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Felix2000
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BeitragVerfasst: Fr 02.09.11 16:14 
Hi Folks !

Ich muss euch mal etwas fragen. Ich habe man von verschiedenen Entwicklern gehört, dass es früher wohl wirklich zum kotzen gewesen sein soll, sogenannte alte Win32 Benutzeroberflächen zu bauen und dass das heute wesentlich einfacher sein soll. Ich wollte mich da nicht als Laie outen und fragen, warum das so ist. Kann mir vielleicht jemand von euch erzählen, warum das angeblich so sein soll und warum?

Greetz
Felix
stes
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Win 95, Win XP, Win 7 64-bit
C# (VS 2010, #Develop), Java (eclipse)
BeitragVerfasst: Fr 02.09.11 17:11 
Hallo,

schau doch mal nach Windows API.

Viel Ahnung hab ich davon auch nicht, aber letztendlich war diese von dir beschriebene "komplizierte" Programmierung für mich der Anlass C# zu nutzen (ich habe ursprünglich auch mit C++ angefangen).

Gruß
stes

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"Das Internet ist ein großer Misthaufen, in dem man allerdings auch kleine Schätze und Perlen finden kann." Joseph Weizenbaum


Zuletzt bearbeitet von stes am Fr 02.09.11 21:39, insgesamt 1-mal bearbeitet
Th69
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Win10
C#, C++ (VS 2017/19/22)
BeitragVerfasst: Fr 02.09.11 18:31 
Hallo Felix,

ich habe mal ein typisches Windows-Programm (C++ mit reiner WinAPI) für dich herausgesucht: www.henkessoft.de/C+...1%20bis%206/api3.htm

Um Messages zu verarbeiten, müssen diese alle in der WndProc einzeln behandelt werden (anstatt je Event eine eigene Methode dafür zu haben - intern macht das .NET-Framework zwar auch nichts anderes aber es kapselt diese Funktionalität in objektorientierter Weise ;-)).

Hinzukommt, daß aufgrund der reinen C-Schnittstelle der WinAPI häufig bei den Funktionen erst einmal Strukturen von Hand gefüllt werden mußten (s. z.B. WNDCLASS). Dies führte häufig zu großem unwartbarem Source-Code (ohne das wirklich anwendungsspezifischer Code explizit ausgegliedert werden konnte bzw. wurde).

Aus diesem Grunde sind nach und nach entsprechende Frameworks (MFC, VCL, QT, wxWidgets etc.) entstanden, um die generelle Funktionalität zu kapseln und eine für C++ bessere Schnittstelle bereitzustellen.