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florida
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Windows 7 Home Premium, Windows XP Professional, Windows 2000
Delphi 2010 Architect
BeitragVerfasst: Di 12.07.11 11:07 
Tatsächlich kann ein C++ Builder-Programm unter NT3.51 laufen, wenn man ohne Overloading (VCL) arbeitet. Jedoch musste ich die Datei "cc32100.dll" mitkopieren, sonst gibt das Programm nur eine Fehlermeldung aus. Unter Delphi würde ein nonVCL-Programm höchstwahrscheinlich auch laufen.

Was meint ihr dazu, dass ein C++ Builder 2010/XE-Programm immernoch unter einem so alten Betriebssystem laufen kann?

Unter Windows NT3.1/NT3.50 und Windows 3.1 mit Win32s habe ich es noch nicht ausprobiert. Könnte aber funktionieren, da ich keine Extended WinAPI-Controls wie z.B. PageControl, ListView verwendet habe.

Gerade ausprobiert: Läuft sogar unter Windows 3.1 mit Win32s und damit auch unter NT3.1/NT3.50. :o)
Jedoch wird unter Windows 3.1 die Menüleiste im Programm nicht angezeigt, was jetzt auch nicht unbedingt schlimm ist.
Delphi-Laie
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Delphi 2 - RAD-Studio 10.1 Berlin
BeitragVerfasst: Di 12.07.11 15:56 
user profile iconflorida hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Was meint ihr dazu, dass ein C++ Builder 2010/XE-Programm immernoch unter einem so alten Betriebssystem laufen kann?


Das zeigt, daß die Programmierer des C++-Builders und letztlich auch alle Verantwortlichen im gerade aktuellen Unternehmen, das dieses Programmierwerkzeug entwickelt (das zieht sich also von Borland über Inprise und Codegear bis zu Embarcadero durch) nicht der "Neophilie" erlegen sind, daß immer alles auf dem allerneuesten Stand sein muß und nur dort, sondern vielmehr so viele Innovationen wie nötig - und nicht wie möglich - in ihre Programmierprogramme und auch und vor allem in deren Compiler und damit auch Compilate einbauen.

Mit einem zuviel an Neuem, mit dem vorschnellen Abschneiden vermeintlich alter Zöpfe, verärgert bis vergrault man sich nämlich auch so manchen Kunden. Behutsame Kontinuität und ein sanft-fließender Übergang sind der Schlüssel zum Erfolg. Selbst das so "neuheitsgeile" mikroweiche Unternehmen sieht das mehr oder weniger ein, was die 16-Bit-Kompatibilität bei 32-Bit-Windows und die 32-Bit-Kompatibilität bei 64-Bit-Windows deutlich zeigt.