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hathor
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Verfasst: Di 30.11.10 14:36
Weil in diesem Forum BMI häufiger auftaucht, habe ich hierzu
Anmerkungen zum Thema BMI (Body Mass Index) und AMI (Area Mass Index):
Während rundliche Menschen oft Probleme haben, überflüssige Pfunde loszuwerden, nehmen ausgerechnet schlanke Menschen schnell ab und nur langsam zu. Eine Schlüsselrolle könnte dabei die relative Körperoberfläche spielen, haben Forscher der Justus-Liebig-Universität in Gießen festgestellt. Ihre Ergebnisse veröffentlichten Sie im Onlinemagazin "ErnährungsUmschau".
Das Team um Elmar Schlich fertigte dazu dreidimensionale Body-Scans, sogenannte Avatare, von 188 Versuchspersonen an. Mit Hilfe der virtuellen 3D-Doppelgänger konnten die Forscher die Körperoberfläche der Probanden präzise bestimmen.
Das Ergebnis: Je kompakter und rundlicher der Körperbau, desto geringer das Verhältnis von Masse und Körperoberfläche.
Tatsächlich war dieser Faktor bei Dicken um bis zu 50 Prozent kleiner als bei Dünnen.
Für die Energiebilanz hat das erhebliche Folgen. Weil die Übergewichtigen pro Kilogramm sehr viel weniger Wärme an die Umgebung abgeben als die Schlanken, bleiben sie eher dick. Die Schlanken strahlen wegen ihrer relativ großen Oberfläche hingegen sehr viel Wärme ab, brauchen deshalb entsprechend mehr Energie, um ihre Kör pertemperatur aufrecht zu erhalten - und bleiben eher schlank.
Natürlich spielen auch andere Faktoren für die Energiebilanz eine wesentliche Rolle - Ernährung und Bewegung, Fett- und Muskelmasse oder der Stoffwechsel. Tatsächlich aber verfeuert der Körper 70 Prozent der über die Nahrung zugeführten Energie, um seine Körpertemperatur zu regulieren. Wie gut er die speichern kann, oder wie schnell er sie über die Körperoberfläche wieder verliert, dürft somit einen erheblichen Einfluss auf den Energiebedarf haben. (cf)
www.ernaehrungs-umsc...2010_178_183.qxd.pdf
Zusammenfassung:
Etwa 70 % der zugeführten Energie verlieren wir über die Körperoberfläche.
Während der BMI (Body Mass Index) etwas darüber aussagt, ob wir unter-, normal- oder übergewichtig sind, sagt der AMI (Area Mass Index) etwas darüber aus, ob wir viel oder wenig Wärme über die Körperoberfläche verlieren.
Wenn Dünne und Dicke gleich viel essen, bleiben Dünne bei ihrem Gewicht und Dicke nehmen zu!
Insoweit sind Personen mit hohem BMI wegen ihrer kleineren spezifischen Oberfläche benachteiligt, wenn es um die Reduzierung der Körpermasse geht. Magere haben wegen ihrer größeren spezifischen Oberfläche Schwierigkeiten, zuzunehmen, weil sie relativ viel Wärme an die Umgebung abgeben.
Es zeigen sich prinzipielle thermodynamische Unterschiede in der Energiebilanz zwischen mageren
und fettleibigen Menschen:
1. Bei Mageren verschiebt sich das Verhältnis von Energieerzeugung in der Muskelmasse und Wärmeabgabe über die größere spezifische Körperoberfläche in Richtung der Wärmeabgabe.
2. Umgekehrt gilt, dass bei Adipösen wegen der kleineren spezifischen Körperoberfläche weniger Energie in Form von Wärme in die Umgebung abgeführt werden kann, wobei dies zusätzlich durch die wärmeisolierende Fettschicht erschwert wird.
3. Die genannten Effekte wirken selbstverstärkend: Magere können eher mager bleiben, weil die Wärmeabgabe über die größere spezifische Körperoberfläche auch bei größerer Energiezufuhr die Energiebilanz ausgleichen kann. Adipöse können eher fettleibig bleiben, weil die geringe Wärmeabgabe über die kleinere spezifische Körperoberfläche nicht so schnell zu einer negativen Energiebilanz führt.
BMI classification:
apps.who.int/bmi/ind...troPage=intro_3.html
BMI-Rechner:
www.forum-adipositas.de/rechner.html
www.uni-hohenheim.de...interaktives/bmi.htm
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Necaremus
      
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Verfasst: Di 30.11.10 16:17
hehe ^^ deswegen war ich in meinem leben noch nie dick xD
also, die nächste populäre-diät heißt: kalt anziehen!
und um zuzunehmen: warm anziehen! 
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Zuletzt bearbeitet von Necaremus am Di 30.11.10 16:25, insgesamt 2-mal bearbeitet
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bummi
      
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Verfasst: Di 30.11.10 16:22
@Necaremus
oder den Teufelskreis durchbrechen 
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Lemmy
      
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Verfasst: Di 30.11.10 17:11
Hi,
hathor hat folgendes geschrieben : |
Während der BMI (Body Mass Index) etwas darüber aussagt, ob wir unter-, normal- oder übergewichtig sind, |
das kann ich so nicht stehen lassen. Oder ist ein durchtrainierter Leistungssportler mit entsprechender Muskelmasse etwa übergewichtig?
Grüße
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Necaremus
      
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Verfasst: Di 30.11.10 17:44
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Lemmy
      
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Verfasst: Di 30.11.10 18:10
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hathor
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Verfasst: Di 30.11.10 18:39
Lemmy hat folgendes geschrieben : | Hi,
...Oder ist ein durchtrainierter Leistungssportler mit entsprechender Muskelmasse etwa übergewichtig?
Grüße |
Wahrscheinlich hast Du immer Bodybuilder vor Deinem geistigen Auge.
Durchtrainierte Leistungssportler haben selten sichtbar mehr Muskelmasse, sie haben eine bessere Blutversorgung der Muskulatur, ein besseres Kreislaufsystem (Lunge, Herz, Blutgefässe). Je nach Sportart ist die aerobe Stoffwechsellage deshalb länger und besser.
Bodybuilder sind m.E. Dummköpfe, die ihren Körper ruinieren mit allerlei Chemie und Hormonen oder Vorstufen.
Viele sterben schon früh an Herzversagen.
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Regan
      
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Verfasst: Di 30.11.10 18:43
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Xion
      

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Verfasst: Di 30.11.10 18:51
Ich finde die Geschichte mit den Darmbakterien irgendwie fieser.
www.swr.de/odysso/-/...6/1wqc64r/index.html
Haben mal Forscher gezeigt, man nimmt Darmbakterien von dünnen und dicken Menschen und pflanzt die in Ratten ein. In kürzester Zeit sind die Ratten mit den "dicken" Bakterien übelst in die Breite gegangen  Ok, ob das bei allen dicken so ist, ist natürlich fraglich.
Eine Veranlagung zur Fettleibigkeit war eigentlich bis vor 100 Jahren noch ein großer evolutionärer Vorteil. Das Problem ist heute nur, dass man ohne jede Anstrengung beliebige Mengen Nahrung kriegt. Wenn man erstmal 100 Liegestützen im Supermarkt machen müsste, wäre das sicher anders 
_________________ a broken heart is like a broken window - it'll never heal
In einem gut regierten Land ist Armut eine Schande, in einem schlecht regierten Reichtum. (Konfuzius)
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hathor
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Verfasst: Di 30.11.10 19:33
Regan hat folgendes geschrieben : | hathor hat folgendes geschrieben : | | Viele sterben schon früh an Herzversagen. |
Manche werden aber auch Gouverneure Amerikanischer Bundesstaaten  |
Schwarzenegger gestand in Interviews den Konsum von anabolen Steroiden zu seiner Zeit als aktiver Bodybuilder.
de.wikipedia.org/wik...rnold_Schwarzenegger
Die cardiovaskulären Komplikationen beeinhalten bei anabolen/androgenen Steroiden langfristig vor allem Herzinfarkte, Schlaganfälle, Cardiotoxizität, Artheriosklerose und thrombotische Erkrankungen. Diese Effekte werden durch die Wirkung von Insulin und HGH noch amplifiziert. Die konkreten Folgen des Insulin- und HGH-Missbrauchs sind noch nicht absehbar. Mit Sicherheit voraussagen kann man neben den genannten Nebenwirkungen nur Organomegalie und diverse Krebsarten. Ob Insulinmissbrauch einen Diabetes auslösen kann ist ungewiss. Bei den Komplikationen des Diuretikamissbrauchs handelt es sich vor allem um akute Dehydrierungserscheinungen und Kreislaufprobleme mit potentiell tödlicher Folge, langfristig um schwere organische Schäden, die allerdings vorrangig die Nieren betreffen.
Um Beschuldigungen zu entgehen geben zahlreiche betroffene Athleten erblich bedingte Krankheiten vor, die allerdings medizinisch wenig wahrscheinlich erscheinen. Tatsächlich liegt die Inzidenz von Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems unter ehemals aktiven Wettkampfsportlern weit über dem statistischen Durchschnitt der Gesamtbevölkerung. Ich frage mich in der Tat, wer hier eigentlich wen verarscht. Viele der Athleten glauben tatsächlich fest daran, dass ihre Erkrankungen keinen Zusammenhang mit ihrem Medikamentenmissbrauch aufweisen. Im Wettkampfsport wie auch im Hobby-Doping herrscht häufig Selbstbetrug und Verdrängung unabdinglicher Konsequenzen vor. Der jahrelange Missbrauch der Spitzenathleten bleibt mit Sicherheit in keinem Fall folgenlos, wobei die Öffentlichkeit nur von den spektakulärsten Beispielen erfährt.
Orville Burke
Burke erlitt im November 2002 einen Trizepsabriss und fiel bei einer darauf folgenden Operation ins Koma. Derartige Komplikationen treten als Wechselwirkung von Anabolikamissbrauch mit Anästhetika auf. Ein halbes Jahr später konnte Orville wieder selbstständig Atmen. Einem Bericht der Zeitschrift Flex zufolge reagierte Burke im Frühjahr 2003 wieder auf visuelle Reize. Weitere Informationen zu seinem Heilungsverlauf sind nicht bekannt.
Flex Wheeler
Flex Wheeler, der seine Dopingmethoden in der Autobiographie "Flex Ability" darstellt, leidet laut offizieller Pressemitteilung vorgeblich an einem seltenen Gendeffekt, der eine Nierentransplantation und fünf weitere Notfalloperationen notwendig machte. Wahrscheinlicher ist, dass Wheelers Nierenschaden auf Diuretikamissbrauch zurückzuführen ist. Wheeler sei seinem Buch zufolge mehrmals beinahe an den akuten Folgen des Diuretikamissbrauchs gestorben.
Arnold Schwarzenegger
Arnold Schwarzenegger erhielt 1997, im Alter von 50 Jahren, eine künstliche Herzklappe. Gerüchten zufolge soll er an einem erblich bedingten Herzfehler gelitten haben, der diese Operation notwendig gemacht habe. Medizinisch plausibel ist eher sein Steroidabusus als Ursache. Schwarzenegger gab seinen Dopingmittelmissbrauch mehrfach öffentlich zu.
Mohammed Benaziza, †1992
Mohammed Benaziza starb im Alter von 33 Jahren nach einem Wettkampf am 04. Oktober an Herzversagen. Schon während der Show soll er über Atemnot und starke Schmerzen in der Brust geklagt haben, weswegen er seinen Bühnenaufenthalt mehrmals unterbrechen musste. Ein Zusammenhang mit dem Gebrauch androgener Substanzen ist stark anzunehmen.
Andreas Münzer, †1996
Der 31jährige Andreas Münzer verstarb in der Nacht vom 13. zum 14. März an multiplem Organversagen. Der offizielle Obduktionsbericht gibt als Ursache mehrere Lebertumore infolge von langfristigem Missbrauch anaboler Steroide an. Münzer war am Tag zuvor aufgrund interner Blutungen in einem amerikanischen Krankenhaus operiert worden.
Mike Mentzer, †2001
Laut der offiziellen Pressemitteilung der Mentzer Company verstarb Mike am 10. Juni an einem Herzstillstand. Aus der gleichen Quelle geht hervor, dass er zuvor unbemerkt zwei Herzinfarkte erlitten haben soll. Auch in diesem Fall wurde ausdrücklich auf eine familiäre Disposition hingewiesen, um eventuellen Dopingvorwürfen vorzubeugen, obwohl er seinen Anabolikakonsum mehrmals offiziell bestätigt hatte. Mike wurde 49 Jahre alt.
Ray Mentzer, †2001
Nur einen Tag nach dem Tod seines Bruders Mike starb auch Ray Mentzer im Alter von 47 Jahren. Laut oben genannter Quelle war ein akutes Nierenversagen die Todesursache. Ray war langjähriger Dialysepatient und erwartete eine Spenderniere. Der Hintergrund seines Leidens soll eine Erbkrankheit gewesen sein, welche die Blutgerinnung betraf, so die offizielle Mitteilung der Mentzer Inc. Wie sein Bruder machte auch Ray kein Geheimnis aus seinem Dopingmittelmissbrauch.
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Gerd Kayser
      
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Verfasst: Mi 01.12.10 01:02
1. Man braucht keinen BMI, um zu wissen, ob man zu dick ist. Dazu reicht ein Blick in den Spiegel und für Statistiker ein Gang auf die Waage.
2. Um abzunehmen (und um dann auch schlank zu bleiben) hilft nur eine konsequente Ernährungsumstellung und ausreichend Bewegung.
3. Wie schnell man abnimmt hängt nach meiner Meinung wohl eher damit zusammen, wie konsequent man den inneren Schweinehund bekämpft, der einem ständig suggeriert, wie bequem doch das Sitzenbleiben auf der Couch wäre oder wie gut doch das Essen oder die Süßigkeiten schmecken.
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hathor
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Verfasst: Mi 01.12.10 08:15
Gerd Kayser hat folgendes geschrieben : | 1. Man braucht keinen BMI, um zu wissen, ob man zu dick ist. Dazu reicht ein Blick in den Spiegel und für Statistiker ein Gang auf die Waage...
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Blick in den Spiegel: Mein BMI ist 24 - aber ich sehe von vorne und von der Seite gesehen einen deutlichen Bauch - der MUSS weg!
Die Waage hilft mir da auch nicht weiter: 71,5 kg bei 172 cm - da könnte man eigentlich nicht meckern, aber 5 kg MÜSSEN weg!
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Necaremus
      
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Verfasst: Mi 01.12.10 09:35
Gerd Kayser hat folgendes geschrieben : | | 1. Man braucht keinen BMI, um zu wissen, ob man zu dick ist. Dazu reicht ein Blick in den Spiegel und für Statistiker ein Gang auf die Waage. |
genau genommen reicht das nicht: ab wann ist man "zu Dick"?
solange man sich wohl fühlt ist der spiegel, die waage und der BMI doch vollkommen egal^^
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hathor
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Verfasst: Mi 01.12.10 10:40
Necaremus hat folgendes geschrieben : | Gerd Kayser hat folgendes geschrieben : | | 1. Man braucht keinen BMI, um zu wissen, ob man zu dick ist. Dazu reicht ein Blick in den Spiegel und für Statistiker ein Gang auf die Waage. |
genau genommen reicht das nicht: ab wann ist man "zu Dick"?
solange man sich wohl fühlt ist der spiegel, die waage und der BMI doch vollkommen egal^^ |
solange man sich wohl fühlt: das ist das Problem:
Junge Mädchen sind medizinisch gesehen untergewichtig, fühlen sich aber zu dick! -> Bulimie und Unterernährung drohen!
Viele Erwachsene haben medizinisch gesehen Übergewicht, fühlen sich aber wohl! -> Diabetes, Herzinfarkt und Schlaganfall drohen!
Am besten ist das Gewicht, bei der Lebenserwartung und gesundheitlicher Zustand am größten sind.
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ene
      
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Verfasst: Mi 01.12.10 11:38
hathor hat folgendes geschrieben : | Lemmy hat folgendes geschrieben : | Hi,
...Oder ist ein durchtrainierter Leistungssportler mit entsprechender Muskelmasse etwa übergewichtig?
Grüße |
Wahrscheinlich hast Du immer Bodybuilder vor Deinem geistigen Auge.
Durchtrainierte Leistungssportler haben selten sichtbar mehr Muskelmasse, sie haben eine bessere Blutversorgung der Muskulatur, ein besseres Kreislaufsystem (Lunge, Herz, Blutgefässe). Je nach Sportart ist die aerobe Stoffwechsellage deshalb länger und besser.
Bodybuilder sind m.E. Dummköpfe, die ihren Körper ruinieren mit allerlei Chemie und Hormonen oder Vorstufen.
Viele sterben schon früh an Herzversagen. |
Mal ganz ehrlich, wenn ich so etwas lese, krieg ich einfach das kalte Kotzen...in dem Satz steckt so viel Wahrheit, wie in den Wahlversprechen der Politiker. Fakt ist, dass in jedem Leistungssport gedopt wird. Es kam gerade ein Bericht über italienische Fussballspieler, die bei Erkrankungen behandelt wurden. Aber nicht um gesund zu werden, sondern um ihre Höchstleistungen weiter zu erbringen. Viele von denen sind inzwischen dermaßen körperlich behindert, dass sie nicht mehr am Alltagsleben teil nehmen können.
So lange die Kohle im Vordergrund steht, wurden wird und werden die Sportler auf Leistung gezüchtet und nicht auf Gesundheit. Das nur auf Bodybuilder zu schieben ist inkorrekt. Bei den Radfahrern wird ja schließlich nie gedopt  Das viele Bodybuilder frühzeitig sterben hat eher etwas mit dem Training selber zu tun. Es sind vor allem kurze Durchgänge mit einer sehr starken Belastung um den Muskel zum Aufbau zu bewegen. Genau das passiert...und zwar auch am Herzen, denn das ist ebenfalls ein Muskel. Wenn man dann von 100 auf 0 runterfährt sollte man es, wie bei Ausdauersportlern auch, gezielt runterfahren, damit alle Muskeln die Möglichkeit haben, sich wieder zu regenieren. Das verringert das "Verletzungsrisiko".
In Bezug auf den BMI, Körperfett und alle möglichen anderen Annahmen zum menschlichen Körper. Wichtig ist, die eigene Definition. Cholesterin wurde früher verflucht, heutzutage ist das alles nicht mehr so schlimm. Da jeder Mensch verschieden ist, kann man solche Aussagen schlecht für alle gültig machen. Übergewichtig bin ich nach BMI auch mit 1,80m und 90 Kg. Mein Körperfettanteil liegt allerdings bei 8% und mir geht es gut dabei.
Ich denke inzwischen gibt es zu fast 75% aller menschlichen Studien auch mindestens eine Gegenstudie. Früher war es Kochsalz und das Herzinfarktrisiko durch Bluthochdruck, heutzutage ist der Blähbauch von Activia. Es gab mal eine sehr schöne Studie von BBC bei der eineiige Zwillinge untersucht wurden. Die einen nahmen Superfoods und Nahrungsergänzungsmittel und die anderen aßen einfach "ganz normal". Das Ergebniss streut sehr stark, so dass man keine allgemeingültigen Aussagen treffen konnte. Das interessanteste an dieser Studie war für mich bei einer Person die Zunahme von Bakterien im Darm, die Holzschutzmittel erzeugen. Man hatte kurz überlegt wie diese wohl in den Darm kommen. Die Lösung ist einfach. Es war eines dieser Blähbauchprodukte, das Aromastoffe enthält. Und diese Aromastoffe werden aus Holsspänen gewonnen. So viel dann also zum Wohlbefinden  Ich denke wichtiger und gesünder ist für jeden eine ausgewogene Ernährung und ein regelmäßiger und nicht belastender Sport. Denn zu viel ist immer schlecht, egal ob zu gesund, zu viel Sport oder zu viel ungesunde Ernährung. Jeder ist seines (Körper)Glückes Schmied.
Wenn du abnehmen möchtest, rate ich dir zu folgendem Vorgehen. Morgends und Mittags kannst du essen was du willst, die Kohlenhydrate werden über den Tag verbrannt. Aber abends solltest du gezielt darauf achten, weniger Kohlenhydrate zu dir zu nehmen, Eiweiß solltest du aber gezielt zu dir nehmen. Denn wenn der Körper anfängt zu hungern und kein Eiweiß mehr hat, baut er die Muskeln ab. Ergo keine Fettverbrennung. Wenn nun noch genügend Eiweiß vorhanden ist, stellt dein Körper automatisch um auf Fettverbrennung. Nicht wundern, diesen Zustand bekommt man im Training zB mit. Marathonläufer nennen das den kleinen Mann mit dem Hammer. Ab diesem Punkt wird einfach alles schwerer, da der Fettstoffwechsel mehr Energie verbraucht. Morgends fühlt man sich dann recht schlapp, was man zB mit einem Nutellabrot aber gut ausgleichen kann. An einem Tag der Woche sollte man sich zudem belohnen. Da darf man auch mal abends eine Tüte Chips o.ä. essen. Sich nur zu bestrafen, fördert nicht die Motivation. Wenn man dann nebenbei auch noch etwas Sport betreibt, fördert das das Allgemeinbefinden und man ist meist etwas ausgeglichener.
_________________ Wir, die guten Willens sind, geführt von Ahnungslosen, Versuchen für die Undankbaren das Unmögliche zu vollbringen.
Wir haben soviel mit so wenig so lange versucht, daß wir jetzt qualifiziert sind, fast alles mit Nichts zu bewerkstelligen.
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Necaremus
      
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Verfasst: Mi 01.12.10 12:41
hathor hat folgendes geschrieben : | Am besten ist das Gewicht, bei der Lebenserwartung und gesundheitlicher Zustand am größten sind.
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da würde ich dir wehement widersprechen.
Allerdings hat das prinzipielle gründe: ich bin der meinung, dass man leben nicht in quantität(also länge) messen kann/darf. Ein leben sollte man auf "Qualität" ausrichten (wobei dies bei jedem unterschiedlich ist^^).
Mag die aussage "das ist richtig, weil es dein leben verlängert" nicht.
wäre die aussage richtig, müssten wir uns nach möglichkeit alle in eine kapsel legen und uns über nährstoff-leitungen ernähren etc. pp (wie bei matrix, was technisch sicherlich schon möglich wäre^^)
was hab ich davon 200 Jahre alt zu werden, mein leben aber zu hassen?
da werd ich lieber 33 und bin durchgehend glücklich 
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Gerd Kayser
      
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Verfasst: Mi 01.12.10 13:32
hathor hat folgendes geschrieben : | | Junge Mädchen sind medizinisch gesehen untergewichtig, fühlen sich aber zu dick! -> Bulimie und Unterernährung drohen! |
Daß Mädchen sich zu dick fühlen, hat aber keine medizinischen Gründe. Ursache sind Modeschöpfer, Fernsehsender, Zeitschriftenherausgeber usw., die mit ihren Hungerhaken von Models den Leuten ein falsches Schönheitsideal vermitteln. Die etwas Älteren unter Euch werden sich sicher noch an Twiggy erinnern, ein wandelndes Skelett auf Schuhen.
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hathor
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Verfasst: Mi 01.12.10 13:38
Necaremus hat folgendes geschrieben : | hathor hat folgendes geschrieben : | Am besten ist das Gewicht, bei der Lebenserwartung und gesundheitlicher Zustand am größten sind.
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da würde ich dir wehement widersprechen...
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Verstehst Du das Wörtchen "und" nicht?
Ausserdem: mit gesundheitlicher Zustand sind körperlicher und seelischer Zustand gemeint!
(Muss man hier jedes Wort erklären?)
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Necaremus
      
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Verfasst: Mi 01.12.10 14:09
jetzt hast du aus einem "und" zwei "und"(s) gemacht ;P
allerdings muss ich dir recht geben, dass ich gedacht habe mit "gesundheitlichem zustand" hättest du nur den körperlichen zustand gemeint, da die gesundheit häufig, wenn nicht sogar fast ausschließlich, auf dieses reduziert wird.
nun interessiert mich wiederum was genau du unter "seelisch gesund" verstehst
solltest du darunter verstehen, dass man nicht psychisch krank ist (die abstinenz von krankheiten = gesund?),
würde mir das immer noch nicht genügen.
verstehst du allerdings mehr darunter (glücklich etc. pp.) hast du das problem der wertung von qualität und quantität (durch dein wörtchen "und", welches ich sehrwohl verstehe  )
denn dann hast du als maß für "am größten" das produkt von lebenserwartung(länge, quantität) und gesundheitlichem Zustand(glück, qualität).
Wie willst du nun die "Größe"(, um bei deinen Begriffen zu bleiben,) von beidem bestimmen? Vorallem ohne angabe der wertung von beidem?
oder kurz: hä? größe von gesundheitlichem Zustand UND Lebenserwartung? wtf? wie berechne ich die? Sonst hab ich kA was du meinst.
| Zitat: | | (Muss man hier jedes Wort erklären?) |
besser wäre es definitiv um Missverständnisse zu vermeiden, allerdings praktisch nicht umzusetzen, da du wiederum jedes Wort, welches du zur Erklärung eines anderen Wortes wiederum mit ANDEREN(weil du sonst eine endlosschleife bilden könntest) worten erklären... und da so die erklärungen exponential zunehmen würden und die zur verfügung stehenden wörter begrenzt sind, wird man auch da recht schnell zu einem ende kommen^^
lalala, ich schweife ab ^-^
[/bullshit]
/edit:
sry, wenn ich nerve, aber ich hab spaß dran alles mögliche zu analysieren(bzw. mir (sinnlose) Gedanken dazu zu machen)^^
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hathor
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Verfasst: Mi 01.12.10 14:19
Gesundheit des Menschen ist laut Weltgesundheitsorganisation „ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens" und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.
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