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mars
      
Beiträge: 238
Debian Woody, Win 2000, Win XP
D7 Ent, Kylix 3
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Verfasst: So 23.02.03 14:59
Hallo
Ich möchte eine Handschrifterkennung-Applikation schreiben und suche deshalb jemanden, der damit Erfahrung hat, vielleicht eine geeignete dll oder gar Delphi Komponente kennt oder schon sowas geproggt hat.
Wäre super, wenn jemand antworten würde! 
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Aya
      
Beiträge: 1964
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MacOSX 10.6.7
Xcode / C++
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Verfasst: So 23.02.03 19:02
Hi,
komponenten oder ähnliches wirst du mit ziemlicher sicherheit nicht finden.
Das was du da vorhast ist auch nen ziemlich komplexes, und sehr schweres thema...
Au'revoir,
Aya
_________________ Aya
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mars 
      
Beiträge: 238
Debian Woody, Win 2000, Win XP
D7 Ent, Kylix 3
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Verfasst: So 23.02.03 20:17
Nun ja, ich hab schon einiges gefunden. Zum Beispiel gibt es von vielen kommerziellen OCR Anbietern ein SDK mit COM Anbindung dazu. Auch habe ich einige open source Projekte gesehen....Es gibt also schon solche Sachen (übrigens gibts tatsächlich auch Kompos dazu, nur sind die meisten ziemlich teuer oder schlecht), ich hoffte nur, jemand habe damit Erfahrung
Ich wäre also immer noch sehr dankbar für irgendwelche Unterstützung!
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Aya
      
Beiträge: 1964
Erhaltene Danke: 15
MacOSX 10.6.7
Xcode / C++
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Verfasst: So 23.02.03 21:13
Hi,
ok... mag sein das es Kompos gibt.. aber dann ne frage. Wo is dann die schwierigkeit???
Sone komponente kann JEDER einfach reinklicken... Schaff sowas selbst, dann kannst du auch sagen "Das habe ICH gemacht"... ansonsten wenn du nur ne Komponente suchst "Guck mal, hab ich mir zusammengeklickt"...
Nur so als kleiner anreiz
Au'revoir,
Aya
_________________ Aya
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derDoc
      
Beiträge: 623
Win Vista Prof
D2007 Prof
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Verfasst: So 23.02.03 21:56
Wie willst du denn die Handschrift einlesen? Willst du ein Bild einscannen und dann versuchen es zu erkennen oder willst du eine Art intelligentes Papier benutzen?
_________________ MfG derDoc
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mars 
      
Beiträge: 238
Debian Woody, Win 2000, Win XP
D7 Ent, Kylix 3
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Verfasst: So 23.02.03 22:11
| derDoc hat folgendes geschrieben: | | Wie willst du denn die Handschrift einlesen? Willst du ein Bild einscannen und dann versuchen es zu erkennen oder willst du eine Art intelligentes Papier benutzen? |
das Bild liegt nun schon im binären Format vor. Es besteht auch nur aus einem Wort. Ich muss das Wort nur noch erkennen.
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Raphael O.
      
Beiträge: 1596
VS 2013
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Verfasst: Mo 24.02.03 01:05
*lol* nur noch erkennen...
das ist doch mit Abstand das schwierigste...
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mars 
      
Beiträge: 238
Debian Woody, Win 2000, Win XP
D7 Ent, Kylix 3
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Verfasst: Mo 24.02.03 09:45
| Fiji-Fighter hat folgendes geschrieben: | *lol* nur noch erkennen...
das ist doch mit Abstand das schwierigste... |
schon mal was von ironie gehört? 
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Popov
Gast
Erhaltene Danke: 1
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Verfasst: Mo 24.02.03 11:51
Es gibt mehre Möglichkeiten.
Zuerst aber das Wichtigste. Du mußt die einzelnen Buchstaben voneinander trennen. Du mußt also eine Prozedur schreiben die erkennt wo ein Buchstabe anfängt und endet.
Jetzt zu den Möglichkeiten:
Die eine ist Mustervergleich. Du hast ein einen Buchstaben gefiltert und vergleichst ihn mit einem Musterbuchstaben. Der Musterbuchstabe, der dem gefiltertem Buchstaben am ähnlichsten ist, wird genommen. Es ist also eine Art Bildvergleich.
Dann eine weiteren Möglichkeit. Du vergleichst den Buchstaben nicht mit einem Muster, sondern prüfst wie der geschrieben wurde. Ein Bespiel: Es ist ein kleiner Kreis mit einer Line rechts. Die Linie ist höher als der Kreis und geht bis zu Unterkannte. Was ist das für Buchstabe? Es ist ein "d". Hier wird also geprüft wie ein Buchstabe wahrscheinlich geschrieben wurde und nicht was für einem andern Bild es ähnlich ist.
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Raphael O.
      
Beiträge: 1596
VS 2013
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Verfasst: Mo 24.02.03 12:15
| mars hat folgendes geschrieben: | | Fiji-Fighter hat folgendes geschrieben: | *lol* nur noch erkennen...
das ist doch mit Abstand das schwierigste... |
schon mal was von ironie gehört?  |
dafür gibts normal das hier: | Zitat: |  |
denn bei deinem Beitrag kann man es sonst wirklich nicht wissen...
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mars 
      
Beiträge: 238
Debian Woody, Win 2000, Win XP
D7 Ent, Kylix 3
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Verfasst: Mo 24.02.03 13:33
| Popov hat folgendes geschrieben: | Es gibt mehre Möglichkeiten.
Zuerst aber das Wichtigste. Du mußt die einzelnen Buchstaben voneinander trennen. Du mußt also eine Prozedur schreiben die erkennt wo ein Buchstabe anfängt und endet.
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Das wurde schon implementiert...
| Zitat: |
Jetzt zu den Möglichkeiten:
Die eine ist Mustervergleich. Du hast ein einen Buchstaben gefiltert und vergleichst ihn mit einem Musterbuchstaben. Der Musterbuchstabe, der dem gefiltertem Buchstaben am ähnlichsten ist, wird genommen. Es ist also eine Art Bildvergleich.
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Das ist die Art an der ich dran bin. Meine Probleme liegen eher darin, wie diese Vergleichroutine genau aussehen soll. Schon mal was von "Gravity centre technique" gehört?
| Zitat: |
Dann eine weiteren Möglichkeit. Du vergleichst den Buchstaben nicht mit einem Muster, sondern prüfst wie der geschrieben wurde. Ein Bespiel: Es ist ein kleiner Kreis mit einer Line rechts. Die Linie ist höher als der Kreis und geht bis zu Unterkannte. Was ist das für Buchstabe? Es ist ein "d". Hier wird also geprüft wie ein Buchstabe wahrscheinlich geschrieben wurde und nicht was für einem andern Bild es ähnlich ist. |
Das ist mir zu kompliziert. Ich werds wohl schon mit der Vergleichmehthode machen. Ich hoffe immer noch, jemand könne mir da weiter helfen...
@Fiji-Fighter: Schon gut. Tut mir ja leid... 
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Popov
Gast
Erhaltene Danke: 1
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Verfasst: Mo 24.02.03 14:26
| mars hat folgendes geschrieben: | | Das wurde schon implementiert... |
Jede OCR Software hat da ihr Problem, vor allem wenn die Qualität schlecht ist. Und bei dir ist das schon implementiert?
Respekt!
Vielleicht solltest du diese Kleinigkeit verkaufen.
Zu dem Vergleich:
Ich würde jedes Bild in z.B. 32x32 großes Bild umwandeln, wobei natürlich das Zeichen bis an die Grenzen gedehnt ist. Dann das Bild in acht Bereiche einteilen. Dann einfach die Anzahl der schwarzen Pixel der einzelnen Bereiche zählen. Der Buchstabe mit der höchsten Treffequote könnte das gesuchte Zeichen sein.
Allerdings kannst du nie so perfekt ein Zeichen erkennen. Es hat wirklich Jahre gedauert bis die Software die heutige Perfektion erreicht hat. Da waren viele schlaue Köpfe drann. Wenn du jetzt vorhast für dich auf die schnelle eine gute OCR Software zu erstellen, dann viel spaß.
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derDoc
      
Beiträge: 623
Win Vista Prof
D2007 Prof
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Verfasst: Mo 24.02.03 16:09
Da kann ich Popov nur recht geben.
Du glaubst garnicht wie schwer es ist Schrift zu erkennen. Für uns ist das eine Sache von Sekundenbruchteilen zwischen Sehnerv und Gehirn.
Das Auge des Computers ist nicht das Problem, dafür gibt es Scanner. Aber wenn es darum geht die Schrift zu erkennen, dann fängt der Spaß erst an.
Solange der Mensch nicht in der Lage ist, die Abläufe seines eigenns Gehirns zu begreifen, kann er das auch nicht einer Maschine beibringen. Deshalb gibt es nur die Möglichkeit des Vergleichens und selbst das ist ein Haufen Arbeit.
Deshalb auch von mir
Viel Spaß
_________________ MfG derDoc
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mars 
      
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D7 Ent, Kylix 3
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Verfasst: Mo 24.02.03 20:22
Danke für all eure Aufmunterungen. Ich kann euch aber beruhigen, denn vielleicht müsste ich noch anfügen, dass es sich hier um eine sehr spezifische OCR (eigentlich ICR) handelt. Wie die Eingabedateien aussehen sind mir bekannt und ich weiss, dass die Buchstaben immer einen Abstand haben!
Quelltext 1:
| Du glaubst garnicht wie schwer es ist Schrift zu erkennen. |
Doch, ich hab mich nämlich inzwischen ziemlich eingehend damit beschäftigt.
Übrigens habe ich vor, den Vergleich auf mehrere zu erweitern. Das heisst, ich werde ein Verfahren, das mit deinem (@Popov) sehr ähnlich ist , dann aber auch ein weiteres, das auf Symmetrien und Verhältnissen basiert, brauchen. Ich weiss, dass die Sache nicht ganz einfach ist, aber die Eingabedateien sind wie gesagt etwas eingeschränkt und normiert. 
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