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M4X1
      
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Win 2000, XP
Turbo Delphi 2006 Prof, Delphi 2007 Ent, Prof
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Verfasst: Mi 09.01.08 12:38
Hallo Zusammen,
es gibt ja einiges in Richtung Source Control/Management oder wie das noch alles genannt wird. Hier im Forum konnte ich auch viele gute Infos sammeln und hätte mir nicht vorstellen können, dass es eine solche Fülle an Software und Infos dafür gibt. Mein Problem ist nur, dass ich darüber kaum Erfahrung habe aber mittlerweile gezwungen bin, mich damit auseinanderzusetzen.
Die Fragen:
Die Dokumentationen sind zwar meist sehr ausführlich, nur konnte ich nirgends in Erfahrung bringen, ob es ein/die Tool/Möglichkeit gibt mit dem/r ich auch beispielsweise Delphi Kompos/Buttons/Edit-Felder... übernehmen kann. Beispielsweise erstellt einer ein neues Button und im Hauptprojekt wird es dann auch übernommen. Es kann auch sein, dass bei jedem SCM sowas geht und das nicht extra aufgeführt wird als Funktion.  Mir ist klar, dass jeder an einer Kopie des Hauptprogramms arbeitet und diese dann immer synchronisiert wird mit Repository aber nach meinem momentanen Verständnis nur der Code. Könnte mir da jemand weiter helfen?
Für das Repository soll eine Datenbank notwendig sein (gibts angeblich auch über eine Art zentral im Netzwerk abgelegetes Verzeichnis mit den Projekt-Dateien  ). Wir nutzen hier Oracle 9i, welches auf einer SuSE Linux Kiste läuft. Es wäre nicht schlecht wenn durch das Einrichten nicht sonderlich viel Zeit verbraten wird durch das Installiern einer weiteren Datenbank. Welcher SCM würde sich hier eurer Meinung nach empfehlen?
Soweit ich mitbekommen habe, scheinen so ziemlich alle SCM mit so ziemlich jeder Programmiersprache umgehen zu können (Da einfacher "Text"-Vergleich und so). Wenn das aber nicht der Fall ist, würde mich eine Auflistung interessieren, welche davon Delphi unterstützen.
Ansonsten bin ich für alle Tipps und Hilfen offen und sag schonmal Danke für eure Antworten.
Bye
M4X1
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hazard999
      
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Win XP SP2
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Verfasst: Mi 09.01.08 12:55
Hallo,
ich kann dir von meinen Erfahrungen mit CVS bzw SVN (Subversion) erzählen.
Bis vor einem Jahr haben wir unsern Code mit CVS verwaltet.
Diese ist auf eine Linux-Kiste (Gentoo) gelaufen.
Als Frontend haben wir TortoiseCVS verwendet.
Die Verbindung zum Server wurde über SSH hergestellt (praktisch weil auch von ausserhalb erreichbar und
mit Key-File auch sehr sicher).
Zum Mergen zwischen den Releases haben wir WinMerge verwendet.
Über das ganze haben wir dann eine Build-Verwaltung gestülpt.
Die Binarys wurden am Gentoo kompiliert und alle Einträge in einer MySQL-Datenbank abgelegt.
Leider gabs größere Probleme mit der Stabilität vom CVS (broken Files, etc).
Festplatte war nicht ganz in Ordnung.
Da das aber immer wieder vorkommen kann und ich es leid war immer wieder Sicherungen zurückzuspielen
haben wir das Beendet und sind auf SubVersion umgestiegen.
Dies verwendet für das Repository Berkley-DB (Oracle geht aus Lizenzgründen (SVN steht unter GPL) glaub ich nicht).
Der Rest vom System wurde beibehalten.
Das Repository war recht einfach wieder zu importieren (cvs2svn).
Frontend ist jetzt TortoiseSVN.
Zum Mergen geht WinMerge nicht (3-Way-Merge notwendig).
Dafür gibts aber KDiff, welches meines erachtens noch besser als WinMerge funktioniert.
Die Formulare stellen kein großes Problem dar, einfach als Text-DFM abspeichern statt Binary und
immer schön alle Komponenten benennen (nicht Button1).
Das klappt beim Mergen dann recht gut.
Lästig ist allerdings das Formularpositionen sich oft als Konfilkte bemerkbar machen
(Dh Entwickler1 ändert eigentlich nichts im DFM, aber den Code, DFM ändert sich aber trotzdem (Position, Größe (Kleinigkeiten halt). Hatte Entwickler2 das Formular auch offen und Commited das auch noch, kommt ein schöner Konflikt raus weil sich ein und dieselbe Zeile im File geändert hat (Top, Left), nicht tragisch, aber lästig).
Hoffe das hilft weiter
r u
René
_________________ MOV EAX, Result;MOV BYTE PTR [EAX], $B9;MOV ECX, M.Data;MOV DWORD PTR [EAX+$1], ECX;MOV BYTE PTR [EAX+$5], $5A;MOV BYTE PTR [EAX+$6], $51;MOV BYTE PTR [EAX+$7], $52;MOV BYTE PTR [EAX+$8], $B9;MOV ECX, M.Code;MOV DWORD PTR [EAX+$9], ECX
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M4X1 
      
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Verfasst: Mi 09.01.08 13:08
hazard999 hat folgendes geschrieben: | | Dies verwendet für das Repository Berkley-DB (Oracle geht aus Lizenzgründen (SVN steht unter GPL) glaub ich nicht). |
Sowas in der Art habe ich fast erwartet aber naja, das dürfte auch nicht sonderlich schwierig sein mit Berkley-DB.
hazard999 hat folgendes geschrieben: |
Die Formulare stellen kein großes Problem dar, einfach als Text-DFM abspeichern statt Binary und
immer schön alle Komponenten benennen (nicht Button1).
Das klappt beim Mergen dann recht gut.
Lästig ist allerdings das Formularpositionen sich oft als Konfilkte bemerkbar machen
(Dh Entwickler1 ändert eigentlich nichts im DFM, aber den Code, DFM ändert sich aber trotzdem (Position, Größe (Kleinigkeiten halt). Hatte Entwickler2 das Formular auch offen und Commited das auch noch, kommt ein schöner Konflikt raus weil sich ein und dieselbe Zeile im File geändert hat (Top, Left), nicht tragisch, aber lästig).
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Die Antwort, auf die ich lange gewartet habe.  Mit der Positionierung werden wir sicher leben können. Danke
hazard999 hat folgendes geschrieben: |
Hoffe das hilft weiter
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Was soll ich da noch sagen. ^^ Die für mich wichtigsten Punkte sind somit eigentlich geklärt. Bin aber für weitere Erfahrungen und Hilfen offen.
Vielen Dank nochmal für deine Hilfe.
Bye
M4X1
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hazard999
      
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Verfasst: Mi 09.01.08 14:12
Ach ja, nochwas.
Beim Einchecken von Dateien muss man ein bisschen aufpassen was man macht.
Im 2006er-2007er Delphi weis ichs nicht auswendig, allerdings sollte man bei den älteren
Versionen nicht alles ins Repository schieben.
Die Dsk-Datei zum Beispiel.
Also alles Benutzerbezogene ist schlecht.
r u
René
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M4X1 
      
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Verfasst: Mi 09.01.08 14:23
Oh... Ok Danke.
Klingt auch irgendwie logisch, dass man bei benutzerbezogenen Daten vorsichtig sein sollte. Aber naja, wenns schnell gehn muss, dann übersieht man solche kleinen Details ziemlich schnell. ^^
Obwohl der Versuch schon interessant sein könnte.  Ist aber bei der Arbeit nicht so gesund. Vor allem nicht unter Termindruck.
Danke nochmal!!
Bye
M4X1
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mkinzler
      
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Verfasst: Mi 09.01.08 16:05
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M4X1 
      
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Verfasst: Mi 09.01.08 16:15
Danke für die URLs!
Habs mir gleich geholt und werde die nächsten Tage das Ganze mal aufsetzen.
Gibt es im Gegensatz dazu jemanden der Erfahrungen mit StarTeam oder andere SCM hat?? - Rein interessehalber.
Bye
M4X1
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dummzeuch
      
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Delphi 5 ent, Delphi 6 bis Delphi XE8 pro
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Verfasst: Mi 09.01.08 23:06
M4X1 hat folgendes geschrieben: | | Ansonsten bin ich für alle Tipps und Hilfen offen und sag schonmal Danke für eure Antworten. |
Leider nur auf Englisch, aber vielleicht trotzdem interessant:
www.dummzeuch.de/del...version/english.html
twm
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M4X1 
      
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Verfasst: Do 10.01.08 08:31
Danke für den Interessanten Link. Gleich mal durchguckn
Ich hab kein Problem mit Englisch....solangs sich in Grenzen hält. ^^
Bye
M4X1
[EDIT] Hier gibts auch eine gute Beschreibung zu den Dateiformaten, die man lieber nicht ins Repository tut. [/EDIT]
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noidic
      
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Verfasst: Do 10.01.08 09:38
Wir haben mal Starteam und Rational Clearcase evaluiert. Starteam viel vor allem durch eine vollgepropfte GUI mit allen möglichen funktionen auf und war irgendwie alles andere als intuitiv zu bedienen. Nach unserer Ansicht bietet es nicht wirklich mehr als svn, was die reine Codeverwaltung angeht und ist dafür zu teuer.
Clearcase machte an sich einen guten Eindruck, hätte sich aber erst dann wirklich bezahlt gemacht, wenn wir ein Entwicklerteam > 100 Leute hätten, da der bürokratische Overhead für uns paar Leute hier viel zu groß und die Lizenz viel zu teuer ist.
In meiner früheren Firma haben wir mit MS Visual Source Safe gearbeitet, ging eigentlich ganz gut, bringt aber eigentlich auch nicht wirklich mehr als svn, wenn man mit Delphi arbeitet, allerdings soll die Integration ins Visual Studio sehr gut sein.
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M4X1 
      
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Verfasst: Do 10.01.08 10:29
Danke für die Infos.
Interessant zu lesen, wie kostenpflichtige SCM punkten wollen. Sicher gibt es Entwickler-Teams, die das alles brauchen können, aber auch in meinem Fall genügt der Funktionsumfang von SVN vollkommen. Jetzt, da ich mir das ganze mal näher bringen konnte durch euere Hilfe.
Danke Nochmal an alle hier! Und wer trotzdem noch was interessantes hat, kann das gern hier anfügen.
Bye
M4X1
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dummzeuch
      
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Delphi 5 ent, Delphi 6 bis Delphi XE8 pro
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Verfasst: Do 10.01.08 21:23
Hi,
noidic hat folgendes geschrieben: | | In meiner früheren Firma haben wir mit MS Visual Source Safe gearbeitet, ging eigentlich ganz gut, bringt aber eigentlich auch nicht wirklich mehr als svn, wenn man mit Delphi arbeitet, allerdings soll die Integration ins Visual Studio sehr gut sein. |
Mit MSVSS hab' ich auch ziemlich lange arbeiten muessen. Da ist mir diese unsaegliche GUI ziemlich auf den Senkel gegangen. Die Integration in Visual Studio ist OK, wenn man so arbeitet, wie MS das vorsieht. Im Zusammenspiel mit Delphi ist es ein Graus. Abgesehen davon, kam es mir verdammt langsam vor, aber das kann an unserer Installation gelegen haben.
Da war ja CVS noch besser. ;-)
twm
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dummzeuch
      
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Delphi 5 ent, Delphi 6 bis Delphi XE8 pro
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Verfasst: Do 10.01.08 21:33
Hi,
M4X1 hat folgendes geschrieben: | Interessant zu lesen, wie kostenpflichtige SCM punkten wollen. Sicher gibt es Entwickler-Teams, die das alles brauchen können,
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StarTeam hat angeblich seine Staerken in der Kombination zwischen SCM, Issue-Management und teilweise sogar CRM. Nicht, dass ich es kennen wuerde, das ist das, was mir ein ehemaliger Kollege darueber erzaehlt hat.
Vielleicht sollte man noch zwei Alternativen anfuehren:
* Perforce ist ein AFAIR aus cvs hervorgegangenes kommerzielles SCM. Man kann es kostenlos testen. Eine Besonderheit sind sog. Changesets, d.h. eine Gruppe aus Dateien, deren Commit entweder als ganzes funktioniert oder fehlschlaegt. Hab' es vor Jahren mal benutzt und ein Plugin fuer Delphi gebastelt. War ganz OK. Changesets hat SubVersion aber im Prinzip auch.
* "git" ist das von Linus Torvald zusammengebastelte verteilte SCM, welches fuer den Linux-Kernel verwendet wird. Im Prinzip finde ich das Konzept, dass es kein zentrales Repository gibt, interessant, allerdings bin ich anscheinend zu bloed, es anzuwenden. Ich habe es mehrfach versucht, mich einzuarbeiten und bei immer gescheitert. Aber das heisst ja nicht, dass es anderen nicht gelingen koennte.
twm
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