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jaenicke
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BeitragVerfasst: Fr 24.06.11 01:26 
user profile iconMartok hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Wer mal aktuelle Windows Server benutzt hat, weiß übrigens dass diese eher versuchen Unixe nachzubauen und nicht andersrum.
Vom Prinzip her schon was echte große Server angeht, aber was Clientsysteme angeht ist es umgekehrt. Und auch für kleine einfach visuell installierte Server ist es umgekehrt. Wohlgemerkt hinsichtlich der Bedienung und Administration, nicht was z.B. die Benutzerrechte angeht.

user profile iconhansa hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Zu Linux : bei Tests hat sich RedHat als am robustesten erwiesen, zumindest wenn es auch um Internet-Server geht. Der Rest fiel entweder direkt durch oder war nicht mal verfügbar.
Debian gilt auch als sehr stabil und das kann ich bei meinem Homeserver auch bestätigen. Der läuft absolut stabil seit Jahren.

Ubuntu habe ich nie als Server ausprobiert, und da mir Linux generell als Client ohnehin nicht wirklich zusagt kann ich dazu nicht so viel sagen, denn dass es mir als Client nicht gefallen hat mag auch daran gelegen haben.

RedHat habe ich nicht wirklich installiert bekommen beim letzten Versuch, das mochte wohl meine Hardware nicht. :nixweiss:
Lemmy
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BeitragVerfasst: Fr 24.06.11 09:50 
Hi,

eines was diese Diskussion zeigt, weist auf den größten Vorteil von Linux hin: Man hat hier die Auswahl!

Ich verwende seit Jahren KUbuntu - auf dem Desktop und seit einem Jahr auch auf dem (Heim)Server (Fileserver und so Zeug). Ich bin absolut zufrieden damit. Die Distribution bringt alles mit was ich brauche und ich schaffe alles zu konfigurieren was ich brauche. Da hatte ich bei Suse so meine Schwierigkeiten - aber hier der Hinweis: Es ist halt viel auch Geschmackssache.

Zu den anderen Distris: Zur Zeit in der ich wieder in Linux eingestiegen bin, was Debian und der ganze Rest mehr oder weniger als komplex bezeichnet und ich habe ehrlich gesagt kein Interesse Linux-Kernel zu kompilieren oder 2 Mio mal make und makeall aufzurufen wenn ich ein bestimmtes Programm nutzen will - ich will mit dem Zeug arbeiten und nicht meine Zeit in zig Konfigurationsdateien verlieren - da hat mir Ubuntu echt die Augen geöffnet - ich muss nicht, aber wenn dann kann ich.

Win verwende ich inzwischen wirklich nur mehr für den Betrieb von Delphi in einer VM auf meinem Linux-Desktop.

zur zeit habe ich auf dem Desktop die 10.10 und auf dem Server die 10.4. die 11er wollte ich nicht installieren, weil sich hier viel zu viel geändert hat - da warte ich lieber auf die näcshte LTS. Und dann entscheide ich ob ich ggf. mal wieder ein anderes Linux testen werde als Desktop. Und ich denke, jeder der sich mit Linux beschäftigen will, sollte sich mal 2 unterschiedliche Distributionen in einer VM ausprobieren.

Grüße

[edit]
das wichtigste Vergessen: Ubuntu ist klar mit dem Ziel angetreten Linux auf den Desktop zu bringen. Wer sich jetzt wundert oder beschwert, dass das Teil sich Anleihen von Windows holt, hat entweder nicht verstanden was es bedeutet dieses Ziel zu verfolgen oder ignoriert schlicht auch die momentane Marktmacht von Windows.

weiterhin: Wer sich beschwert, dass seit Jahren keine neuen Konzepte im Bereich Betriebssysteme gibt, hat entweder was verschlafen oder ich lehn mich einfach zu weit aus dem Fenster:

1. Tablets/Netbooks/Smartphones: Hier wird gerade Geld verdient, hier muss man sich positionieren. Das ganze Touch-Zeugs kam doch erst mit den Geräten so richtig in Schwung und hier hat sich (auch auf Betriebssystemebene) viel verändert und es wird sich noch weiter verändern
2. allgemein zu Konzeptänderung: Ich habe keine belastbaren Zahlen, aber ich vermute, dass ein Großteil der Anwender sich die alten Menüs von OfficeXP zurück wünschen und die Ribbons zum Teufel. Hier gab es für eine winzig kleine Funktion eine Konzeptänderung und der Aufschrei war groß.
2a: Eine Konzeptänderung bedeutet IMMER für uns viel Arbeit und hier habe ich das Gefühlt dass viele Dinge nur halbherzig eingeführt werden, alle stürzen sich drauf, stellen ihre Software um und dann verschwindet das Konzept wieder in der Versenkung - Ständig ABM um den aktuellen Konzepten hinter her zu rennen, aber die Software wird davon nicht besser...
3. Keine Ändeurngen in den letzten 20 Jahren? Na ja... 1995 Windows 95, dann 98 und ME - zeitgleich dazu NT. Dann Windows 2000, mit dem dann endliche alles gemacht werden konnte. Windows XP und dann .NET - was zum Geier muss sich denn noch ändern? :-)

Grüße


Zuletzt bearbeitet von Lemmy am Fr 24.06.11 10:07, insgesamt 1-mal bearbeitet
jaenicke
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BeitragVerfasst: Fr 24.06.11 09:58 
user profile iconLemmy hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Und ich denke, jeder der sich mit Linux beschäftigen will, sollte sich mal 2 unterschiedliche Distributionen in einer VM ausprobieren.
Wenn das denn mal gehen würde, ich habe kaum eine der genannten Distributionen in VirtualBox oder VMWare zum laufen gebracht...
Deshalb nutze ich einen eigenen physischen Rechner dafür...
ALF
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BeitragVerfasst: Fr 24.06.11 10:25 
user profile iconjaenicke hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Wenn das denn mal gehen würde, ich habe kaum eine der genannten Distributionen in VirtualBox oder VMWare zum laufen gebracht...
Deshalb nutze ich einen eigenen physischen Rechner dafür...
Also mit Suse hat ich unter OracleVM-Box noch nie Probleme. Weder als Gameserver noch als Webserver. Um auch mal für Suse den Stab zu heben 8)

Auf nem physichen Rechner klar da erst recht. Aber wie gesagt keine graphische Insallation!
Höstens mal als Test(KDE) um zu sehen wie es dann geht mit den einrichten. Habe es aber dann gelassen :wink:

Ich glaube aber sagen zu können, Jeder, der mit ein bestimmtes Linux angefangen hat, wird auch meistens bei diesem bleiben. Der eine schwört auf dieses, der andere auf jenes System. Je nach dem auf welches er 'gelernt' hat es einzurichten.

Gruss Alf

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Wenn jeder alles kann oder wüsste und keiner hätt' ne Frage mehr, omg, währe dieses Forum leer!