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andras
      
Beiträge: 460
Win XP, Win Vista Home Premium, Ubuntu Dapper Drake
Delphi 2005 Pers
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Verfasst: Fr 20.01.06 22:47
hallo!
hab ein paar fragen:
get dass, das ich auf einer platte windows xp und linux oder so installiere?
gibt es für windows eine alternativ zu ms office das im gleichen format speichert?
hoffe jemand weiß rat!
dnke schon im voraus!!!
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mkinzler
      
Beiträge: 4106
Erhaltene Danke: 13
Delphi 2010 Pro; Delphi.Prism 2011 pro
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Verfasst: Fr 20.01.06 22:52
andras hat folgendes geschrieben: | hallo!
hab ein paar fragen:
get dass, das ich auf einer platte windows xp und linux oder so installiere? |
Du mußt nur Linux nach Windows installieren, dann werden beide Systeme im Bootmenü zur Auswahl gestellt.
| Zitat: | | gibt es für windows eine alternativ zu ms office das im gleichen format speichert? |
ja, z.B. OpenOffice.
_________________ Markus Kinzler.
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Phobeus
      
Beiträge: 1280
Linux (FC6), WinXP Pro (Box)
D6 Pers, D7 Pro, FPC 2.x
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Verfasst: Sa 21.01.06 12:26
Denke auch, dass deine Antwort auf deine Frage sich mit nahezu jeder aktuellen Linux-Distribution lösen läßt und es auch sinnvoll ist sich damit auseinander zu setzen. Die Wahl des Betriebsystem ist ähnlich wie die Nahrungsmittelwahl. Die einen gehen lieber nach McDonalds hin um sich Fastfood geben zu lassen, dass einen dick macht und ggf. nur durch stärkeres Salzen im Geschmack varieren läßt. Linux ist da mehr die eigene Küche, bei der man fast alles so zubereiten kann, wie es einem persönlich am besten schmeckt, da einem viel mehr Gewürze und Zutaten zur Verfügung stehen. Man kann sich ein 5-gänge Menu zaubern oder halt auch einfach nur die Pommes in die Friteuse zubereiten. Fakt ist jedoch, dass man in der Küche scheitern wird, wenn man ein paar Zutaten in die Pfanne schmeißt und einfach eine Stunde bei voller Hitze bruzeln läßt. In einem solchen Fall wird sicherlich selbst FastFood um längen besser schmecken als irgendetwas kohleartiges.
Fazit: Solltest Du eine Alternative zu Windows in Erwägung ziehen, solttest Du Dir klar sein, dass dies mit lernen verbunden ist. Niemand der 5 Jahre Windows genutzt hat wird in 2 Tagen nach Linux wechseln, zumal die Philisophie und Regeln dort anderer Natur sind. Wer ein wenig Arbeit investiert und ohne überzogene Erwartungen heran tritt, wird künftig sicherlich einen indivuelleren Speiseplan sein eigenen nennen können. Mein Tipp: IMAO finger weg von SuSE, lieber Fedora oder Ubunutu. Als Einsteigerdistribution kann man alle empfehlen.
_________________ "Menschen sterben nicht wenn man sie zu Grabe trägt, sondern wenn sie ihre Träume verlieren..."
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0xCC
      
Beiträge: 150
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Verfasst: Sa 21.01.06 13:23
wenn man betriebssysteme mit kochen vergleicht: bei windoze kriegst du die karotten geschält und geschnitten und musst sie nur noch in die pfanne hauen, bei linux musst du sie erst selber aus der erde ziehen, waschen, schälen, schneiden, und kannst dann das gleiche kochen wie mit win.
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Alstar
      
Beiträge: 827
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Verfasst: Sa 21.01.06 13:26
0xCC hat folgendes geschrieben: | | wenn man betriebssysteme mit kochen vergleicht: bei windoze kriegst du die karotten geschält und geschnitten und musst sie nur noch in die pfanne hauen, bei linux musst du sie erst selber aus der erde ziehen, waschen, schälen, schneiden, und kannst dann das gleiche kochen wie mit win. |
Nur dass Du bei Win mit Industriekarotten und bei Linux mit Biokarotten kochst -> mit Linux bekommst Du ein Menü mit Geschmack
Alstar
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tommie-lie
      
Beiträge: 4373
Ubuntu 7.10 "Gutsy Gibbon"
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Verfasst: Sa 21.01.06 13:28
andras hat folgendes geschrieben: | | gibt es für windows eine alternativ zu ms office das im gleichen format speichert? |
Nein. Das Format von aktuellen MS-Office-Versionen ist nicht öffentlich und niemand kennt es. OpenOffice.org ist zwar bis zu einem gewissen Grad kompatibel, es kann aber jederzeit geschehen, dáß Formatierungen verlorengehen, und zwar in beide Richtungen. Wenn du .doc willst, musst du MS Word nehmen.
0xCC hat folgendes geschrieben: | | wenn man betriebssysteme mit kochen vergleicht: bei windoze kriegst du die karotten geschält und geschnitten und musst sie nur noch in die pfanne hauen, bei linux musst du sie erst selber aus der erde ziehen, waschen, schälen, schneiden, und kannst dann das gleiche kochen wie mit win. |
Du hast sicherlich auch Belege für diesen Unsinn, oder? Es gibt noch ein Zwischending zwischen LFS und Windows...
_________________ Your computer is designed to become slower and more unreliable over time, so you have to upgrade. But if you'd like some false hope, I can tell you how to defragment your disk. - Dilbert
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Phobeus
      
Beiträge: 1280
Linux (FC6), WinXP Pro (Box)
D6 Pers, D7 Pro, FPC 2.x
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Verfasst: Sa 21.01.06 13:34
Nun, das ganze bezog sich weniger auf die Qualität, da diese meist ja eher einer subjektiven Betrachtung zu Grunde liegt. Die Aussage, dass man bei Windows nur weniger machen müßte um mit Linux etwas zu erreichen, zeugt nicht gerade von Erfahrung. Es ist jedoch Fakt, dass die Flexibilität unter Windows sehr stark eingeschränkt ist. Den X-Server wechseln? Den Desktop-Manager wechseln? Komponenten des Systems indivuduell auf die Bedürfnisse anpassen? Alles nur mit einen Aufwand möglich, der keinen Sinn macht. Ergo: Windows ist ein Industrieprodukt, dass versucht den größten gemeinsamen Nenner seiner Anwender zu finden. Wer also das Tütenfutter aus der Fabrik will, wird mit Linux definitiv nicht glücklich werden. Wer jedoch Dinge gerne so gestaltet, wie er sie braucht, der schon... welches von beiden nun qualitativ besser ist, wird sich wohl eher danach richten, was der Anwender überhaupt will. Wer wirklich etwas über seinen Rechner und dessen Funktionsweise erlernen will, sollte dies lieber nicht mit einem Windows-Assistenten tun. Wer Briefe schreiben will, hat entweder einen guten Koch oder greift halt zu Windows, weil er nur an Funktionalität interessiert ist. Die wahre "Problemgruppe" sind jene Nutzer, die dazwischen hängen... sich weder für die Funktionsweise des Betriebssystems interessieren als auch viel mit dem Rechner arbeiten...
IMAO macht daher der Vergleich des OS nur dann Sinn, wenn die Möglichkeiten vergleicht und nicht solche Dinge wie Ideologie, Qualität oder gar etwas subjektives wie "Einfachheit".
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tommie-lie
      
Beiträge: 4373
Ubuntu 7.10 "Gutsy Gibbon"
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Verfasst: Sa 21.01.06 13:49
Phobeus hat folgendes geschrieben: | | Wer also das Tütenfutter aus der Fabrik will, wird mit Linux definitiv nicht glücklich werden. |
Wer das Industriestandards haben will, kommt mit Linux genauso weit. Die beiden X-Server X.org und XFree86 sind einander außerordentlich ähnlich (wer hätte das gedacht  ) und es ist ehrlich gesagt auch vollkommen egal, welchen X-Server man benutzt, wenn man sich mal für eine Version des Protokolls entschieden hat, alles andere sind lediglich Treiberfragen. Was Desktop Environments oder Fenstermanager angeht, so gibt es dort keine Industriestandards. Bezüglich Usability-Guidelines halten sich gängige Linux-DEs eher an Vorgaben als Windows das tut. Wer im Büro arbeitet, nimmt also das, womit er schneller seine Arbeit erledigen kann. Usability Guidelines sind da ein Anhaltspunkt. Als "Industrierechner" ohne grafische Oberfläche ist Linux nicht minder geeigner als Windows, eher sogar im Gegenteil, da Linux sehr viel anpassungsfähiger an seine Umgebung ist.
Von Industriestandards können wir also gerne reden, wenn es darum geht, Schrauben mit metrischem und Zollgewinde zu vergleichen, aber bei Desktop Environments ist eine Diskussion über "Industriestandards" schlicht lachhaft.
| Phobeus hat folgendes geschrieben: | Wer Briefe schreiben will, hat entweder einen guten Koch oder greift halt zu Windows, weil er nur an Funktionalität interessiert ist.[/quote]Eine solche Aussage hätte ich von dir, gerade nachdem du Ubuntu vorgeschlagen hast, nicht erwartet.
Linux steht bei Office-Anwendungen des täglichen Bedarfs Windows schon seit geraumer Zeit in nichts mehr nach.
[quote="Phobeus"]Die wahre "Problemgruppe" sind jene Nutzer, die dazwischen hängen... sich weder für die Funktionsweise des Betriebssystems interessieren als auch viel mit dem Rechner arbeiten... |
So einer bin ich und gerade für mich war die Entscheidung sehr einfach und schnell getroffen.
Die tatsächliche Problemgruppe sind diejenigen, die spielen oder programmieren wollen. Für Bürohengste ergeben sich nämlich keine Unterschiede.
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Phobeus
      
Beiträge: 1280
Linux (FC6), WinXP Pro (Box)
D6 Pers, D7 Pro, FPC 2.x
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Verfasst: Sa 21.01.06 14:56
@lee: Du mißverstehst mich. Mit dem Fabrikfutter meinte ich nicht, dass es keine Industriestandard gibt, sondern das jede Dose gleich ist. Das hat man bei Linux definitiv nicht. Selbst untereinander sind manche Distributionen nicht binär kompatibel. Stört den Linux-Anwender nicht, der freut sich darüber sogar noch tierisch darüber. Der Konsummensch wird aber vermutlich darüber ärern, dass die Lasche mal oben und mal unten ist... selbst wenn im Schnitt 10g mehr drinne ist  Darauf bezog sich meine Aussage und nicht auf das vorhanden sein von Standards oder Protokollen. *g ... scheint fast so als würde ich mit dem Futtervergleich langsam mehr Verwirrung stiften als es nutzen bringt, hm? Aber einen Linux-Server im Textmodus zu betreiben ist leicht, bei Windows wird es da schon komplexer. Es ist ein Fertigprodukt, dass sich nicht mehr so skalieren läßt, wie man es evtl. gerne möchte.
Bin selbst nämlich zu 100% Linux-Nutzer und zwar definitiv nicht weil ich Masochist bin oder gerne die Möhren putze, sondern weil ich es erheblich einfacher finde als Windows... weil ich endlich sinnvoll auf Fehlermeldungen reagieren kann. Und meine 80-jährige Oma findet es einfach, weil es "nicht so überladen ist wie das andere Dingsda". Entsprechend runzel ich oft die Stirn, wenn ich höre "Linux ist so schwer"... nicht schwer, anders.
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Karlson
      
Beiträge: 2088
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Verfasst: Sa 21.01.06 15:29
Mittlerweile gibts ja ein Haufen Distributionen zu Linux.
Z.B. Suse kann man durchaus mit der Bedienbarkeit von Windows vergleichen. Wenn man mal von den vielen verwirrenden Festplattenpartionen absieht komme ich mit Suse auch sehr gut zurecht.
Obwohl es einen guten Installer bei Suse gibt ist die Installation allerdings immernoch schwerer imho als bei Windows finde ich.
Ansonsten geb ich dir recht, wenn wir hier alle mit Linux anstatt mit Windows aufgewachsen wären würden wir wahrscheinlich sagen: "warum kann Windows nicht so einfach und unkompliziert sein wie Linux?" 
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tommie-lie
      
Beiträge: 4373
Ubuntu 7.10 "Gutsy Gibbon"
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Verfasst: Sa 21.01.06 17:12
Phobeus hat folgendes geschrieben: | | Selbst untereinander sind manche Distributionen nicht binär kompatibel. |
Mir ist noch keine Distribution untergekommen, die in gleicher Version auf der gleichen Plattform nicht auf zwei verschiedenen Systemen binärkompatibel ist. Es ist sogar so, daß bis auf Versionsabhängigkeiten alle Pakete auf der gleichen Plattform über Distributionsgrenzen hinweg kompatibel sind. Das einzige, was nicht binärkompatibel ist, sind Kernel-Module, und auch nur dort bei tatsächlich verschiedenen Kerneln (also unterschiedliche Versionssignatur).
| Phobeus hat folgendes geschrieben: | | Stört den Linux-Anwender nicht, der freut sich darüber sogar noch tierisch darüber. |
Die wenigsten würden sich über Inkompatibilität freuen.
| Phobeus hat folgendes geschrieben: | | Und meine 80-jährige Oma findet es einfach, weil es "nicht so überladen ist wie das andere Dingsda". |
Vielleicht gefällt dir dazu auch: [url=http://doc.gwos.org/index.php/Poofyhairguy's_Eye_Candy_Report]Dem dortigen Eintrag vom 6. Januar 2006[/url], die Anekdote am Ende des Eintrags (nach dem 10. Link)
Karlson hat folgendes geschrieben: | | Obwohl es einen guten Installer bei Suse gibt ist die Installation allerdings immernoch schwerer imho als bei Windows finde ich. |
Der Grund dafür ist meiner Ansicht nach unter anderem die Rücksichtnahme auf Windows. Bei Windows existiert eine One-Click-Installation, bei den meisten Linuxen wird man damit konfrontiert, daß es eventuell ein zweites Betriebssystem parallel zu Linux geben wird, man also alte Partitionen entsprechend verkleinern oder löschen muss, und man muss entscheiden, wo der Bootloader hin muss. Als klassissches First-Installation-Betriebssystem kann Windows darauf verzichten, ganze Platte als einizge Partition, Bootloader in den MBR und niemand interessiert sich dafür, was das bedeutet.
Ansonsten habe ich sowohl bei SuSE, als auch bei RedHat (mittlerweile Fedora) und Mandrake immer noch in Erinnerung, daß man bereits bei der Installation mit der gesamten Paketauswahl überschüttet wird (oder war das nur, weil ich immer den Expert-Mode gewählt habe?  ). Der Installer von Ubuntu dürfte da, genauso wie der Rest der Installation, dem typischen Windows-Klientel sehr viel mehr entgegenkommen. Es gibt keine Paketauswahl, auf der CD befindet sich das Nötigste für den täglichen Bedarf, Sprachpakete werden nach der Installation runtergeladen oder man bleibt beim englischen Locale. Die Grundinstallation ist mehr One-Click, als ich es von anderen Linux-Distributionen kenne, aber dennoch lässt sich auch ohne zusätzliche Pakete alles tun, was man täglich so zu tun hat. Wer dann weiß, was er tut und mehr will, kann sich seine Pakete immer noch nachträglich runterladen und installieren. Mit "Install Application" steht sogar ein moderater Assistent zur Verfügung. Er bietet komfortablen Zugriff auf zusätzliche Programme, ist aber bei weitem nicht so unübersichtlich wie die gesamte Paketliste bei Aptitude/Synaptic.
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