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Zaubär
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BeitragVerfasst: Sa 18.01.03 18:55 
Hi,

bisher habe ich alle meine Datenbankprogramme mit BDE geschrieben und als ich mal eines einem Kollegen zukommen liess konnte er es nicht benützen...Das Problem liegt an der fehlenden Borland Data Base Engine.

Nun habe ich mich gefragt was ist eigentlich der Unterschied zwischen BDE, ADO und Interbase?? Vor allem auch wenn man daran denkt seine Programm so zu verteilen, dass sie bei fast allen laufen sollten ?

Danke für jede Hilfe!
Zaubär Threadstarter
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BeitragVerfasst: Di 21.01.03 19:49 
Ist diese Frage wirklich so dämlich?
Klabautermann
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Windows 7, Ubuntu
Delphi 7 Prof.
BeitragVerfasst: Di 21.01.03 20:57 
Nein,
ist sie nicht.

Also, grundsätzlich benötigst du immer eine Verwaltungssoftware für die Datenbanken. Das Datenbank Management System (DMS). Dies ist wenn du so willst die eigentliche Datenbank (nicht der Datenbestand). Du kannst nun jedes DBM Nativ ansteuern, also so, wie der HErsteller sich das ausgedacht hat. Das wird durch die vielen Datenbakhersteller aber sehr mühselig.
Also bemüht man sich standartisierte Schnitstellen zu schaffen.
Eine variante hierzu ist ODBC, dies kann wiederum von der BDE verwaltet werden, welche von Delphi bedient werden kann. Ich bin mir momentan nicht sicher ob die BDE neben ODBC auch noch eigene standarts unterstützt.
ADO ist eine ähnliche (aber modernere) schnitstelle wie ODBC, es zeichnet sich unter anderen durch eine höhere Performance aus. Es gibt viele ADO Komponenten mit denen du auf die ADO Schnitstelle zugreifen kannst. Du benötigst auf dem Client System aber trotzdem noch das DMS und den ADO treiber für dieses.
Die Interbase Komponenten kapzeln Nativ das DMS von Interbase. Mit diesen kriegst du den direcktesten zugriff auf Interbase Datenbanken legst dich aber auch gleichzeitig auf diese Fest. Neben einen Interbase Server (DMS) benötigt der Kunde kein weiteren Treiber.

Währe noch zu erwähnen, das Borland die Weiterentwichlung der BDE schon vor einer kleinen Ewigkeit eingestellt hat, und wenn ich mich recht entsinne, auch keinen Support mehr für diese Bietet. Sie ist nur in neuen Delphi Versionen enthalten, damit man seine alten Programme auch weiterhin dadrauf kompilieren kann. Der nachfolger ist DB-Express.

Bei Windowsanwendungen würde ich die ADO Schnitstelle empfehlen, da diese von M$ ist und deshalb die breiteste unterstützung durch die DB-Hersteller genießt. Es gibt kaum eine Datenbank für die es keinen ADO-Treiber gibt. Allerding wird auch diese in absehbarer Zeit von ADO.NET abgelöst. Die nächsten Jahre wirst du aber noch gut damit fahren.

Gruß
Klabautermann
Zaubär Threadstarter
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BeitragVerfasst: Mi 22.01.03 18:29 
Sind denn die SQL-Befehle und alles andere bei ADO gleich wie bei BDE ??
UGrohne
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BeitragVerfasst: Mi 22.01.03 18:46 
Es gibt 2 Varianten von SQL, das LocalSQL, wie es die BDE verwendet und ServerSQL, vom jeweiligen DB-Server.

DIe BDE macht nur den Zwischenschritt, ich denke, die meisten SQL-Befehle kannst Du von LocalSQL auf ServerSQL übernehmen, da bin ich mir nicht sicher.

Wichtig ist aber, dass jede Datenbank, sie es SQL Server, Interbase, Oracle usw. ihren eigenen "Standard" von SQL hat, nur SQL 2 wurde standardisiert, aber selbst da hapert es an der Umsetzung ab und zu. Ab SQL 3 kannste aber nicht mehr von Standard sprechen. Deswegen ist eine einheitliche Schnittstelle meiner Meinung nach für die meisten Sachen für die Katz, weil man seine Anwendung eh auf einen DB-Server zuschneidet und das im Nachhinein umzustellen, ohje.....
Zaubär Threadstarter
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BeitragVerfasst: Mi 22.01.03 19:33 
Dann noch eine etwas konkretere Frage. Kann ich in meinen neuen Programmen ADO und eine Paradox-Tabelle verwenden und eigentlich alles so beibehalten wie es bisher war??

Oder welche Kombination ist die "Verteilerfreundlichste" Version, welche noch auch noch etwas auf neuem Stand ist??