Hallo!
Ich arbeite jetzt seit einigen Wochen mit Delphi und hab (in meinen Augen) erstaunlich große Fortschritte gemacht (Delphi halt

).
Zu einem Thema krieg ich aber trotz Buch lesen und Forum-Stöbern keinen runden Überblick:
Was kann ich wirklich grundlegend falsch machen oder vergessen und damit wirklich schwerwiegende Probleme beim Anwender verursachen?
Halt, jetzt keine Panik, ich weiß, daß die Frage viel zu allgemein ist und so nicht beantwortet werden kann. Ich versuchs mal einzugrenzen:
Also ich meine nicht Endlosschleifen oder fehlende Exeptionbehandlung, das sind für mich "logische" Probleme die ja auch während der Entwicklung und beim Testen bei mir selbst auftreten.
Ich lese aber oft z.B. von "Objekt freigeben" (dabei gehts doch immer um Speicher, oder?); gerade beim Thema "Exceptions" stößt man oft auf "finally", damit das und das unbedingt freigegeben wird. Ich hab hier im Forum einen ganz guten Thread zu dem Thema gefunden, aber was gibt es da sonst noch?
Da ich mich auch ein bißchen mit Webdesign beschäftige, hab ich Erfahrung damit, daß am Ende alles am Anwender hängt (welche Plattform, Auflösung, Farbtiefe, Fenstergröße, Browser, etc.) obs halbwegs gut aussieht. Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, daß das bei Programmen anders sein soll (na, wie *mist*e mein super designtes Programm bei 800x600, große Schriftarten und 256 Farben plötzlich aussieht, musste ich ja schon leidvoll feststellen

). Eine Website, die einfach nicht schön aussieht ist aber was anderes, als ein Programm, daß nicht richtig funktioniert oder vielleicht noch andere Probleme verursacht.
Mir würde es erst mal völlig ausreichen, wenn mir jemand Absolution erteilt, indem er mir folgendes bestätigt:
Gehe ich recht in der Annahme (jo, Willkommen bei "Was bin ich", welches Schweinderl...

), daß, wenn ich ein Formular mit den Standard-Komponenten bestücke, deren Eigenschaften und Ereignisse zur Entwicklung oder Laufzeit ändere, "Standard-Variablen" (String, Real, Int) benutze, usw., ich mir keine großen Sorgen machen muss, daß mein Programm Windows zerschießt oder wie ein vollgekiffter Hausbesetzer den Arbeitsspeicher bis zum nächsten Neustart belagert? (Langer Satz, ich weiß, sorry).
Ich meine, wenn ich anfange, an der Registry rumzufummeln, direkt auf Hardware zugreifen will, oder auf die Windows API , daß ich da schon eingiges falsch machen kann, finde ich logisch (Gottseidank kann ich sowas nicht (noch...

)).Aber wo ist die Grenze?
Hintergrund des ganzen ist eigentlich: Ich hab jetzt ein Preis-/Angebots-Programm für unsere Außendienstler geschrieben. Das funktioniert gut genug, um es jetzt einzusetzten. Allerdings wird dieses Programm nur auf völlig identischen Notebooks laufen, und da ich auf denen schon getestet habe, gehe ich kein Risiko ein. Jetzt will ich für unsere Kunden auch ein Preisabfrage-Programm mit Bestellfunktion machen. Ich weiß, daß ich das Programm so hinkriege, wie ich es mir vorstelle, aber das wird dann an einige hundert Kunden verteilt, teilweise mit den unmöglichgsten PC-Konfigurationen. Und da bin ich mir dann nicht mehr so sicher...
(ich mach mir schon genug Sorgen darüber, daß der Programm-Ablauf Fehler haben könnte, die ich nicht bedacht habe, schließlich verläßt sich der Anwender ja auf die Werte, die ein Programm ausgibt).
Man kann es allerdings auchübertreiben, oder? Bei so kleinen Anwendungen, wie ich Sie erst mal vorhabe. Ich denk dann immer an die Profis, die richtig große, umfangreiche Programme schreiben, sind ja auch nur Menschen und tragen trotzdem diese Verantwortung.
Auf der anderen Seite will ich aber auch nicht aus falscher Unbescheidenheit direkt was verteilen, um später festzustellen, daß ich noch nicht so weit bin.
Ich hoffe, irgendjemand hat verstanden, um was es mir geht (hab wenig Hoffung, weil ich mich hier abquäle das zu beschreiben und so ne elende Laber-Tasche bin

). Ich weiß einfach nicht genau, was ich neben einem funktionierenden Programmablauf noch beachten muss.
Auf jeden Fall schon mal vielen Danke, daß Du bis hierhin gelesen hast, für jede Antwort spring ich dann auch extra einmal vom Stuhl auf...
Gruße, Bruce