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D6 Prof
BeitragVerfasst: Do 20.11.03 10:34 
Hallo Leute ich habe gerade etwas im Internet gefunden was mich selbst ziehmlich geschockt hat.....aber lest selbst..
SPIEGEL ONLINE - 09. Oktober 2003, 15:48 hat folgendes geschrieben:

Verheerendes Virus

US-Armee experimentiert mit Spanischer Grippe

Die Spanische Grippe tötete vor 85 Jahren bis zu 40 Millionen Menschen. Die US-Armee hat den ausgestorben geglaubten Erreger nach Informationen von Biowaffen-Experten nachgezüchtet - und seine tödlichen Eigenschaften zum Teil wieder belebt.


AP

Opfer der Spanischen Grippe von 1918 in einem US-Krankenhaus: Bis zu 40 Millionen Tote


Mehrere Gene des außergewöhnlich aggressiven Grippevirus wurden isoliert und in Stämme heutiger Grippe-Erreger eingeschleust, meldet die deutsch-amerikanische Abrüstungsorganisation "Sunshine Project". Das US Armed Forces Institute of Pathology in Washington habe von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt Teile des Erregers mit gentechnischen Methoden rekonstruiert. Damit sei es erstmals gelungen, die tödlichen Eigenschaften der Spanischen Grippe in Teilen wieder zu beleben.

Der größten internationalen Grippe-Epidemie der Geschichte fielen 1918 unterschiedlichen Schätzungen zufolge 20 bis 40 Millionen Menschen zum Opfer. Die Armee-Forscher um Jeffrey Taubenberger hätten Virusteile aus Gewebeproben von Grippetoten isoliert und ein künstliches Virus mit zweien dieser Gene geschaffen, so das "Sunshine Project". Der Erreger sei bereits in Tierversuchen getestet worden und habe eine verheerende Wirkung gehabt. Taubenberger und seine Kollegen berichten in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals "Emerging Infectious Diseases" über ihre Gen-Experimente mit der Spanischen Grippe.

Als Ziel hätten die Armeeforscher angegeben, die Effektivität heutiger Grippemedikamente gegenüber dem Stamm von 1918 testen zu wollen. Die Experten des "Sunshine Project" halten das für eine fadenscheinige Erklärung. "Es ist völlig widersinnig, einen gefährlichen Erreger künstlich herzustellen, nur um dann eine Behandlung dagegen zu entwickeln", sagt Zellbiologe Jan van Aken. "Unvorstellbar, was passiert, wenn dieses Virus in die falschen Hände gerät."

Die genetische Analyse von Grippestämmen habe ohne Zweifel eine wichtige Bedeutung für die medizinische Grundlagenforschung, sagte er. "Aber das rechtfertigt nicht, ausgerechnet den gefährlichsten aller Grippestämme, der zudem seit langem ausgestorben ist, wieder zu beleben."

Die Biowaffen-Gegner halten es auch politisch für äußerst fragwürdig, dass sich ausgerechnet die US-Armee mit der Rekonstruktion der Spanischen Grippe befasst. "Derartige Forschung löst ein Wettrennen um die gentechnische Herstellung möglichst gefährlicher Viren und Bakterien aus", betonte Edward Hammond vom US-amerikanischen Büro des "Sunshine Project". "Wenn Jeffery Taubenberger in einem chinesischen, russischen oder iranischen Labor arbeiten würde, könnte in seinen Arbeiten auch der berühmte rauchende Colt, die 'smoking gun' für ein offensives Biowaffen-Programm gesehen werden."

[ www.spiegel.de/wisse...,1518,268984,00.html ]

Ist das nicht absolut krank? :evil:
Gruss
Michael

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BeitragVerfasst: Do 20.11.03 10:53 
Der größte Feind des Menschen ist und bleibt eben der Mensch selber. Traurig aber war. :cry:
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BeitragVerfasst: Do 20.11.03 11:05 
Was ich einfach so traurig finde ist die Offensichtlichkeit wie es wohl oder übel mit uns mal zuende gehen wird :roll:
Ein kleines unkontrolliertes Viruschen hier, vielleich verbunden mit einem "terroristischen" Anschlag, oder doch nur eine sich zufällig, aus Unachtsamkeit verbreitete Spanische Grippe dort, und schon sterben mal eben so 40 Millionen Menschen.
Naja was solls solange noch welche übrigbleiben die nachher die Macht haben...

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Klabautermann
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BeitragVerfasst: Do 20.11.03 12:46 
Hallo,

traurug ist es mit sicherheit. Traurig ist auch, das es immernoch Menschen gibt, die von solchen Forschungen nie etwas gehört haben (oder es nicht hören wollen). Solche Forschungen laufen schon seit Jahrzehnten und es gild als sicher, dass viele Armeen dieser Welt schon haufenweise Tötliche Säuchen im Giftschrank liegen haben und auch entsprechende Impfstoffe/Heilmittel in großen mengen dafür besitzen, was eine vorraussetzung dafür ist, solche Dinge einsetzen zu können, denn die eigene Bevölkerung oder zumindest die eigene Armee will man ja schützen.

Natürlich suchen die auch weiter nach immer gefährlicheren Erregern und versuchen auch eigene, noch nie dagewessene zu erzeugen, damit der Feind es noch schwerer haben wird Gegenmittel zu entwickeln.

Und das absolut Wahnsinnige daran ist, das das nur ein Zweig der Massenvernichtungsforschung ist :(.

Gruß
Klabautermann
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BeitragVerfasst: Do 20.11.03 13:08 
Für sich alleine ist die Nachricht vielleicht erschreckend, aber wer sich in die Materie ein wenig mehr informiert, der erfährt was alles damit möglich ist. Selbst für die Amis ist die Verbreitung eines solchen Virus eigentlich hirnrissig. Selbst bei Atombomben gibt es noch eine gewisse Chance, daß nicht die ganze Welt draufgeht. Es ist zwar möglich, daß alle Atomraketen abgeschossen werden, aber nicht wahrscheinlich. Auch wenn es dann viele Opfer gibt, so muß nicht die Welt draufgehen. Anders bei Biowafen. Die verbreiten sich von selbst und auch über die ganze Welt.

Deshalb ist bei Biowafen wichtig, daß sich die Viren nicht unkontrolliert verbreiten. Dazu gibt es z.B. Versuche eine genetische Bombe zu entwickeln. Genetische Bomben greifen nur Menschen einer bestimmten Rasse bzw. etnischen Gruppe an. Fast alle etnische Gruppen haben klitzekleine genetische (bzw. Rasse-) Eigenschaften, die der Rest der Weltbevölkerung nicht hat. Somit ist es möglich eine genetische Bombe mitten in einem Gebiet einzusetzten und es gehen nur bestimmte Gruppen drauf. Beispiel: die US Arme läßt, weil der Bagdad zu stark beschützt wird, über der Stadt eine Genobombe los. Alle Araber gehen dann drauf, aber nicht die eurostämmigen US Soldaten. Schaft man noch die Lebensdauer eines Virus auf einige Tage zu begerenzen, dann hat man eine sehr effektive und preisgunstige Waffe. Zu Sicherheit werden die Soldaten noch mit einem Gegenmittel geimpft.

Das Problem mit der Natur ist aber, das Mutationen entstehen. Wenn das passiert, dann haben alle ein Problem.

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Maggi
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BeitragVerfasst: Do 20.11.03 13:13 
Hi,

es ist doch nun mal so, da brauchen wir uns ja auch nix vormachen, das viel Länder im besitz solcher Waffen sind. :x

Was ich hier nur so schlimm finde ist, dass die USA und deren Präsi, sich überall als diiiieee Friedensnation überhaupt darstellen wollen (Wir machen auf der ganzen Welt Fireden und so.... blabla) und dann kommt da so eine Meldung!!! :roll:

Gruß

Maggi

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BeitragVerfasst: Do 20.11.03 14:04 
Klabautermann hat folgendes geschrieben:
[...]Traurig ist auch, das es immernoch Menschen gibt, die von solchen Forschungen nie etwas gehört haben (oder es nicht hören wollen). [...]


Jeder weiss davon, aber solche Zahlen zu sehen ist dann doch was anderes.. (geht mir zumindest so :roll:)

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BeitragVerfasst: Do 20.11.03 20:49 
Auf der einen Seite werden Atombomben abgerüstet und auf der andren Stoffe nur zu dem Zweck entwickelt die Bevölkerung zu töten. Toll, wie war das mit kein Krieg gegen die Bevölkerung?
obbschtkuche
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BeitragVerfasst: Fr 21.11.03 15:43 
Popov hat folgendes geschrieben:
Dazu gibt es z.B. Versuche eine genetische Bombe zu entwickeln. Genetische Bomben greifen nur Menschen einer bestimmten Rasse bzw. etnischen Gruppe an.


Wo hast du das denn gehört? Hättest du vielleicht einen Link o.ä.? Würde mich doch sehr interessieren.
Adrian
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BeitragVerfasst: Fr 21.11.03 16:32 
Servus!

Die ethnische (genetische) Waffe ist ein scheinbar unausrottbares Märchen - zumindest noch jetzt. Es ist zwar möglich, Waffen zu entwickeln, die nur Lebewesen mit bestimmten Eigenschaften schädigen, aber bislang ist es noch nicht gelungen, dies auf die menschlichen Rassen anzuwenden. Das liegt daran, daß die DNS der Menschen recht einheitlich ist, d.h. die Unterschiede zwischen meinen Nachbarn kann größer sein, als die zwischen einem Maori und einem Eskimo. Daß es im Allgemeinen aber geht, zeigt u.a. die jährliche Grippeschutzimpfung.
Aber daß die Amerikaner mit Viren herumexperimentieren, und dabei auch an der Grippe von 1918 nicht haltmachen, wundert mich überhaupt nicht. Die Engländer hatten ja in den 40er Jahren die "humane" Idee, Deutschland mit Milzbrandbakterien zu bombardieren. Versuche dazu wurde in Schottland auf Gruinard Island durchgeführt, mit so durchschlagendem Erfolg, daß sie die Versuche schleunigst einstellten und die Insel bis heute absolutes Sperrgebiet ist - auch wenn in den 80ern eine groß angelegte Entseuchungsaktion veranstaltet wurde.

Gruß,

Adrian
Jeremy
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BeitragVerfasst: So 14.12.03 16:01 
Titel: als biowaffe kann ich mir nicht vorstellen
Also ich kann mir nicht vorstellen das die expermentieren mit der grippe als Biowaffe. Nicht weil der grippe ungefählich ist sondern weil es nicht kontrollierbar ist. Der Grippe ist ne Pandemie. Infeziert man nur ein Mensch und schon geht es um die ganze welt. Das wissen ebenfalls die wissenschaftler. Ein viel bessere wahl wäre (und ist mit sicherheit) Anthrax(Milzbrand). Anthrax ist mehr kontrollierbar, ist nicht pandemisch, und man kann ein Stadt angreifen ohne den ganzen land mit zu nehmen. Dazu ist anthrax tötlich in mehr als 80% der fälle wenn ich mich nicht täusche. Der Grippe wär nur was für jamand der den ganzen welt angreifen, und möglicherweise auslöschen will.

Jeremy

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