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hanibal
      
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Win xp
d7 eterprise
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Verfasst: Di 30.01.07 21:13
kann ich Linux und Windows gleichzeitig auf meinem rechner haben?
ich habe nämlich vor, mir Suse Linux 10.0 anzuschaffen, will aber erstmal nicht auf windows verzichten.
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Gausi
      
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D7 PE, Delphi XE3 Prof, Delphi 10.3 CE
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Verfasst: Di 30.01.07 21:26
Bei SuSE ist ein Bootmanager mit dabei. Du kannst dann einfach eine freie Partition für die Linux-Installation auswählen, und alles weitere geht (fast) von alleine. Kann sogar sein, dass es da auch ein Tool gibt, was aus freiem Platz ne neue Partition erstellt, aber das würde ich mit Vorsicht genießen.
Wie sich dieser BM mit dem von MS verträgt, der installiert wird, wenn man Vista parallel zu XP installiert, weiß ich nicht.
_________________ We are, we were and will not be.
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Roadrunner116
      
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Verfasst: Di 30.01.07 21:27
hi,
ja geht!
ich habe ubuntu linux und win xp!
ich halte von ubuntu (debian basierend) mehr als von suse, aber ich denke dass ist geschmackssache und ich habe mit suse nicht allzuviel gemahct ....
ich habe zuerst windows dann linux installiert!
du musst halt eben eine freie partiton haben. Bei der Linuxinstallation kannst du einen Boot-Loader mitinstalliern (meist: Grub).
du musst aber beachten das windows fat oder ntfs partitionen benutzt und linux meist ext3.
Bei mir läuft problemlos, schwierig wird es nur mit der internetverbindung, wenn du einen usb-wlan-adapter hast (ist aber auch in den griff zu bekommen) und für ubuntu gibt es tools um auf der windowspartition leserechte zu erhalten (garantiert auch für suse), so einen tool gibt es auch in form eines kleinen programmes mit explorer-struktur für windows um auf ext dateisysteme zuzugreifen.
Ich kann dir Linux nur empfehlen, auch wenn es anfangs ein wenig ungewohnt ist
Gruß Roadrunner116
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Heiko
      
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Verfasst: Di 30.01.07 21:35
Roadrunner116 hat folgendes geschrieben: | | ich habe zuerst windows dann linux installiert! |
Sorum sollte man es machen, denn ansonsten muss man den Bootloader selber neu schreiben, während die Linuxinstaller es automatisch erzeugen. Denn das problem ist, Windows überschreibt einfach den alten Boootloader, wenn er den nichtn kennt (also Grub und Lilo erkennt er nicht, er erkennt also wahrscheinlich nur MS eigene Bootloader).
Roadrunner116 hat folgendes geschrieben: | | Bei der Linuxinstallation kannst du einen Boot-Loader mitinstalliern (meist: Grub). |
Woebi Lilo dabei der Patch für Grub ist  . Zu mindetsn hat Windows bei uns in der Schule Grub im zerstört, während er es bei Lilo nicht macht (vermutlich liegts an Novells Zenworks).
Roadrunner116 hat folgendes geschrieben: | Ich kann dir Linux nur empfehlen, auch wenn es anfangs ein wenig ungewohnt ist |
Wenn man es einmal vernünfitg zum kaufen gebrach hat schon, nur ist eben da ein kleines Wörtchen drin: "wenn"  . Ich würde dir empfehlen, mache diene Datensicherung davor nicht auf irgendeiner anderen Partition, sondern auf einer physisch getrennten Sicherungsplatform, denn Linux zerkloppt auch mal gerne die Partitionstabelle (bei mir war es nach dem 2. oder 3. Start von Kubuntu immer der Fall. Und nach dem 3.x installieren hatte ich kein Bog mehr auf Linux...).
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Popov
      
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Bei Kleinigkeiten D3Pro, bei größeren Sachen D6Pro oder D7
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Verfasst: Di 30.01.07 21:51
@Roadrunner116
Also Leserechte bei NTFS sollten nicht das Problem sein. Lesen können die Distributionen die ich mal drauf hatte schon lange. Problematisch ist in der Regel das Schreiben. Sollte aber inzwischen auch möglich sein. Zumindest wenn Windows installiert ist.
@hanibal
Gehen, geht das schon. Nur wenn du nicht aufpasst, dann ist dein System schnell platt. Was ich meine ist, wenn du dich da nicht auskennst, dann versuch nicht über Linux zu partitionieren. Zumindest nicht wenn du schon andere Partitionen drauf hast. Ein Fehler und alles ist Linux. Besser, zumindest für Linuxanfänger, ist von Windows aus mit Tools wie z.B. Partition Magic zuerst eine Linuxpartition erstellen. Wichig!!! Du muß noch eine Swap Partition erstellen, also zwei Partitionen. Die Swap sollte (glaube ich) halb RAM sein. Wenn das steht, dann erkennt Linux es und schreibt sich selbst in die richtige Partition.
Nun zu Bootmanager. Glücklich die bei denen es geklappt hat. Wenn du da ein Fehler machst, dann bootet das System mit dem Hinweis, daß kein System drauf ist. Soll auch schon passiert sein. Also erst ein Ersatzbootmanager auf Diskette anlegen. Nur ein Tipp.
_________________ Popov
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Heiko
      
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Verfasst: Di 30.01.07 22:00
Popov hat folgendes geschrieben: | | Also Leserechte bei NTFS sollten nicht das Problem sein. Lesen können die Distributionen die ich mal drauf hatte schon lange. Problematisch ist in der Regel das Schreiben. Sollte aber inzwischen auch möglich sein. Zumindest wenn Windows installiert ist. |
Lesen, schreiben etc. ist inzwischen kein Problem mehr (auch ohne Windows  ). Nur das löschen von Dateien funzt bei NTFS noch nicht, so weit ich die kernel-BEschreibung in Erinnerung habe (zu mindetsnes als ubuntu 6.10 rauskam funzte das noch nicht). Allerdings ist der Support komplett ohne jegliche Garntie. Lesen dürfte keine Probleme verursachen, aber ob das schreiben inzwischen komplett Bugfrei ist weiß ich nicht.
Popov hat folgendes geschrieben: | | Gehen, geht das schon. Nur wenn du nicht aufpasst, dann ist dein System schnell platt. Was ich meine ist, wenn du dich da nicht auskennst, dann versuch nicht über Linux zu partitionieren. Zumindest nicht wenn du schon andere Partitionen drauf hast. Ein Fehler und alles ist Linux. Besser, zumindest für Linuxanfänger, ist von Windows aus mit Tools wie z.B. Partition Magic zuerst eine Linuxpartition erstellen. Wichig!!! Du muß noch eine Swap Partition erstellen, also zwei Partitionen. Die Swap sollte (glaube ich) halb RAM sein. Wenn das steht, dann erkennt Linux es und schreibt sich selbst in die richtige Partition. |
Wenn du z.B. den Installer von irgendeiner ubuntu-Version nimmt (die GUI-Variante versteht sich), gibts da eigentlich keine Probleme. Er schiebt sich die Daten dann schon zurecht. Nur Platz sollteste für die alten Daten natürlich genug lassen  .
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Roadrunner116
      
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Win XP Home, Ubuntu Linux 6.06
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Verfasst: Di 30.01.07 22:20
hab mir auch sagen lassen, dass schreiben auf windows parzitionen durchaus möglich ist, jedoch meist zu komplikationen kommt, ich benutz das eh nur wenn ich unte rlinu xmiene geliebten mp3-files abspielen will oder mal eben n worddokument anshcuaen muss...
zu dem booten! bei mir war da skein problem. ich habe auch ersta uf einer extern festplatte ien sicherung gemacht (gottseidank.... hatte alles debian damals^^)! den bootloader kann man auch im falle ainer linux deinstallation übershcreiben, indemman die xp-cd benutzt und sagt "system reparieren, danns tallt er auch den bootloader wieder her un er gehen keine daten verloren
Gruß Roadrunner116
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hanibal 
      
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d7 eterprise
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Verfasst: Di 30.01.07 22:55
kann man sich villeicht eine zweite platte kaufen, die man wenn man linux benutzen will in den computer cloppt, und die win platte raus. und wenn man win benutzen will linux platte raus und win platte rein?
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hanibal 
      
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Win xp
d7 eterprise
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Verfasst: Di 30.01.07 23:53
oder kann man eine pation mit linux programmen erstellen, und linux selber immer von cd booten?
EDIT: und ich hab mich mal erkundigt, und nehme dann auch das ubhunto (oder wie das heißt) linux.
wennn da was schief geht, is dann nur die linux pation hin, oder dier ganze platte?
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Allesquarks
      
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Delphi 7 E
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Verfasst: Mi 31.01.07 00:43
Also ein Linux zu installieren geht heute weitesgehend ohne Probleme. Habe mir jetzt Suse zusätzlich zu Ubuntu geholt (noch nicht installiert). Bei Ubuntu ging alles von selbst. Internet erkannt etc. Hatte aber auch eine neue Festplatte. Hat angeboten sich in den freien Speicher zu installieren, den ich freigelassen hatte. Das mit dem bootloader hat auch hervorragend geklappt nur das starten von Windows von einer anderen Festplatte funktiniert bis heute nicht.
Die einzigen, die wirklich unfähig sind sind die MS-ler. Die haben nämlcih erstmal ohne zu fragen den MBR (Master boot record) überschrieben und in ihrem Bootloader natürlich kein Linux angeboten. Sorry aber das ist Sachbeschädigung in meinen Augen. Den über die InstallationsCD von Linux wiederherzustellen soll gehen aber ich habs nicht hinbekommen ich habs aber auch nicht lange probiert, da ich buchstäblich noch keine Dateien auf Linux angelegt hatte und einfach neu installiert habe. Dabei musste ich selber partitionieren. Dazu sage ich nur: Wenn man nicht debil ist schafft jeder das in 15 Minuten.
Wenn man zutrauen hat kommt man in Linux auch schnell weit, denn eigentlich alles was man braucht findet man als Consolenzeile fertig im Inet. Wenn mans verstehen will oder vorsichtig ist kanns länger dauern.
Was soll denn groß schiefgehen ide schreiben doch nicht wild drauf los im Gegenteil: Das was viele daran so lästig empfinden ist ja gerade, das sie andauernd gefragt werden. Wenn man natürlich immer auf Ok klickt, wenn er fragt (was er nicht tun wird) ob er die gesamte Festplatte löschen soll dann kann so etwas passieren.
Kleiner Tipp die Konfiguration des Grubs ist in /boot/grub/menu.lst Ordnerbesitzer und rechte da helfen die Befehle chmod, chown mit default und timeout kann man dann das wichtigste beeinflussen. Laufwerke in Linux einbinden ist auch nicht vorgefertigt wie in Windows dazu braucht man den Befehl mount bzw wenn man das immer haben möchte lohnt sich ein Gang in /etc/fstab
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Heiko
      
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Verfasst: Mi 31.01.07 08:43
[quote=" hanibal"]oder kann man eine pation mit linux programmen erstellen, und linux selber immer von cd booten?
Na klar geht das, auch wenn es mit einigen Programmen dann kleinere Probleme geben könnte (die sich nicht nur auf ihren Ordner beziehen). Aber ob der Fall häufig Auftritt ka, denn ich habe eine solche Kombination noch nie ausprobiert. Und wenn du dann mit Linux arbeiten will, dann einfach ne LiveCD rein und damit arbeiten. Auf jeden Fall dürfte es dann nicht so bequem werden (also unter Anwendungen etc. wirst du die Anwendungen dann bestimmt nicht finden  ). Eine richtige Installation würde ich dir eher empfehlen, da eine LiveCD nicht gerade auf so etwas ausgelegt ist und den RAM auch mehr belastet.
hanibal hat folgendes geschrieben: | | EDIT: und ich hab mich mal erkundigt, und nehme dann auch das ubhunto (oder wie das heißt) linux. |
Das heißt ubuntu und es ist auch eine Linux-Distribution, wie du ja bereits herausgefunden hast  . Die englische Homepage davon findest du hier und die deutsche hier
hanibal hat folgendes geschrieben: | | wennn da was schief geht, is dann nur die linux pation hin, oder dier ganze platte? |
Je nachdem, was Linux zerschießt. Wenn die Partitionstabelle zerschossen wird haste Pech. Ansonsten trifft es im Normalfall nur die "normale" Partition (ausgenommen natürlich Hardwaredefekte  )
@Roadrunner116: Ähnlichkeiten mit der deutschen Rechtschreibung waren bei dir zufällig, oder? 
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nivosta
      
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Verfasst: Mi 31.01.07 10:19
Morgen zusammen,
ich möchte hier noch mal einen kleinen Tipp loswerden für die Leute die beide BS haben möchten.
Also wenn man die Möglichkeit hat die Win installation zu plätten sollte man dieses tuen und ein reines Linux mit Reiser Format
aufziehen. Nach der Installation von Linux installiert man den VMWare-Server und setzt eine Vm für Windows auf, anschließend
installiert man Windows in dieser VM.
Vorteil:
Man kann beide System gleichzeitig starten, sehr gut für cross Compiling.
Man kann weiter VM's aufsetzen und mal eben ein anderes BS testen
oder man hat verschiedene BS für verschiedene Aufgaben.
Man muß Windows nur einaml Registrieren und kann die Images 1-n kopieren und jeweils neu konfigurieren
Die Images (da Dateien) können als Backup gespeichert werden und man hat alles gesichert
...
Nachteil:
Man benötigt mindestens 1024 MB ram und eine Prozessor ab 3500 MHz
Gruß
Hubert
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UGrohne
      

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Verfasst: Mi 31.01.07 10:24
Wenn man Linux ausprobieren möchte, oder einen langsamen Umstieg will, ist es besser wenn man es andersrum macht: Also VMWare unter Windows zu installieren. Läuft mit entsprechendem Arbeitspeicher auch sehr gut mit mehreren VMs. Die Server-Version gibt es übrigens kostenlos auf www.vmware.de zum Herunterladen.
Vorteile: Man kann wirklich alles unter Linux ausprobieren, ohne Angst haben zu müssen, sein Windows nicht mehr lauffähig zu haben (weil das Linux darunter abgeschossen wurde). Man kann weiterhin unter Windows direkt auf die Hardware zugreifen, um beispielsweise Spiele unter Windows spielen zu können. Dies ist unter Windows in einer VM nicht möglich. Die restlichen von nivosta aufgelisteten Vorteile treffen weiterhin zu.
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jaenicke
      
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Verfasst: Mi 31.01.07 10:47
Ein weiterer Vorteil, wenn man Linux als Gastsystem unter Windows laufen lässt, ist hierdran auch offensichlich:
nivosta hat folgendes geschrieben: | Nachteil:
Man benötigt mindestens 1024 MB ram und eine Prozessor ab 3500 MHz |
Denn ich habe Linux auch problemlos bei 512 MiB RAM auf einem 2600er mit 2,085 GHz als Gastsystem laufen gehabt.
Windows XP funktionierte da nicht besonders gut als Gastsystem  . Das ging ab 1 MiB RAM und mit meinem jetzigen Prozessor aber dann auch gut.
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Aristoteles
      
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SuSE Linux 10.0
Lazarus 0.9; Delphi7 PE
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Verfasst: Do 01.02.07 01:35
hanibal hat folgendes geschrieben: | kann ich Linux und Windows gleichzeitig auf meinem rechner haben?
ich habe nämlich vor, mir Suse Linux 10.0 anzuschaffen, will aber erstmal nicht auf windows verzichten. |
Hallo hanibal!
Vor etwa einem Jahr kam mir die selbe Idee: Da mein Windows mit der Zeit immer langsamer wurde, war eine Neuinstallation fällig. Und da hab ich nur mal zum Test SuSE 10.0 mit auf die Platte installiert.
Es dauerte nur wenige Wochen - und seit ziemlich genau Februar letzten Jahren benutze ich außer Linux nichts anderes mehr.
SuSE und OpenSuSE sind, neben anderen Distributionen (etwa Fedora, Mandriva, PCLinuxOS) meiner Meinung nach sehr gut für den Einstieg geeignet. Man sollte aber nicht mit den verinnerlichten Windowsgewohnheiten an Linux rangehen:
Linux ist etwas komplett anderes als Windows. Die Handhabung, die Installation von Software, die Konfiguration u.s.w. ist nicht unbedingt schwieriger als unter Windows - da diese Dinge unter Linux aber unter einem anderen Schema ablaufen, braucht der Umsteiger(!) an dieser Stelle erstmal ein bisschen Gedult, bis sich ein Stück weit Erfahrung angesammelt hat. Ein vollständig eingerichtetes System belohnt dafür diese Umstellungsarbeit: Mit Linux lässt sich (zumindest in meinen Augen) deutlich besser arbeiten als in Windows.
Ich möchte hier nicht sagen, dass es besser oder schlechter ist - das muss jeder mit seinen Präferenzen für sich entscheiden, da beide Systeme Vor- und Nachteile haben. Probier es einfach mal aus!
Von VMWare u.ä. würde ich abraten - diese virtuellen Umgebungen sorgen meiner Meinung nach dafür, dass man sich nicht genau genug mit dem neuen System beschäftigt.
Die Installation mit der SuSE-DVD ist relativ selbsterklärend.
Viele Grüße, Aristoteles
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raziel
      
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Verfasst: Do 01.02.07 08:32
UGrohne hat folgendes geschrieben: | | Wenn man Linux ausprobieren möchte, oder einen langsamen Umstieg will, ist es besser wenn man es andersrum macht: Also VMWare unter Windows zu installieren. Läuft mit entsprechendem Arbeitspeicher auch sehr gut mit mehreren VMs. Die Server-Version gibt es übrigens kostenlos auf www.vmware.de zum Herunterladen. |
Oder man probiert Ubuntu "install.exe". Das installiert sich per Image in der Windowspartition (keine Partitionierung nötig) und man bootet über den Windows-Bootmanager in das Linuxsystem.
_________________ JSXGraph
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jaenicke
      
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Verfasst: Do 01.02.07 10:18
Aristoteles hat folgendes geschrieben: | | Von VMWare u.ä. würde ich abraten - diese virtuellen Umgebungen sorgen meiner Meinung nach dafür, dass man sich nicht genau genug mit dem neuen System beschäftigt. |
Der große Vorteil ist aber, dass man die Festplattenänderungen einfach verwerfen kann und so ungestraft einfach ein paar Sachen ausprobieren kann. Wenn es nicht geht, dann schalte ich die virtuelle Maschine eben aus, speichere ich eben die Festplattenänderung nicht und starte sie neu...
Und gerade deswegen, weil es für Windows-Benutzer erstmal ein wenig gewöhnungsbedürftig ist, finde ich das sehr wichtig.
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nivosta
      
Beiträge: 35
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Verfasst: Do 01.02.07 10:36
Guten morgen,
bin der selben Mewinung wie jaenicke und ganz so einfach ist Linux manchmal auch nicht. Ich selber benutze Linux als Master BS und brauche Windows in einer VM nur für das Cross-Compiling bzw. für Delphi. Also wie gesagt man schon einiges an Erfahrung sammeln wenn man mit Linux richtig loslegen will und ein bestehendes System wegzuschmeißen um mal eben Linux zu Testen halte ich nicht für sinnvoll. Linux ist wie gesagt zwar geil aber macht auch viel arbeit, ich habe die OpenSuse 10.2 und hatte schon Probleme den MPlayer zu installieren, hat rund zwei Stunden gedauert mit dem ergebnis das der Sound nicht OK ist also muß ich da nochmal ran
Nun ja also ich würde es über die VM erst einaml testen und sehen ob einem das BS überhaupt liegt.
Gruß
Hubert
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Phobeus
      
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Linux (FC6), WinXP Pro (Box)
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Verfasst: Do 01.02.07 11:15
In diesem Thread tummeln sich sehr viele merkwürdige Meinungen und Empfehlungen, die ich nicht weiter kommentieren möchte, aber...
Aristoteles hat schon recht. Wer sich wirklich ernsthaft mit Linux befassen will, sollte es sich richtig drauf machen und Windows wie die Pest meiden. Das tut vor allem am Anfang extrem weh, da ein "Windows-Profi" plötzlich wieder wie der letzte Idiot darsteht und fast bei 0 anfängt. Dies Gefühl mag niemand über sich ergehen lassen - sollte man aber. Linux ist wirklich nicht schwerer, sondern nur anders... vor allem auch die Mentalität wie man mit Probleme umgeht. Vieles davon mag auf den Umsteiger komplex, verwirrend oder gar widersprüchlich klingen... die meisten Dinge ergeben aber irgendwann einen Sinn.
Wer allerdings nur einmal "schnuppern" möchte... insbesondere dann, wenn er nicht einen Linux-Geek in Ketten im Keller bereitstehen hat, sollte man evtl. VMWare und Co einmal eine Chance geben... nicht um Linux wirklich zu testen, sondern sich einmal anzusehen welche der großen drei Einsteigerdistributionen (Fedora, SuSE, Ubuntu) einem wirklich vom Gefühl her am besten liegt. Das das eine dem Anderen überlegen ist, einfacher, hübscher und schneller sind meist doch recht subjektive Wahrnehmungen und es ist wichtig sich die Distribution zu suchen, deren Philosophie einem eher liegt. Will man stets Up-To-Date sein? Will man flexibel sein? Will man etwas "out-of-the-box" oder hat man Spass am "Schrauben", weil man das System an sich anpassen will und nicht anders herum? Hat man sich dann auf eine Distribution festgelegt, schaut Euch vielleicht einmal die Live-CD an. Zum "Schnuppern" gibt es nichts besseres, insbesondere dann, wenn man ohnehin wenig RAM im System hat.
Hat man sich dann jedoch erst einmal festgelegt, sollte man eine feste Installation vornehmen (die in der Regel mehr als schmerzfrei ist) und das System auch wirklich einige Wochen ernsthaft nutzen. In Linux-Foren fallen zwei Gruppen stets negativ auf. 1) die Kiddies, die sich Linux installieren, weil sie es "toll" finden und die höchste Form der Steigerung im Rahmen des MS-Bashing ist... wenngleich sie weiterhin auf Windows angewiesen sind. 2) Jene die die Ganze Zeit am Schimpfen sind, weil Linux nicht Windows ist ... eine Meinung, aber eine sinnfreie. Gehört man nicht zu einer dieser Gruppe, wird man im entsprechenden Support-Forum der Distribution gewiss eine kompetente Hilfe bekommen, die weit über dem hinaus geht, was ein Delphi-Forum bietet. Das ist keine Kritik an diesem Forum, sondern vielmehr die Feststellung, dass es auch keine fehlerfreie Software gibt und jeder Stammnutzer einer Distribution auch die Krankheiten seines Kindes kennt und oft auch eine passende Lösung anbieten kann, z.b. warum der Installer sich auf dem eigenen Notebook immer wieder mal weghängt.
_________________ "Menschen sterben nicht wenn man sie zu Grabe trägt, sondern wenn sie ihre Träume verlieren..."
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Aristoteles
      
Beiträge: 69
SuSE Linux 10.0
Lazarus 0.9; Delphi7 PE
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Verfasst: Do 01.02.07 11:39
Meine Meinung ist halt: VMWare eignet sich zum Angucken. Dafür gibt es aber in den meisten Fällen schon die Live-CD/DVD, die man einschieben kann, und das System läuft, ohne es installieren zu müssen.
Zum Einarbeiten eignet sich VMWare in meinen Augen nicht. Viel zu schnell wundert man sich da, dass Linux anders ist als Windows, und macht das Fenster zu.
Als Neuling muss man beachten: Bei der Installation von Linux sollte man natürlich nicht einfach auf "Weiter" klicken, ohne den Bildschirminhalt gelesen zu haben. Wenn man das beachtet passieren große Fehler mit der Partition in der Regel nicht. Bei SuSE kann ich sagen, dass hier die automatisch vorgeschlagene Einteilung der Festplatte bei mir nie Probleme gemacht hat.
Hat man mal eine Partition falsch eingestellt, lassen sich die Einstellung mit den Linuxinternen Tools oder mit dem PartitionManager unter Windows ändern.
Der MPlayer ist nicht standardmäßig auf der SuSE-DVD dabei. Wenn man zu den Paketquellen von Yast Packman hinzufügt, müsste die Installation aus nicht viel mehr Schritten bestehen, als: "Ich suche mir den MPlayer aus einer Liste aus"
Viele Grüße, Aristoteles
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