Hallo,
dein Freunt geht vonn der wunschvorstellung aus.
1. Mit D6 Personal kannst du nur VCL-Anwendungen erstellen, du benötigst aber CLX.
2. Um eine VCL in eine CLX Anwendung zu wandeln musst du einige änderungen vornehmen, da viele CLX Komponenten zwar ähnlich sind wie ihre VCL Äquivalente aber nicht alle. Desweiteren gibt es nicht für jede VCL Komponente eine CLX entsprechung. Du musst auch die namen der Units in der USES Klausel anpassen (meist ein Q davor setzten).
3. Wenn du eine CLX Anwendung hast, musst du Betribsystemspezifische Dinge in Bedingten Blöcken unterbringen. So ist z.B. die Verwaltung von Dateizugriffsberechtigungen unter Linux komplett anders als unter Windows aufgebaut. Also musst du für jedes OS einen Entsprechenden Block in deinem Programm unterbringen:
Quelltext
1: 2: 3: 4: 5: 6: 7: 8: 9:
| porcedure CheckFileRights; begin {$IFDEF LINUX} [...] {$ENDIF} {$IFDEF Win32} [...] {$ENDIF} end; |
4. Du musst unter beiden Betriebsystemen ein eigenen Projekt anlegen, in dem du aber die selben Units einbinden kannst, da in der Projektdatei mehrere Pfade angegeben sind. Diese sind unter Windows und Linux unterschiedlich aufgebaut.
5. CLX ist noch verhältnismäßig jung und besitzt auch entsprechend viele Kinderkrankheiten. Das Programmieren wird also nicht ganz so konfortabel wie du es von Delphi gewohnt bist.
Aber ansonsten sollte es klappen. Im vergleich zur klassischen Portierung ist es also ein Kinderspiel.
Gruß
Klabautermann