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Off Topic - Handystrahlung
Stübi - Di 25.11.08 12:54
Titel: Handystrahlung
Hallo Miteinander
Da ich vor langer langer Zeit einmal eine Lehre als Elektroniker durchgezogen habe, werde ich des öftern (komischerweise in den letzten Wochen mit extremer Häufigkeit, kam wohl wieder eine Studie oder Nachricht raus) gefragt, wie gefährlich Handystrahlungen sind. Dies zum Teil auch im Vergleich zu den WLan Strahlungen oder die der lieben Dect-Telefone. Manchmal tu ich mich da ein wenig schwer, so betreffend kurzzeitigen Wirkungen und den Langzeit-"Veränderungen / -Gefahren".
Ich lasse meine übliche Antwort für den Anfang noch aus. Nun bin ich offen für alle wissenschaftlichen, pseudowissenschaftlichen sowie Verschwörungstheorien (obwohl letzteres bitte nicht zu überwiegen hat ;-))
Grüsse
Stübi
Regan - Di 25.11.08 13:02
Sagen wirs mal so: Man ist nur keiner Strahlung ausgesetzt, wenn man in einer atomsicheren Metallbox ist, die alle Strahlen abwehrt.
Zum Problem: Strahlung an sich ist nicht gefährlich. Es kommt nur auf die Intensität bzw. Dauer an. Selbst die Sonnenstrahlung kann gefährlich sein (Menschen, die oft über den großen Teich fliegen (z.B.: Piloten) erkranken öfters an Krebs). Außerdem sind wir jeden Tag Strahlungen von Elektrogeräten ausgesetzt.
Deshalb ist meine Losung immer: Geräte, die nicht benutzt oder benötigt werden, vom Strom trennen. Z.B. Handy in der Nacht ausschalten, Fernseher/Radio/PC/Heimkinoanlage an eine schaltbare Steckdosenleiste anschließen. Das spart nicht nur Strom, sondern verringert auch die Strahlung etwas.
ene - Di 25.11.08 13:10
Wenn wir alle unseren Namen tanzen, kann Handystrahlung auch gefährlich werden. Ich kenne noch genug andere Punkte, die man super ansprechen könnte, bei denen es aber (wegen Lobbyarbeiten oder Minderheiten) nicht tut. Ich denke auch, dass wir uns (also unseren Körper und dessen Abläufe) einfach nicht genug verstehen, um solche Flügelschläge einer Libelle in einen Tornado umrechnen zu können. Und da jeder seines Glückes Schmied ist, sehe ich das so ähnlich wie Regan.
Zu den Piloten möchte ich anmerken, dass es dabei um radioaktive Strahlung bei interkontinental Flügen geht.
Menschen die auf bestimmte Dinge empflicher reagieren als andere, wird es wohl immer geben, aber es deswegen auf die gesamte Menschheit zu übertragen, ist aus meiner Sicht Panikmache. Schließlich sollten wir dabei auch nicht ausser Acht lassen, dass wir Menschen auch mit Strom funktionieren.
Tilo - Di 25.11.08 13:31
Meine Haltung zur Handystrahlung:
a) Ist ist vorhanden sonst würde das Gerät nicht funktionieren
b) Erwärmungen am Kopf durch die Handynutzung entstehen eher durch einen Stau von Körperwärme zwischen Ohr und Gerät
c) Erwärmung der Hand ähnlich b) + Wärme durch den akku
d) Der Akku ist gefährlicher als die Strahlung. Lithium ist recht reaktiv und falls der Akku durch Produktion oder Handhabung einen Defekt hat ist das m.E. eine größere Gefahr als die Handystrahlung.
e) Handystrahlung ist zu gering.
f) Schäden am Gehör durch zu hohe Lautstärke eher wahrscheinlich als durch Schädigung durch Strahlung des Gerätes.
=> resultat: Vergiss die "Handystrahlung". Es gibt viel größere Gefahrenquellen.
(nebenbei: bin ich froh an einem TFT-Bildschirm zu sitzen, bei einer Elektronenröhre fühle ich mich mittlerweile so unter Beschuss)
jasocul - Di 25.11.08 13:39
Regan hat völlig Recht. Wesentlich für die möglich Schädlichkeit ist Intensität und Dauer der Strahlung. Auch das bestrahlte Körperteil spielt eine wichtige Rolle. Außerdem spielt auch die Art der Strahlung eine Rolle. Vergessen sollte man auch nicht, dass die Strahlung mit dem Quadrat der Entfernung abnimmt.
Soweit ich weiß, gibt es für Handys, Funkmasten, etc. bisher keine zuverlässige Langzeitstudie. Somit sind alle entsprechenden Veröffentlichungen reine Spekulation. Allerdings bedeutet das nicht, dass entsprechende Strahlungen ungefährlich sind. Im Grunde gibt es weder für das Eine, noch das Andere zuverlässige Aussagen. Allerdings bedeutet das nicht, dass man eine Schädigung ausschließen kann. Vergessen sollte man auch nicht den Fall, wo sich Anwohner beschwert haben über vermehrte Kopfschmerzen in der Nähe eines Funkmastes. Dummerweise stellte sich heraus, dass dieser gar nicht in Betrieb war. Es ist ähnlich wie ein Placebo-Effekt. Wenn am eine Gefahr vermutet, reagiert auch der Körper.
Außerdem gibt es Leute, die empfindlicher auf Strahlung reagieren, als andere. Wer viel mit dem Handy telefoniert, ist der Strahlung stärker ausgesetzt als jemand, der das Handy überwiegend für SMS verwendet. Viel-Telefonierer sollten den Einsatz eines Headsets in Erwägung ziehen, wenn sie der Strahlung entgehen möchten. Natürlich macht es dann keinen Sinn, ein Bluetooth-Headset zu nehmen. Es sollte dann schon kabelgebunden sein.
Ob gefährlich oder nicht, ist nicht eindeutig zu bestimmen. Aber man kann mit einfachen Mitteln der Handy-Strahlung aus dem Weg gehen.
Klabautermann - Di 25.11.08 15:17
Hallo,
ich persönlich Halte Handy Strahlung, wie vieles andere das wir so einsetzen durchaus für Gefährlich. Die Gefahr steigt natürlich mit der Intensität und dauer der Strahlung.
jasocul hat folgendes geschrieben : |
| Ob gefährlich oder nicht, ist nicht eindeutig zu bestimmen. Aber man kann mit einfachen Mitteln der Handy-Strahlung aus dem Weg gehen. |
Das stimmt nur im Geringen ausmaß. Du kannst dein eigenes Handy ausschalten sicher, aber wenn ein Funkmast auf dem Nachbarhaus steht kannst du dem nicht entgehen, auch wenn dein Wohnungsnachbar ein WLAN aufbaut wirst du deine Portion davon abbekommen. Ich denke hier Addieren sich dutzende Faktoren auf und du kannst nur wenige Faktoren beeinflussen.
Letztendlich sehe ich da aber keinen Grund in Panik zu verfallen, denn letztendlich gab es immer Lebensgefährliche Faktoren und in den letzten Jahrhunderten haben wir so viele davon ausmerzen können das die Lebenserwartung eher gestiegen denn gesunken ist. Wenn wir uns jetzt mit mehr Gefahrenquellen umgeben bremst es den Anstieg vielleicht ein wenig aber ich denke nicht dass es zu einer Reduzierung beiträgt. Ich lebe lieber heute mit Handy Strahlung als vor 150 Jahren mit Pocken.
Was die Verschwörungstheorien betrifft, so kann ich mir schon vorstellen, dass aussagekräftige Studien verhindert oder runter gespielt werden, weil einfach viel Geld im Spiel ist und diese Methoden in unserem Wirtschafts- und Gesellschaftssystem völlig normal sind, aber ich sehe da kein dramatisches ausmaß. Ich denke andere Dinge schaden der Volksgesundheit da mehr, als Beispiel seihen hier z.B. Pilze aus Polen angeführt, welche einen wesentlichen Bestandteil des Pilzbestandes auf unserem Lebensmittelmarkt ausmachen. Diese währen, so wie sie heute sind vor Tschernobyl als nicht für den Verzehr geeignet klassifiziert gewesen. Da es nach Tschenobyl aber keine Pilze in ausreichender Menge (und zu einem akzeptablen Preis) mehr gibt, die so wenig Strahlen wie es damals vorgeschrieben war, wurde eben der Grenzwert nach ober korrigiert. Das ist sicher Schädlicher als die Handy Strahlung aber dennoch werden die allermeisten Menschen Problemlos damit zurecht kommen. Wir leben nun mal in keiner völlig sicheren Welt.
Gruß
Klabautermann
platzwart - Di 25.11.08 15:17
hallo,
soweit ich das gelernte an der uni korrrekt wiedergeben kann:
1) es gibt keinerlei kurzfristige auswirkungen
2) mittelfristig gibt es keine direkt nachweisbaren auswirkungen
3) langfristig kann man (noch) keine aussage treffen
gruß
Boldar - Di 25.11.08 15:28
Tilo hat folgendes geschrieben : |
(nebenbei: bin ich froh an einem TFT-Bildschirm zu sitzen, bei einer Elektronenröhre fühle ich mich mittlerweile so unter Beschuss) |
Warum hast du auch die Leuchtschicht entfernt?? :wink:
Ich denke ja, das man am Strahlensichersten unter einem Großem Sendemast wäre, und nebenbei ist man da auch noch blitzgeschützt!
platzwart - Di 25.11.08 15:45
[quote="
Boldar"(535432)]
Tilo hat folgendes geschrieben : |
Ich denke ja, das man am Strahlensichersten unter einem Großem Sendemast wäre, und nebenbei ist man da auch noch blitzgeschützt! |
Das ist insofern korrekt, als dass du nichts von der Antenne abbekommst. Allerdings hat dann dein Handy auch keinen Empfang zu eben dieser und müsste somit mit voller Leistung bis zur nächsten Antenne "ballern"...
Boldar - Di 25.11.08 15:58
Naja, Handys darf man dann ja sowieso nich benutzen...
elundril - Di 25.11.08 16:09
Ich würd sagen es ist insofern gefährlich da man die auswirkungen noch nicht kennt. Deswegen würd ich einfach mal sagen das man die wichtigsten grundregeln einhalten soll (Vorsicht is besser als nachsicht):
möglichst kurz telefonieren.
beim verbindungsaufbau weg vom kopf & fortpflanzungsorganen halten.
Nicht in der nähe der Hüfte aufbewahren. ;-)
In Zügen oder ähnlichem geschlossenen aus metall möglichst nicht telefonieren.
nie kleinkinder damit telefonieren lassen.
(das is so ungefähr die liste die bei meinem praktischen arzt hängt)
lg elundril
Stübi - Mi 26.11.08 10:45
Da sind doch ein paar schöne Antworten zusammen gekommen. Danke!
Eure Antworten decken sich so ziemlich mit meiner Meinung. Also:
Kurzzeitig gibt es wenig folgen, wenn man nicht direkt neben einem Sendemast wohnt. Obwohl die Entfernung zu einem Masten auch nicht zu gross sein sollte, da das Handy sonst selbst mehr strahlt.
Längerfristig kann man nicht sagen, was für Auswirkungen (könnten ja auch positive sein, oder täusch ich mich?) jegliche Strahlungen auf lebende Organismen haben. Obwohl diese warscheinlich nicht alzu grafierend sein dürften.
Trotz allem empfiehlt es sich, das W-Lan, Handy und so weiter bei nicht benötigen abgeschalten werden und nicht unbedingt in Kinderhände gehören.
Weiter: Gab es denn bei den Radiowellen auch solche Bedenken? Denn diese strahlen ja auch frisch fröhlich in jedes Haus und dies in einer Leistung, dass der Radio ein schönes Signal hat.
Was auch sehr interessant ist, dass jeder die Technologie benutzen will (Handy) aber niemand die dazu nötigen Masten in der Nähe haben will.
Noch so zum Schluss: Ein Bekannter meinte einmal, dass wenn man alle Funkwellen (Radio, Handy, W-Lan, Dect usw.) einfärben würden oder sichtbar wären, würde man die eigene Hand vor den Augen nicht mehr sehen.
Grüsse
Stübi
ene - Mi 26.11.08 11:51
Bei den Strahlungen ist das halt sehr lustig. Über Handystrahlung wird diskutiert, aber das ganze Grundrauschen was wir haben interessiert keinen. Sonnenstrahlung, kosmische Strahlung, Radioaktivität, etc etc dreckcetera. Wie soll ich denn sagen, dass Handystrahlung etwas verändert, wenn ich neben einem AKW wohne? Oder auch anderen "Umwelteinflüßen" ausgesetzt bin. So etwas eindeutig festzumachen, ist dann doch manchmal an den Haaren herbeigezogen.
Und wenn ich mein Handy nicht in die Hosentasche stecken soll, soll ich es mir dann um den Hals binden oder doch lieber in den Socken stecken?
Tilo - Mi 26.11.08 13:01
Eine Möglichkeit zur Reduzierung der Strahlung von Handymasten: viele Masten.
Durch eine erhöhte Anzahl an Sendepunkten wird die Fläche die pro Mast bedient werden muss geringer -> Pro Mast weniger Leistung nötig.
Weitere Vorteile kleiner Masten sind a) sind leichter zu verstecken(ein z.B. W-Lanrouter fällt kaum auf) b) Erhöhung der maximalen Nutzerzahl da Nutzer die sich in nichtüberschneidenen Teilnetzen befinden auf der gleichen Frequenz arbeiten können, b) bessere Ausleuchtung von sonst toten Ecken.
Ach ja, zum AKW: ein gutes AKW emitiert im Betrieb unter Umständen weniger Radioaktität als ein Braunkohlekraftwerk(Einige Kohlenstoffisotope, Verunreinigungen in der Kohle,..).
DAs Handy kann man auch gut an der Brust tragen. Hat im Winter den Vortel das der Akku etwa länger hält. MAn darf nur keinen Herzsschrittmacher haben.
jasocul - Mi 26.11.08 13:36
Tilo hat folgendes geschrieben : |
| DAs Handy kann man auch gut an der Brust tragen. Hat im Winter den Vortel das der Akku etwa länger hält. MAn darf nur keinen Herzsschrittmacher haben. |
Und die Paranoiker werden vermuten, dass das Herzrrythmusstörungen verursachen kann.
Am besten das Handy kräftig in Alu-Folie einpacken. Der Empfang ist dann zwar gleich Null, aber die Strahlung dürfte dadurch minimiert werden. :mrgreen:
Tilo - Mi 26.11.08 17:17
| Quele von Gausi hat folgendes geschrieben: |
| Bei 15 Prozent der PM-Patienten und 30 Prozent der Defibrillator-Patienten stellten die Wissenschaftler Interferenzen fest, sobald die Kopfhörer weniger als drei Zentimeter von den im Brustbereich eingesetzten Geräten entfernt waren. |
Simpelste Lösung: Schrittmacher und Defi in der rechten Brust und Kopfhörer in der linken Bruttasche verstauen.
Aber ich glaube kaum das wie in der Quelle beschrieben einfache Kopfhörer Neodymmagnete verwenden.
Klabautermann - Do 27.11.08 12:37
Hi,
ene hat folgendes geschrieben : |
| Bei den Strahlungen ist das halt sehr lustig. Über Handystrahlung wird diskutiert, aber das ganze Grundrauschen was wir haben interessiert keinen. Sonnenstrahlung, kosmische Strahlung, Radioaktivität, etc etc dreckcetera. Wie soll ich denn sagen, dass Handystrahlung etwas verändert, wenn ich neben einem AKW wohne? Oder auch anderen "Umwelteinflüßen" ausgesetzt bin. So etwas eindeutig festzumachen, ist dann doch manchmal an den Haaren herbeigezogen. |
ich finde es absolut Logisch nur über das zu Diskutieren was man auch beeinflussen kann. Das Grund rauschen können wir nicht abstellen, also währe die Diskusion unsinnig. Unsere "Kommunikationswellen" könnten wir Theoretisch abschalten (auch wenn es einen ziemlichen Aufschrei geben würde) und somit ist es hier auch Sinnvoll drüber zu Diskutieren.
Mal ganz abgesehen davon, dass das Argument "das gibt es in der Natur auch, warum sollten wir also nicht mehr davon Produzieren" ziemlich schwach ist. Mutter Natur hat unsere Körper für das natürliche Grundrauschen gerüstet, aber dass heißt nicht, dass wir nicht auch eine "Überdosis" bekommen können. Es ist ja nicht so, das du nur die Handystrahlung oder das Grundrauschen ab bekommst sondern du bekommst Grundrauschen + Handystrahlung ( + Radiowellen + Satellitenfernsehen + ...).
Gruß
Klabutermann
ene - Do 27.11.08 12:53
Sind Handynutzer in der Arktis dann mehr gefährdet als welche in Afrika? Ist vielleicht falsch rübergekommen, aber wenn ich dir Wirkzusammenhänge nicht kenne, kann ich auch nicht nur eine Sache betrachten oder muss den Rest ausschließen. Man kann ja gerne solche Untersuchungen anstellen, aber die Aussagekraft bleibt für mich fragwürdig. Bei CMR-Stoffen ist die Wirkung eindeutig nachgewiesen. Bei Radioaktiviät wirds dann auch schon komplizierter...
Und unsere "Kommunikationswellen" können wir vielleicht in Ballungszentren abstellen, aber neben dem Aufschrei lebt nicht jeder dort und man sollte nicht nur von Privatpersonen ausgehen, die diese Nutzen.
elundril - Do 27.11.08 13:01
ene hat folgendes geschrieben : |
| Bei Radioaktiviät wirds dann auch schon komplizierter... |
[ironiemodus = on]
Stimmt, die Folgen von Radioaktivität kann man nur schwer nachweisen. Den ganzen Menschen nahe Tschernobyl sind die Haar nur so zum Spass ausgefallen und der Begriff "Strahlenkrankheit" haben sich ein paar Ärzte ausgedacht damit sie einfach und unkompliziert ein paar Symptome erklären können. Genausowie Krebspatienten keine Haare mehr haben, an der Strahlungs kanns mal nicht liegen. :roll:
[ironiemodus = off]
ene hat folgendes geschrieben : |
| Und unsere "Kommunikationswellen" können wir vielleicht in Ballungszentren abstellen, aber neben dem Aufschrei lebt nicht jeder dort und man sollte nicht nur von Privatpersonen ausgehen, die diese Nutzen. |
Es geht ja auch gar nicht ums abstellen, sondern viel mehr ums vermeiden des unnötigen.
lg elundril
ene - Do 27.11.08 13:15
Dann lies mal den Post von Klabautermann. Und nein, mit Radioaktivität kann man Menschen auch nicht helfen, deswegen gibt es auch keine Nuklearmedizin. Aber vielleicht haben wir ja jetzt die Evolution aufgehalten und können deswegen nicht mehr mit neuer Strahlung oder höheren Dosen umgehen. Das war Sarkasmus.
Klabautermann - Do 27.11.08 13:57
Hi,
ene hat folgendes geschrieben : |
| Sind Handynutzer in der Arktis dann mehr gefährdet als welche in Afrika? |
in Anbertacht der Politischen Situation in einigen Afrikanischen Ländern würde ich sagen, dass es andersrum sein dürfte :).
ene hat folgendes geschrieben : |
| Ist vielleicht falsch rübergekommen, aber wenn ich dir Wirkzusammenhänge nicht kenne, kann ich auch nicht nur eine Sache betrachten oder muss den Rest ausschließen. Man kann ja gerne solche Untersuchungen anstellen, aber die Aussagekraft bleibt für mich fragwürdig. |
Aber die Aussagekraft von nicht gemachten Studien ist auch nicht besser ;). [Offtopic] Erinnert mich an die aussage, dass es in Deutschland keine BSE Fälle gibt, nachdem dann in Dt. der BSE Test eingeführt wurde gab es dann doch recht schnell welche.[/Offtopic]
Aber es ging auch auch nur darum zu belegen das es keinen Sinn hat über Hintergrundstrahlung zu diskutieren, da sich diese von uns nicht (oder nur sehr indirekt) beeinflussen lässt und dass das Argument "weil es Hintergrundstrahlung gibt können wir auch Problemlos im Vordergrund Strahlen" aus meiner Sicht nicht haltbar ist. Es war aber keine Stellungnahme dazu ob ich Handystrahlung per se für Schädlich halte oder nicht (die gab es in meinem ersten Post ;)).
ene hat folgendes geschrieben : |
| Und unsere "Kommunikationswellen" können wir vielleicht in Ballungszentren abstellen, aber neben dem Aufschrei lebt nicht jeder dort und man sollte nicht nur von Privatpersonen ausgehen, die diese Nutzen. |
Nein, die kann man Problemlos überall abstellen, es führt nur zu einer Minderung an Komfort. Keiner wird deswegen tot umfallen und [ironie]die paar Leute die deshalb nicht mehr schnell genug an einen Krankenwagen kommen dürften in Anbetracht der Überbevölkerungssituation, wenn überhaupt, dann Positiv ins Gewicht fallen.[/ironie].
Aber bitte verstehe meine Äußerungen richtig, es geht hier um die Theoretische Möglichkeit, ich plädiere nicht dafür das zu tun. Ich möchte weder mein Handy noch mein Satellitenfernsehen oder Radioprogramm missen.
Gruß
Klabautermann
ene - Do 27.11.08 14:27
Auch wenns abdriftet, für mich ist Kommunikation auch GPS, Radar, Funk und ähnliches. Dann frag mal die Piloten, wie gut die ihre Landungen hinbekommen oder die Seefahrer, wie gut die zurecht kommen. Von Militäraktionen nehme ich einfach mal bewußt Abstand, wobei die bestimmt gerne blind und taub unterwegs sind ;)
Und wenn du dich mal an den Stromausfall im Münsterland erinnerst...danach gabs wesentlich mehr Neugeborene, also dürfte deine Ironie nicht stimmen.
Ansonsten gibt es halt Risiken, die ich billigend in Kauf nehme (Teilnahme am Strassenverkehr, etc) und welchen die ich nicht beeinflussen kann (Strahlung). Untersuchen können wir da eine Menge, da ich es aber auch aus eigener Erfahrung zu einem anderen Thema weiß, sind diese Untersuchungen oftmals sehr zweifelhaft oder nicht praxisbezogen. Als Beispiel: Was nützt mir ein Staubmessgerät das an der Hüfte hängt, wenn ich an einer Schütte arbeite, die Brusthoch ist?
Stübi - Do 27.11.08 14:58
ene hat folgendes geschrieben : |
| Auch wenns abdriftet, für mich ist Kommunikation auch GPS, Radar, Funk und ähnliches. Dann frag mal die Piloten, wie gut die ihre Landungen hinbekommen oder die Seefahrer, wie gut die zurecht kommen. Von Militäraktionen nehme ich einfach mal bewußt Abstand, wobei die bestimmt gerne blind und taub unterwegs sind ;) |
Hmm, reine Verständnisfrage: Wo ungefähr ist GPS einzustufen? So betreffend Gefahr? Oder spielt es in dem Sinne gar keine Rolle, da dies reine Empfänger sind und die Sateliten so oder so rumstrahlen?
Ich finde die Diskussion zunehmends interessant. Zumal der der Einwand, dass BSE nicht festgestellt wurde bis es keinen Test gab, dürfte ähnlich sein bei Handys und anderen Funkdingen (Haben nicht auch Hochspannungsleitungen eine Gewisse, zumindest magnetische, Wirkung? Obwohl das nun sicherlich nicht das angerissene Thema ist.). Und bis dahin dürfte es weiterhin sehr schwirig sein auf positive (Ich bleibe dabei, müssen die Veränderungen zwingend negativ sein) oder negative Wirkungen zu stossen.
Grüsse Stübi
ene - Do 27.11.08 16:02
Läuft im MHZ Bereich und die Satelitten strahlen immer, also elektromagnetische Strahlung.
Zu Starkstromleitungen gabs mal ne Doku (keine Ahnung wie verlässlich) aber dort arbeiten nur Männer und es erkranken gehäuft welche an Hodenkrebs, was sich mit den Erfahrungen aus meiner Bekanntschaft deckt. Da gibt es welche, die in der Bundeswehr mit HighBeam gearbeitet haben und welche die an großen Kupferwannen gearbeitet haben. Bei beiden ist die Spannung sehr hoch und Metallgegenstände sind tabu (entweder erhitzen sie sehr schnell oder unterliegen einem großen Magnetfeld). Dort ist es die Intensität.
Wenn das auf weitere Umwelteinflüsse ausdehnen will, kann man sich gerne überlegen, warum man nicht 8h in einem Kühlhaus arbeiten darf oder es Vorschriften für Büroarbeitsplätze gibt. Oder man kann sich mal überlegen, was oszilierende Beleuchtungsverhältnisse verursachen können.
Bei BSE, Vogelgrippen, Maul- und Klauenseuche und was es alles gibt, bin ich sehr sensibel. Ich streite die Vorfälle nicht ab, aber wenn du dir dann auch mal die Preisentwicklung dazu anschaust, könnte man so etwas als Vorwand vermuten. Das ist etwas was Klabautermann mit den Pilzen aus Polen/Russland angesprochen hat. Dort traue ich den Produzenten/Kontrolleuren/Medien kein Stück. In anderen Bereichen sind "Chargenverfolgungen" deutlich besser geregelt.
Mortal-Shadow - Do 27.11.08 17:40
Ich hab da mal ein paar Daten zu herausgesucht (vom Bundesamt für Strahlenschutz).
Natürliche Belastung im Tiefland: 1 Milisievert/Jahr.
Natürliche Belastung in strahlungstechnisch ungünstigen Gebieten (feldberg, usw.): 10 Milisievert/Jahr.
(Wohlgemerkt: LEDIGLICH natürliche).
Hinzu kommt noch die künstliche Strahlungsbelastung, welche Bundesweit einen Durchschnitt von 2 Milisievert/Jahr hat.
Also zum Vergleich: Der heute im Tiefland Lebende Bürger hat mit 3 Milisievert eine Belastung, welche 30% der Belastung eines im Mittelalter auf dem Feldberg lebenden Bauern entspricht, - wenn man dem Bundesamt zutraut, seine Messinstrumente richtig aufzubauen und korrekte Werte anzugeben.
Meine Annahme ist daher, dass ein großteil der Angst vor Strahlung Paranoia ist.
(ALLERDINGS nur, weil die Belastung trotz allem Verhältnissmäßig klein ist, NICHT weil Strahlung an sich ungefährlich ist - verwechselt das bitte NICHT!!)
Stübi - Do 27.11.08 18:37
Mortal-Shadow hat folgendes geschrieben : |
Ich hab da mal ein paar Daten zu herausgesucht (vom Bundesamt für Strahlenschutz).
Natürliche Belastung im Tiefland: 1 Milisievert/Jahr.
Natürliche Belastung in strahlungstechnisch ungünstigen Gebieten (feldberg, usw.): 10 Milisievert/Jahr.
(Wohlgemerkt: LEDIGLICH natürliche).
Hinzu kommt noch die künstliche Strahlungsbelastung, welche Bundesweit einen Durchschnitt von 2 Milisievert/Jahr hat.
Also zum Vergleich: Der heute im Tiefland Lebende Bürger hat mit 3 Milisievert eine Belastung, welche 30% der Belastung eines im Mittelalter auf dem Feldberg lebenden Bauern entspricht, - wenn man dem Bundesamt zutraut, seine Messinstrumente richtig aufzubauen und korrekte Werte anzugeben.
Meine Annahme ist daher, dass ein großteil der Angst vor Strahlung Paranoia ist.
(ALLERDINGS nur, weil die Belastung trotz allem Verhältnissmäßig klein ist, NICHT weil Strahlung an sich ungefährlich ist - verwechselt das bitte NICHT!!) |
Das kann ich persönlich nicht beurteilen, jedoch dürfte ja die Strahlungsbelastung höher sein, wenn man das Handy usw. dabei hat. Nehme ich jedenfalls auch aus Deiner Beschreibung, gemesen auf einem Feldweg also nicht mit Handy daneben.
Grüsse
Stübi
Hidden - Do 27.11.08 18:54
Hi :)
Nach meinem Wissen beschränkt sich die schädliche Wirkung von Handystrahlung auf eine Erwärmung im Kopf. Das herausschlagen von Elektronen wurde dirskutiert und für unbedenklich befunden.
Die Erwärmung des seitlichen Hirnareals - durchaus um eventuell 1° Celsius in 1cm Tiefe(meine ich da im Kopf zu haben, bitte nciht steinigen :P) - ist erst einmal auch ungefährlich.
Kritisch wird es bei beschädigten Geräten. Da muss der Schaden aber schon recht "gezielt" an der richtigen Stelle sein. Zumal da eher Geräte mit höheren Sendeleistungen als Handys gefährlich sind.
Wie war das nochmal mit dem Sendemast? "Wie schlimm muss es erst werden, wenn wir das Teil erst einschalten" :lol: Hat da wer nen link? :D
mfG,
Klabautermann - Do 27.11.08 20:25
Hi,
ene hat folgendes geschrieben : |
| Da gibt es welche, die in der Bundeswehr mit HighBeam gearbeitet haben und welche die an großen Kupferwannen gearbeitet haben. |
Naja, gerade bei den Militärs gibt es ja
immer wieder mal [
http://www.abendblatt.de/daten/2004/03/06/270493.html] Klagen wegen zu hoher Strahlenbelastungen.
Hidden hat folgendes geschrieben : |
| Nach meinem Wissen beschränkt sich die schädliche Wirkung von Handystrahlung auf eine Erwärmung im Kopf. Das herausschlagen von Elektronen wurde dirkutiert und für unbedenklich befunden. |
Naja, da gibt es aber auch einige die anderes behaupten. Hier nur en oaar Zitate von
dieser Seite [
http://www.risiko-elektrosmog.de/Medien/Presse/presse_2001.htm].
| Zitat: |
| Nicht die Erwärmung des Gehirns durch thermische Wirkungen verursache Schädigungen, sondern die niedrigfrequenten elektromagnetischen Felder, die auf die Nervenzellen wirkten. Sie sollen bei regelmäßiger Handy-Benutzung zu Gedächtnisverlust, Schlafstörungen und Kopfschmerzen führen. |
| Zitat: |
| Mobiltelefone können Gesundheitsschäden verursachen, indem sie Antwortzeiten des Gehirns beschleunigen, teilte ein britischer Wissenschaftler einer Konferenz am Freitag mit. |
| Zitat: |
| Lin sagte jedoch auch, dass es fast genauso viele Studien gäbe, die einen biologischen Einfluss durch den Gebrauch von Mobiltelefonen belegen, wie Studien, die das Gegenteil zeigten. |
Und noch ein nachtrag zum Thema Verschwörungstheorien:
http://www.wahrheitssuche.org/handy.html
Gruß
Klabautermann
g1o2k4 - Do 27.11.08 20:42
was auch gefährlich dabei ist, ist die polarisation der blutkörperchen, die nachweislich entsteht. und da diese nah am gehirn entsteht besteht ein gewisses risiko für leute deren blut eh dick ist und gerinsel ausweißt.
aber ich glaub man muss sich keine sorgen machen, da es beim handy nur einige mWatt sind. wenn es beim handy schon gefährlich wäre, dann würden die leute beim kochen mit induktionsherden (magnetfeld im kilowatt leistungsbereich) ja reihenweise in der küche umfallen :P
aber sowas hab ich noch nicht gehört.
ene - Fr 28.11.08 07:51
[Klugscheisser]Gibt man Magnetfelder nicht in Tesla an?[/Klugscheisser]
Ich hab zB einen Röntgenpass (musste eine zeitlang beim Zahnarzt oft geröngt werden) und bin auch schon mit nem Clip zur Erfassung der Strahlung rumgelaufen (RFA und natürliche Strahler). Wie hoch die Dosis auf der Arbeit war, kann ich nicht mehr sagen, aber es war auf jeden Fall unter 10 mSv, der Grenzwert liegt gesetzlich bei 20, wobei ich grad nicht mehr weiß, was ein CT so abgibt, da müsste ich eine Bekannte nochmal fragen. Das es solche Standards nicht bei Behörden gibt (die BW ist ja auch eine Behörde) verwundert mich bei unserer deutschen Burokratie immer wieder. Aber solche Fälle kenne ich auch, aber nur vom Hörensagen.
Gewuerzgurke - Fr 28.11.08 11:54
Kleine Zwischenfrage: Bei Galileo haben die mal gepracht, dass man ein Ei zwischen zwei "Handies" hartkochen kann. Natürlich Quatsch.
Ich hab' aber mal gehört, dass das direkt vor der Sendeantenne am Turm funktionieren soll - Stimmt das?
Gewuerzgurke - Fr 28.11.08 12:50
Ja, die Quizfragen bei Galileo sind immer sehr amüsant :P
Aber meine Frage ist, was eigendlich mit der Energie passiert, die zum erzeugen der Strahlung verwendet wurde. Eigendlich müsste die doch an isolierenden Materialien in Wärme umgesetzt werden - oder?
Das heist, wenn man ein Handy in Alufolie einwickelt, müsste es sich doch dadurch schneller erwährmen, auch wenn der Effekt auf Grund der schwachen Strahlung, die das Handy erzeugt, kaum auffallen dürfte.
platzwart - Fr 28.11.08 14:57
Ein Handy strahlt maximal mit 2-4 Watt, viel kannst du damit also nicht anfangen...
Hidden - Mi 17.12.08 17:05
Hi :)
Ich bezweifle doch stark die Echtheit dieses Materials :lol:
Ansonsten handelt es sich wahrscheinlich um manipulierte Geräte, das kann auch gut sein.
mfG,
Tilo - Mi 17.12.08 17:06
Ich tippe auf einen Trick.
Meine Vermutungen:
a) Videoschnitt
b) eine Art Trickkorn, feucht machen und warten. Durch das Wasser wird die Schutzschicht aufgelöst/porös gemacht und im Inneren befindet sich ein Material verwenden was die Luftfeutigkeit anzieht und sich dann schlagartig aufbläht.
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