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Kroni
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Win 98, Win ME, Win2k, Win XP
D3 Pro
BeitragVerfasst: So 01.10.06 09:58 
Hi Folks,
hab mir gestern mal meine Rechner auf 1,5GB Arbeitsspeicher aufgepusht.
Nu hab ich mal vorhin nochmal n Analyseprogramm drüberjagen lassen, und das sagte mir, dass mein RAM ca 30% ausgenutzt sei.
Dort steht dann auch noch: Auslagerungsdatei: 11% ausgelastet und Virtueller Speicher sei mit 18% (ca 791MB) belegt.
Nun ist meine Frage: Warum macht der PC das, der hat doch noch genug RAM und gibt es eine Möglichkeit, dass der Rechner erstmal den auch wirklcihi vorhandenen RAM nutzt...
Weil ich denke mir, wenn er die 700MB nicht auslagern würde bei einigen Programmen, wäre das System doch auch noch ein wenig schneller oder nicht?

Danke für eure Antwort(en).

Sláin

Kroni
UGrohne
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Veteran
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Windows 8 , Server 2012
D7 Pro, VS.NET 2012 (C#)
BeitragVerfasst: So 01.10.06 10:19 
Windows lagert automatisch nicht verwendete oder nicht oft verwendete Daten in die Auslagerungsdatei aus. Dieses Verhalten kannst Du nicht ändern und es macht auch Sinn. Wieso sollte etwas, das sowieso nie wieder verwendet werden wird, im RAM vorgehalten werden?

Abschalten kannst Du das Verhalten: Deaktiviere die Auslagerungsdatei. Aber ich würde es Dir nicht empfehlen ;)
battledevil
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WinXP, Win7
C#, C++, VBNET
BeitragVerfasst: So 01.10.06 10:25 
user profile iconKroni hat folgendes geschrieben:

Nun ist meine Frage: Warum macht der PC das ?


Ich sag mal: weil er es nicht besser weiß.
Versuch mal, die Größe der Auslagerungsdatei runterzusetzen.

Systemsteuerung -> System -> Erweitert -> Systemleistung Einstellungen -> Erweitert -> Virtueller Arbeitsspeicher Ändern
Phobeus
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Linux (FC6), WinXP Pro (Box)
D6 Pers, D7 Pro, FPC 2.x
BeitragVerfasst: So 01.10.06 10:38 
Um Gottes Willen. Virtueller Arbeitsspeicher dient nicht (nur) dazu um "Speicher" zu schaffen, sondern primär um das Problem von fragmentierenden Arbeitsspeichers vorzubeugen. In der Regel haben auch wahre Power-Maschinen mit sehr viel Speicher daher ein Paging-Verfahren. Mein Linux-Kasten ist stets zu 100% voll im RAM und hat immer einen kleinen Teil auf der Platte liegen. Das System entscheidet sich dazu oft, da es sinnvoller ist bestehenden Speicher für Caching zu nutzen als eine Anwendung im Speicher zu halten, die einmal am Tag geladen wird. Sofern die Größen der virtuellen Speichern korrekt sind, verwaltet das System dem Speicher eigentlich effektiv. Tut es das nicht, spricht man vom Trashing, was sich durch den sinnlosen Kampf Speicher vs. Festplatte auszeichnet. Solange das System dies nicht tut, braucht man sich auch keinen Kummer machen. Das Paging ist u.a. bei Echtzeit-Systemen ungeeignet und findet daher dort keinen Einsatz. Kastrierst Du den virtuellen Speicher unter Windows, behinderst Du vermutlich die Paging-Aktivitäten und das System wird Fragmentierungsprobleme im Speicher bekommen und dadurch unterm Strich noch schlechter laufen...

IMAO ist die interessanteste Frage, wieso ein OS überhaupt freien Speicher haben darf und dieses nicht in Caching oder Readahead-Verfahren einsetzt. Denn: Ungenutzte Ressourcen sind immer Verschwendung...

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"Menschen sterben nicht wenn man sie zu Grabe trägt, sondern wenn sie ihre Träume verlieren..."
Kroni Threadstarter
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Win 98, Win ME, Win2k, Win XP
D3 Pro
BeitragVerfasst: So 01.10.06 10:51 
Okay, sprich, ich solle besser Windows die Größenverwaltung machen lassen, weil es das schon effektiv genug macht?

Naja, mich wunderte nur, waurm die Auslagerungsdatei/Virtueller RAM so groß ist.....
Naja immerhin hab ich dann ja jetzt mal relativ viel RAM, so dass das System auf längere Zeit hoffentlich etwas schneller wird..
mkinzler
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Delphi 2010 Pro; Delphi.Prism 2011 pro
BeitragVerfasst: So 01.10.06 10:59 
Ich würde, die Größe der Auslagerungsdatei auf das 1,5 - 2fache des Arbeitsspeichers festschreiben.

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Markus Kinzler.