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beastofchaos
      
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Verfasst: Sa 14.05.11 12:14
Ich bin zwar im Moment in der 10. Klasse und habe mich aber shcon entscheiden können, dass ich Progammierung machen will. Muss nicht unbedingt was mit Spielen sein, aber das wäre natürlich ein Traum für mich^^
Hab jetzt alles durchgelesen und fühle mich um einiges an Wissen bereichert. Habe bisher nur ein riiiesiges Projekt macht (Minigolf), dabei geht es ncoh nciht sehr um grafik bzw. halt nicht um 3D Grafiken. OpenGl will ich mir mal iwann selber beibringen - im Moment versuch ich mich an Java (bisher nur Delphi bzw. Pascal), weil ich in 2 1/2 schulpraktikum bei einer Softwarefirma habe.. In der Oberstufe werd ich Mathematik als LK und Informatik als GK(hoffentlich) haben. Ich weiß noch gar nicht, wie es danach weiter gehen soll, aber ich denke, dass ich iwie das umfangreichste und schwerste Studium haben will, damit ich danach "allwissend" bin  Da muss ich mich dann halt mal in Programmierungswelt informieren. Lebe in Berlin - vll kennt ihr da schon eine gute Universität
Grüße, Thomas
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j.klugmann
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Verfasst: Sa 14.05.11 12:18
Die Dienststelle in HH wurde doch geschlossen oder? AFAIR müsste das einzige Büro in Krefeld sein, aber mir war nicht bekannt, dass die da sogar entwickeln.
Für Programmierer gibt es wirklich sehr viele Beschäftigungsfelder innerhalb der Spieleentwicklung:
* Datenbankentwicklung
* Webentwickler
* "Animation Programmer"
* "Physics Programmer"
* "Graphics Programmer"
* "Tools Programmer"
* "Shader Programmer"
...
Es hängt einfach zu stark von der Firma ab...
@beast: Du klingst aktuell noch ziemlich naiv, also informiere dich erstmal richtig, was "Spieleentwicklung" überhaupt bedeutet. In der Spieleentwicklung kommt es eher auf Referenzen wie private Projekte als auf einen Abschluss an. Allwissend wirst du nie sein.
Für diesen Beitrag haben gedankt: beastofchaos
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jaenicke
      
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Verfasst: Sa 14.05.11 12:31
beastofchaos hat folgendes geschrieben : | In der Oberstufe werd ich Mathematik als LK und Informatik als GK(hoffentlich) haben. |
Das hatte ich auch, aber in deinem Alter hatte ich gerade erst meinen ersten PC bekommen.
beastofchaos hat folgendes geschrieben : | aber ich denke, dass ich iwie das umfangreichste und schwerste Studium haben will, damit ich danach "allwissend" bin  |
Jaja, bevor man das Abitur hat, will man alles wissen, wenn man es hat, denkt man, dass man alles weiß, wenn man dann seinen Hochschulabschluss hat, weiß man, dass man im Grunde gar nichts weiß und wenn man Professor geworden ist, hat man erkannt, dass auch alle anderen nichts wissen. 
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beastofchaos
      
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Verfasst: Sa 14.05.11 12:52
Weise Worte! xD
Ok, ich werd mich mal auch bei meinen Lehrern und mir bekannten Leuten aus der Softwareprogrammierungsbranche unterhalten. Ich denke, dass man da wirklich einiges an Tipps braucht, um das richtige Studium zu finden, da das bei euch so klingt, dass es seeehr viele Möglichkeiten in der Informatik gibt :/
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jaenicke
      
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Verfasst: Sa 14.05.11 13:43
Klar muss dir eins sein: Es ist etwas anderes mal ein paar Stunden an einem kleinen Projekt zu basteln als jeden Tag 8 Stunden zu programmieren.
Mir macht das Spaß, ich mache das gerne und programmiere auch privat noch weiter oder schaue mir neue Sachen auf dem Gebiet an. Aber das gilt nicht für jeden. Nicht jeder, der ab und an mal programmiert, ist gleich dafür geeignet das als Beruf zu machen.
Ob du jetzt an einem Spiel programmierst oder an etwas anderem, ist dabei gar nicht so ein Unterschied. Du bearbeitest ohnehin hauptsächlich den Quelltext. Dass du Mathematik erwähnt hast, ist richtig. Ein großer Teil ist Mathematik und mathematische Logik. Insbesondere bei der Spieleentwicklung brauchst du das extrem viel.
Du hast ja noch Zeit für deine Entscheidung. Ich denke in der Zeit wirst du schon selbst wissen, ob das etwas für dich ist. Wenn ja, wirst du da in Zukunft sicher viel zu tun haben. Und es bedeutet, dass du ständig etwas neues lernst und kennenlernst.
beastofchaos hat folgendes geschrieben : | Lebe in Berlin - vll kennt ihr da schon eine gute Universität |
Viel Auswahl gibt es da ja nicht was echte Unis angeht.  Ich war an der TU Berlin. Das war dort auch eine schöne Zeit. Die Ausstattung war wohl schlechter als an der FU (nach dem was ich von dort gehört habe), aber das ändert sich vermutlich ohnehin immer mal wieder.
Zu einer der beiden würde ich dir jedenfalls raten. Die HU ist AFAIK in der Studienrichtung schlechter aufgestellt.
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littleDave
      
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Verfasst: Sa 14.05.11 15:01
Ich hatte auch zuerst das Ziel in die Spieleentwicklung zu gehen. Ich hatte mir auch schon überlegt, wo und was mir sehr gefallen würde. Hatte auch schon mehrere Gespräche mit Talent-Scouts, unter anderem von BigPoint und von Crytek. Bei den Gesprächen kam vor allem heraus, dass die Ausbildung eine eher untergeordnete Rolle spielt. Klar ist sie wichtig, aber nicht allein entscheidend. Was ganz wichtig ist, sind eigene Projekte, die du vorzeigen kannst. Wichtig dabei ist, dass schon ein gewisser Komplexitätsgrad erreicht wird - ein einfacher Tetris-Klon ist da eher nicht so gut. Was die halt sehen wollen, dass du dich wirklich für das Thema interessierst, dahinter stehst und dich auch für lange Zeit mit einem Thema beschäftigen kannst. Denn man so ein Spiel ist nicht in 2 Wochen erstellt und die Einarbeitszeit und bisher vorhandenen Quelltext ist nicht zu unterschätzen. Daher wollen die halt schon vor der Einstellung von neuen Mitarbeitern sehen, ob es überhaupt was werden kann.
Im Moment arbeite ich als Softwareentwickler in einem mittelständischem Unternehmen und muss sagen, dass mir das wirklich Spaß macht. Ich habe sehr viel Abwechslung (Kundenprojekte, Akquise, Coaching, usw.) und die Kundenprojekte an sich sind auch immer unterschiedlich. Da ich das noch eine weile weitermachen will, habe ich die Spieleentwicklung erstmal berufsmäßig auf Eis gelegt (privat mache ich an meinen Projekten weiterhin weiter). Falls ich jedoch mal einen Tapetenwechsel haben will, werde ich die Spieleentwicklung als Beruf wieder aus dem Winterschlaf aufwecken (außer ich bekomme ein wirklich gutes Angebot, denn die Spieleentwicklung ist wirklich ein Hobby von mir  ).
Eine Ausbildung zum Softwareentwickler ist übrigens wirklich eine Überlegung wert. Gerade die Praxiserfahrung ist wirklich Gold wert.
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Delphi-Laie
      
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Verfasst: Sa 14.05.11 15:30
Programmieren ist intellektuelle Schwer(st)arbeit. Man muß sich sehr konzentrieren, und das (werk-)täglich mehrere bis viele Stunden, und etwas anderes als (leider ungesunde) Bildschirmarbeit dürfte kaum anfallen. Ich merke das schon bei meinen Freizeitprogrammierungen, doch die machen mir noch Spaß. Etwas anderes ist es, wenn man mit einer Aufgabe betraut wird, mit der man sich nicht (oder wenigstens nicht volllständig) identifizert, und das kommt sicher gelegentlich vor.
Ich kann mir durchaus vorstellen, daß man von diesem Beruf insgesamt so ermüdet, daß man ausbrennt und man dadurch letztlich in diesem Beruf nicht mehr zu arbeiten imstande ist. Wer programmiert mit voller Leistungsfähigkeit bis zur Rente durch? Ich kann es mir kaum vorstellen, daß das jemand so lang durch-/aushält.
Zuletzt bearbeitet von Delphi-Laie am Sa 14.05.11 16:11, insgesamt 1-mal bearbeitet
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jaenicke
      
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Verfasst: Sa 14.05.11 15:57
Delphi-Laie hat folgendes geschrieben : | Programmieren ist intellektuelle Schwer(st)arbeit. Man muß sich sehr konzentrieren, und das (werk-)täglich mehrere bis viele Stunden |
Richtig, und man muss viele Sachen im Hinterkopf haben, die Gesamtstruktur, Abläufe, Objektstrukturen usw., und beachten, damit man nicht andere Teile des Codes bricht. Aber man gewöhnt sich daran.
Klar gibt es auch Tage, wo man einfach nicht so gut weiterkommt, weil man nicht ganz bei der Sache ist was die Konzentration angeht. Dafür gibt es andere Tage, an denen man sich fragt wie man das alles geschafft hat in der kurzen Zeit. Das ist denke ich normal und solange sich diese Tage die Waage halten auch kein Problem.
Delphi-Laie hat folgendes geschrieben : | Wer programmiert mit voller Leistungsfähigkeit bis zur Rente durch? Ich kann ich mir kaum vorstellen, daß das jemand so lang durch-/aushält. |
Ich kann mir das durchaus für mich zumindest vorstellen. Und ich glaube wer den Beruf gern macht, für den ist das auch weniger das Problem.
Das größere Problem wird später vermutlich eher die ständige Weiterbildung. Ich programmiere ja nun schon eine ganze Weile und lerne immer noch ständig dermaßen viel dazu, neue Sprachen, neue Sprachfeatures, neue Techniken, Produkte, Plattformen, ... und das gehört bei dem Beruf eben dazu, das weiß jeder, der diesen ausübt.
In meinem Alter ist es einfach zu sagen, das ist bestimmt kein Problem später. Aber wenn man mit anderen spricht, die ins Rentenalter kommen, merkt man, dass das nicht so selbstverständlich ist. Die Hoffnung bleibt natürlich, dass die Neugier dafür so groß bleibt, dass es kein Problem sein wird. 
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beastofchaos
      
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Verfasst: Sa 14.05.11 17:29
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