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Luckie
Ehemaliges Mitglied
Erhaltene Danke: 1
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Verfasst: Do 16.10.03 08:02
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ErnestoChe
      
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Delphi 6 Pers, Open K3
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Verfasst: Do 16.10.03 09:31
Hi,
schließe mich der Meinung von Sven, Luckie und den anderen, die dafür sind, dass Arbeitslose in bestimmten Bereichen eingesetzt werden sollten voll an.
@Popov
Ganz grob gesehen magst du ja gar nicht mal unrecht haben, aber auch wirklich ganz grob. Deine REchnung geht so nicht auf. Siehe letzter Beitrag von Sven.
Hör doch bitte auf, mal wieder Leute zu beleidigen.
MFG
- Ernesto -
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joerg68
      
Beiträge: 116
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D5Enterprise
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Verfasst: Do 16.10.03 09:54
Titel: Zwangsarbeit für Arbeitslose
Ich glaube nicht, daß man die Arbeitslosigkeit so spürbar veringern könnte. Sicherlich würde in der Versorgung von alten und kranken die Möglichkeit geben den einen oder anderen sinnvoll unterzubringen.
Aber die wirklich faulen unter den Arbeitslosen triffst Du mit solchen Maßnahmen nicht. Die melden sich dann laufen krank, kommen zu spät und wenn sie mal da sind ist die Arbeitsleistung dann auch entsprechend. Außerdem glaube ich nicht da in der Pflege 5 Mio (ungelernte)Leute gebraucht werden. Vielmehr besteht die Gefahr, das Pflegeheimbetreiber sich Zwangsarbeiter holen um Ihr reguläres Personal abzubauen. Des weiteren müßt Ihr bedenken, daß diese Zwangsarbeiter ja weiterhin vom Staat Geld bekommen.Wahrscheinlich mußte man Ihnen die Fahrtkosten erstatten, weil die Höhe der Sozialhilfe/Arbeitslosenhilfe ja aufs zu Hause rumhocken ausgelegt und und sicherlich nicht dafür reicht jeden Tag zur Arbeit zu fahren.
Der Schrei nach Zwangsarbeit ist zwar sehr beliebt bringt einer Meinung nach kaum etwas um dem Problem Herr zu werden
Gruß
Jörg
_________________ Aus den Chaos sprach eine Stimme " Lächele und sei froh denn es könnte schlimmer kommen". Und ich lächelte und ich war froh.
UND ES KAM SCHLIMMER
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Luckie
Ehemaliges Mitglied
Erhaltene Danke: 1
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Verfasst: Do 16.10.03 09:56
dass ich da keine 5 Mio unterbringen kann ist klar. Esw ar ja auchnur ein beispiel. Es ließen sich bestimmt auch andere Stellen finden. Und es soll sogar Arbeitslose geben, die wieder Arbeiten wollen. Die hätte man dann schon mal wieder von der Strasse.
aber verdammt noch mal, irgendwo muss man ja mal anfangen.
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ErnestoChe
      
Beiträge: 528
Win 2000 pro, CRUX 2.0
Delphi 6 Pers, Open K3
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Verfasst: Do 16.10.03 10:16
Hi,
| Joerg68 hat folgendes geschrieben: | | Ich glaube nicht, daß man die Arbeitslosigkeit so spürbar veringern könnte |
Da magst du recht haben. Aber es geht ja auch um das Selbstwertgefühl der Menschen und dass sie sich nicht nutzlos vorkommen. Wenn man mal ein Jahr oder länger Arbeitlos ist, könnt ich mir vorstellen, dass man die Lust verliert überhaupt wieder zu arbeiten. Was bei vielen auch der Fall ist.
MFG
- Ernesto -
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joerg68
      
Beiträge: 116
Win 2000
D5Enterprise
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Verfasst: Do 16.10.03 10:19
@ Lucki
Es gibt meiner Meinung nach viele Arbeitslose die Arbeiten wollen. Nur gibt es zur Zeit keine Jobs.
Noch im Jahr 2001 gab es in unserer Regionalen Zeitung fast jedes Wochenende einen Stellen markt mit 15-über 20 Seiten.
Zur Zeit sind es zwischen 3 und 5.
Und Aussagen über Fachkräftemangel bzw. Beschäftigungsreserven im Niedriglohnsektor stehe ich auch sehr skeptisch gegenüber.
Wie Du als IT-ler ja weiß wurde vor ein paar JAhren gaaanz laut nach IT-Fachkräften geschrieen. Und was ist heute auf dem IT-Arbeitskräftemarkt los.
Gruß
Jörg
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UND ES KAM SCHLIMMER
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Sven
      
Beiträge: 314
D6 Ent, K3 Pro (patched)
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Verfasst: Do 16.10.03 10:29
| Luckie hat folgendes geschrieben: | dass ich da keine 5 Mio unterbringen kann ist klar. Esw ar ja auchnur ein beispiel. Es ließen sich bestimmt auch andere Stellen finden. Und es soll sogar Arbeitslose geben, die wieder Arbeiten wollen. Die hätte man dann schon mal wieder von der Strasse.
aber verdammt noch mal, irgendwo muss man ja mal anfangen. |
Amen  Wollte sagen, ZUSTIMM
Man kann auch nur Beispiele bzw. Vorschläge machen, denn dafür ist das ganze viel zu komplex.
Ich glaube auch, das es im Moment viel wichtiger ist, die Kaufkraft der noch arbeitenden Bevöllkerung zu stärken. D.h. daß das was man uns versprochen hat, nämlich eine deutliche Steuersenkung, auch durchgeführt wird. Die Verbraucherschädlichen Vorschlage der Herzog-Kommision/CDU sind kaum dazu angetan. Bei der anderen (SPD/Grüne) wird man so ungeschoren auch nicht davonkommen.
Irgendwer hatte eine paar Postings weiter oben von den Lobbyisten gesprochen.
Unsere (deutschen) Politiker sollten endlich einmal den Mut aufbringen sich gegen irgendwelche Lobbyisten zu stellen und eine Politik für DAS Volk machen. Dafür sind die ja schließlich gewählt worden.
Ich sehs schon kommen: ES WIRD WIEDER NICHTS PASSIEREN.
_________________ MDK 9.1, Kernel 2.4.21, KDE 3.1 Kylix 3 Pro (patched), nutze aber auch Windows
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Phobeus
      
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D6 Pers, D7 Pro, FPC 2.x
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Verfasst: Do 16.10.03 10:34
@popov: Vielleicht sollte es dann mehr Knalltüten am Staat geben, würde sicherlich einiges besser laufen. Ich für meinen Teil weiß ja auch, dass meine Rentenversicherung und Sozialversicherung vom Staat in nen Tresor gesteckt wird und dann bei meiner Rente ausgezahlt wird. Guten Morgen, der Kaffee war kalt?
Ansonsten ist das genau das Problem, dass die Leute alle ziemlich unflexibel sind, niemand will bei sich anfangen, nur bei den anderen und wenn jemand selbst mal anfämngt irgendwo einsparungen anzubieten, reißt man ihn gleich auseinander. Irgendwie müssen einige erst nochmal lernen, was "sozial" wirklich bedeutet, dieses pseudo-soziale á la "Wir sind mal da sozial und da nicht" geht mir ziemlich auf den senkel. Es wird Zeit, dass man da mal wieder klar macht, dass man möglichst geschlossen auch hinter eine Sache steht und zwar durchaus einer, die alle trifft und zwar am besten gleichermaßen. Und ich selbst glaube, dass jene die mehr haben auch mehr geben sollten und gehöre auch nicht zu jenen, die gerade wenig haben...
@joerg: Die Idee dahinter bestand ja auch nicht ein Arbeitsmodell wie in der DDR zu schaffen in den man viele billig Arbeitsplätze beim Staat schafft um die Statistik zu schönen, sonderen einen Ausgleich für die Kosten zu schaffen, um eben keine Einsparungen durchzuführen und zum anderen nicht ganze Teile der Bevölkerung quasi von dem Rest trennt. Genau das wird nämlich gemacht von den meistne und einigen scheint es nicht bewußt zu sein, wie schnell man heute arbeitslos werden kann und tun so, als seien einige schier schuld an ihrer lage... denke, dass da mehr falsche als richtige getroffen werden und wer nun schreit "macht jede Arbeit zu jedem Preis"... der sollte man überlegen, ob er das selbst auch für sich möchte und das die Gefahr immer besteht...
@it: Nun ja... ich denke, dass man damals aber nicht die Form von IT-Kräften meinen, wie sie heute hier so rumwümmeln. Heute wird doch alles vom AA geschult, was nicht bei drei aufm Baum ist
@sven: dito. denke ich auch... wie wäre es mal für ne Gesetz gegen Lobbys *g ... aber dafür bräcuhte man ja auch schon wieder eine um das durchzubekommen ^__-
_________________ "Menschen sterben nicht wenn man sie zu Grabe trägt, sondern wenn sie ihre Träume verlieren..."
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joerg68
      
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Verfasst: Do 16.10.03 10:51
Titel: Verbraucherfreundliche Reformen
@ Sven
Mit Deinem Verbraucherfreundlichen Reformen hast Du recht. Aber im Moment passiert genau das Gegenteil.
Bei unserer ach so tollen Steuerreform wird der Spitzensteuersatz deutlich gesenkt. Kostet 6 Mrd €. Zum Ausgleich werden diese 6 Mrd bei den Arbeitslosen eingespart. Ich habe meine Zweifel das die 6 Mrd die sie den Spitzenverdienern in die Tasche stecken in den Konsum gehen. Da wird höchstens der Dax noch mal 10% steigen weil die nicht wissen wo hin mit der Kohle. Die 6 Mrd die sie den Arbeitslosen wegnehmen werden aber zum größten Teil im KOnsum fehlen, weil der normale Arbeitslose sein Ganzes zum Leben braucht und somit auch ausgibt.
TOLLES KONJUNKTURPROGRAMM
Beim Otto Normalverbraucher sieht das dann wie folgt aus. In die linke Tasche steckt man Ihm einen € rein und aus der rechten holt man Ihn sich über die Streichung der PEndlerpauschale den € wieder zurück.
Dann wird noch mal in die linke Tasche gegriffen und man holt sich über die Selbstbeteiligung im Gesundheitswesen auch den anderen €.
Dann sagt man Otto Normalverbraucher, das er auch schön was für die Rente sparen soll.
Was passiert ???
Auch Otto Normalverbraucher hat weniger Geld in der Tasche und spart zusätzlich für seine Rente und gibt somit immer weniger Geld aus.
SO GEHT ES AUFWÄRTS
Ich habe vor kurzen hier ein paar Vorschläge gepostet. Vielleicht will ja auch jemand mal was dazu sagen
Gruß
Jörg
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UND ES KAM SCHLIMMER
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Sven
      
Beiträge: 314
D6 Ent, K3 Pro (patched)
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Verfasst: Do 16.10.03 11:20
| Phobeus hat folgendes geschrieben: | ...
@sven: dito. denke ich auch... wie wäre es mal für ne Gesetz gegen Lobbys *g ... aber dafür bräcuhte man ja auch schon wieder eine um das durchzubekommen ^__- |
Genau das meine ich. Die gewählten Politiker sollen endlich auf die hören, von denen sie gewählt worden sind, und nicht auf irgendwelche Partei(bonzen)genossen, oder christlichen Kollegen, oder noch schlimmer, den Lobbyisten.
Ein Angeordneter ist schließlich in seinem Wahlkreis von einer gewissen Anzahl an Bürgern gewählt worden. Wieso setzen dann meistens die, die in Lobby rumstehen bei den gewählten Vertretern Ihre Meinung durch.
Zumindest sollte der gewählte Vertreter dann bei seiner Wählerschaft nachfragen, ob die der Meinung des/der Lobbyisten ist.
Unsere Politiker sind halt zu feige und zu Machtbesessen.
@joerg68: Starker Tobak, aber so ist es.
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Klabautermann
      

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Delphi 7 Prof.
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Verfasst: Mi 22.10.03 20:10
Hallo,
ich habe hier mal wieder ein paar beiträge löschen dürfen. Die betroffenen Autoren dürften wissen warum.
Also Jungs, wenn ihr das Topic offen behalten wollt reißt euch ein wenig am Riemen.
Gruß
Klabautermann
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kiwicht
      
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Verfasst: Do 23.10.03 17:45
Ihr versucht immer alle die Arbeitslosen ansich als Wurzel allen Übels heranzuziehen und zu entfernen, aber das bringt niemanden weit, jemand auf Teufel komm raus zu zwingen jemand anders einzustellen!
Die Lohnnebenkosten und die Belastungen die auf deutschen mittelständischen Unternehmen liegen sind einfach zu hoch. Ist doch klar das die lieber bei einem Arbeiter bleiben, der zwar ab und zu mal Überstunden macht.
Heisst also u.a.:
-Benzin. Viel zu teuer - darauf sind die meisten Unternehmen angewiesen.-Krankenkassen - Zu wenig Überprüfung der Arztrechnung (habt ihr schonmal eine Rechnung vom Arzt gesehen) oder auch zu wenig Überprüfung der Scheinkranken.
-Steuersätze - logisch, das die in einigen Bereichen zu hoch sind
Bla bla blah etc. etc. pp.
Einige von euch die schonmal gegen Vertrag arbeiten waren, werden wissen wieviel der Staat von eurem Lohn abzieht, das ist schon ne ganze Menge - und nun rechnet ungefähr das gleiche nochmal drauf, was eurer Arbeitgeber ungefähr bezahlt - noch Fragen?
soviel zum Thema...
und zu der Neuverschuldung kann ich nur sagen: Dann sieht man ja wem Deutschland gehört. Dem Volk? Ach i wo. Dem Bund? Ha ha.
Den Banken? Jap. Was die für ein Heidengeld einnehmen schon alleine an den Zinsen für solche Summen - und dann einfach n Skandal drausmachen und in Rente gehen - tja, solange daran sich nichts ändert... no chance...
mfG
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