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Black200607
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Win XP
Pascal(Free Pascal/Lazarus), Java, Php, Python
BeitragVerfasst: Sa 16.06.07 19:41 
Also ich wollte ein Programm schreiben, womit man Md5 und Sha1 entschlüsseln kann.
Jetzt wollte ich ersteinmal wissen, ob das möglich ist oder eher nicht.
Gibt es irgendein System bei der Codierung mit Md5 und sha1 oder ist alles einzeln einprogrammiert? :?:
jakobwenzel
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XP home, ubuntu
BDS 2006 Prof
BeitragVerfasst: Sa 16.06.07 19:45 
Was willst du genau wissen?

Wenn du mal hier im Forum nach den Begriffen suchst, wirst du einiges finden.


Beides sind jedoch keine Verschlüsselung, sondern Hashes.
Hier ist ne recht ausführliche Erklärung, warum man md5 nicht (eindeutig) zurückrechnen kann.

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Black200607 Threadstarter
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Win XP
Pascal(Free Pascal/Lazarus), Java, Php, Python
BeitragVerfasst: Sa 16.06.07 19:50 
Naja...
Trotzdem Dankeschön...
Martok
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Win 8.1, Win 10 x64
Pascal: Lazarus Snapshot, Delphi 7,2007; PHP, JS: WebStorm
BeitragVerfasst: So 17.06.07 10:42 
Übrigens war das das was ich vorgestern in der Shoutbox als Quantencomputer-Kompression hatte ;)

Man braucht nur die Hashes der Daten mit mehreren Algorithmen. Dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass alle bei einem Wert kollidieren, und das dann der gesuchte ist, recht hoch. Leider dauert das aber auf normalen Rechnern viel zu lange ;)

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mkinzler
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Delphi 2010 Pro; Delphi.Prism 2011 pro
BeitragVerfasst: So 17.06.07 10:49 
Zitat:
und das dann der gesuchte ist, recht hoch. Leider dauert das aber auf normalen Rechnern viel zu lange ;)

Oder zum Glück

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Markus Kinzler.
Martok
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Win 8.1, Win 10 x64
Pascal: Lazarus Snapshot, Delphi 7,2007; PHP, JS: WebStorm
BeitragVerfasst: So 17.06.07 10:54 
user profile iconmkinzler hat folgendes geschrieben:
Zitat:
und das dann der gesuchte ist, recht hoch. Leider dauert das aber auf normalen Rechnern viel zu lange ;)

Oder zum Glück

Wieso? Welcher Hacker hat denn von einem Passwort z.B. 5 verschiedene Hashes?

Aber als Kompression wäre das recht genial ;) Man überträgt ein paar Byte Hashes und die Länge der Daten, und schwupps hat man die wahrscheinlichsten Ausgangsdaten.

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Chryzler
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BeitragVerfasst: So 17.06.07 11:37 
user profile iconMartok hat folgendes geschrieben:
Aber als Kompression wäre das recht genial ;) Man überträgt ein paar Byte Hashes und die Länge der Daten, und schwupps hat man die wahrscheinlichsten Ausgangsdaten.

Das nützt dir gar nix. ;) Solange die insgesamte Länge der Hashes kleiner (oder gleich) der Ausgangslänge, ist die Warscheinlichkeit sehr hoch, dass es eine Kollision gibt. D.h. ich habe eine 2 MB-Datei, von der mache ich z.B. 20 unterschiedliche Hashes, dann gibt es immernoch Milliarden Kollisionen, die kleiner (oder gleich) der ursprüngliche 2 MB-Datei sind. Ist nunmal so. Oder noch deutlicher: Ich habe einen langen Satz. Ein Hash wäre nun zum Beispiel "Die ersten drei Zeichen und die letzen drei ergeben Halcya". Ein anderer Hash wäre "Das fünfte bis 10. Zeichen sind owiegehtes". Nun gibt es aber immernoch enorm viele Möglichkeiten, wie der ganze Satz lauten könnte. Solange die Länge der Hashes kleiner als der Ausgangssatz ist, können sie auch nicht die ganze Information des Ausgangssatzes enthalten. Ganz einfach. D.h. Hashes sind als Kompression eher ungeeignet. ;)
arj
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Win XP/Vista, Debian, (K)Ubuntu
Delphi 5 Prof, Delphi 7 Prof, C# (#Develop, VS 2005), Java (Eclipse), C++, QT, PHP, Python
BeitragVerfasst: So 17.06.07 11:43 
oder mathematisch gesprochen:
Hashfunktionen sind nicht injektiv!