Schwarze Schafe (hier im Beruf : Lehrer) gibt es immer und überall. Allerdings habe ich in der Schulzeit ein sehr mangelndes Fortbildungsinteresse und allgemein eine sehr dürftige Bereitschaft erlebt, nicht jedes Jahr dasselbe zu erzählen. Und auch die viele "Hausarbeit" ist wohl nicht so beliebt bei schönem Wetter zumindest. Wenn die Korrektur von 20 Klassenarbeiten 2 Wochen dauert nur weil die Schwimmbäder offen sind, das ist zu viel.
Echt positiv war ein einziger Lehrer (Chemie/Mathe)
krasse negative Beispiele:
Grundschule:
Im 4. Schuljahr wollte mich Klassenlehrerin erst nach Intervention für Gymnasium empfehlen. Freund hat sie auf Realschule geschickt. Ich war mit 11 Mitschülern meines Jahrganges in 5. Klasse Gym. 2 haben das Abitur gemacht ohne Ehrenrunde: ich und der, den sie vorher auf die Realschule geschickt hatte.
Englisch :
Leistungsbewertung : 5 Wörter, 5 Definitions auf engl. Bis 1 Fehler Note 1 ab 5 Fehler Note 5. 90 % der Klasse stand schließlich auf "mangelhaft". Korrektur dürfte max. 15 Min. gedauert haben. Sprachlabor (gibts so was noch?) : nach 5 Min. lief auf einem Kanal immer nur noch Jazz, der faule Hund hatte den falschen Knopf gedrückt und dies ein Jahr nicht bemerkt.
Bio:
Ich fragte, was der "Rhesus-Faktor" sei. Antwort: "den hat man oder eben nicht" Auf Nachfrage : "Sage ich in der nächsten Stunde". Ich weiß es bis heute nicht. In meiner Klasse wurde insgesamt Unmut laut, weil der überhaupt nichts wußte.
Sport:
Mobbing-Lehrer, richtig fiese Sau. Sein 2. Fach war Sozialkunde. In der Oberstufe hatte mein bester Kumpel bei dem LK und war sein Lieblingsschüler, ich bei anderem Lehrer Erdkunde. Habe Kumpel überredet, lieber in meinen Kurs zu kommen. Ergebnis: mußte seitdem z.B. 1600 m laufen statt 800m, wie jeder andere, beim Weitsprung war ich bei großer Weite angeblich immer übergetreten, obwohl 15 Mitschüler das Gegenteil behaupteten.
usw.
Der Gesamteindruck meinerseits ist jedenfalls eher negativ als positiv. Wobei ich nicht pauschal sage, ALLE Lehrer seien faul und dumm.