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Holgerwa
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WIN XP Pro, Vista Business
Delphi 7 Pro, BDS 2006 Pro
BeitragVerfasst: Mo 15.08.05 10:42 
Hallo,

vielleicht kann mir jemand erklären, wie hier der Zusammenhang ist:

Ich habe normalerweise eine DSL-Internetverbindung, die über ein firmeneigenes Netzwerk zur Verfügung gestellt wird. Bevor es ins Internet geht, ist da noch ein ziemlich penibler Firefall, der außer standardmäßigen Webseiten nichts durchläßt, also z.B. auch keine POP3-Abfrage meiner Emails.

Wenn ich aber nun (war nur ein Versuch, was passiert) zusätzlich zu dieser bestehenden Verbindung eine Dial-Up-Verbindung über das eingebaute Modem aufbaue, dann habe ich ja prinzipiell 2 aktive Internetverbindungen. Das funktioniert auch.
Und wenn die Modemverbindung aktiv ist, kann ich mit meinem Emailprogramm auch ganz normal meine POP3-Emails abholen.

Nun zur Frage: Was oder wer entscheidet, wenn ich beim Emailprogramm "Emails holen" betätige, welche der beiden Internetverbindungen benutzt wird? Anscheinend ist ja die Entscheidung richtig, und im Falle einer vorhandenen Modemverbindung klappt es über diese.
Aber wie wird das intern geregelt, und allgemein, wie laufen diese beiden Verbindungen parallel nebeneinander her?

Danke für jegliche Einsicht!

Holger
Stefan.Buchholtz
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BeitragVerfasst: Mo 15.08.05 11:04 
1. Böser Junge - damit unterläufst du die komplette Netzwerksicherheit deiner Firma.
2. Wenn du dich mit dem Modem ins Internet einwählst, bekommt dein Rechner eine weitere IP-Adresse und ein zusätzliches Internet-Gateway. In der (normalerweise richtigen) Annahme, dass wenn du eine Wählverbindung aufbaust, diese zum Internet-Zugang dienen soll, bekommt das neue Gateway eine höhere Priorität als das vorher eingetragene Standard-Gateway (das wahrscheinlich eure Firewall ist). Deswegen probiert Windows beim Aufbau einer IP-Verbindung zu einem Rechner ausserhalb des lokalen Subnetzes zuerst das neue Gateway und benutzt damit die Wählverbindung.

Stefan
Narses
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W11x64
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BeitragVerfasst: Mo 15.08.05 11:14 
Moin!

user profile iconHolgerwa hat folgendes geschrieben:
Ich habe normalerweise eine DSL-Internetverbindung, die über ein firmeneigenes Netzwerk zur Verfügung gestellt wird. Bevor es ins Internet geht, ist da noch ein ziemlich penibler Firefall, der außer standardmäßigen Webseiten nichts durchläßt, also z.B. auch keine POP3-Abfrage meiner Emails.

Wenn ich aber nun (war nur ein Versuch, was passiert) zusätzlich zu dieser bestehenden Verbindung eine Dial-Up-Verbindung über das eingebaute Modem aufbaue, dann habe ich ja prinzipiell 2 aktive Internetverbindungen. Das funktioniert auch.

Sei mal ganz vorsichtig damit, das ist ein Kündigungsgrund, da du die vorhandenen IT-Sicherungsmaßnahmen wissentlich umgehst! :shock: :mahn:

user profile iconHolgerwa hat folgendes geschrieben:
Was oder wer entscheidet, wenn ich beim Emailprogramm "Emails holen" betätige, welche der beiden Internetverbindungen benutzt wird?

Gib mal in einer Kommandozeile "route help" und dann "route print" ein. In der Hilfe besonders auf "METRIC" achten; man kann jeder Route ein Kosten/Nutzenverhältnis geben, so dass der Protokollstack sich "zurechtfinden" kann. Wenn nun eine Route nicht zum Ziel führt, dann wird ggfs. die nächst "günstige" probiert. So in etwa läuft das ab.

cu
Narses
firus1983
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Win98,XP,
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BeitragVerfasst: Mo 15.08.05 11:31 
Ich wäre an deiner Stelle ziemlich vorsichtig, wenn du so etwas machst...

Euer Admin wird die Firewall aus guten Gründen so pingelig konfiguriert haben !!!

Ein bekannter hat wegen sowas schon mal eine Abmahnung bekommen.
Und das auch nur weil er zu gut war um gekündigt zu werden !
Der Chef hat auch zusätzlich ausdrücklich darauf hingewiesen, dass solch ein Spass ein Kündigungsgrund ist.
In der Firma ging damals genau wegen einer solchen (ISDN-)Verbindung der Blaster unmher !

_________________
Veni Vidi Codi !
Ich kam, sah, und programmierte !
Holgerwa Threadstarter
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WIN XP Pro, Vista Business
Delphi 7 Pro, BDS 2006 Pro
BeitragVerfasst: Mo 15.08.05 12:39 
Hallo,

danke für die Antworten, das macht ja Sinn. Dann hat also auch der Rechner mehrere (2) IP Adressen gleichzeitig.

So böse bin ich allerdings garnicht 8) . Es handelt sich zwar um ein "firmeneigenes" Netzwerk, aber ich habe gute Beziehungen zum dortigen Chef (meine Frau), und habe das auch nur mal versuchshalber, und nicht aus niederen Beweggründen getan.
Aber die Hinweise sind natürlich sehr berechtigt, und wäre ich ein normaler Angestellter, so hätte ich auch die bestehende Belehrung über die Illegalität solcher Aktionen sehr ernst genommen.

Holger