Was ist mit dem 'Portable' aus 'Portable Executable' passiert?
Ich hab hier noch ein altes Spiel, Serious Sam, aus dem Jahr 2002. Davon kann ich, wenn ich denn will, 5 Kopien auf der Festplatte machen, und jede einzelne startet und funktioniert ohne Probleme. Ich kann es auf eine ext. Hdd machen und auf anderen Computern ohne nervige Installation spielen.
D.h. das Spiel war tatsächlich noch richtig portabel, der eigentliche Sinn des PE(Exe)-Formats.
Bei neueren Spielen hingegen... naja, ich glaube jeder hier kann sich den Rest denken. Aber warum?
Klar, ich weiß dass diese Entwicklung viel mit Kopierschutz zu tun hat, aber ich kann direkt wieder fragen: WARUM? Der Kopierschutz ist meist noch
vor des Releasedatums bereits ausgehebelt, von den etlichen Crackergruppen da draußen. Also, was bringt dieser zusätzliche Aufwand?
Aufwand, der sich GEGEN den ehrlichen Verbraucher richtet, weil jeder unter Generalverdacht steht. Außerdem macht es das ganze nur noch richtig umbequem, was etliche User wahrscheinlich auch noch dazu anspornt, gecrackte versionen zu benutzen, weil diese EINFACHER zu bedienen sind. Das kann nicht im Interesse der Hersteller sein....
Ein Extrembeispiel:
GTA IV. Da konnte ich wirklich meinen Augen nicht mehr trauen. Das ist ja schon eine Frechheit, was die sich da geleistet haben.
Lösungsvorschlag: Warum nicht die Zeit, die für aufwändige Kopierschutzmechanismen benötigt wird, in das
SPIEL investieren?! Wenn das Spiel gut ist, wird es seinen berechtigten Erfolg bekommen. Wenn nicht, wird es auch MIT Kopierschutz floppen. Aber wenigstens beschuldigt man nicht automatisch jeden Käufer der "Raubkopie" (was für ein lächerliches Wort).
So, vll gibts jetzt ne nette kleine Diskussion
