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elundril
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Windows Vista, Ubuntu
Delphi 7 PE "Codename: Aurora", Eclipse Ganymede
BeitragVerfasst: Di 13.07.10 01:03 
MS-Website hat folgendes geschrieben:

Was kosten die Visual Studio Express Produkte?
Die Produkte sind kostenfrei und stehen hier auf der Website zum Download bereit.

Können die Express Produkte auch für kommerzielle Projekte verwendet werden?

Ja. Ohne Einschränkungen.


Quelle: [url=www.microsoft.com/ge...]Microsoft.com[/url]

lg elundril

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Aya
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Xcode / C++
BeitragVerfasst: Di 13.07.10 01:08 
user profile icontrm hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Nur mal so nebenbei, viele schreiben, dass Visual Studio 2010 von Microsoft für Privatanwender kostenlos ist. Wo findet sich denn ein Hinweis auf den Seiten von Microsoft?

http://www.microsoft.com/express/downloads/

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Aya
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trm
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Windows 7x64
Delphi 7
BeitragVerfasst: Di 13.07.10 01:15 
Hm, die hatte ich irgendwie übersehen, die Express-Verison.

Dankeschön :)

Gute Nacht
~Mathias

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jaenicke
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Delphi 11 Pro, Oxygene, C# (VS 2022), JS/HTML, Java (NB), PHP, Lazarus
BeitragVerfasst: Di 13.07.10 02:29 
Und für mich als Infomatik Studenten gab es auch Visual Studio in der Professional Version kostenlos (neben den verschiedenen Windows Versionen etc.). Diese Lizenzen kann ich auch jetzt nach dem Studium für private Zwecke weiternutzen.
Heiko
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BeitragVerfasst: Di 13.07.10 13:33 
user profile icontrm hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Ich habe nur eine Testversion für Visual Studio 2010 Professional gesehen, die zum DL angeboten wird.

Die Express-Versionen sind kostenlos und unterscheiden sich von der Prof. vor allem durch die Lizenz und die Erweiterbarkeit (VS.PHP geht z.B. mit der Express imho nicht)
ProggyPeter
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BeitragVerfasst: Di 13.07.10 23:04 
Interessant wie bei diesem Thema immer die Wogen hochkochen.
Mir war klar, das das sofort die Delphi-Glaubenskrieger auf den Plan ruft und der gemeinte Beitrag ist wohl an Unsachlichkeit nicht zu übertreffen.
Wenn ich bei einem Bewerbungsgespräch in meiner Firma merke, das da ein Programmierer mit Tunnelblick auf irgendeine Programmiersprache daherkommt, dann ist das Gespräch eigentlich sehr schnell beendet.

Das Delphi sterben wird, glaube ich übrigens nicht.
Da ist Delphi wohl in der gleichen Situation wie Cobol. Viele Altlasten sichern den Absatz der kommenden Versionen an eine relativ konstante Entwicklerclientel. Ein Neukundengeschäft wird sich wohl eher in Grenzen halten.
Die aktuelle Firmenpolitik - Hochpreise und keine Anfängerversionen- nähren eigentlich diese Annahme.

Ich für meinen Bereich habe bereits vor einigen Jahren entschieden Neuprojekte nicht mehr in Delphi zu beginnen.
Diese Entscheidung beruht weniger auf der Sprache und Umgebung selbst, ich halte Delphi immer noch für ein gutes Entwicklungssystem.
Hauptursache war die undurchsichtige Produktpolitik des Herstellers.

Nach dem fast alle Entwickler von Delphi zu MS abgewandert sind. ist die zweite oder dritte Generation am werkeln.
In der Folgezeit ist praktisch jede Neuentwicklung in den Sand gesetzt worden. z.B. Kylix VCL für Net, BDE. Die neue IDE läuft heute noch nicht fehlerfrei mit allen Features.
Das Abkündigen der BDE und die dadurch notwendig gewordene Umstellung auf ein anderes Datenbanksystem, hat uns deutlich 6 stellige Summen gekostet.
Gut wird hatten auch Vorteile, da gleich auf ein Client-Server System umgestellt wurde.
Auch jetzt ist noch nicht richtig klar, wo die Entwicklung hingehen soll. Da werden unter dem Namen Delphi zweigleisig zwei nicht kompatible Entwicklungssysteme angeboten. Delphi W32 und Prism.
Delphi W32 ist ASP, WPF, WCF, Compaktframework, Micro Framework und ... außen vor - praktisch alle modernen Technologien.
Das BPL Konzept von Delphi war gut gemeint, ist aber inzwischen veraltert und macht nur Probleme- eine Multiplikation der dll-Hölle.
Net und C# sind aus den Erfahrungen der Delphi-Entwicklung entstanden und dadurch wohl fast der natürliche Nachfolger.
Viele Ähnlichkeiten in der Namensgebung und den Konzepten lassen diesen Schluss zu.
Letzten Äußerungen von CG ist zu entnehmen, dass man wohl mit dem Delphicompiler am Ende ist und eine Neuprogrammierung mit Front- und Backend erfolgen soll.
Nach den bisherigen Erfahrungen, wann ist dieser stabil?

Welche Sprache zur Problemlösung verwendet wird, ist mehr oder weniger zweitrangig.
Was aber nicht egal ist, das ist die Laufzeitumgebung. Gerade im Serverbereich ist ein laufzeitbasiertes System mit verwalteten Code lebensnotwendig.
Bei Server meine ich allerdings Maschinen jenseits der PC-Technik.
Und was Zahlen angeht.
Im Tiobe-Index dümpelt Delphi zwischen 2 und 3 % auf Platz 10 z.Zt. Platz 11 der Programmiersprachen.
Bei Projektangeboten auf Gulp z.B. liegen 0,3% der Angebote für Delphi und 32% der Angebote für Net-Sprachen vor.
In absoluten Zahlen auf 401 Delphi - Projektanfragen kommen 44702 Net-Projekte.
Für erfahrene Delphiprogrammierer sollten die Aussichten trotzdem noch rosig sein.
In der Statistik von Gulp kommen auf 330 kontaktierte Delphi Entwickler 16627 kontaktierte Net-Entwickler.

Mit Gruß
ProggyPeter
Lemmy
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BeitragVerfasst: Mi 14.07.10 10:30 
Hi,

user profile iconProggyPeter hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Interessant wie bei diesem Thema immer die Wogen hochkochen.
Mir war klar, das das sofort die Delphi-Glaubenskrieger auf den Plan ruft und der gemeinte Beitrag ist wohl an Unsachlichkeit nicht zu übertreffen.

ist doch klar, aber die Diskussion wird von "der anderen Seite" genauso geführt, u.a. dass TuboPascal 6/7 mit Visual Studio 2010 verglichen wird und dadurch der Schluss gezogen wird, dass Delphi nichts vernünftiges sein kann.

user profile iconProggyPeter hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:

Neukundengeschäft wird sich wohl eher in Grenzen halten.
Die aktuelle Firmenpolitik - Hochpreise und keine Anfängerversionen- nähren eigentlich diese Annahme.

Hochpreispolitik? hm... bei Visual Studio MUSS ich erst mal zusätzlich ne KOmponentenbibliothek kaufen wenn ich halbwegs vernünftige Komponenten haben will - zumindest haben mir das einige .NET Entwickler so beschrieben. Außerdem: Was interessiert mich die Kosten für eine Lizenz? Wichtiger ist: Bekomme ich Mitarbeiter mit entsprechenden Qualifikationen und zu bezahlbaren Löhnen her - und da sieht es dann doch wesentlich schlechter aus und das ist definitiv ein Problem - langfristig auch für Embarcadero.


user profile iconProggyPeter hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:

In der Folgezeit ist praktisch jede Neuentwicklung in den Sand gesetzt worden. z.B. Kylix VCL für Net, BDE. Die neue IDE läuft heute noch nicht fehlerfrei mit allen Features.

Klar, aber Microsoft hat sich da auch nicht mit Ruhm bekleckert: WinForms und .NET war noch nicht mal offiziell, da wurde WinForms schon wieder abgekündigt... Und dass bei VisualStudio 2010 (oder war es 2008 - ich weiß es nicht mehr genau) als TOP Feature endlich eine DateTimepicker-Komponente für WPF veröffentlich wurde.... dass der Designer für WPF in VS 2008 nicht wirklich existiert hat..... Solche Dinger lassen sich bei näherem Hinsehen sicherlich noch mehr (auf beiden Seiten) finden. Darf ich dich da an deinen ersten Absatz erinnern? ;-)

user profile iconProggyPeter hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:

Welche Sprache zur Problemlösung verwendet wird, ist mehr oder weniger zweitrangig.

Da gebe ich dir recht. und C# hat jetzt nicht soo viele Unterschiede zu Delphi. Problematisch IST aber das Framework, d.h. VCL vs WinForm/WPF,... und das darunter liegende Klassenmodell. Wenn man wirklich IN einer Sprache programmieren will, dann braucht man viel praktische Erfahrung. Nur dann lassen sich effizient Probleme lösen. Ich habe schon jede Menge Sourcen gesehen, in denen ein C++ Entwickler Delphi (also die Sprache) "vergewaltigt" hat.

user profile iconProggyPeter hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:

Was aber nicht egal ist, das ist die Laufzeitumgebung. Gerade im Serverbereich ist ein laufzeitbasiertes System mit verwalteten Code lebensnotwendig.
Bei Server meine ich allerdings Maschinen jenseits der PC-Technik.


Da gebe ich dir auch recht: Wenn ich ein Multiuser Programmsystem mit verteilten Datenbank- und Appserver mit 20-30 Entwicklern betreuen müsste, wäre Delphi definitiv nicht meine erste Wahl, schon allein aus GRünden der Teilbarkeit der Sourcen, da sind die Assemblys definitiv top. Dennoch sprechen wir immer noch von einem großen Markt an Einzelplatz und kleinen Mehrplatzsystemen bei denen Delphi seine Stärken ausspielen kann (und ja: Es gibt dort Stärken im Vergleich mit .NET).

user profile iconProggyPeter hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:

Und was Zahlen angeht.
Im Tiobe-Index dümpelt Delphi zwischen 2 und 3 % auf Platz 10 z.Zt. Platz 11 der Programmiersprachen.
...


Das hat sich IMHO nie groß verändert. War Delphi nicht mal zeitweise aus dem Tiobe verschwunden? Klar dass für .NET wesentlich mehr Entwickler und Ressourcen bereit stehen - das war im übrigen eine große Hoffnung zu Beginn von .NET und VCL.NET (ich kann mich an einen Artikel von Adreas Kosch erinnern) damit die Delphi Community auf den großen Bereich der .NET Entwicklungen und Komponenten zurückgreifen kann.
Schade dass das nicht geklappt hätte. Vielleicht wäre es wie bei .NET auch bei Delphi sinnvoller gewesen schon zu Beginn mit RemObjects an DelphiPrism bzw. wie hieß das damals??? Oxygene? zu arbeiten. und wie Microsoft der VB welt einen harten Schnitt zu präsentieren. Der weiche Übergang war jedenfalls ein Rohrkrepierer....


Grüße
Reinhard Kern
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BeitragVerfasst: Mi 14.07.10 10:51 
Hallo,

warum kein Delphi mehr kann ich an meinem eigenen Beispiel zeigen:

Ich habe mich nach längerem Überlegen doch entschlossen, von D7 upzudaten auf das aktuelle Delphi, solange das noch geht, und entsprechend vor dem Stichtag ein Update bestellt. Leider erhielt ich bei der Aktivierung die Fehlermeldung "mit diesem Schlüssel wurde Delphi bereits von einem anderen Benutzer registriert". Daran trifft mich selbstverständlich keinerlei Schuld, wie auch.

Es hat sich niemeand darum bemüht zu klären warum, aber nach Drohung mit einer Anzeige wegen Vertriebs von Raubkopien erhielt ich schliesslich einen Ersatzschlüssel. Allerdings war inzwischen logischerweise die Frist verstrichen, bis zu der alte Versionen upgedatet werden konnten, und die Installation meldete demgemäss, es läge keine Updateberechtigung vor. Rückfragen beim Händler und dessen Frage bei Embarcadero erbrachten absolut NICHTS, nach Meinung von Embarcadero war das einfach Pech und die im voraus bezahlte Updateversion könnte ich in den Müll werfen.

Die Sache wird wohl vor Gericht gehen, da ich bei mir keinerlei Verschulden erkennen kann und auch nicht bereit bin, einfach so 500 EUR abzuschreiben ohne jede Gegenleistung. Ich denke, das charakterisiert das Verhalten von Embarcadero gegenüber Altkunden ausreichend, ich benutze Turbo Pascal usw. seit DOS-Zeiten.

Und es völlig klar, dass zukünftig keine Projekte mit Delphi mehr gestartet werden.

Gruss Reinhard, macht's gut, ich werde mich allmählich ausklinken.
Lemmy
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BeitragVerfasst: Mi 14.07.10 11:12 
user profile iconReinhard Kern hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
warum kein Delphi mehr kann ich an meinem eigenen Beispiel zeigen:


kleine Frage: Hast Du bei Embarcadero Deutschlad mal direkt angefragt?

Embarcadero Germany GmbH
Südliche Ringstraße 175
Langen, 63225
Germany
Main: +49 (0)6103-3866-100
Email: germany.info@embarcadero.com
ProggyPeter
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BeitragVerfasst: Mi 14.07.10 11:18 
user profile iconLemmy hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Klar dass für .NET wesentlich mehr Entwickler und Ressourcen bereit stehen - das war im übrigen eine große Hoffnung zu Beginn von .NET und VCL.NET (ich kann mich an einen Artikel von Adreas Kosch erinnern) damit die Delphi Community auf den großen Bereich der .NET Entwicklungen und Komponenten zurückgreifen kann.
Schade dass das nicht geklappt hätte. Vielleicht wäre es wie bei .NET auch bei Delphi sinnvoller gewesen schon zu Beginn mit RemObjects an DelphiPrism bzw. wie hieß das damals??? Oxygene? zu arbeiten. und wie Microsoft der VB welt einen harten Schnitt zu präsentieren. Der weiche Übergang war jedenfalls ein Rohrkrepierer....


Das ist eigentlich noch heute meine Meinung.
Delphi war der Gegenpart zu VB, diesem haushoch überlegen, kam nur zu spät, um erhebliche Marktanteile zu gewinnen.
Viele komerziellen Anwender, die ich kenne, arbeiten noch auf Basis von D7.
Delphi auf dem heutigen Stand einfrieren, Updates nur noch als Anpassung an zukünftige Betriebssysteme und Fehlerbehebung.
Hier auch den Hobby-Markt in der Preisbildung mit abdecken.
Die ganze Kraft auf Prism konzentrieren. Ein "weicher" Übergang wäre auch möglich, wenn es einen funktionierenden Converter Delphi - Prism gäbe.
Wenigstens ein dfm zu Winforms besser dfm zu WPF Converter ?
Die andere Alternative wäre wohl von Haus aus eine Kompatibilität zu Net. Also in Delphi ein Assembly einbinden oder ein Delphi-Compilat als Assembly aufrufen.
(Ich weis, das das über Com-Technologie heute schon geht, hätte es aber gerne einfacher.)

ProggyPeter
Lemmy
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BeitragVerfasst: Mi 14.07.10 11:28 
user profile iconProggyPeter hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Delphi war der Gegenpart zu VB, diesem haushoch überlegen, kam nur zu spät, um erhebliche Marktanteile zu gewinnen.
Viele komerziellen Anwender, die ich kenne, arbeiten noch auf Basis von D7.


das muss ich gerade leider auch spüren... Nach Delphi 2007 und 2009 wieder zurück zu Delphi 7 war/ist schon heftig...

user profile iconProggyPeter hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:

Delphi auf dem heutigen Stand einfrieren, Updates nur noch als Anpassung an zukünftige Betriebssysteme und Fehlerbehebung.

absolutes nogo. Solange es noch notwendig ist das .NET Framework mit auszuliefern ist es gerade bei kleinen Programmen unmöglich neben 2MB Installationsprogramm noch ein 300 MB großes Framework runter zu laden. Darüber können wir wegen mir in 5 Jahren bei Windows 8 nochmal reden.

user profile iconProggyPeter hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:

Die ganze Kraft auf Prism konzentrieren. Ein "weicher" Übergang wäre auch möglich, wenn es einen funktionierenden Converter Delphi - Prism gäbe.
Wenigstens ein dfm zu Winforms besser dfm zu WPF Converter ?
Die andere Alternative wäre wohl von Haus aus eine Kompatibilität zu Net. Also in Delphi ein Assembly einbinden oder ein Delphi-Compilat als Assembly aufrufen.


Ganz ehrlich: Da hoffe ich auf REmObjects. Mit Hydra haben die schon einen "einfacheren" Weg - allerdings braucht man da Zugriff auf die Sourcen auf beiden Seiten, dann kann man aber mit etwas mehraufwand (implementierung von Interfaces) .NET Komponenten in Delphi einbinden. Habe ich schon gemacht und funktioniert auch wunder bar, zumindest wesentlich sicherer als die COM-Geschichte.
Grüße
ProggyPeter
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BeitragVerfasst: Mi 14.07.10 11:40 
user profile iconLemmy hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:


Ganz ehrlich: Da hoffe ich auf REmObjects. Mit Hydra haben die schon einen "einfacheren" Weg - allerdings braucht man da Zugriff auf die Sourcen auf beiden Seiten, dann kann man aber mit etwas mehraufwand (implementierung von Interfaces) .NET Komponenten in Delphi einbinden. Habe ich schon gemacht und funktioniert auch wunder bar, zumindest wesentlich sicherer als die COM-Geschichte.
Grüße


Hydra haben wir auch bereits erprobt. Die Verwendung von Hydra setzt Laufzeitbibliothek voraus und hier schlägt auf Delphi-Seite das BPL Problem massiv zu.
Es ist z.B. nicht möglich den Fastreport in 2 oder mehr unterschiedlichen Modulen zu verwenden.
Jedes Modul einzeln ist verwendbar. Werden beide Module geladen fliegt das letzte Modul mit einem Registerclass-Fehler raus.
Delphi registriert Klassen über den Klassenbezeichner und nicht über den Namen.

ProggyPeter
Lemmy
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BeitragVerfasst: Mi 14.07.10 13:05 
ok, das Problem hatte ich nicht, da wir keine BPLs verwendeten. Und FR aus den einzelnen Modulen raustrennen und in einem zentralen Modul zu verwenden wird wohl jede Menge arbeit bedeuten....

Grüße
ProggyPeter
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BeitragVerfasst: Mi 14.07.10 13:41 
user profile iconLemmy hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
ok, das Problem hatte ich nicht, da wir keine BPLs verwendeten. Und FR aus den einzelnen Modulen raustrennen und in einem zentralen Modul zu verwenden wird wohl jede Menge arbeit bedeuten....

Fastreport war ein typisches Beispiel.
Jedes Modul, welches Registerclass verwendet, kann als dll nur einmal pro Programm geladen werden. Hydra setzt ein paar BPL (z.B. Hydra_Core) als Laufzeitmodul vorraus.
In einem Projekt haben wir Hydra als Pluginsysem verwendet. Haben uns jedoch eine deutlich instabilere Programmversion eingehandelt.
Aus diesem Grund auch meine Vorstellung, das CG von dem BPL Konzept wegkommen muss bzw. auch ein von anderen Linkern verarbeitbares Format bereitstellen muss.

Grüße
Proggy
Bernhard Geyer
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BeitragVerfasst: Do 15.07.10 09:17 
user profile iconAliobaba hat folgendes geschrieben:
--_Ein_ Code für Windows und Linux

Und was ist mit Linux/MacOS/iOS/Android/Windows CE/WIndows Phone/...?

user profile iconAliobaba hat folgendes geschrieben:
--Ein 'echtes' Compilat, das sicherlich nur sehr schwer Rückschlüsse auf den Quellcode zuläßt (im gegensatz zu Java)

Mittels Obfuscation erreicht man das in managed Umgebungen auch

user profile iconAliobaba hat folgendes geschrieben:
---- und damit sehr schnell und ohne zusätzliche Programme (Virtual Machine) lauffähig

Die VM von Java ist per XCopy verteilbar und langsam ist sie auch nicht (Schnellste Embedded-DB die ich kenne ist eine Java-DB)

user profile iconAliobaba hat folgendes geschrieben:
--Eine 'freie Programmversion' (Lazarus)

Gibt im .NET/Java-Umfeld auch

user profile iconAliobaba hat folgendes geschrieben:
Warum nur verschwindet dieses Programm immer mehr in einer Ecke????

Borland/Codegear hat jahrelang (D8/D2005/...) dafür gesorgt das genügend Firmen/Entwickler wechseln mussten.
ProggyPeter
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BeitragVerfasst: Do 15.07.10 10:28 
Und auch der personelle Aderlaß scheint bei CG weiterzugehen.
Oder wie ist das Ausscheiden von Nick Hodges bei CG zu bewerten?
In forums.embarcadero.c....jspa?threadID=39851
ist ja ein regelrechter Nachruf von CG veröffentlicht.

Gruß
Proggy Peter
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BeitragVerfasst: Do 15.07.10 10:51 
Da wirds ja langsam schwierig, bekanntes Personal für die Delphi-Tage zu finden :roll:

Sieht so aus, als ob er nicht direkt zur .NET-Abteilung von MS wechselt. Mal was neues für Ex-Borländer.

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BeitragVerfasst: Do 15.07.10 11:46 
Warum steht Delphi so am Rande?

- weil es leider keine Literatur mehr gibt, mit der Anfänger aber auch Fortgeschrittene sich informieren können.
- weil Borland / Inprise - und nur diese - Ihre Prioritäten falsch gesetzt haben und miese Produkte geliefert haben. Leider haben sie dabei vergessen, dass MS sich das leisten kann, weil sie in ihrem Betriebssystem dann einfach neue Features einführen, die dann eben nur durch ihre Entwicklungsumgebungen realisiert werden können (siehe VB6 => VB.Net).

Embarcadero nehme ich da ausdrücklich aus, weil sie in der kurzen Zeit, in der sie die Programmiertools übernommen haben, nicht alles umkrempeln können. Meiner Meinung nach hat sich da aber einiges zum Positiven getan.

Delphi als Programmiersprache ist sicherlich immer noch sehr gut. Java und C(++) Quellcodes zu lesen, stellt meiner Meinung nach eine Zumutung dar, aber das ist eben Geschmackssache.

Was mich echt ankotzt, sind die Leute, die bei jeder Frage zu Delphi gleich die Schaufel in die Hand nehmen und ein Grab schaufeln. Ich denke, dass Delphi durchaus ein Chance hat, aber das hängt davon ab, welche Weichen Embarcadero nun stellt. Hier sollte man auch bedenken, dass MS nun einmal Kapital zur Verfügung hat, von dem andere Softwarehäuser nur träumen können, aber auch die kleineren Firmen müssen irgendwie ihr Geld verdienen...

Übrigens ich glaube Java ist auch nur ein Zombie?! :wink:

Viele Grüße
Sybok

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BeitragVerfasst: Do 15.07.10 11:52 
user profile iconSybok Factor hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Delphi als Programmiersprache ist sicherlich immer noch sehr gut. Java und C(++) Quellcodes zu lesen, stellt meiner Meinung nach eine Zumutung dar, aber das ist eben Geschmackssache.


Ich weiß du hast "Meinung" extra fett geschrieben :)
Aber das Argument führen immer so viele Leute an, da muß ich jetzt was zu sagen.

Früher ging es mir ganz genauso, C++/Java SourceCodes waren eine zumutung.. ich hab da nie durchgeblickt. Aber, sowas ist einfach nur eine sache der Gewöhnung!

Mittlerweile sind Delphi/Pascal-Source codes für mich eine Zumutung, total unstrukturiert, unübersichtlich etc.. eben so wie ich damals C++ gesehen habe. Und das nicht unbedingt weil die eine oder andere Syntax jetzt besser ist, sondern es ist schlicht und einfach eine sache der Gewohnheit.. :)

Wenn ich etwas tag täglich sehe und damit arbeite ist es ja logisch ..

Aya

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BeitragVerfasst: Do 15.07.10 12:02 
Da gebe ich dir Recht Aya: Alles eine Frage der Gewöhnung.

Allgemein muss ich sagen, dass es oftmals egal ist, welche Sprache man verwendet. Einige sind schneller zu schreiben (assoziative Arrays bei Skriptsprachen), andere sind dafür schneller in der Ausführung. Zum Ziel kommt man mit den meisten trotzdem.

Was für mich wichtiger ist: Eine gute IDE, die einem das coden erleichtert (Refactoring, Debugging [wo Python ein graus ist], Codevervollständigung, ...) und das es für die Sprache moderne Komponenten gibt (Win7-Support, Unicode, ...). Ansonsten: ob da ein begin end oder ein { } steht, ist mir so ziemlich egal.