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Dude566
      
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Verfasst: So 20.11.11 18:38
Hallo Community,
ich wollte euch mal fragen, welche Virtualisierungssoftware ihr so nutzt und welche ihr Empfehlen könnt, bzw. was die Vorteile und Nachteile der einzelnen Produkte sind.
Als Host-System habe ich Windows 7 Home Premium 64Bit und als virtuelle Computer würde ich gerne unter anderem Vista, Ubuntu Desktop & Ubuntu Server betreiben können.
Also dann mal raus mit euren Empfehlungen!
Vielen Dank und schöne Grüße,
Dude566
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jaenicke
      
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Verfasst: So 20.11.11 19:12
VMWare Player nutzen viele und VMWare ist auch eine sehr umfangreiche Lösung für Firmen (dort nutzen auch wir die für unsere Server, aber dort ist es dann ziemlich teuer). Da du die Home Premium hast, würde ich den VMWare Player nehmen.
VirtualBox gibt es auch noch, aber die 3D Treiber sind noch im Betastatus, anders als die von VMWare, zudem kann es keine Fensterintegration ins Hostsystem.
Der XP Mode wäre auch eine schöne Lösung, kann aber weniger als VMWare und ist in der Home eh nicht verfügbar. Damit habe ich aber gute Erfahrungen gemacht. Zudem gibt es kostenlos ne XP Lizenz usw.
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Dude566 
      
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Verfasst: So 20.11.11 19:16
jaenicke hat folgendes geschrieben : |
Der XP Mode wäre auch eine schöne Lösung, kann aber weniger als VMWare und ist in der Home eh nicht verfügbar. Damit habe ich aber gute Erfahrungen gemacht. Zudem gibt es kostenlos ne XP Lizenz usw. |
Ja daran hatte ich auch schon gedacht, durchs Studium kann ich jetzt auch an eine Professional kommen und damit dann ja eigentlich auch endlich den XPMode nutzen, oder?
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Steku
      
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Verfasst: So 20.11.11 19:53
Wobei der XP-Mode ja nur eine von MS bereit gestellte virtual Machine
mit vorinstalliertem Windows XP ist.
Bei der Virtualisierung handelt es sich um den MS eigenen
"Windows Virtual PC", den du sowieso downloaden und installieren musst
bevor du das XP nutzen kannst.
Privat nutze ich den Windows virt. PC, nachdem ich das Produkt wg.
dem XP Mode sowieso installieren musste.
Das Produkt tut was es soll, und läuft auch sehr stabil. Nicht mehr
und nicht weniger.
Glaube mich aber erinnern zu können, das VMWare Produkte noch einen
Tacken flexibler waren/sind...
Grüße, Steku
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Troubadix
      
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Verfasst: So 20.11.11 20:35
Hallo Dude566,
ich benutze schon seit Jahren die VirtualBox (jetzt von Oracle) und bin äußerst zufrieden. Die virtuellen Maschinen sind schnell erstellt und laufen bei mir fast genau so schnell wie der Host selber. VirtualBox beherrscht zur Beschleunigung auch NestedPaging und kann (zumindest bei AMD CPUs) direkt die über den Prozessor virtualisieren (VT-x/AMD-V).
jaenicke hat folgendes geschrieben : | | ... zudem kann es keine Fensterintegration ins Hostsystem. |
Wenn Du damit meinst, dass der Desktop und die Fenster des Gastsystems direkt auf dem Desktop des Hosts dargestellt werden, also der Gast kein zusätzliches Fenster braucht, dann kann die VirtualBox das sehr wohl. Nennt sich Seamless mode oder Nahtloser Modus. Geht natürlich nur mit installierten Gasterweiterungen. Habe zur Demonstration mal einen Screenshot angehängt mit zwei Gastsystemen die beide im Nahtlos modus laufen (Win7 Host, Ubuntu und Suse als Gast)
Gruß
Troubadix
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jaenicke
      
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Verfasst: So 20.11.11 21:27
Dude566 hat folgendes geschrieben : | | Ja daran hatte ich auch schon gedacht, durchs Studium kann ich jetzt auch an eine Professional kommen und damit dann ja eigentlich auch endlich den XPMode nutzen, oder? |
Richtig. Und die Professional hat als Firmenversion gegenüber der Ultimate auch den Vorteil des längeren Supports. Wobei ich den kürzeren Supportrahmen bei der Ultimate richtig bescheuert finde auf deutsch gesagt... die nutze ich z.B. bei der Arbeit wie auch privat...
Troubadix hat folgendes geschrieben : | | ich benutze schon seit Jahren die VirtualBox (jetzt von Oracle) und bin äußerst zufrieden. Die virtuellen Maschinen sind schnell erstellt und laufen bei mir fast genau so schnell wie der Host selber. |
VMWare Player und VirtualBox nehmen sich da nicht viel. Die beiden haben aber bei der Performance Vorteile gegenüber Virtual PC / XPMode.
Troubadix hat folgendes geschrieben : | | VirtualBox beherrscht zur Beschleunigung auch NestedPaging und kann (zumindest bei AMD CPUs) direkt die über den Prozessor virtualisieren (VT-x/AMD-V). |
Die Bezeichnung zeigt ja schon, dass das bei Intel CPUs auch geht. VT-x ist die Intel Bezeichnung. Allerdings muss man da sehr aufpassen, dass man auch eine CPU mit VT-x hat, da Intel da eine sehr seltsame Politik fährt, zumindest bei den nicht ganz aktuellen CPUs...
Troubadix hat folgendes geschrieben : | | Wenn Du damit meinst, dass der Desktop und die Fenster des Gastsystems direkt auf dem Desktop des Hosts dargestellt werden, also der Gast kein zusätzliches Fenster braucht, dann kann die VirtualBox das sehr wohl. |
Beim XPMode ist das sehr einfach, das legt nämlich automatisch die entsprechenden Verknüpfungen im Startmenü an um Anwendungen aus den virtuellen PCs separat zu starten. Bei VirtualBox habe ich jetzt einen so lautenden Menüeintrag gesehen, aber wenn ich auf nahtlosen Modus gehe, blendet das nur den virtuellen Desktop komplett auf den dritten Monitor.
Hardwarevirtualisierung usw. ist natürlich aktiviert.
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Dude566 
      
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Verfasst: So 20.11.11 22:09
Dann werde ich jetzt wohl erst mal VMWare Player unter Home Premium testen und sollte mir das dann nicht zusagen, kann ich ja die Professional mit VPC und XPMode testen. 
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jaenicke
      
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Verfasst: So 20.11.11 22:43
Ich benutze nicht nur eine Lösung. Und der XPMode ist zum Testen super, weil direkt schon ein (nach Einstellung) resetbares XP zur Verfügung steht, das ich nicht einmal installieren oder einrichten muss.
Da dem aber die 3D Fähigkeiten, Aero usw. fehlen und auch 64-Bit damit nicht geht, nehme ich für andere Sachen eher VirtualBox oder VMWare.
Wobei das Datenträgermanagement für virtuelle Medien von VirtualBox und dessen GUI eher den Eindruck macht als sollte es die Nutzer ärgern. Sowas von umständlich habe ich echt noch nicht erlebt...
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ujr
      
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Verfasst: Mo 21.11.11 12:44
Hallo,
jaenicke hat folgendes geschrieben : | | ein (nach Einstellung) resetbares XP zur Verfügung steht |
welche Einstellung ist das?
Interessant für VMWare-Benutzer ist im übrigen noch der kostenlose VMWare Converter, mit dem man laufende PCs in eine VM wandeln kann.
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jaenicke
      
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Verfasst: Mo 21.11.11 12:56
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ujr
      
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Verfasst: Mo 21.11.11 22:23
jaenicke hat folgendes geschrieben : | | Der Rückgängig-Datenträger |
Ah - danke! Wobei es beim XP-Mode ja schwierig zu sein scheint, diese Einstellung zu ändern. Geht das tatsächlich nur über die Eigenschaften der Datei der virtuellen Maschine (.vmcx)?
Zum Zurücksetzen des XP-Modes habe ich sonst nämlich der Einfachheit halber die entsprechenden Verzeichnisse geleert (C:\Users\Benutzer\Virtual Machines und C:\Users\Benutzer\AppData\Local\Microsoft\Windows Virtual PC) - da ist's dann ganz frisch 
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jaenicke
      
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Verfasst: Mo 21.11.11 23:52
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ujr
      
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Verfasst: Di 22.11.11 00:07
jaenicke hat folgendes geschrieben : | | Was ist daran schwierig? Wenn du in der Liste der virtuellen PCs bist, hast du oben auch den passenden Knopf. |
Jetzt wo Du's sagst, seh' ich ihn rein zufällig - schwierig daran ist, dass der anscheinend erst erscheint, wenn man einen Eintrag (augenscheinlich eine Konfigurationsdatei) auswählt. Und man eben nicht eine übersichtliche Liste wie in VirtualBox oder VMWare findet. Oder ein Menü. Im Gegensatz zu dem Fenster, das man hat, wenn die VM läuft und das sich beim Herunterfahren intelligenterweise komplett schließt.
Sooo eingängig ist die Einbindung in den Windows-7-Explorer nicht.
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BenBE
      
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Verfasst: So 27.11.11 17:02
Also auf Linux nutz ich je nach Situation KVM, UML oder Xen. Ggf aber auch Virtuoso, Bochs, Qemu, VirtualBox oder VMware, wenn es sich nicht vermeiden lässt.
Während KVM und Xen mehr oder weniger Support im Kernel benötigen, ist UML auch ohne extra Support im Kernel möglich. Die anderen kennt man ja 
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Ich code EdgeMonkey - In dubio pro Setting.
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