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BeitragVerfasst: Fr 31.10.03 10:17 
Hi hab mal eine Frage an euch:
Was haltet ihr davon?
Zitat:

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31.10.2003


CDU-Politiker nennt Juden "Tätervolk"
Der CDU-Abgeordnete Martin Hohmann soll in einer Rede den Holocaust verharmlost haben und Juden zugleich als "Tätervolk" bezeichnet haben. Die Äußerungen stoßen auf Empörung.

Frankfurt/Main/Berlin (31.10.2003, 8:08 Uhr) - Die angeblichen antisemitischen Äußerungen des hessischen CDU-Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann haben bei Politikern und dem Zentralrat der Juden Empörung ausgelöst. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Paul Spiegel, sprach in den ARD-«Tagesthemen» von «einem Griff in die unterste Schublade des widerlichen Antisemitismus».
Der HR berichtete, Hohmann habe bei seiner Rede zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober in seinem Heimatort Neuhof bei Fulda gesagt, vor allem jüdisch-stämmige Bolschewisten seien für die Verbrechen während der kommunistischen Revolution in Russland verantwortlich. «Juden waren in großer Anzahl sowohl in der Führungsebene als auch bei den Tscheka-Erschießungskommandos aktiv. Daher könnte man Juden mit einiger Berechtigung als Tätervolk bezeichnen», zitiert das hessen-Fernsehen Hohmann weiter.

Spiegel sagte, er habe mit CDU-Chefin Angela Merkel telefoniert, und «sie teilt meine Auffassung», womit er zufrieden sei. CDU- Generalsekretär Laurenz Meyer nannte Hohmanns Aussagen in der ARD «unerträglich» und kündigte ein Gespräch mit ihm an.

Der SPD-Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz forderte Hohmann indirekt zum Rücktritt auf: «Ich denke, dass im Deutschen Bundestag kein Platz ist für Antisemitismus», sagte er ebenfalls in der ARD. Seine Aussagen seien eine «unglaubliche Grenzüberschreitung. Die Unions-Fraktion müsse dies unbedingt klären. Die hessische SPD forderte den Ausschluss Hohmanns aus der CDU- Bundestagsfraktion.

In dem HR-Beitrag sagte Dieter Graumann von der jüdischen Gemeinde in Frankfurt, er sei angewidert. «Der Antisemetismus in Deutschland ist über die Stammtische gewandert und im Deutschen Bundestag angekommen.»

Die Hessen-CDU distanzierte sich ebenfalls von Hohmanns Äußerungen. «Diese Haltung und Sprache Hohmanns ist nicht die unsrige», erklärte der Generalsekretär des Landesverbandes, Michael Boddenberg, in Wiesbaden. Zudem forderte er Hohmann auf, «derart unhistorische, falsche und unakzeptable Äußerungen zu unterlassen».

Nach Angaben des hessischen Rundfunks hatte der CDU-Verband Neuhof die Rede auf seiner Internet-Seite veröffentlicht. Am Donnerstagabend war sie dort nicht mehr zu finden. (tso/dpa


Ich muss ehrlich gestehen, dass ich in letzter Zeit das Gefühl habe, dass Meinungsfreiheit in Deutschland nurnoch ein leeres Gerede ist..

Gruss
Michael
Maggi
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BeitragVerfasst: Fr 31.10.03 10:24 
Hi,

Meinungsfreiheit hin oder her. Ich denke als hoch dekorierter Politiker darf man sowas nicht sagen, schon gar nicht in Deutschland, mit unserer Vergangenheit!!! :shock:

Gruß

Maggi

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D6 Prof
BeitragVerfasst: Fr 31.10.03 10:44 
Maggi hat folgendes geschrieben:
Hi,
schon gar nicht in Deutschland, mit unserer Vergangenheit!!!

Ich denke nur, dass genau diese Denkweise

1) den Staat Jahr für Jahr eine ganzschöne Stange Geld kostet.

2) Nur ein "Problem" tot zu schweigen und alle Gegenaussagen sofort in die rechte Ecke zu stellen verschlimmert das Problem. Wenn man nichteinmal mehr die Möglichkeit hat sich kritisch mit einem Thema auseinanderzusetzen ist es schon weit gekommen.

Gruss
Michael
Luckie
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BeitragVerfasst: Fr 31.10.03 11:01 
Warum wird Deutschland eigentlich immer seine Vergangenheit vorgehalten? :evil: Was passiert ist, ist passiert. Man sollte es nicht vergessen, aber damit sollte es auch gut sein. Ändern kann man es eh nicht wieder. Oder wird den USA ihre Sklaverei Vergangenheit immer vorgehalten? Wenn da am National Feiertag alle ihren Star Spangled Banner hissen und alle Nase lang deutlich zeigen, dass sie stolz sind auf ihr Vaterland, ist alles in bester Ordnung. Aber lauf du mal mit einem Schild "Ich bin stolz ein Deutscher zu sein." durch die Fußgängerzone... Wie lange dauert es wohl, bis der erste dich als NAZI abtut? Zum kotzen ist das.
Maggi
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WIN XP, WIN 2003
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BeitragVerfasst: Fr 31.10.03 11:01 
Hi,

also gegen kritisches Denken habe ich auch gar nichts, nur ist die Art und Weise wie dieser Politiker es gesagt hat, denke ich, nicht richtig!
Man kann sicher was in der Raum Stellen zur Diskussion, aber nicht wie er es getan hat einfach nur feststellen! 8)

Gruß

Maggi

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BeitragVerfasst: Fr 31.10.03 11:07 
Aussage hin, Aussage her, wenn ein Normalbürger etwas sagt, dann ist es eine Sache, Politiker müßen aber gleichzeitig aber auch Diplomaten sein. Erstens kann er nicht erwarten, daß alle gleich verstehen was er meint (voraussetztung er meinte was bestimmtes, ist aber nur mißverstanden worden), zweites ist ein solcher Politiker außenpolitisch nicht tragbar. Das hat jetzt nichts mit der Aussage eines Deutschen über die Juden zu tun, sondern eines beliebigen Politikers (egal welcher Nationalität) über andere Völker oder Gruppen.

Übrigens, nur der Info wegen, hab ich vor Jahren was interresantes gelesen. Das hat mir in gewisser Weise einige Fragen beantworten, die ich mir zwar nie gestellt habe, aber irgendwie da waren. Der eine oder andere hat wahrscheinlich schon mal die Phrase "der jüdische Bolschewismus" gehört. Es hörte sich für mich unlogisch an, den die Juden einerseits als Kapitalisten, andererseits als Komunisten zu beschimpften, na ja ... ich meinte wenn schon, dann sollte man sich als Nazi auf etwas festlegen und nicht Gegensätze einbringen. Auf jeden fall las ich dann mal einen geschichtlichen Artikel in dem stand die der Komunismus/Bolschewismus in Rusland entstanden ist. Nun ja, er ist in der jüdischen Arbeiterschaft entstanden oder zumindest war er da sehr stark (gemeint ist das 19'te Jahrhundert). So ist das dann entstanden. Welche Rolle sie dann aber später hatten und ob sie eine besondere Täterolle hatten weiß ich nicht. Unter "besondere" versteht sich bitte nicht, daß es da auch einige Juden gab, sondern daß es besonders viele waren, was ich aber nicht unbedingt glaube.

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BeitragVerfasst: Fr 31.10.03 11:13 
Wieso erinnert mich das an einen kürzlich unter tragischen Umständen verstorbenen FDP-Politiker? :?

Die Heftigkeit der Reaktionen auf solche zweifelsohne diskussionswürdigen Aussagen ist immer wieder erstaunlich. Immerhin geht es um Ereignisse, die nur noch von einem kleinen Teil der Bevölkerung erlebt wurden.
Anstelle immer wieder die unvorstellbaren Grauen des 3. Reiches zu beschwören (die ich hier gar nicht in Abrede stellen will), sollte man sich doch heutzutage mit ein wenig mehr Disziplin und Menschenverstand an so ein Thema setzen. Aufarbeitung erfordert, meiner Meinung nach, emotionalen Abstand.

Cu,
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BeitragVerfasst: Fr 31.10.03 11:14 
Ich stimme da Luckie voll und ganz zu. Man kann sich nicht ewig in die Ecke stellen und jedem in den *popo* kriechen. Schließlich hat jeder Meinungsfreiheit und ich wüsste nicht, warum dieser Politiker nicht das Recht dazu hat seine Meinung zu sagen. Wie er das tut und was seine Meinung ist, ist wieder eine andere Frage. Jedoch kann man die Deutschen nicht ewig verurteilen - wenn sie ihre Meinung über den Holocaust etc. sagen.

Und nochmal zu den USA: Was die machen ist meiner Meinung nach ein typischer Staatsterrorismus.

So, jetzt auch mal meine Meinung gesagt. :twisted:

P.S.: Hier könnte man jetzt nochmal darüber nachdenken, in welchen Zusammenhang er das Wort Volk ("Tätervolk") verwendet. Denn für mich stellt eine religiöse Gemeinschaft kein Volk dar - also nicht in dem Sinne. :?

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Jakob
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BeitragVerfasst: Fr 31.10.03 11:20 
Ich finde es schade, dass wir Deutschen es nach 60 Jahren immer noch nicht geschafft haben, mit dem Thema Holocaust in vernünftiger Art und Weise um zu gehen. Klar, das ist ein brisantes Thema. Aber irgendwann ist doch auch mal gut, oder nicht? Oder klagen wir die Amis heute an, dass sie die Indianer umgebracht haben??
Allerdings finde ich es auch lächerlich, "die Juden" als "Tätervolk" zu bezeichnen. Allgemein kann man doch nicht über "die Juden" urteilen, oder? Es gibt in jedem Volk nette und weniger nette Menschen, und wenn da ein paar Kommunisten drunter sind (In der Rede ging es ja u.a. darum, dass die Juden den Kommunismus erfunden hätten) - meine Güte. Die gibt es unter den Christen auch. Generell ist doch jede Aussage, die ein ganzes Volk (im Sinne von: viele Menschen, die etwas gemeinsam haben) über einen Kamm schert, rassistisch. Weil sie nicht den einzelnen Menschen berücksichtigt, sondern nur die "Rasse". Von daher finde ich die Kritik an der Aussage berechtigt.
Allerdings: Geht Israel wirklich nur gegen Terroristen vor? Oder ist das auch ne Ecke mehr? Aber deswegen kann man nicht die Juden im allgemeinen verurteilen, sondern nur die israelische Regierung (und den Teil der Bevölkerung, der voll hinter dem Programm steht).

Edit:
@Luckie: GENAU da liegt das Problem. Ich erinnere noch mal an die Diskussion, ob man "stolz" darauf sein kann, ein Deutscher zu sein, die vor einiger Zeit losgetreten wurde.

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BeitragVerfasst: Fr 31.10.03 11:26 
Zitat:
Aber deswegen kann man nicht die Juden im allgemeinen verurteilen, sondern nur die israelische Regierung (und den Teil der Bevölkerung, der voll hinter dem Programm steht).


Und hier stellt sich die Frage, in wie weit wir - als Europäer - die israelische Regierung be- (ver-) urteilen können. Wir haben ggf. eine völlig andere Weltauffassung und warum haben wir das Recht unsere Weltauffassung einer anderen Kultur aufzuzwingen bzw. nach unsere Auffasung nach über sie zu urteilen? :?

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Jakob
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BeitragVerfasst: Fr 31.10.03 11:45 
Der Meinung bin ich ja auch. Ich wollte nur klarstellen, dass man IMHO nicht ein ganzes Volk verurteilen kann. HÖCHSTENS einige Individuen aus diesem Volk. Auch das ist meistens unangebracht. Auch bei dem Vorgehen der USA gegen Saddam kam mir einiges hoch.
Ich fände es schön, wenn wir uns auf der Erde an "die oberste Direktive" halten würden... dabei fällt mir EIN Volk ein, dass ich als "Tätervolk" bezeichnen würde: Die Borg ;-)

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BeitragVerfasst: Fr 31.10.03 11:46 
@ DecodeGuru:
Gegenfrage: Wer/Was nimmt uns das Recht, auf Mißstände hinzuweisen und zu kritisieren? Kultur hin, Kultur her, der Einsatz von militärischem Gerät in dichtbewohnten Städten ist wohl kaum damit zu begründen.

Cu,
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Maggi
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BeitragVerfasst: Fr 31.10.03 11:52 
Tach nochmal,

ich bin auch STOLZ ein Deutscher zu sein, doch das eine hat mit dem anderen nicht unbedingt was zu tun!! :o

Luckie hat folgendes geschrieben:
Warum wird Deutschland eigentlich immer seine Vergangenheit vorgehalten? Was passiert ist, ist passiert. Man sollte es nicht vergessen, aber damit sollte es auch gut sein.


...auch das ist richtig, nur darf man, auch wenn die Vergangenheit mal außen vorgehalten wird, als Politiker (DIPLOMAT) nicht einfach eine Glaubensgemeinschaft, oder Volk, oder wie auch immer, so verurteilen (Art und Weise)!! Man sollte sich da nicht Herrlichkeit der USA aneignen, die ist nämlich auch nicht das Maß aller Dinge :evil:

Gruß

Maggi

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BeitragVerfasst: Fr 31.10.03 12:07 
Mein Posting hab eich unabhängig von dem ausgangs Posting erstellt. Es hat rein gar nichts mit dem Thema zu tun. Bzw. es hat nur in so fern etwas mit dem Thema zu tun, als dass mir das dazu eingefallen ist. Mein Posting war also quasi offtopic.
Klabautermann
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BeitragVerfasst: Fr 31.10.03 12:37 
Hallo,

ich kenne den wortlaut der Rede nicht, aber lesen wenn man sich diesen abschnit aus dem Ausgangsposting mal ansieht:
Zitat:
CDU-Politiker nennt Juden "Tätervolk"
Der CDU-Abgeordnete Martin Hohmann soll in einer Rede den Holocaust verharmlost haben und Juden zugleich als "Tätervolk" bezeichnet haben. Die Äußerungen stoßen auf Empörung.

dann erkennt man da den Kontex der Rede. Es ging nicht darum das jetztige verhalten der Israelischen Regierung zu verurteilen, was wie schon mehrfach erwähnt auch Politisch korrekter geschehen müsste. Vielmer schein es mehr um eine Aussage ala, "achja, was wir damal gemacht haben war nicht so nett aber die Juden sind ja selber Schuld weil die haben auch böse sachen gemacht" zu gehen.
Und dass ist wirklich empöhrend (nicht nur wegen der Art wie es vorgetragen wurde).

Wie gesagt ich kenne die Original Rede nicht daher handelt es sich beim obern geschriebenen nur um meine Interpretation.
Das ist auch das Problem dieser Diskusion. Wir alle besitzen nur wissen, das uns durch dritte zugetragen wurde, dadurch ist es in die eine oder andere Richtung manipulativ (auch bei ncoh so sachlicher vortragsweise). Dazu kommt unser eigener Wissensbackground, so haben viele hier "die Juden" mit "Israel" gleichgesetz, obwohl es wenn ich nciht irre um taten gab, die Stadfanden, als der Stadt Israel noch gar nicht existierte.
Ergo, niemand von us ist fähig das vorgefallene richtig zu betrachten weil wir nicht dabei wahren und das was wir geszeigt bekommen interpretieren wir noch falsch (das selbe gild übrigens auch für den Redner selbst, da er ja wahrscheinlich nicht bei den erwähnten Taten dabei war).

Gruß
Klabautermann
DeCodeGuru
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BeitragVerfasst: Fr 31.10.03 13:42 
Zitat:
Wer/Was nimmt uns das Recht, auf Mißstände hinzuweisen und zu kritisieren?


Prinzipiell niemand, ich wollte mit meinem Posting ja auch nicht ausdrücken, dass wir nicht das RECHT haben andere Völker/Kutluren zu kritisieren. IMHO muss man nur sehr genau hinschauen bevor man Kritik übt. Man kann unsere Maßstäbe nicht auf andere Völker mit völlig anderen Maßstäben übertragen. Und aus diesem Grund habe ich ja die Frage gestellt, warum wir das Recht bzw. das Recht nicht haben. Eine Antwort darauf habe ich nicht gegeben.

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Jakob
joerg68
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BeitragVerfasst: Fr 31.10.03 16:09 
Zitat:

Meinungsfreiheit hin oder her. Ich denke als hoch dekorierter Politiker darf man sowas nicht sagen, schon gar nicht in Deutschland, mit unserer Vergangenheit!!!
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Wenn ich immer den HInweis auf unsere Vergangenheit höre bekomme ich das ko... Ich sehe überhaupt nicht ein das unsere Generation sich nicht kritisch zu Israel bzw. den Juden äußern kann. Und was Israel mit den Palestinensern veranstaltet ist auf keinen Fall OK. :cry: 
Anderen Völkern wirf man auch nicht ständig die Sünden der Vergangenheit vor. Es gibt wohl mehr Vöker die mehr oder weniger große schwarze Flecke in Ihrer Vergangenheit haben als Völker die eine wirklich reine Weste haben.

Das das jetzt jeder richtig versteht. Ich will jetzt weder die Sünden im 3.Reich kleinreden, noch finde ich gut was damals passiert ist. 
Aber weder ich noch meine Eltern haben das was mit zu tun und ich lasse mir da von niemanden eine Schuld einreden. :twisted: 

Gruß
Jörg

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