatz machen zu müssen.


Das ist eher problematisch. In dem Bereich werden üblicherweise mindestens Quartalsverträge gemacht solange sollte man dann zumindest dabei sein. Und das aussteigen bzw. ablehnen von potentiellen Projekten nachdem das entsprechende Unternehmen mit einem Projekt dich kennt (und du die damit du eine Entschediung treffen kannst) sollte man auch nicht häufiger machen. Das fällt dann auf den ~Verleiher~ zurück wenn er seinen Kunden erklären muß das der vorgestellte potentiell neue Mitarbeiter doch nicht verfügbar ist. "Einfach raus" wenn das die Aussage des Verleihers halte ich eher für unglaubwürdig. Ja ist möglich, einfach ist es aber ab einem gewissen Punkt nicht mehr. Und auch wenn man einmal dabei ist ist es nicht gut für den ~Verleiher~ wenn du vor dem geplanten Projektende abspringen willst. Das bleibt an ihm für die nächsten Projekte hängen.

Wenn möglich schaue dir mal die üblichen Kunden an was dich da üblicherweise erwartet.
HansVader Threadstarter
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BeitragVerfasst: Di 03.04.18 15:10 
Hallo Ralf,

mit der Info, dass das üblich ist, habe ich nicht gerechnet, aber im anbetracht der Größe des Unternehmens liegt das schon nahe :D
Die Freelancer-Alternative kommt für mich jedenfalls nicht in Frage, aber der Vergleich ist interessant.

Der Verleiher hat auch einige große Kunden, mehrere global agierende Unternehmen, die man garantiert oft gelesen oder gehört hat. Auch die mir als Beispiel genannten Projekte klangen ziemlich umfassend und interessant.
Hast Du mal für so ein Verleiher gerarbeitet oder standest mit einem im Kontakt?

Ich persönlich bin jemand, der Abwechslung mag, außerdem sammelt man mit vielen verschiedenen Projekten in verschiedenen Unternehmen viel Erfahrung, die einem sonst keiner geben kann.
Was würdest Du denn bevorzugen? Ein klasse Unternehmen mit entspanntem Team, vielen Vergünstigungen, kostenloses Essen, etc. (also einfach ein toller Arbeitgeber) oder ein vertrauenswürdiger und anständiger Verleiher, bei dem sich der tatsächliche "Arbeitgeber" immer wieder ändert?

Wenn Du nichts dagegen hast, kann ich dir den Namen des Unternehmens per PN schicken, vielleicht hast Du mal etwas davon gehört oder gelesen.

PS:
Natürlich ist es nicht ganz einfach, aus einem Projekt auszusteigen, das habe ich etwas ungünstig formuliert.
Aber im Ausnahmefall geht es und das gibt eine gewisse Sicherheit, mit der man planen kann.
Delphi-Laie
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BeitragVerfasst: Di 03.04.18 22:31 
Arbeitnehmerüberlassung ist eine moderne Form der Sklaverei. Besser als Arbeitslosigkeit, aber als Arbeitnehmerschaft ziemlich weit unten angesiedelt. Prekär als Attribut sagt eigentlich schon alles.

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jaenicke
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BeitragVerfasst: Mi 04.04.18 11:53 
So pauschal würde ich das heute nicht mehr unterschreiben. Früher wurden oft ungelernte Leiharbeiter auf diese Weise billig vermittelt, daher rührt auch der Ruf, den Leiharbeit allgemein auch heute noch hat.

Das sieht heute aber anders aus. Heute arbeiten auch Akademiker in solchen Beschäftigungsverhältnissen und auch die Bezahlung ist dort durchaus der Qualifikation angemessen. Vielleicht nicht überall, aber zumindest in einigen Fällen, die ich selbst kenne.
jfheins
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BeitragVerfasst: Mi 04.04.18 21:34 
user profile iconDelphi-Laie hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Arbeitnehmerüberlassung ist eine moderne Form der Sklaverei.

Das kann man (aus Akademiker bezogen) so nicht stehen lassen.
In vielen Betrieben werden ANÜs genau so bezahlt wie Festangestellte. Die Arbeitnehmer haben auch auf dem Papier den gleichen Kündigungsschutz. ("Bei *XKZ* wird generell nicht gekündigt" mag ja sein, steht aber nirgends)
Oft muss auch jeses Jahr eine bestimmte Quote an ANÜs in feste Stellen umgewandelt werden. Die Leute bekommen dann ein Übernahmeangebot. Ein Kumpel meinte, einfacher als per ANÜ kommt man in die großen Betriebe nicht rein.

Für den leihenden Betrieb hat es eben den Vorteil der Flexibilität (Anzahl der Arbeitskräfte skalierbar) zu Lasten der Kosten (Der Verleiher lässt sich natürlich mehr bezahlen als dein Bruttolohn.)
Eventuell wird der Nachteil gemindert, indem externe Arbeitskräfte nicht alle Benefit-Programme bekommen.

Zitat:
Allgemein hätte das den Vorteil, dass ich immer neue Projekte und Unternehmen sehe und wenn ich mit einem Unternehmen aus irgendeinem Grund nicht klarkomme, kann ich da (angeblich) einfach wieder raus ohne mir gleich Sorgen um meinen Arbeitsplatz machen zu müssen.

Ehrlich? Von alleine wirst du nicht immer neue Projekte sehen.
Der Dienstleister ist froh, wenn die Projekte lange laufen (weniger Aufwand zum akquirieren), der Auftraggeber vergibt gerne die Folgeausschreibung an den gleichen Dienstleister (bekannte Gesichter, bekannte Aufgaben => Effizient und Kosten)
Falls du in einem solchen Dauerläufer-Projekt bist, wird der Dienstleister dich da nur 'rausnehmen, wenn du jammerst. Und wenn du Wechseln möchtest, kann das schon mal 1-1,5 Jahre dauern, bis ein neues Projekt da ist.

Wenn dir ein Projekt nicht zusagt, und du davor oder direkt nach Anfang wieder raus willst, sollte das kein Problem sein.
Delphi-Laie
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BeitragVerfasst: Mi 04.04.18 22:12 
user profile iconjfheins hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
user profile iconDelphi-Laie hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Arbeitnehmerüberlassung ist eine moderne Form der Sklaverei.

Das kann man (aus Akademiker bezogen) so nicht stehen lassen.
In vielen Betrieben werden ANÜs genau so bezahlt wie Festangestellte. Die Arbeitnehmer haben auch auf dem Papier den gleichen Kündigungsschutz.


Ich kenne diese Argumente. "Auf dem Papier" ist alles gleich, der Kündigungsschutz ist der gleiche, da gesetzlich. Hört sich doch herrlich an. Die Welt kann so schön sein, wenn man sie sich schönredet.

Wie so oft, steckt der Teufel im Detail. Der Kündigungsschutz ist eben de facto doch nicht der gleiche.

Ich habe keine Lust, ungebeten jetzt weiter in's Detail zu gehen. Wer es nicht glaubt, der kann das ja mal erleben. Manche müssen eben erst mit der "Schnauze in den Dreck" fallen (oder gestoßen werden), um ihn als Schmutz wahrzunehmen.

user profile iconjfheins hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Eventuell wird der Nachteil gemindert, indem externe Arbeitskräfte nicht alle Benefit-Programme bekommen.


Eventuell? Und nur dieser eine?

user profile iconjfheins hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Ein Kumpel meinte, einfacher als per ANÜ kommt man in die großen Betriebe nicht rein.


Wieder eines dieser undurchdacht-infantilen "Argumente". Man kommt - wenn überhaupt - so "in die großen Betriebe rein", weil es eben diese Möglichkeit gibt, die Betriebe natürlich dankbar aufgreifen. Früher war diese Lohnsklaverei nicht erlaubt, und damals kam man eben auch in große Betriebe "rein", blieb denen auch nichts anderes übrig, den Arbeitskräftebedarf gab es schon damals.

Wenn man nur ein Quentchen weiterdenkt, dünkt einem, daß diese "Arbeitnehmerüberlassung" tatsächlich eine fast in die Unendlichkeit gestreckte Probezeit ist. Nur einer der vielen Nachteile. Es gibt noch unzählige mehr.

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BeitragVerfasst: Do 05.04.18 10:47 
user profile iconDelphi-Laie hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Ich habe keine Lust, ungebeten jetzt weiter in's Detail zu gehen. Wer es nicht glaubt, der kann das ja mal erleben. Manche müssen eben erst mit der "Schnauze in den Dreck" fallen (oder gestoßen werden), um ihn als Schmutz wahrzunehmen.
Wie schon geschrieben, ich habe es erlebt, jetzt aktuell eben im Bekanntenkreis.
Dass alles gleich ist, würde ich nie behaupten, aber es ist eben auch nicht so schlecht wie es oft dargestellt wird.

user profile iconDelphi-Laie hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Wenn man nur ein Quentchen weiterdenkt, dünkt einem, daß diese "Arbeitnehmerüberlassung" tatsächlich eine fast in die Unendlichkeit gestreckte Probezeit ist.
Das ist zwar richtig, käme den Betrieb aber teuer zu stehen. Denn diese Mitarbeiter sind meist teurer als die Festangestellten. Für mich musste der Arbeitgeber in der kurzen Zeit, die ich auf dem Weg beschäftigt war, auch deutlich mehr hinlegen als für meine Kollegen. Deshalb wollten die auch gar keine Dauerüberlassung.

Für diesen Beitrag haben gedankt: Delphi-Laie
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BeitragVerfasst: Do 05.04.18 11:25 
user profile iconjaenicke hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
user profile iconDelphi-Laie hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Ich habe keine Lust, ungebeten jetzt weiter in's Detail zu gehen. Wer es nicht glaubt, der kann das ja mal erleben. Manche müssen eben erst mit der "Schnauze in den Dreck" fallen (oder gestoßen werden), um ihn als Schmutz wahrzunehmen.
Wie schon geschrieben, ich habe es erlebt, jetzt aktuell eben im Bekanntenkreis.
Dass alles gleich ist, würde ich nie behaupten, aber es ist eben auch nicht so schlecht wie es oft dargestellt wird.


Ich weiß zwar nicht, wie schlecht es oft dargestellt wird, aber viel schlechter, als es ist, kann man es m.E. gar nicht darstellen. Gut, zugegeben, meine "moderne Sklaverei" war natürlich eine polemische Überspitzung, die als solche auch erkennbar sein sollte und hoffentlich auch so verstanden wurde, aber der Kern ihrer Wahrheit ist m.E. dennoch beachtlich. Schlimmer ist es evtl. nur im Telephonvertrieb mit Erfolgsdruck. Was ich davon mitbekam, zum Glück nicht selbst erlebte, kann man nur als systematische und damit kriminelle seelische Menschenzerstörung bezeichnen.

Es liegt in der Natur der Sache und auf der Hand, daß man als "Externer", "später Dazugestoßener" und "geplant nur auf Zeit Teilhabender" per se eher das sechste als das fünfte Rad am Wagen darstellt. Das zieht sich praktisch durch alle Arbeitsbereiche und -stunden, von der ersten bis zur letzten Minute jeden Arbeitstag und äußert sich an unzähligen kleinen und größeren Details. Das sind zum einen die "offiziellen" Dinge, die nur Betriebsangehörige betreffen oder diesen zustehen, kann - zum Glück nicht muß, hängt immer vom Charakter des einzelnen ab - aber auch das Verhalten der Eingesessenen beeinflussen.

user profile iconjaenicke hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
user profile iconDelphi-Laie hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Wenn man nur ein Quentchen weiterdenkt, dünkt einem, daß diese "Arbeitnehmerüberlassung" tatsächlich eine fast in die Unendlichkeit gestreckte Probezeit ist.
Das ist zwar richtig, käme den Betrieb aber teuer zu stehen. Denn diese Mitarbeiter sind meist teurer als die Festangestellten. Für mich musste der Arbeitgeber in der kurzen Zeit, die ich auf dem Weg beschäftigt war, auch deutlich mehr hinlegen als für meine Kollegen. Deshalb wollten die auch gar keine Dauerüberlassung.


Das stimmt, aber dieser Aufpreis wird (")gern(") bezahlt, wenn man sich damit die Freiheit offenhalten kann, ohne jedes juristische Risiko jemanden von jetzt auf gleich vor die Türe setzen zu können. Dafür bezahlen sich Unternehmen zur Not dumm und dämlich, schütten das Geld geradezu mit vollen Händen aus. Und damit deute ich bereits an, wie es mit dem ach so vielgepriesenen gleichen Kündigungsschutz tatsächlich bestellt ist: Arbeitnehmerüberlassungsunternehmen haben schnell ein gutes Argument, sich Leute zu entledigen, die beim Leihkunden - angeblich oder tatsächlich, warum auch immer - nicht gut ankommen, und können jederzeit mit ihren unrentablen, hohen Personalkosten in Leerlaufzeiten in Kombination mit fehlendem Betriebskapital im Sinne einer rechtmäßigen Kündigung argumentieren.

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BeitragVerfasst: Fr 06.04.18 09:52 
Die Argumente von Delphi-Laie geben schon Sinn. Ob sie nun tatsächlich in meinem Fall zutreffen, werde ich vorher nicht heraus finden können, aber das Risiko bleibt.

Ich hab mich deshalb - und weil mir viele andere Leute ebenfalls davon abgeraten haben - gegen dieses Unternehmen entschieden.
Außerdem habe ich noch ein anderes Angebot, nicht weit von der Stelle bei der ANÜ-Stelle entfernt, die sehr viel besser aussieht. Ein ANÜ-Unternehmen, das mit zu vielen Projekten prahlt, wird mir mit ein wenig geschicktem Reden vermutlich immer eine Stelle geben, da da kann ich immer hin, wenn's nicht klappen sollte. Bei dem anderen Angebot sieht das nicht so aus, da hab ich diese eine Chance und kann das nicht so einfach heraus zögern.

Abgesehen davon ist mein Wunsch, neue Erfahrungen in einem anders strukturierten Unternehmen zu sammeln, dort ebenfalls gegeben.

Ich danke euch für die rege Diskussion :wave: