Hallo,
ich stehe vor der Aufgabe, ein wirklich sauber strukturiertes und designtes Programm zu schreiben, und ein wichtiges Konzept in der objektorientierten Programmierung ist ja die Trennung von Model bzw. Document und View. Meine Fragen sind nun:
a) Wie weit verbreitet ist eine solche "saubere" Softwareentwicklung in der Delphi-Gemeinde, ich bin nämlich eher der Meinung, dass Delphi aufgrund der Einfachheit, einfach "Klick und drauflos" zu arbeiten, eher eine unsaubere Arbeitsweise unterstützt,
b) Wie lässt sich das überhaupt realisieren und für wie sinnvoll haltet ihr das. Dazu ein Beispiel was ganz konkret in dem Programm auftaucht:
Bestimmte ganz wesentliche Daten liegen in Form einer Baumstruktur vor, der "saubere" Ansatz wäre eine Document-Klasse, in der diese Daten halt verwaltet werden und intern in einer irgendwie gearteten Datenstruktur gehalten werden, und die Visualisierunb (view) ist ein Delpi-TreeView. Wenn der Benutzer nun irgendwas am treeview rumeditiert wird entsprechend dem document eine Nachricht geschickt, was der Benutzer getan hat, das document ändert entsprechend seine Daten und der view wird wieder aktualisiet, weil das document dann dem view eine Nachricht "habe mich verändert" schickt und das view weiss, aha, aktualisieren.
Die unsaubere Lösung wäre, die Datenstruktur direkt in dem Delphi-TreeView zu speichern (der dafür ja auch diese data-Pointer hat).
Was haltet ihr von welcher Variante, wie macht man sowas "richtig", und das in Delphi?
Gruß und Danke,
Jan
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Peter Lustig: Topic verschoben