Das verstehe ich ganz gut, kenn' es selber auch so ähnlich (bin Autodidakt aus Überzeugung, dieses Forum hier ist die erste Ausnahme zu dieser Regel). Aber für die Verwendung einer Datenbank kommst Du mit Delphi alleine nicht aus.
Vielmehr musst Du Dir auch Gedanken darum machen, (1) welche Datenbank Du verwendest, (2) wie diese Datenbank strukturiert sein soll und (3) wie Deine Delphi-Anwendung auf die Datenbank zugreifen soll.
Zu (1) gibt es inzwischen eine grosse Menge Lösungen. Client-/Serverdatenbanken a la Oracle oder MySQL sind für Dein Projekt wahrscheinlich überdimensioniert. Möglich wären z.B.
- InterBase, da es bei manchen Delphiversionen zum Lieferumfang gehört
- die (inzwischen veraltete, aber für den Zweck ausreichende) Paradox - Datenbank (von Borland)
- falls du MS Access installiert haben solltest, dieses über ODBC zu verwenden
Es gibt aber auch noch eine Menge anderer DB's, da hat jeder so seinen Favoriten.
(2) hängt fast nur von Deinen Vorstellungen ab, mach Dich halt schlau wie das Prinzip funktioniert.
Zu (3) gibt es die Möglichkeiten, die (inzwischen ebenfalls nicht mehr weiterentwickelte) BDE zu benutzen, bei neueren Delphiversionen gibt es als "Ersatz" dafür DBExpress. Oder, falls so etwas für die von Dir verwendete Datenbank existiert, datenbankspezfische Komponenten zu verwenden. Um mit der Datenbank kommunizieren zu können solltest Du auch ein wenig SQL lernen.
Wie du siehst, kann man jemanden in einem relativ kurzen Beitrag mit einer riesigen Anzahl an Fachbegriffen zu Datenbankprogrammierung überschütten. Es ist halt nicht ganz so trivial, wie eben ein paar Zeilen in eine Textdatei zu kloppen. Das sieht man auch schon daran, dass das Delphi-Forum zu diesem Thema einen eigenen Bereich eingerichtet hat.
Aber lass Dich jetzt bloss nicht entmutigen, die Basics hast du mithilfe von ein paar Onlinetutorials schnell drin. Der Rest kommt dann quasi "on demand".
