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zuma
      
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Verfasst: Mo 07.04.08 14:10
@Alzaimar:
| Zitat: |
Ich hab einen Kompromiss: Alle Raucher bekommen Riesenkondome verpasst, oder Helme mit Absaugvorrichtungen. In denen können sie dann am Tisch sitzen und rauchen. Dann stören sie Keinen, mich auch nicht und alle wären zufrieden.
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Wenn das deine Vorstellung von Kompromissen ist, dann lohnt keine weitere Diskussion mit dir. Was du vorschlägst, geht ausschließlich zu Lasten der Raucher, ist also kein Kompromiss, sondern eine Bevormundung. Da reihst du dich ja schön artig in die Gruppe der intoleranten Nichtraucher ein.
Aussagen wie 'Kompensation prenataler Oraldefizite' sind lediglich Beleidigungen und keine Argumente.
Da ich gelernt habe, das man Fanatiker weder mit noch ohne Argumente von irgendwas anderem außer ihrer eigenen Meinung überzeugen kann, geb ich's hier nun auch auf, mich weiterhin an der Diskussion zu beteiligen.
_________________ Ich habe nichts gegen Fremde. Aber diese Fremden sind nicht von hier! (Methusalix)
Warum sich Sorgen ums Leben machen? Keiner überlebts!
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alzaimar
      
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Verfasst: Mo 07.04.08 14:17
Hmmm. Ich finde es im Einzelfall auch bedauerlich, wenn eine kleine Kneipe deswegen dicht machen muss, aber andererseits haben die Wirte ihren Teil dazu beigetragen, das so ein Gesetz durchgebracht wurde: Hätten sie die Nichtraucher mehr geschützt, ware das alles nicht nötig... Aber das ist müßig. Rauchen ist so fest in der Gesellschaft verankert, das es mindestens einer polemischen Diskussion (durch einen ekligen Fäkalienvergleich) wie dieser hier bedarf, daß dem einen oder anderen Raucher mal ein Lichtlein angeht, was er da eigentlich abzieht.
Eine Sache stimmt aber: Ich gehe in keine Kneipe, eben WEIL dort geraucht wird. Ich gehe ja auch nicht in einen Zigarrenverein, um frische Luft zu atmen. Gottseidank mach ich mir nichts aus Kneipen, und insofern ist es (für mich) ok. Wenn ich aber gerne in eine Kneipe ginge, wäre das schon ein Einschnitt in die freue Persönlichkeitsentfaltung. Ich müsste mir auf Dauer neue Freunde suchen. Und alles nur, weil die meisten Raucher rücksichtlos sind. Das kanns nun auch nicht sein.
Am Einfachsten wäre es, alle würden mit dem Rauchen aufhören. Oder mit dem Rauchen anfangen.
zuma hat folgendes geschrieben: | | Zitat: | | Ich hab einen Kompromiss: Alle Raucher bekommen Riesenkondome verpasst... |
Wenn das deine Vorstellung von Kompromissen ist, dann lohnt keine weitere Diskussion mit dir. Was du vorschlägst, geht ausschließlich zu Lasten der Raucher, ist also kein Kompromiss, sondern eine Bevormundung. |
Na ja. Der Störenfried(Raucher) bzw. die durch Ihn verursachte Störung wird einfach nur eingegrenzt. Du hast doch bestimmt eine bessere Idee, oder?
zuma hat folgendes geschrieben: | | Aussagen wie 'Kompensation prenataler Oraldefizite' sind lediglich Beleidigungen und keine Argumente. |
Natürlich ist das kein Argument (wofür denn?). Aber auch keine Beleidung. Erstmal war in dieser Aussage irgendwo ein Smilie versteckt (oh, sind sogar 2), das gemeinhin als Anzeichen einer satirisch/sarkastischen (also nicht ernst gemeinten) Äußerung angesehen wird. Dessenungeachtet ist es aber allgemein bekannt, das das Saugen an einer Zigarette auch rein sensorisch eine Befriedigung darstellt. Der Akt des Einatmens, Innehaltens und Ausatmens, die Beschäftigung mit dem Objekt 'Zigarette' in den Fingern sowie die Verwendung des Mundes beruhigt und entspannt. Es ist offensichtlich, hier einen Zusammenhang mit der frühkindlichen Befriedigung durch das Saugen an der Mutterbrust zu sehen. Das ist die einhellige Meinung unter Verhaltensforschern. Mithin, zuma, von Beleidigung keine Spur.
zuma hat folgendes geschrieben: | | Da ich gelernt habe, das man Fanatiker weder mit noch ohne Argumente von irgendwas anderem außer ihrer eigenen Meinung überzeugen kann, geb ich's hier nun auch auf, mich weiterhin an der Diskussion zu beteiligen. |
Ich sehe hier keinen Fanatiker. Was Du eigentlich sagen willst (gibs doch zu) ist: "Ich hatte nie und habe keine Argumente, die überzeugend das Rauchen in Gegenwart von Nichtrauchern rechtfertigen."
Du hast nur auf Schlüsselwörter reagiert und dir daraus ein Dir genehmes Bild eines radikalen Nichtraucherfanatikers gebastelt, das so nicht stimmt. Lies Dir doch einfach die Beiträge von Gausi und Thaya durch. Das entspricht in etwa dem, was ich vorher ausgesagt habe. Nur etwas dezenter.
Und das Du dich nicht mehr an der Diskussion beteiligen willst, finde ich bedauerlich.
_________________ Na denn, dann. Bis dann, denn.
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Bernhard Geyer
      
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Verfasst: Mo 07.04.08 14:56
Ich find es super das was gemacht wurde, schlecht das dies auf Länderebene geschehen musste (Föderalismus sei dank).
Waren auch heuer schon öfters Essen als Früher (und dem Griechen im Ort geht es blendend). Endlich besteht nicht mehr die Gefahr das ein ignoranter Raucher 2-3 Tische weiter mir den Essensgenuss verdirbt (Ja, es stinkt auch wenn 2-3 Tische weiter z.B. seine Zigarre danach raucht) und meine Krebsgefahr erhöht. Ich habe genügend Verwande in der Bekannt/Verwandschaft und der größte Teil raucht weder bei sich im Hause noch zuvor in Gaststätten. Diese gehen oder gingen schon immer zum Rauchen vor die Türe. Für diese hat sich also nichts geändert, außer das man jetzt Kleidungsstücke auch am nächsten Tag noch anziehen kann.
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hansa 
      
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Verfasst: Mo 07.04.08 15:25
Mensch Alzaimar, schreib doch nicht so viel. Dass ehemalige Raucher meistens die intolerantesten Nichtraucher sind, das ist bekannt.  Es geht aber nicht darum, was einem selber besser passt, sondern um wirtschaftliche Auswirkungen dieser Zwangsmaßnahme. Weniger geraucht wird nämlich nicht bzw. kaum. Wegen der langen Beiträge : ich habe darüber berichtet, dass hier im Südwesten ca. 25%-35% Umsatzverlust, teilweise bis 50 % seit Einführung entstanden ist. Quelle : bundesdeutsche Großbrauerei. Betrifft Gastronomie in weiterem Sinne. Nicht nur Kneipen.
Mir fällt nämlich gerade noch ein Gespräch vor etwas längerer Zeit ein. Das war einer, der veranstaltet Discos etc. Er hatte gesagt, wenn das Rauchverbot käme, bräuchte er wohl nichts mehr zu machen. Ich habe gesagt, es werde wohl schon nicht so schlimm werden. Er rechnet aber mit -50% und selbst wenns weniger wäre wüsste er noch nicht, wie man das machen soll, wenn permanent Hunderte Leute raus bzw. rein wollten. Behält der Recht und muss aufhören, dann tut mir die Dorfjugend echt leid. Und das alles wegen eines Abends einmal im Jahr auf dem Dorf, wo nie was los ist an dem Nichtraucher offenbar gezwungen sind, auf die Disco zu gehen. Sollten die Zahlen sich stabilisieren, dann werden sie endgültig gezwungen sein, daheim zu bleiben, weil die einzige Dorfkneipe wohl auch dicht macht.
Alzaimar, ich könnte jetzt auch sagen : da wäre ich sowieso nicht hingegangen. Du gehst ja noch nicht mal in eine Kneipe. Weiß net, aber für mich ist dann alles gesagte irrational. Das alles betrifft Dich persönlich ja in keinster Weise ! Wieso sollen die Raucher denn dann nicht rauchen ? Du müsstest doch ganz andere Konsequenzen ziehen, weil deine Frau raucht. 
_________________ Gruß
Hansa
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mkinzler
      
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Verfasst: Mo 07.04.08 15:44
Die ehemaligen Raucher sind die intolerantesten Nichtraucher, weil sie vorher Raucher waren und deshalb die Intoleranz gewöhnt sind.
_________________ Markus Kinzler.
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alzaimar
      
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Verfasst: Mo 07.04.08 16:02
mkinzler hat folgendes geschrieben: | | Die ehemaligen Raucher sind die intolerantesten Nichtraucher, weil sie vorher Raucher waren und deshalb die Intoleranz gewöhnt sind. |  ertappt. Stimmt auffallend, aber ich stehe dazu. Ich war aber nie intolerant. Ich hab die Nichtraucher einfach nicht bemerkt. Ehrlich.
hansa, ich finde es gut, das Du die Diskussion wieder auf den Punkt gebracht hast. Ob das die Wirtschaft nun nachhaltig negativ beeinflußt, glaube ich nicht, denn: Es wird weiter gesoffen. Wenn nicht in der Kneipe, dann zu Hause, also stimmt der Umsatz. Der Raucher lässt vom Rauchen nicht ab und der Bierliebhaber nicht vom Bier. Nur trinkt er eben vorübergehend zu Hause. Er wird aber früher oder später wieder in die Kneipe müssen. Zu seinen Freunden.
Was so eine Disko anbelangt, ist das natürlich ein Problem. Aber die Leute rannten schon immer raus und rein und raus und wieder rein. Ich habe früher selbst Parties veranstaltet (100-4000 Leute) und am Anfang den Türsteher gemacht, und da war es auch ein ständiges rein-und-raus. War schon nervig. Das das jetzt überhand nimmt, glaub ich nicht, denn die Luft in so einem Club ist so dermaßen schweiß- und CO2-getränkt, das man einfach zwischendurch an die frische Luft muss!
Aber kann es denn wirklich sein, das wegen der Sucht nach der Zigarette reihenweise Diskotheken und Kneipen auf dem Land schließen müssen? Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
Ach, nochwas zu 'ich gehe noch nicht mal in eine Kneipe'. Das klingt herablassend.  Ich gehe deshalb nicht in eine (berliner) Kneipe, weil die nach Qualm stinken und ich keinen Bock auf die Stammtischkonversation habe. Ich gehe gerne in Bars und früher Clubs. Die stinken genauso, aber dort gibts bessere Musik. Außerdem gibt es dort keine Stammtischkonversation. Sondern gar keine. Oder belanglosen Smalltalk... Nee, im Ernst. Ich hab mich so dermaßen in Clubs, Diskotheken und Bars ausgetobt, mir reichts.
Aber hansa, ich hör ja schon auf zu schreiben....
_________________ Na denn, dann. Bis dann, denn.
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busybyte
      
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Verfasst: Mo 07.04.08 16:18
Es ist schade das Nichtraucher sich herausnehmen wollen, alle Kneipen müssen Rauchfrei sein.
Jeder Gastronom sollte das Recht haben selbst zu entscheiden, ob bei ihm geraucht werden darf oder nicht.
Wenn ich in Holland in einen Coffee-Shop gehe, dann gehe ich nicht dort hin um einen rauchfreien Kaffee zu geniessen.
Am schönsten aber finde ich,das diese Modeerscheinung aus den USA zu uns herübergeschwappt ist(Waffengestz/Atompolitik).
Es ist also nicht das Rauchen das Problem,sondern wie wir damit bzw. mit unseren Mitmenschen umgehen (beide Seiten).
Der Irrglaube das alles gesetzlich geregelt werden muss,kommt ausschliesslich aus der Intolleranz und egozentrischen
Haltung einiger Leute(Beispiel:Richter sind überlastet).
Wenn hier schon beinahe mit Waffen gekämpft werden soll ,dann frage ich mich, wie wir
die kommenden Probleme der nächten 30 Jahre bewältigen wollen?
So, wie wir es jetzt unseren Kindern vormachen, so wird die nächste Generation handeln,mit Intolleranz und Gewalt,
täglich im TV zu sehen.Es ist also nicht schwer die Zukunft vorauszussehen.
Entweder ein Staat mit totaler Überwachung (DDR), oder auf der anderen Seite mit einer unnötig hohen Gewaltbereitschaft (USA) (schwarz oder weis) und wir haben es so gewollt bzw. unseren Kids vorgelebt.
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GTA-Place
      

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Verfasst: Mo 07.04.08 16:36
busybyte hat folgendes geschrieben: | | Jeder Gastronom sollte das Recht haben selbst zu entscheiden, ob bei ihm geraucht werden darf oder nicht. |
Und genau das geht aber nicht. Beispiel: Kleine Stadt, 10.000 - 15.000 Einwohner, 2 Gaststätten. Gastwirt A (Nichtraucher) verbietet ab sofort das Rauchen in seiner Gaststätte, Gastwirt B (Raucher) tut das nicht. Zwei Monate später muss Gastwirt A schließen. Warum? Weil alle Raucher zu Gastwirt B gerannt sind.
Gastwirt A ist natürlich nicht dumm. Er hebt das Rauchverbot rechtzeitig wieder auf und hat nach kurzer Zeit wieder seinen alten Umsatz. Und wo sind wir? Genau, am Anfang der Geschichte.
_________________ "Wer Ego-Shooter Killerspiele nennt, muss konsequenterweise jeden Horrorstreifen als Killerfilm bezeichnen." (Zeit.de)
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busybyte
      
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Verfasst: Mo 07.04.08 16:42
Das ist dann Demokratie und keine Diktatur.
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alzaimar
      
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Verfasst: Mo 07.04.08 16:51
Auch busybyte: Wir werden doch vom Staat täglich 'gegängelt' und 'bevormundet'.
Wir müssen uns anschnallen, auf der richtigen Seite fahren, bei Rot halten, bei Grün fahren, unser Auto versichern, nur mit gültigem Führerschein fahren, dürfen uns erst mit 18 zu tode saufen, Drogen nehmen dürfen wir auch nur Alkohol und Nikotin, selbst Heroin ist verboten. Wir müssen in die Schule, zum Bund. Wir müssen bezahlen, wenn wir etwas aus einem Laden mitnehmen. Ja wir dürfen nicht mal kleine physe Virusprogrämmchen schreiben und die auf die Menschen loslassen. Verbote hier, Gängelung dort.
Wir dürfen nicht einfach freiheraus andere Leute verprügeln, weil sie uns nicht aus dem Weg gegangen sind, können vor 08:00 nicht einkaufen, nach 22:00 müssen wir die Musik leise machen und und und.
Leben wir deshalb in einer Diktatur, nur weil es Gesetze und Regeln gibt? Dann lies bitte nochmal die Definition von 'Diktatur'.
Du musst Dich doch anschnallen, bevor Du mit dem Auto losfährst. Das war nicht immer so. Wann kam die Gurtpflicht? 1970 oder so? Da war das auch ein Geschrei sondergleichen: Man könne ja gar nicht mehr atmen, das Lenken ist eingeschränkt und überhaupt, was fällt dem Staat denn ein, uns vorzuschreiben, ob und wie wir uns anschnallen usw. usw. usw.
Diese Diskussion über das Rauchverbot wird übrigens nur noch getoppt von der Diskussion ums Tempolimit...
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starsurfer
      
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Verfasst: Mo 07.04.08 17:01
Ich bin überzeugter Nicht-Raucher, hab mich mittlerweile so eingerichtet das ich kaum noch in Kneipen/Bars/etc gehe da der Geruch einfach abartig is wenn man wieder raus kommt. Mit Freunden geh ich ab und an auch in Clubs wo geraucht wird.
Und dann war ich doch tatsächlich mal in nem Club wo keiner geraucht hat, die Klammoten konnte man sogar wieder anziehen  . Also ist ja klar das ich glatt dafür bin.
Ganz nach vollziehen warum jetzt alle jammern kann ich nicht.
1. ich kann mir denken das de Umsetze ein wenig eingebrochen sind,aber das
| Zitat: | | dass hier im Südwesten ca. 25%-35% Umsatzverlust, teilweise bis 50 % seit Einführung entstanden ist. Quelle : bundesdeutsche Großbrauerei |
halte ich bei weitem übertrieben. Natürlich haben die Verluste, aber warum mal nich 5% großzügig aufrunden, sie haben ja de Raucher jetzt auf ihrer Seite.(Ala Traue keiner Statistik die du nich selbst gefälscht hast...)
2. wenn man es hört das alle weg bleiben weil sie nicht mehr rauchen dürfen, da frag ich mich doch war die Zigarrete der einzige Grund da hin zu gehen. Freunde, Gesselschaft, Gespräche,Kartenspiele,Musik, Bierchen...alles sinnlos ohne blauem Dunst. Komm bitte ...des is SEHR unglaubwürdig.
Ok, ich als Nichtraucher bin natürlich nicht vorurteilsfrei und damit nich objektiv, vll kann mir ein Raucher helfen.
Es gibt ziemliche Vorteile, sind die wirklich nicht so wichtig wie die Nachteile die dadurch entstehen ?
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busybyte
      
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Verfasst: Mo 07.04.08 17:09
@alzaimar und genau das ist typisch deutsch,es MUSS alles geregelt sein sonst könnte Chaos entstehen.
Ich frage mich nur wie wir ohne all diese Regelungen jemals existieren konnten oder glücklich waren?
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alzaimar
      
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Verfasst: Mo 07.04.08 17:55
Ohne Gesetze und Regeln geht es nun mal nicht.
Aber Du hast natürlich Recht mit dem deutschen Regulierungswahn, der aber von anderen Nationen noch getoppt wird. Geh mal in die Schweiz. Die Rauchverbote sind ja auch keine deutsche Erfindung. Dein Traum wäre ein Leben ohne Regeln, aber das geht nicht.
Ich dachte auch, das der Regelungswahn typisch deutsch ist. Ist er aber nicht. Der kommt in jeder Gesellschaft vor. Manche Staaten regeln mehr, andere weniger. Der Nachteil des deutschen Regelungswahns ist ja, das wir vermutlich wegen diesem typisch deutschen Rotz Exportweltmeister sind und unsere Wirtschaft auch sonst ganz schön mächtig ist.
Willst Du lieber in einer Bananenrepublik wohnen, bei der Regeln durch Bestechnung ersetzt werden und in der eben das Chaos regiert, oder ein abgehalfteter Exgeneral? Ist es das?
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busybyte
      
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Verfasst: Mo 07.04.08 18:35
Nein Regeln sind schon wichtig,ich will keine Anarchie,aber ich glaube immer noch an das Verantwortungsbewusstsein der meisten Menschen
und das nicht jede Kleinigkeit verboten oder genehmigt werden muss.Es ist leider so das aus 1 oder 2 Fehlverhalten oft ein generelles Verbot entsteht.Daraus folgt dann das viele Regelungen meiner Meinung nach hinderlich für den Forschungsdrang und die geistige Entfalltung sind,
wobei doch eine Einzelfallentscheidung angebrachter wäre.
[OT]
Bsp.Glühbirnen wechseln mit Elektrikerpass.Bei solch "harmlosen" Sachen finde ich das übertrieben.
Ja es könnte jemand in die Fassung greifen und einen Stromschlag bekommen,das ist mir auch schon passiert,gehört aber zum Lernprozess wie die heisse Herdplatte oder ein scharfes Messer.Ich habe mit dieser Erfahrung und Begeisterung die komplette Elektroinstallation in 2 Häusern vornehmen können (VDE-gerecht mit Schutzleiter/Erdung/FI usw.) obwohl ich dafür nie eine Ausbildung gemacht habe.
Ich denke einfach wenn man den Rauchern eine Rückzugsmöglichkeit gibt (Raucherclub/Raucherzimmer oder ähnliches), dann sollten doch alle
friedlich miteinander auskommen können und keiner müsste Angst um seine Existenz haben,aber dazu fehlt bei manchen die Toleranz gegenüber der
Fehlbarkeit des Menschen.
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Blackheart666
      
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Verfasst: Mo 07.04.08 19:48
Das einzige was hier bei rum kommt ist das Informatiker auch nur Menschen oder Raucher sind und Alzaimar wahrscheinlich auch an seiner Krankheit leidet (Hab noch nie so einen Müll voller Wiedersprüche gelesen).
_________________ Blackheart666
Der Irrsinn ist bei Einzelnen etwas Seltenes, - aber bei Gruppen, Parteien, Völkern, Zeiten die Regel. (Friedrich Nietzsche)
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Marc.
      
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Verfasst: Mo 07.04.08 20:04
Blackheart666 hat folgendes geschrieben: | | Das einzige was hier bei rum kommt ist das Informatiker auch nur Menschen oder Raucher sind und Alzaimar wahrscheinlich auch an seiner Krankheit leidet (Hab noch nie so einen Müll voller Wiedersprüche gelesen). |
Tut mir leid, ich konnte Dir nicht ganz folgen. Kannst Du das auch belegen?
Diese ganzen Wi ederholungen Alzaimirs sind mir völlig entgangen.
Ich bitte Dich zudem sachlich zu bleiben.
Tchau,
Marc
Zuletzt bearbeitet von Marc. am Mo 07.04.08 20:10, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Christian S.
      
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Verfasst: Mo 07.04.08 20:09
Blackheart666 hat folgendes geschrieben: | | Das einzige was hier bei rum kommt ist das Informatiker auch nur Menschen oder Raucher sind und Alzaimar wahrscheinlich auch an seiner Krankheit leidet (Hab noch nie so einen Müll voller Wiedersprüche gelesen). |
Wenn Dein einziger Beitrag zu dieser Diskussion ist, anderen Nutzern irgendwelche Krankheiten zu diagnostizieren, weil Du nicht Ihrer Meinung bist, möchte ich Dich bitten, der Diskussion fern zu bleiben. Die Diskussion ist hitzig genug, das brauchen wir hier wirklich nicht.
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Blackheart666
      
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Verfasst: Mo 07.04.08 20:15
Diskussion ist ja wohl etwas anderes, aber ich werd mich raushalten... Danke
_________________ Blackheart666
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alzaimar
      
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Verfasst: Mo 07.04.08 20:37
@Blackheart666: Ich wusste nicht, das Du Arzt bist und allein durch die Leküre einiger Beiträge eine Diagnose (welche eigentlich?) stellen kannst. Ach ich sehe gerade 'meine Krankheit'. Hmm. Hab keine. Must mich verwechseln.
busybyte hat folgendes geschrieben: | | Nein Regeln sind schon wichtig,ich will keine Anarchie,aber ich glaube immer noch an das Verantwortungsbewusstsein der meisten Menschen |
Leider ist das bei vielen Rauchern (und Hundebesitzern) nicht vorhanden. Auch bei Nichtrauchern übrigens. Ach, Menschen sind allgemein eben manchmal sehr intolerant.
Als Raucher setzt man sich gedankenverloren und wie selbstverständlich in eine Bar, Restaurant oder Kneipe und zündet sich eine Zigarette an. Ich finde das schon anmaßend, aber es ist eben gesellschaftlich akzeptiert. Hier muss ein Umdenken bei den Rauchern stattfinden. Sie müssen einfach begreifen, das das Rauchen eine offensive Angelegenheit ist, die die freie Entfaltung von Nichtrauchern massiv einschränkt.
busybyte hat folgendes geschrieben: | | Ich denke einfach wenn man den Rauchern eine Rückzugsmöglichkeit gibt (Raucherclub/Raucherzimmer oder ähnliches), dann sollten doch alle friedlich miteinander auskommen können und keiner müsste Angst um seine Existenz haben,aber dazu fehlt bei manchen die Toleranz gegenüber der Fehlbarkeit des Menschen. |
Also, gegen Raucherzimmer (hatte ich schon erwähnt) habe ich nun wirklich nichts, nur leider können sich das die kleinen Kneipen nicht leisten: Die bestehen nun mal nur aus einem Raum, da kann man nix machen. Ich persönlich würde dafür plädieren, das Verbot rigoros und ohne Ausnahmen durchzuziehen, aber klar, ich bin kein Kneipenwirt und zudem Nichtraucher. Außerdem interessieren mich Kneipen nicht.
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