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Martin1966
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BeitragVerfasst: Mi 22.06.05 09:58 
Hallo!

ich möchte gerne in Zukunft meine privaten Projekte mit einer Versionsverwaltung pflegen. Welches würdet ihr mir empfehlen. Ich brauche nicht viel. Ich denke mir reichen die grundlegeneden Funktionen die wohl jedes Versionsverwaltungsprogramm kann.

- Ich hab mir mal cvs und subversion angeschaut. Wo genau liegen die Unterschiede?

- Welche Clients könnt ihr mir empfehlen.

- Muss ich mich beim programmieren umstellen? Muss ich anders arbeiten?

vielen dank für die Antworten.

lg Martin
MrSaint
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BeitragVerfasst: Mi 22.06.05 10:14 
Also ich benutz hier CVS. Hab nen CVS Server laufen und benutz auf meiner Entwicklungsmaschine TortoiseCVS (-> SourceForge).. Bin eigentlich sehr zufrieden damit :) Was jetzt die Unterschiede zu "subversion" sind kann ich net sagen, weil ich subversion net kenn...



MrSaint

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bsx
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BeitragVerfasst: Mi 22.06.05 10:30 
nunja, zum einem nutze ich visual sourcesafe auf arbeit. ist recht einfach und simple zu bedienen und administrieren. kann aber gewisse dinge nicht wirklich und kostet geld. privat nehme ich auch cvs und toroisecvs und wincvs -> die administration ist nicht ganz so einfach, aber die bedieung mit tortoise-cvs ist simple, da im explorer drin. wincvs brauche ich für spezielle dinge, die nicht im tortoise möglich sind - wincvs ist skriptbar und damit kann ne ganze menge gamcht werden.

zum unterschied subversion und cvs - zwei hauptunterschiede kenne ich. zum einem setzt das system jetzt auf ein datenbank auf (im gegensatz zu cvs - dies hat textdateien). zum anderen gibt es einen besseren vergleich von binärdateien. wenn du nur sourcecode verwalten willst, reicht cvs aus, wenn du aber binärdateien, wie bilder etc. verwalten willst, muß du subversion (von den beiden möglichkeiten) wählen.

da gabs noch das teil von borland (teamsource oder so ähnlich), damit bin ich nicht wirklich begeistert - irgendwie funzte das nicht so richtig.

mfg bsx
Stefan.Buchholtz
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BeitragVerfasst: Mi 22.06.05 11:47 
user profile iconMartin1966 hat folgendes geschrieben:
Hallo!

ich möchte gerne in Zukunft meine privaten Projekte mit einer Versionsverwaltung pflegen. Welches würdet ihr mir empfehlen. Ich brauche nicht viel. Ich denke mir reichen die grundlegeneden Funktionen die wohl jedes Versionsverwaltungsprogramm kann.

- Ich hab mir mal cvs und subversion angeschaut. Wo genau liegen die Unterschiede?

- Welche Clients könnt ihr mir empfehlen.

- Muss ich mich beim programmieren umstellen? Muss ich anders arbeiten?

vielen dank für die Antworten.

lg Martin


Ich setze auch CVS ein - als Client verwende ich WinCVS. Subversion ist sozusagen der nachfolger von CVS, weitgehend von den gleichen Leuten gemacht. Subversion soll mit einigen Schwächen von CVS aufräumen - ich habe es aber, ausser zum Experimentieren, noch nicht wirklich benutzt, deswegen kann ich nicht sagen, ob es dafür neue Probleme einführt. :)
Als ich mit Subversion das letzte Mal angeschaut habe - das ist so ca ein Jahr her - hatte ich den Eindruck, dass die CVS-Clients besser sind als die für Subversion. Das ist nicht verwunderlich, da es CVS schon eine ganze Weile länger gibt. Muss mittlerweile auch nicht mehr so sein.
Subversion hat ein paar Verbesserungen gegenüber CVS:
- Subersion versioniert auch Verzeichnisse, nicht nur Dateien
- Subversion unterstützt das umbenennen und verschieben von Dateien - bei CVS muss man dann die alte Datei löschen und an der neuen Stelle bzw. mit dem neuen Namen wieder hinzufügen. Dabei geht die Revisions-History der Datei verloren.
- Subversion unterstützt Web-Zugriff über WebDAV

Stefan
BenBE
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BeitragVerfasst: Mi 22.06.05 12:41 
Ich nutzte auch CVS (TortoiseCVS als Client) für ein Gruppenprojekt (Link ist im Forum schon oft genug zu finden - einfach mal suchen) und bin damit sehr zu frieden.

user profile iconStefan.Buchholtz hat folgendes geschrieben:
- Subversion unterstützt das umbenennen und verschieben von Dateien - bei CVS muss man dann die alte Datei löschen und an der neuen Stelle bzw. mit dem neuen Namen wieder hinzufügen. Dabei geht die Revisions-History der Datei verloren.

Stimmt so nicht ganz. Wenn man Zugriff auf das Repository-Verzeichnis hat, kann man auch einfach die RCS-Datei umbenennen, die CVS pflegt. Arbeitet man mit SourceForge zusammen benötigt dies auch nur eine Support-Anfrage, die binnen 3-4 Tagen auch erledigt ist. Die Revisionshistory bleibt dabei erhalten ...

Einen Blick auf SubVersion (TortoiseSVN) habe ich noch nicht geworfen.

P.S.: Auch die Clients für CVS sind stark von der Bedienbarkeit schwankend. Die beiden erwähnten laufen aber direkt im Explorer und sind daher relativ einfach zu handhaben.

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UGrohne
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BeitragVerfasst: Mi 22.06.05 14:27 
Ich verwende seit einigen Monaten nur noch Subversion mit TortoiseSVN.
Wie schon gesagt, unterstützt SVN besser den Abgleich von Binärdaten und benutzt auch WebDAV.

Aber die Versionierung ist ziemlich unterschiedlich: In CVS hat jede Datei eine Version, in Subversion hat das gesamte Repository eine Version, die bei jedem Commit hochgezählt wird. Außerdem kann man wie auf einem Laufwerk einfach Order erstellen o.ä.. Der Checkout kann dann auf das gesamte Repository laufen oder auf ein Unterverzeichnis, ist SVN egal.

Weiterhin lassen sich Dateien einfacher verschieben und löschen (weiß nicht, ob bei CVS da sich was getan hat).

Generell gefällt es mir inzwischen einfach besser als CVS und die Tools werden langsam auch was.
Martin1966 Threadstarter
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BeitragVerfasst: Do 23.06.05 10:20 
Hallo Leute!

Danke für Eure Antworten. Ich werden mir mal CVS und Subversion genauer anschauen. Und natürlich auch die Clients. Wie es aussieht benutzen wohl die meinsten diese Clients die sich in den Explorer integrieren. Ist denke ich auch ganz praktisch.

Noch mal danke!

Lg Martin