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alzaimar
      
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Verfasst: Fr 14.10.05 20:44
Wenn x^n als x * (x^(n-1)) definiert ist, und x^1 = x ist, dann muss x^0 = 1 sein.
Moderiert von Christian S.: Abgeteilt von [url=www.delphi-forum.de/...p?t=49995]hier[/url]
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r4id3n
      
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Verfasst: Fr 14.10.05 20:49
Ich kann als Informatikstudent meinem Vorredner nur zustimmen... x^0 ist per definition 1 (und ich hatte in höhere Mathematik ne 2  )!
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Kroni
      
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Verfasst: Fr 14.10.05 21:29
Genausowas wie mit 0! = 1 ^^
Wenn das also wie oben schon gesagt nicht 1 wäre, also z.B: 9456123132^0=1, dann wäre die ganze Argumentation, die ganze Festlegung fürn Eimer....
Das ist einfach so festgelegt....
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alzaimar 
      
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Verfasst: Fr 14.10.05 21:31
Nee, das ist nicht so definiert, sondern das ist so ausgerechnet, bewiesen, mit vollständiger Induktion. q.e.d.
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Kroni
      
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Verfasst: Fr 14.10.05 21:40
Hmmm dsa wäre aber logisch auch dünn****^^ wenn 0! nicht eins wäre....
Nun ja.....Vollständige Induktion....
Wer mag mir beweisen, dass
3^n>=3n ist?^^
(Habs selber erst letzte Tage noch gemacht)
oder die eine beduetende Ungleichung von Bernoulli....^^ die ham wa auch bewiesen....ich finds lustig...löl aba sry wegen offtopic
PS Wenn sich wer fragt, was heißt q.e.d?
Qoud erat demonstrandum^^
Ist latein und ist so sinngemäß, es ist bewiesen^^
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GTA-Place
      

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Verfasst: Fr 14.10.05 21:56
Unser Lehrer hat gesagt, dass 'q.e.d' = 'wie zu beweisen war' heißt.
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Kroni
      
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Verfasst: Fr 14.10.05 22:24
Das ist wie gesagt das mit dem qoud erat demonstrandum....
das ist n Gerundium oda so...hab im Latinum nur ne 4+, also muss ich das nimmer übersetzten können löl
Jaja, wenns dann bewiesen ist, setzte n q.e.d. drunter und jeder weiß, dass der Schmutz bewiesen ist!
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Amateur
      
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Verfasst: Fr 14.10.05 22:58
@ kroni: 3^n kann nicht 3n sein außer du setzt für n nur bestimmt zahlen ein. nimm n=4 dann kriegste 81=12 und das ist mathematisch nicht korrekt. man kann das also nicht beweisen weils nicht geht außer du gibts für das n was bestimmtes an. sieht zum beispiel beide seiten als einzelne funktionen.zum beispiel ne gegen 1 konvergierende grundfolge. dann wäre der lim von n gegen unedlich von f(xn) bei beidem 2 und würde existieren. sowas kann man beweisen. aber ansonsten will ich den beweis sehn den du mir bringst um das zu beweisen.
edit: das >= zeichen war im letzten post nicht da oder ich habs überlesen dann tuts mir leid. 3^n>=3n stimmt.
wohingegen man 6^0 schon beweisen kann ich habs nur vergessen wies geht. aber ich glaub net dass man das einfach ma so definiert hat. ok sgn(0) wurde auch einfach definiert obwohls net ginge aber trotzdem... für den exponent 0 gibts nen beweis...
www.matheplanet.com/...pic=5252&forum=3
ich hab in nem mathe forum einen beweis gefunden dass 6^0=1 keine definitionsfrage ist.
ich zitiere hier mal Martin_Infinite:
| Zitat: |
Also wir haben a^0=1 (a¹0)bewiesen,
aber letztlich war es auch kein Beweis,
weil wie das Gesetz a^b*a^c=a^(b+c) angewendet hatten, aber dieses
nur anschaulich mit Exponenten >1 beweisen hatten:
a^b*a^c=a*a*a*...*a(b Faktoren) * a*a*a*...*a (c Faktoren)
=a^(b+c)
Aber dann haben wir 0 als Exponenten genommen!
a^0*a^0=a^(0+0)=a^0
a^0*a^0=a^0 |/a^0
a^0=1
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ich denk es ist logisch dass man das potenzgesetz anwendet und dann damit auf die divison (a^0)/(a^0) kommt was sich kürzt und dann bleibt die 1 vor beidem stehn und 1/1 ist 1. Potenzgesetze angewendet die man auch wieder beweisen kann was er vorher gemacht hat.
ist natürlich immer eine definitionsfrage. denn irgendwer muss ja definiert haben dass 1+1=2 ist und dass 1*2=2 und damit auch 1*a=a. das sind die grundlegenden dinge die man natürlich irgendwann im laufe der geschichte definiert hat. man kann nicht beweisen dass 1+1=2 ist, es wurde festgelegt. aber potenzgesetze kann mna beweisen und damit auch a^0=1. trotzdem musste ja definiert werden dass a*a=a^2 ist. damit basiert auch dies wieder auf einer defintion.
oder wie sehen das die anderen?
wer hat definiert dass die bestimte schallwellen für uns den ton ergeben den wir als i definierten, die engländer aber als e? das ganze leben, unsere wahrnehmung ist eine definiton und interpretation. was wäre wenn unsere nerven genau verkehrtrum angeordnet wären? würden wir dann anstatt hohen tönen tiefe töne wahrnehmen?
in wie weit sind das definitionen? ich will jetzt nicht vom thema abschweifen, ich find nur diese frage sollte man sich stellen bevor man was beweist. und wenn man diese grunddefinitionen akzeptiert kann man auch dinge beweisen wie a^0=1.
thx amateur
ps: dieser thread wurde auf meinen wunsch aufgemacht da ich diesen beweis, der viell verständlicher ist, noch posten wollte und das im letzten thread nicht möglich war.
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Christian S.
      
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Verfasst: Sa 15.10.05 14:13
Ich finde alzaimars Lösung irgendwie sehr viel eleganter.
zu Definitionen: Irgendwie endet es immer dort. Solange man sich bei den Ergebnissen, die man erhält, der Definitionen bewusst ist und welche Beschränkungen sie den Lösungen auferlegen, bleibt ja alles konsistent.
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Amateur
      
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Verfasst: Sa 15.10.05 14:22
dann erklär mir die lösung von alzaimar mal. ich versteht es net. ok die definition von x^n als x*(x^(n-1)) ist klar aber wieso muss wenn x^1 x gibt x^0 1 geben
edit. ok habs verstanden.
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Born-to-Frag
      
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Verfasst: Sa 15.10.05 17:51
Das ich mit einer kleinen Frage so eine große Diskussion auslöse ist schon irgendwie lustig
greetz
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Kroni
      
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Verfasst: Sa 15.10.05 19:07
| Zitat: | | @ kroni: 3^n kann nicht 3n sein außer du setzt für n nur bestimmt zahlen ein. nimm n=4 dann kriegste 81=12 und das ist mathematisch nicht korrekt. man kann das also nicht beweisen weils nicht geht außer du gibts für das n was bestimmtes an. sieht zum beispiel beide seiten als einzelne funktionen.zum beispiel ne gegen 1 konvergierende grundfolge. dann wäre der lim von n gegen unedlich von f(xn) bei beidem 2 und würde existieren. sowas kann man beweisen. aber ansonsten will ich den beweis sehn den du mir bringst um das zu beweisen. |
Also ich hatte doch geschrieben
3^n>=3n
wie ich grad auch in deinem Beitrag gelesen habe...aber torztdem mal die vollständige Induktion^^
____________________________________________________________________________________
I Induktions Anfang
Wir zeigen, dass die Behauptung für ein gewissesn n element aus N gilt:
3^1>=3*1 (w)
II Induktions Schritt
Wir nehmen an, die Behauptung sei schon für ein gewisses n element aus N bewiesen (d.h. es gelte 3^n>=3n).
Wir zeigen, dass die Behauptung dann auch für n+1 gilt (d.h. wir zeigen: 3^(n+1)>=3*(n+1)=3n+3))
Sie n element aus N beliebig, dann gilt:
3^(n+1)=3^n*3 >= 3n*3=3n+3n+3n >=3n+3 q.e.d
_____________________________________________________________________________________
So, das wäre also bewiesen^^
Sonst noch ne lustige Aufgabe?^^
Zuletzt bearbeitet von Kroni am Sa 15.10.05 19:14, insgesamt 2-mal bearbeitet
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GTA-Place
      

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Verfasst: Sa 15.10.05 19:09
Er hat doch seinen Beitrag editiert.
| Zitat: | | edit: das >= zeichen war im letzten post nicht da oder ich habs überlesen dann tuts mir leid. 3^n>=3n stimmt. |
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Verfasst: Sa 15.10.05 19:19
ja ok induktion hatte ich bisher noch nicht aber ich glaub es verstanden zu haben. dann hab ich das > zeichen wohl überlesen... sry.
na gut und x^0 kann man wohl auf mehrere arten beweisen...
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Kroni
      
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Verfasst: Sa 15.10.05 19:23
Na ja also...mir wurde dort oben ja gesagt, dass das nicht so festgelegt sei....
aber ich meine....das so zb wie Alstar gemacht hat....
wenn das eine dann so und so ist, dann folgt draus, dass x^0=1 sein MUSS sonst würden alle Potenzregeln nicht gelten können....bzw sie wären in sich nicht schlüssig^^
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Amateur
      
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Verfasst: Sa 15.10.05 20:34
da die potenzregeln ja stimmen müssen sie wurden bewiesen wie in dem zitat in meinem obigen post zu lesen ist muss x^0 1 sein wie in meinem und alzaimars post zu lesen ist...
x^0=1 folgt aus dem beweis der potenzregeln.... das hat nix mit der schlüssigkeit der potenzregeln zu tun. genauso gut kannste sagen 1+3 muss 4 sein da 2+2 4 ergibt...
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delfiphan
      
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Verfasst: So 16.10.05 14:32
x^0 ist nicht einfach so 1. Das kann man nicht für alle x beweisen. Also, bitte korrekte Beweise oder gar keine.
Das Spielchen funktioniert also nur für x <> 0. Würde auch keinen Sinn machen, denn:
lim(0^x, x->0+) = 0, denn 0^x=0 für alle x>0
lim(x^0, x->0) = 1, denn x^0=1 für alle x<>0. Für x<>0 lässt sich das natürlich beweisen. z.B. nach alzaimar, einfach ohne Division durch Null bitte
Die ganze Diskussion hatten wir im Übrigen auch schon.
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Amateur
      
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Verfasst: So 16.10.05 14:42
ach verdammt... ok dann muss man es halt einschränken... x^0=1 für x element R\{0}
ist das nun korrekt??
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ManuelGS
      
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Verfasst: So 16.10.05 14:51
Vielleicht bringt das hier Licht ins Dunkel:
www.mathe-online.at/mathint/pot/i.html#3
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Amateur
      
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Verfasst: So 16.10.05 14:59
also doch 0^0=1... ich denk mal das ist ne sache wie man argumentiert...denn man kann das immer so umformen dass man kürzen kann und schon ist man wieder da wo man angefangen hat... aber ich finds nen spannendes thema...
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