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Aya
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MacOSX 10.6.7
Xcode / C++
BeitragVerfasst: Sa 13.12.08 13:01 
Hi,

in dem Thread hier geht es ja um dinge die nur unter Windows funktionieren und es hat sich gezeigt das zum einen nur sehr wenige leute Macs, bzw MacOSX kennen (im sinne von schonmal benutzt haben) und zum anderen nochimmer die Meinung vorherscht das es alles extrem Teuer ist.

Ich will jetzt hier nicht unbedingt werbung für den Mac machen, aber dennoch mal ein wenig mit den Vorurteilen aufräumen, denn ich war früher genauso eingestellt und würde meinen Mac mittlerweile für nichts auf der Welt gegen einen Windows/Linux rechner eintauschen!

Als erstes zu den Kosten:
Es ist zwar richtig das die Mac Hardware verglichen zu normalen PCs teurer ist, ABER:

1) Alles was ich schreibe beziehe ich ausschließlich auf Notebooks, ich würde mir denke ich selbst auch keinen Mac als Desktop-Reechner kaufen.

2) Es gibt kein vergleichbares Notebook zum MacBook/MacBookPro! Die Apple Notebooks sind extrem dünn, sind sehr stabil verarbeitet, haben alles mögliche an anschlüssen, haben ein Super Display, Akkufreundlich etc etc.. und zu allem überfluss sehen sie gut aus ;)

Viele Freunde von mir haben ganz normale Notebooks, die zwar meinetwegen 500-600 Euro weniger gekostet haben, aber wenn man da nebeneinander sitzt ist es einfach ein riesen unterschied... Der Mac schön flach, der Dell (als beispiel) nen riesen unförmiger klotz.. Das Display beim Mac nahezu nicht winkel abhängig, das beim Dell kann man schon nichtmehr richtig erkennen ab 30°.

Einmal über das Stromkabel beim Dell gestolpert und das ding ist futsch da es das komplette Notebook vom Tisch reißt... beim Mac geht einfach das Stromkabel ab, entweder am Netzteil oder am Notebook (ist nur durch Magnete festgehalten, also wird nicht gesteckt oder ähnliches).

Dann ein unschlagbares Argument: Das Trackpad!
Ich habe nie ein so präzises Trackpad wie beim Mac gesehen. Und es geht nichts darüber mit z.B. einfach 2 Fingern zu scrollen (1 Finger auf dem Trackpad = maus bewegen, 2 Finger = Scrollen, 3 Finger = z.B. Tabs wechseln etc)


Alles in allem finde ich die paar hundert euro mehr investition in die Hardware aufjedenfall gerade bei Notebooks absolut gerechtfertigt und würde ich jederzeit wieder machen!


Nun zur Software, bzw MacOSX.. :)

Als ich die ersten male damit in berührung gekommen bin war ich auch nicht wirklich begeistert.. MacOS8 war furchtbar und auch die ersten versionen von MacOSX haben mir nicht wirklich zugesagt.. aber seit Leopard (MacOSX 10.5) hat sich das komplett geändert.

Ich habe unter Windows mir früher immer gedacht "Wieso kann es nicht einfach ein Adressbuch geben das all das kann was ich brauche... mehrere Telefonnummern zu einem Namen gescheit verwalten (ohne vorgegebene Namen für die Nummern-Art) etc.. oder warum kann es kein eMail Programm geben das einfach mehrere Accounts verwalten kann, trotzdem aber alle mails übersichtlich auf einer Seite anzeigt (ich habe wirklich ALLE ausprobiert.. Outlook, Thunderbird, TheBat! etc..).

Dann kam der moment wo ich mir den Mac gekauft habe.. mein ursprünglicher Plan war "Ich probiere MacOSX 1-2 Wochen aus und installier mir dann Windows drauf".. tja.. wurde nix draus ;)

Die mitgelieferten programme wie das Adressbuch oder AppleMail, einfach nur genial... exakt genau das wonach ich bei Windows jahre lang vergeblich gesucht habe. Das ganze System ist so intuitiv zu benutzen das ist unglaublich.. :) Klar braucht es anfangs etwas umgewöhnung weil einfach dinge auch anders funktionieren als von Windows gewöhnt.. aber es lohnt sich!

Alle programme in OSX arbeiten perfekt zusammen wie man sich das wünscht.

Mittlerweile habe ich den Mac seit etwa einem Jahr, und vermisse Windows absolut nicht.


Für viele ein K.O. Kriterium ist vermutlich das es kein Delphi für MacOSX gibt (Wobei Lazarus+FPC glaube ich sogar auch geht). War für mich auch ein schweres Kriterium, allerdings hab ich mich damit arrangiert und bin einfach auf C++ umgestiegen.. und würde auch C++ nie wieder gegen Delphi eintauschen ;)

Die Native programmiersprache für die Mac-API ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig (Objective-C), aber wenn man sich mal dran gewöhnt hat ist es damit noch um einiges einfacher Datenbanken oder GUI-Apps zu erstellen als mit Delphi.


So, und für alle die bis hierhin gelesen haben gibt es hier noch ein kleines Video über MacOSX Leopard:
www.apple.com/macosx/guidedtour/

Da werden ein paar dinge die das OS von sichaus mitbringt vorgestellt.. :)

Ich weiß das war jetzt doch mehr Werbung.. *g* Aber ich weiß von mir selbst das viele falsche Meinungen über den Mac existieren (Zu teuer, kein gescheites OS, zuwenig software).. vieleicht überzeuge ich ja den ein oder anderen.

Aya~

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Aya
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Gausi
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BeitragVerfasst: Sa 13.12.08 13:49 
Ich habe auch so einige Erfahrungen mit Apple, da ich einen iMac im Büro stehen habe. Der erste Eindruck war auch bei mir absolut "Wow!", und ich glaube, dass ich als begeisterter XP-Nutzer am Anfang mit Vista mehr Schwierigkeiten hatte als mit dem Mac.

Aber im Laufe der Zeit sind mir ein paar Dinge aufgefallen, die mir am Mac auch nicht gefallen. Auch was die Usability angeht.

Beispiel 1: Die Fenster. Warum um alles in der Welt kann man die Fenster nur unten rechts in der Größe ändern? Das lässt sich auch nicht mit einem "anderen Design" erklären (wie z.B. die Sache mit dem Menü, das beim Mac nicht am Fenster, sondern oben am Bildschirmrand ist). Das ist in meinen Augen ein klarer Mangel.

Beispiel 2: Die Tastatur. Schön ist, dass die übersichtlich ist, und vom Tippgefühl her ist die einmalig. Aber warum stehen da nicht alle Zeichen drauf, die man so benötigt? Tilde hab ich nach kurzem googlen auf Alt+N gefunden, die eckigen und geschweiften Klammern durch ausprobieren (zugegeben: die sind durchaus logisch angeordnet). Und die genaue logische Trennung von Ctrl, Cmd und Alt habe ich auch noch nicht herausgefunden - da finde ich Ctrl, Alt und Windows-Taste durchdachter.

Ich glaube aber auch, dass man Mac und PC nur sehr eingeschränkt miteinander vergleichen kann und sollte. Apple bietet mit dem Mac ein Komplettsystem, was man sich hinstellt, anschaltet, und es funktioniert. Auch das installieren von Programmen ist genial einfach. Image runterladen, mounten und per Drag&Drop in den Programme-Ordner ziehen - fertig.
Windows ist eher was für Leute, die etwas mehr ausprobieren und basteln wollen. Und die kompletten Freaks nehmen dann halt Linux. Oder schreiben sich selbst ein OS mit Delphi. :D

Was ich aber ehrlich gesagt überhaupt nicht verstehe: Wenn Microsoft sein OS mit dem Browser, Mediaplayer etc. ausliefert, dann fangen die Kartellwächter an zu schreien von wegen Ausnutzung der Marktmacht, Monopol, böser Gates etc. Wenn Apple alles zusammendongelt, dann ist das cool, ausgereift und einfach supidupi.

Ich mag meinen iMac im Büro, aber meinen XP-Desktop mag ich auch. Was mich öfter mal ärgert, ist mein Vista-Notebook von Lenovo.

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MacOSX 10.6.7
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BeitragVerfasst: Sa 13.12.08 14:04 
user profile iconGausi hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Beispiel 1: Die Fenster. Warum um alles in der Welt kann man die Fenster nur unten rechts in der Größe ändern? Das lässt sich auch nicht mit einem "anderen Design" erklären (wie z.B. die Sache mit dem Menü, das beim Mac nicht am Fenster, sondern oben am Bildschirmrand ist). Das ist in meinen Augen ein klarer Mangel.

Das ist durchaus richtig, empfinde ich aber eigentlich nicht als störend... das ist halt eine sache wo man einfach umdenken muß. Es gibt in der regel für jedes programm eine optimale Fenster größe und eigentlich keinen grund es in der größe zu ändern. Sollte es dann doch mal so sein, gibt es den "+" knopf in der Titelleiste der auf die alternative größe umswitcht.. (oftmals ist das dann Fullscreen)

Und das es nicht an allen seiten geht ist durchaus auch ein Design-"problem", denn zumindest links und rechts haben die Fenster keinen rahmen ;)

user profile iconGausi hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Beispiel 2: Die Tastatur. Schön ist, dass die übersichtlich ist, und vom Tippgefühl her ist die einmalig. Aber warum stehen da nicht alle Zeichen drauf, die man so benötigt? Tilde hab ich nach kurzem googlen auf Alt+N gefunden, die eckigen und geschweiften Klammern durch ausprobieren (zugegeben: die sind durchaus logisch angeordnet). Und die genaue logische Trennung von Ctrl, Cmd und Alt habe ich auch noch nicht herausgefunden - da finde ich Ctrl, Alt und Windows-Taste durchdachter.

Auch richtig, allerdings auch bedingt durch die deutsche Tastatur des Macs.. auf der US-Tastatur sind alle wichtigen sonderzeichen direkt leicht zu erreichen und auch auf der Tastatur aufgepinselt (Dank fehlendem Ä Ö und Ü ist da halt mehr platz).. so sind z.B. auf der Englischen Mac Tastatur die [ und ] direkt ohne Shift, Alt oder ähnliches zu erreichen (da wo bei uns Ü und + ist).. was auch erklärt warum in ObjectiveC so excessiver gebrauch von den eckigen klammern gemacht wird ;)

user profile iconGausi hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Was ich aber ehrlich gesagt überhaupt nicht verstehe: Wenn Microsoft sein OS mit dem Browser, Mediaplayer etc. ausliefert, dann fangen die Kartellwächter an zu schreien von wegen Ausnutzung der Marktmacht, Monopol, böser Gates etc. Wenn Apple alles zusammendongelt, dann ist das cool, ausgereift und einfach supidupi.

Das verstehe ich ehrlich gesagt auch nicht.. das hatte ich mich schon oft gefragt wieso Apple darf und Microsoft nicht. ich könnte mir höchstens vorstellen das es bei MS etwas aggressiver zuging (Wie z.B. damals als Microsoft es durch eine scheinbare Fehlermeldung verhindert hat das QuickTime auf Windows läuft)

Aya~

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BeitragVerfasst: Sa 13.12.08 14:14 
Sorry das hatte ich vergessen :)

user profile iconGausi hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Und die genaue logische Trennung von Ctrl, Cmd und Alt habe ich auch noch nicht herausgefunden - da finde ich Ctrl, Alt und Windows-Taste durchdachter.

Mhh... Also Cmd ("Apfel"-Taste) ist im grunde genommen das was bei Windows CTRL ist.. also auch die meist gebrauchte Taste von allen dreien.

Alt ist hingegen meist dann benutzt wenn es den Shortcut mit Cmd schon gibt.. also z.B. Cmd+V ist standard für Einfügen. Auch wenn es ein Einfügen-Befehl in dem programm dann evtl nicht gibt, wird trotzdem eher Cmd+Alt+V genommen um nicht zu verwirren. (Jenachdem wird hierzu dann allerdings auch Shift statt Alt benutzt)

Auch ist Alt dafür da für jede Taste der Tastatur ein Alternatives zeichen zu machen (Also so wie AltGr unter Windows).. deswegen auch Alt+N für die tilde.

Ctrl selbst wird extrem selten benutzt von Programmen und ist in erster linie für den User um sich damit eigene Shortcuts einzurichten.


Aya~

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jaenicke
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BeitragVerfasst: Sa 13.12.08 14:18 
user profile iconAya hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Alles in allem finde ich die paar hundert euro mehr investition in die Hardware aufjedenfall gerade bei Notebooks absolut gerechtfertigt und würde ich jederzeit wieder machen!
Ich habe auch nie gesagt, dass die Apple Hardware schlecht ist. Sie kostet bei gleicher Leistung mehr. Die Qualität ist gut, und hoffentlich besser als bei irgendwelchen Billigsystemen für Windows. Die funktionieren allerdings auch.

Und eins darf man nicht vergessen:
Bei Apple gibt es nicht so viel verschiedene Hardware wie für Windows. Dementsprechend muss das System auch viel weniger Hardware unterstützen und ist sehr gut darauf angepasst...
Das geht bei Windows nicht.

user profile iconAya hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
aber seit Leopard (MacOSX 10.5) hat sich das komplett geändert.
Das mag beim Notebook stimmen, aber beim Wechsel des Systems gab es massive Hardwareprobleme. Der Treiber für die letzte Version geht anscheinend grundsätzlich / sehr oft nicht für die neue. Wechsel 10.1 zu 10.2, der Drucker will nicht mehr.
Resultat: zwei Systeme, einmal mit Treiber einmal ohne. Das selbe beim Wechsel zu 10.5, auf dem der Drucker nie zum Laufen zu bekommen war. Auch nicht vom Support, obwohl er eigentlich unterstützt werden sollte. Resultat letztendlich: Ein neuer Drucker.

Bei Windows konnte man Treiber für 95 bis ME nutzen, von 2000 auch für XP (nicht immer ideal, aber es ging sehr oft) und teilweise sogar noch unter Vista, sowas ist Wunschdenken bei Linux oder einem Mac gleichermaßen. Und bei Anwenderprogrammen laufen die meisten Programme für Windows 95 problemlos unter Vista. Und bei Mac? Linux?

user profile iconAya hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Die mitgelieferten programme wie das Adressbuch oder AppleMail, einfach nur genial... exakt genau das wonach ich bei Windows jahre lang vergeblich gesucht habe.
Wann immer Microsoft etwas in der Richtung versucht hat gab es ein Kartellverfahren. Ich vermute für die verbesserten Programme, die es bei Windows 7 geben wird wird es auch wieder eins geben.

Da gelten eben zwei paar Schuhe. Microsoft darf sowas nicht, bei Linux und Mac ist es selbstverständlich, dass Software fertig mitgeliefert wird.
Genau damit wird Werbung gemacht, egal ob für Linux oder Mac, und Microsoft wird es verboten. Bei Linux sind die Distributoren nicht die Hersteller, da ist es zwar im Grunde das selbe, im Ergebnis zumindest, aber doch ein kleiner Unterschied. Bei Apple ist es aber exakt das selbe wie bei Microsoft.

Genauso ist es doch bei OOXML, wäre das Format nicht von Microsoft veröffentlicht worden, dann hätte niemand etwas dagegen gehabt, jedenfalls nicht so massiv. Und es kann mir keiner erzählen, dass z.B. der Münchner Oberbürgermeister oder wer das da war, der gegen das Format war, selbst wusste warum. Das ist einfach nur weil es Microsoft ist, das hat nix mit dem Format zu tun. Lobbyisten eben, keine Ahnung aber große Klappe.

Grundsätzlich verstehe ich durchaus, dass es Konkurrenz geben soll. Dann müssten für die Konkurrenz aber die selben Einschränkungen gelten wie für den "bösen Monopolisten". Und genau das passiert nicht und das ist eine Frechheit.
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BeitragVerfasst: Sa 13.12.08 14:21 
Ich hab keinen Mac, aber einen Dell XPS M1530 und wenn das Display durchsichtig wäre, könnte ich wohl auch von hinten noch was sehen ;) Die Aussage kannst du also gerne revidiere, das Display kann man im 180° horizontal und 140° vertikal ablesen. Aber wer will da sitzen? ;)

Ich gestehe auch, dass ich Apple nicht mag. Das liegt am an meinen 3 kaputten 20GB iPod's und iMusic, für die es damals keine vernünftige Software und nen sauschlechten Support bei Apple Deutschland gab.

Die Usabilitiy steht bei Apple klar im Vordergrund und ich glaube euch, dass die Dinger was taugen, hübsch aussehen und und und, aber es ist und bleibt für mich keine Alternative. Mein Lappi darf groß und häßlich sein (was ich nicht finde), dafür habe ich bei Dell den besten Support, den ich bisher kennen gelernt habe. Wie das Apple mit dem MacBooks ist, weiß ich allerdings nicht.

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BeitragVerfasst: Sa 13.12.08 14:57 
also ich kann auch mal meinen senf dazu geben.

Ich bin jetzt nicht einer der Extremisten, die sich auf die eine oder andere Seite schlagen.
Ich muss von wegen Beruf und Studium (Medientachnik) viel auf dem Mac machen. Und für Sachen wie Grafik, Design, Filmschnitt undsoweiter finde ich ihn meisten auch recht gut.
Was ich eigentlich am störensten finde ist, dass es im Finder (quasi der Explorer) und bei den Datei-Öffnen-Dialogen kein Eingabefeld für den Pfad gibt. Unter Windows gehe ich in eine Ordnerstruktur auf dem Server rein und kopiere mir einen ellenlangen Pfad aus der Adressleiste in meinen Dialog. Zack fertig.
Unter MacOS muss ich mich immer durch 1000 Ordner klicken. Und das nervt mich echt am meisten...

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BeitragVerfasst: Sa 13.12.08 15:07 
user profile iconmatze hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
also ich kann auch mal meinen senf dazu geben.

Ich bin jetzt nicht einer der Extremisten, die sich auf die eine oder andere Seite schlagen.
Ich muss von wegen Beruf und Studium (Medientachnik) viel auf dem Mac machen. Und für Sachen wie Grafik, Design, Filmschnitt undsoweiter finde ich ihn meisten auch recht gut.
Was ich eigentlich am störensten finde ist, dass es im Finder (quasi der Explorer) und bei den Datei-Öffnen-Dialogen kein Eingabefeld für den Pfad gibt. Unter Windows gehe ich in eine Ordnerstruktur auf dem Server rein und kopiere mir einen ellenlangen Pfad aus der Adressleiste in meinen Dialog. Zack fertig.
Unter MacOS muss ich mich immer durch 1000 Ordner klicken. Und das nervt mich echt am meisten...


Cmd+Shift+G -> Sowohl im Finder als auch in Öffnen Dialogen lässt dich das den Pfad dann direkt eingeben (und mit Tab auch auto-vervollständigen).

Aber ich weiß was du meinst, nervt mich auch :)
Generell hat der Win-Explorer einiges was dem Finder fehlt.. aber der soll angeblich in 10.6 stark überarbeitet worden sein.

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BeitragVerfasst: So 14.12.08 12:53 
user profile iconAya hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Cmd+Shift+G -> Sowohl im Finder als auch in Öffnen Dialogen lässt dich das den Pfad dann direkt eingeben (und mit Tab auch auto-vervollständigen).

Oh mein Gott, ich kann das leider erst am Montag in der Agentur testen, aber wenn das stimmt, bist du mein Held!

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Ubuntu 7.10 "Gutsy Gibbon"

BeitragVerfasst: So 14.12.08 14:49 
user profile iconAya hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
2) Es gibt kein vergleichbares Notebook zum MacBook/MacBookPro! Die Apple Notebooks sind extrem dünn, sind sehr stabil verarbeitet, haben alles mögliche an anschlüssen, haben ein Super Display, Akkufreundlich etc etc.. und zu allem überfluss sehen sie gut aus ;)
Mein Bruder hat ein MacBook Pro (Santa Rosa) und das ist nicht flacher als mein Laptop. Es ist lediglich nicht schräg. Meins ist vorne drei Millimeter niedriger als das MBP, dafür ist es hinten 3mm höher. Meins wiegt ca 500g weniger, ist genauso tief und 2cm schmaler. Die Akkulaufzeit hält sich in etwa die Wage. Die Auflösung vom Display ist identisch. Dafür habe ich 3 statt 2 USB-Anschlüsse, Headphone- und Lineout (auch optisch) getrennt. Mir fehlt dafür DVI, allerdings habe ich einen SD-Kartenleser.
Willst du immer noch behaupten, es gäbe kein vergleichbares Notebook? ;-)
My LG: 1400 Euro
His MBP: 1800 Euro
His boss' (Mac fanboy) face when he saw Linux booting up on my brother's MBP: Priceless

Aya hat folgendes geschrieben:
Viele Freunde von mir haben ganz normale Notebooks, die zwar meinetwegen 500-600 Euro weniger gekostet haben, aber wenn man da nebeneinander sitzt ist es einfach ein riesen unterschied... Der Mac schön flach, der Dell (als beispiel) nen riesen unförmiger klotz.. Das Display beim Mac nahezu nicht winkel abhängig, das beim Dell kann man schon nichtmehr richtig erkennen ab 30°.
Klar. Mit Dell (vor dem großen Design-Update) hast du auch so ziemlich die hässlichsten und größten Klopper zum Vergleich herangezerrt ;-) Ein Kommilitone hat ein 14"-Dell, also gleiches Format wie meiner, das ist fast doppelt so hoch und wiegt 1kg mehr. Dafür war's billiger. Jeder hat andere Prioritäten, und die bei Dell lagen bis vor kurzem eindeutig nicht bei Gewicht und Design.

Aya hat folgendes geschrieben:
Einmal über das Stromkabel beim Dell gestolpert und das ding ist futsch da es das komplette Notebook vom Tisch reißt... beim Mac geht einfach das Stromkabel ab, entweder am Netzteil oder am Notebook (ist nur durch Magnete festgehalten, also wird nicht gesteckt oder ähnliches).
Ich habe kein MagSafe an meinem LG und trotzdem ist mir das Netzkabel aus dem Notebook gegangen, als ich über das Kabel gestolpert bin und das Notebook auf dem Bett stand. Zu meinem Ärger hatte ich den Akku rausgenommen und das Gerät war an :-?

Aya hat folgendes geschrieben:
Dann ein unschlagbares Argument: Das Trackpad!
Ich habe nie ein so präzises Trackpad wie beim Mac gesehen. Und es geht nichts darüber mit z.B. einfach 2 Fingern zu scrollen (1 Finger auf dem Trackpad = maus bewegen, 2 Finger = Scrollen, 3 Finger = z.B. Tabs wechseln etc)
Oh ja, Multitouch finde ich an meinem Notebook auch extrem geil. Zwei Finger = Linksklick, Drei = Mittelklick, ich brauche die mechanischen Tasten fast nie :-) Und Circular Scrolling ist auch cool.
Aber die Standardeinstellung von allen Zeigegeräten unter OS X finde ich einfach nur *mist*e. Ständig setzt man den Finger ab, bewegt ihn zurück und führt die Bewegung erneut aus, wenn man längere Strecken zurücklegen muss, weil die Beschleunigung so niedrig ist. Und die Apple Mouse in der Uni muss man auch fast 1:1 zum großen 20"-Bildschirm bewegen...


Aya hat folgendes geschrieben:
Alles in allem finde ich die paar hundert euro mehr investition in die Hardware aufjedenfall gerade bei Notebooks absolut gerechtfertigt und würde ich jederzeit wieder machen!
Klar, deswegen habe ich auch mehr für mein Notebook ausgegeben, es sieht schick aus, ist flach, leicht und gut verarbeitet und der Akku hält immer noch 4 Stunden. Dennoch würde ich zu einem guten Notebook nicht nochmal 400 Euro drauflegen, nur damit ein Apfel drauf ist... Und ehrlich, so gut sind die Apple-Notebooks nicht, Apple versucht nur möglichst lange die Probleme zu ignorieren. Oder was ist mit den gebrochenen Gehäusen bei den Macbooks? Oder den geschmolzenen MagSafe-Anschlüssen? Und bei den nVidia-GPUs mit Sollbruchstelle hat sich Apple ja auch relativ lange Zeit gelassen, um es zu bestätigen.

Aya hat folgendes geschrieben:
oder warum kann es kein eMail Programm geben das einfach mehrere Accounts verwalten kann, trotzdem aber alle mails übersichtlich auf einer Seite anzeigt (ich habe wirklich ALLE ausprobiert.. Outlook, Thunderbird, TheBat! etc..).
Thunderbird kann das glaube ich seit 1.5, auf jeden Fall aber in 2.0: Beim Anlegen des Kontos im zweiten Wizard-Schritt ein Häkchen bei "Globaler Posteingang" setzen (das ist default gesetzt, ich entferne es immer, weil ich's genau andersrum haben will ;-)).

Aya hat folgendes geschrieben:
[intuitivität]
Ich habe lange Jahre Windows benutzt. Dann sidn mein Bruder und ich fast gleichzeitig auf Linux umgestiegen und finden beide Gnome ein vielfaches intuitiver als Windows. Jedes Mal wenn ich jetzt noch irgendwas an einem Windows-System machen muss, ärgere ich mich, wie unglaublich beschissen man Menüstrukturen und Einstellungen entwerfen kann. Die gleiche Erfahrung haben wir beide mit dem vorinstallierten OS X auf dem MBP gemacht (10.3 oder 10.4, dunno). Warum braucht man eine Viertel Stunde nur um ein Terminal zu öffnen? Oder überhaupt irgendwelche vorinstallierten Programme zu finden? Wir sollen in der Uni Computergraphik-Hausaufgaben am Mac präsentieren, da hat mir jemand verraten, daß Strg-Space existiert. Toll, damit habe ich wenigstens schnell meine Konsole, und kann den Compiler anwerfen. Aber mal ehrlich: eine kaputte Menüstruktur dadurch zu kompensieren, daß es eine Volltextsuche gibt? Nicht wirklich. Und anscheinend wird das nichtmal im Profil gespeichert, denn jedes Mal wenn ich im Pool an einem anderen Rechner sitze und Ctrl+Space drücke, warte ich erneut etwa 20 Sekunden darauf, daß der Suchindex aufgebaut ist. Ganz großes Kino.
Viele finden die globalen Menüleisten ja unheimlich praktisch, aber mich schränkt das absolut in der usability ein. Wer eh ständig seine Fenster maximiert hat, den stört das vielleicht nicht, aber wenn ich auf einem 20"-Bildschirm rechts unten in der Ecke etwas mache, und dann mit der gehfaulen Maus ganz nach oben ins Menü muss und dabei gefühlte dreißig Mauskilometer zurücklege, dann habe ich schneller meinen Laptop aus dem Standby geweckt und den Assi dazu überredet, mir die Aufgaben am Laptop abzunehmen.
Der Finder ist auch unusable. Mit den Pfeiltasten navigiert man die Markierung über die einzelnen Icons. Sehr intuitiv wie ich es erwarte. Enter. Nanu? Der Name der Datei wurde zu einem Eingabefeld mit blinkendem Cursor. Das häufigste was ich mit bereits existierenden Dateien mache ist natürlich, sie umzubenennen, ich tue praktisch den ganzen Tag lang nichts anderes, als Dateien umzubenennen. Da ist es überaus sinnvoll, diese Operation auf die Eingabetaste zu legen.

Aya hat folgendes geschrieben:
Für viele ein K.O. Kriterium ist vermutlich das es kein Delphi für MacOSX gibt (Wobei Lazarus+FPC glaube ich sogar auch geht). War für mich auch ein schweres Kriterium, allerdings hab ich mich damit arrangiert und bin einfach auf C++ umgestiegen.. und würde auch C++ nie wieder gegen Delphi eintauschen ;)
Dito für Linux :mrgreen:

Gausi hat folgendes geschrieben:
Aber warum stehen da nicht alle Zeichen drauf, die man so benötigt? Tilde hab ich nach kurzem googlen auf Alt+N gefunden, die eckigen und geschweiften Klammern durch ausprobieren (zugegeben: die sind durchaus logisch angeordnet). Und die genaue logische Trennung von Ctrl, Cmd und Alt habe ich auch noch nicht herausgefunden - da finde ich Ctrl, Alt und Windows-Taste durchdachter.
Oh ja, das Tastentier ist ein Thema für sich. Das Tippgefühl der alten Apple Keyboards (nicht das neue mit den flachen Tasten, da stell eich mir das Tippgefühl noch ekliger vor, ich kenne die Macbook-Tastaturen) finde ich schrecklich. Nach der Tilde hat bei uns auch jeder gefragt, schließlich will man per SSH in sein Home-Verzeichnis. Das bisschen Farbe hätte man wirklich noch spendieren können.

Gausi hat folgendes geschrieben:
Apple bietet mit dem Mac ein Komplettsystem, was man sich hinstellt, anschaltet, und es funktioniert. [...] Windows ist eher was für Leute, die etwas mehr ausprobieren und basteln wollen. Und die kompletten Freaks nehmen dann halt Linux.
Lieber Herr erhalte mir meine Vorurteile? :tongue: Auch Linux ist schon seit langem ein System, das man einfach hinstellt, einschaltet und es funktioniert, wenn man halbwegs Mainstream-Hardware hat. Und selbst wenn nicht braucht man nur einmal jemanden, der es einrichtet, danach muss man sich nie weider drum kümmern, Updates kommen automatisch ins Haus.

Gausi hat folgendes geschrieben:
Wenn Microsoft sein OS mit dem Browser, Mediaplayer etc. ausliefert, dann fangen die Kartellwächter an zu schreien von wegen Ausnutzung der Marktmacht, Monopol, böser Gates etc. Wenn Apple alles zusammendongelt, dann ist das cool, ausgereift und einfach supidupi.
Ja, weil Apple keine Marktmacht hat, die sie ausnutzen könnten. Microsoft hat eine Monopolstellung und muss sich dementsprechend verhalten. Insbesondere da man normalerweise keine Wahl hat, ob man nun einen PC mit Windows kauft oder nicht. Für einen Mac entscheidet man sich bewusst und trotz iPod ist Apple noch weit weit weg von einer marktbeherrschenden Stellung am Computermarkt.

jaenicke hat folgendes geschrieben:
Und bei Anwenderprogrammen laufen die meisten Programme für Windows 95 problemlos unter Vista. Und bei Mac? Linux?
Stimmt, sieht mau aus, die meisten Programme für Windows 95 laufen natürlich nicht ohne Weiteres unter Linux. Aber dafür laufen viele Anwendungsprogramme die jahrelang nicht mehr gepflegt wurden nach wie vor unter Linux, wenn auch teilweise mit Aufwand verbunden.

jaenicke hat folgendes geschrieben:
Genauso ist es doch bei OOXML, wäre das Format nicht von Microsoft veröffentlicht worden, dann hätte niemand etwas dagegen gehabt, jedenfalls nicht so massiv.
Bullshit. Es hätten sich nicht so viele Leute damit beschäftigt, aber die wenigen, die es getan hätten, wären nicht so in Schmiermitteln ertrunken. Das Format hat ganz objektive Schwächen, die gegen eine Standardisierung sprechen. Lediglich der Medienrummel wäre kleiner gewesen, wäre das Format von Müller IT Systems aus Hintertupfingen entwickelt worden.

jaenicke hat folgendes geschrieben:
Grundsätzlich verstehe ich durchaus, dass es Konkurrenz geben soll. Dann müssten für die Konkurrenz aber die selben Einschränkungen gelten wie für den "bösen Monopolisten". Und genau das passiert nicht und das ist eine Frechheit.
Eine Eigenschaft der unseren sozialen Marktwirtschaft ist es, daß Konkurrenz gezielt gefördert wird, wo das notwendig erscheint. Wenn du von jedem Wald-und-Wiesen Telco verlangst, genauso wie die Telekom ein eigenes Netz aufzubauen, dann entziehst du jedem Netz außer Arcor (die ihr Netz von der Bahn haben) seine Existenzgrundlage. Und rate mal, warum Telekommunikation mittlerweile so billig ist. Tipp: Der Grund ist nicht der, daß ein Monopolist die Preise diktieren kann wie er will und jeder, der Telekommunikation nutzen will, diese Preise zu akzeptieren hat, weil es keine Alternativen gibt.

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BeitragVerfasst: So 14.12.08 15:12 
user profile icontommie-lie hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
user profile iconAya hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
2) Es gibt kein vergleichbares Notebook zum MacBook/MacBookPro! Die Apple Notebooks sind extrem dünn, sind sehr stabil verarbeitet, haben alles mögliche an anschlüssen, haben ein Super Display, Akkufreundlich etc etc.. und zu allem überfluss sehen sie gut aus ;)
Mein Bruder hat ein MacBook Pro (Santa Rosa) und das ist nicht flacher als mein Laptop. Es ist lediglich nicht schräg. Meins ist vorne drei Millimeter niedriger als das MBP, dafür ist es hinten 3mm höher. Meins wiegt ca 500g weniger, ist genauso tief und 2cm schmaler. Die Akkulaufzeit hält sich in etwa die Wage. Die Auflösung vom Display ist identisch. Dafür habe ich 3 statt 2 USB-Anschlüsse, Headphone- und Lineout (auch optisch) getrennt. Mir fehlt dafür DVI, allerdings habe ich einen SD-Kartenleser.
Willst du immer noch behaupten, es gäbe kein vergleichbares Notebook? ;-)
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His MBP: 1800 Euro
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Mhh ok, dagegen kann ich nichts sagen wenn es denn stimmt :)

user profile icontommie-lie hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Aya hat folgendes geschrieben:
Dann ein unschlagbares Argument: Das Trackpad!
Ich habe nie ein so präzises Trackpad wie beim Mac gesehen. Und es geht nichts darüber mit z.B. einfach 2 Fingern zu scrollen (1 Finger auf dem Trackpad = maus bewegen, 2 Finger = Scrollen, 3 Finger = z.B. Tabs wechseln etc)
Oh ja, Multitouch finde ich an meinem Notebook auch extrem geil. Zwei Finger = Linksklick, Drei = Mittelklick, ich brauche die mechanischen Tasten fast nie :-) Und Circular Scrolling ist auch cool.
Aber die Standardeinstellung von allen Zeigegeräten unter OS X finde ich einfach nur *mist*e. Ständig setzt man den Finger ab, bewegt ihn zurück und führt die Bewegung erneut aus, wenn man längere Strecken zurücklegen muss, weil die Beschleunigung so niedrig ist. Und die Apple Mouse in der Uni muss man auch fast 1:1 zum großen 20"-Bildschirm bewegen...


Die Standardeinstellungen... weiß ich ehrlich gesagt nichtmehr wie die waren, aber ich wüsste nicht das ich daran extrem viel geändert habe (wobei ich aber auch nur mit Trackpad arbeite, nie mit einer externen Maus).. aber ich komme von links des bildschirms nach rechts ohne den finger neu ansetzen zu müßen.. :)

user profile icontommie-lie hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Aya hat folgendes geschrieben:
oder warum kann es kein eMail Programm geben das einfach mehrere Accounts verwalten kann, trotzdem aber alle mails übersichtlich auf einer Seite anzeigt (ich habe wirklich ALLE ausprobiert.. Outlook, Thunderbird, TheBat! etc..).
Thunderbird kann das glaube ich seit 1.5, auf jeden Fall aber in 2.0: Beim Anlegen des Kontos im zweiten Wizard-Schritt ein Häkchen bei "Globaler Posteingang" setzen (das ist default gesetzt, ich entferne es immer, weil ich's genau andersrum haben will ;-)).


Nein auch TB kann das nicht.. zumindest die letzte Version die ich getestet habe (ich glaube 2.0).
Ja, man kann es alles in einem Globalen Posteingang verwalten, aber dann hat man nichtmehr die möglichkeit nach Account zu trennen.

Ich will halt ganz normal meine verschiedenen Accounts haben, aber trotzdem eine übersichtsseite wo alles drin ist.. :)

user profile icontommie-lie hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Aya hat folgendes geschrieben:
[intuitivität]
Ich habe lange Jahre Windows benutzt. Dann sidn mein Bruder und ich fast gleichzeitig auf Linux umgestiegen und finden beide Gnome ein vielfaches intuitiver als Windows. Jedes Mal wenn ich jetzt noch irgendwas an einem Windows-System machen muss, ärgere ich mich, wie unglaublich beschissen man Menüstrukturen und Einstellungen entwerfen kann. Die gleiche Erfahrung haben wir beide mit dem vorinstallierten OS X auf dem MBP gemacht (10.3 oder 10.4, dunno). Warum braucht man eine Viertel Stunde nur um ein Terminal zu öffnen? Oder überhaupt irgendwelche vorinstallierten Programme zu finden? Wir sollen in der Uni Computergraphik-Hausaufgaben am Mac präsentieren, da hat mir jemand verraten, daß Strg-Space existiert. Toll, damit habe ich wenigstens schnell meine Konsole, und kann den Compiler anwerfen. Aber mal ehrlich: eine kaputte Menüstruktur dadurch zu kompensieren, daß es eine Volltextsuche gibt? Nicht wirklich. Und anscheinend wird das nichtmal im Profil gespeichert, denn jedes Mal wenn ich im Pool an einem anderen Rechner sitze und Ctrl+Space drücke, warte ich erneut etwa 20 Sekunden darauf, daß der Suchindex aufgebaut ist. Ganz großes Kino.


1) Wenn du Programme schnell erreichen willst packst du sie in's Dock.. das ist im grunde das was in Windows die Schnellstartleiste ist.

2) Das der Suchindex neu aufgebaut wird kann ich auch nicht beurteilen, egal ob ich meinen rechner neustarte (was auch nur alle ~20 tage mal passiert) oder sonstwas damit tue.. ich drücke Ctrl+Space und habe sofort alles was ich brauche da.

Anfangs war ich demgegenüber auch skeptisch, aber ich garantiere dir.. ich starte jedes Programm auf die art und weise 100x schneller als jeder der sich durch Menüs wurschtelt, egal wie aufgeräumt die sind.

Aber das ist auch ein grund prinzip vom Mac, es wird wesentlich mehr über die Tastatur gesteuert als über die Maus.

Und falls du doch ein programm direkt suchst, im Applications-Verzeichnis im Finder sind sie alle drin ;)

user profile icontommie-lie hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Viele finden die globalen Menüleisten ja unheimlich praktisch, aber mich schränkt das absolut in der usability ein. Wer eh ständig seine Fenster maximiert hat, den stört das vielleicht nicht, aber wenn ich auf einem 20"-Bildschirm rechts unten in der Ecke etwas mache, und dann mit der gehfaulen Maus ganz nach oben ins Menü muss und dabei gefühlte dreißig Mauskilometer zurücklege, dann habe ich schneller meinen Laptop aus dem Standby geweckt und den Assi dazu überredet, mir die Aufgaben am Laptop abzunehmen.


Geschmackssache.. :)
Bei mir persönlich ist es extrem selten das ich die Menüleiste brauche... alles was man braucht hat shortcuts. (Und ja, ich hab keine probleme damit die mir zu merken..)

user profile icontommie-lie hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Der Finder ist auch unusable. Mit den Pfeiltasten navigiert man die Markierung über die einzelnen Icons. Sehr intuitiv wie ich es erwarte. Enter. Nanu? Der Name der Datei wurde zu einem Eingabefeld mit blinkendem Cursor. Das häufigste was ich mit bereits existierenden Dateien mache ist natürlich, sie umzubenennen, ich tue praktisch den ganzen Tag lang nichts anderes, als Dateien umzubenennen. Da ist es überaus sinnvoll, diese Operation auf die Eingabetaste zu legen.

Ihn wegen dem verhalten als unnutzbar abzustellen finde ich übertrieben..
Wie schon gesagt, der Explorer hat einiges was der Finder sich ruhig mal abgucken dürfte, aber das mit Enter finde ich jetzt weniger tragisch.

Das ist halt eines der dinge wo man sich umgewöhnen muß, man öffnet halt nicht via Enter, sondern via Cmd+PfeiltasteUnten.

Ein paar Shortcuts im Finder mal:

Cmd + Unten = Öffnen
Cmd + Ctrl + Unten = Im neuen Fenster öffnen
Cmd + Alt + Unten = Im neuen Fenster öffnen und das aktuelle schließen
Cmd + Oben = Übergeordnetes verzeichnis öffnen
Cmd + Ctrl + Oben = Übergeordnetes verzeichnis im neuen Fenster öffnen
Cmd + Alt + Oben = Übergeordnetes verzeichnis im neuen Fenster öffnen und das aktuelle schließen

Hat halt auch seine logik, aber eine andere.. ;)
Und wenn man durch den Finder navigiert benutze ich in der regel eh nur die tastatur und bin daher sowieso mit der hand auf den Pfeiltasten.

Und zum umbenennen... finde ich Enter garnichtmal so unpraktisch, geht schneller als F2 finde ich.

Enter -> Name eintippen -> Enter.. KA, ich drücke Enter schneller als F2.. :)

Aya~

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BeitragVerfasst: So 14.12.08 15:18 
user profile icontommie-lie hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Gausi hat folgendes geschrieben:
Apple bietet mit dem Mac ein Komplettsystem, was man sich hinstellt, anschaltet, und es funktioniert. [...] Windows ist eher was für Leute, die etwas mehr ausprobieren und basteln wollen. Und die kompletten Freaks nehmen dann halt Linux.
Lieber Herr erhalte mir meine Vorurteile? :tongue: Auch Linux ist schon seit langem ein System, das man einfach hinstellt, einschaltet und es funktioniert, wenn man halbwegs Mainstream-Hardware hat.
Nun, da habe ich aber ganz andere Erfahrungen gemacht:
1. Wir haben drei Linux-Mainstream-PC's zusammenstellen lassen und selbst Suse drauf gespielt. Leider leider war da in der aktuellen Distribution noch ein bug in einem Treiber und wir haben nur 1,5 Tage in Foren verbracht, bis wir einen neuen Patch hatten. Klasse.
2. Ich kaufe mir ein Windows-System und es funktioniert.
3. Apple finde ich chique und 'trändy'. Aber das wars auch schon. Wozu ein dünnes Notebook, das von sich behauptet, das Dünnste zu sein und es noch nicht einmal ist?

Meine Erfahrung ist eher die, das Linux was für Leute ist, die genug Zeit haben und Windows für DAU (zumindest die Installation).

Ich persönlich *arbeite* mit den Compis und hätte keinen Bock, ständig einen Paradigmenwechsel durchführen zu müssen, wenn ich uff Arbeit wieder mit den Windowsgurken rumrödeln müsste. Da bleib ich privat auch lieber bei Windows. Ich hab sogar Vista und komm damit klar (UAC ausgeschaltet).

Diese Diskussion hier ist eh von Einigen auf dem Niveau 'Meiner ist dünner'. Als ob es darauf ankommt. Imho ist nur das Design und die Displayqualität ein Kaufargument. Wenn das alles ist... Was ist mit Spielen? Software? Delphi? C#? dot.Net? Na ja. Sollen die MacBuck-Besitzer doch mit ihrem LatteMacchiato im Cafe sitzen und sich gegenseitig erzählen, wie toll der Apfel ist oder wie cool das neueste Linux auf ihrem MacBuck läuft. Diese Leute haben vermutlich im Lotto gewonnen oder arbeiten noch nicht, denn ich hab keine Zeit für solche Spielereien.

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BeitragVerfasst: So 14.12.08 15:27 
user profile iconalzaimar hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Diese Diskussion hier ist eh von Einigen auf dem Niveau 'Meiner ist dünner'. Als ob es darauf ankommt. Imho ist nur das Design und die Displayqualität ein Kaufargument. Wenn das alles ist... Was ist mit Spielen? Software? Delphi? C#? dot.Net? Na ja. Sollen die MacBuck-Besitzer doch mit ihrem LatteMacchiato im Cafe sitzen und sich gegenseitig erzählen, wie toll der Apfel ist oder wie cool das neueste Linux auf ihrem MacBuck läuft. Diese Leute haben vermutlich im Lotto gewonnen oder arbeiten noch nicht, denn ich hab keine Zeit für solche Spielereien.


Mir geht es nicht darum wessen Notebook das Dünnste ist. Ich möchte lediglich versuchen einige viele der Vorurteile gegenüber Macs etwas zu entkräften..

Nur Design und Displayqualität ist durchaus richtig, aber absolut nicht zu unterschätzen ist das Gewicht.. Notebooks wollen gern rumgeschleppt werden.. ;) Aber da ist das MacBook/MacBookPro natürlich auch nicht unbedingt ganz vorne dabei (Hingegen das Macbook Air schon eher).

Zu den Themen "Spiele, Software, Delphi, C# und dot.Net" habe ich ja schon erwähnt das dies nur bedingt Zählt.

Es kommen immer mehr spiele auch für den Mac in letzter Zeit, wenn auch sehr zeitverzögert.. normale Software gibt es ALLES für OSX.. es gibt nichts für Windows was es nicht auch für OSX gäbe.

Delphi geht halt über FPC.. und da gibt es sogar in Xcode (Das "VisualStudio" für OSX) ein plugin für.
C# und dot.Net geht durch Mono bedingt ebenfalls, wobei ich persönlich dot.Net im moment noch nicht wirklich was abgewinnen kann. (Ich möchte echte platformunabhängigkeit.. und das ganze ohne irgendwelche Frameworks die man sich erst installieren muß).

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BeitragVerfasst: So 14.12.08 15:36 
user profile icontommie-lie hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Gausi hat folgendes geschrieben:
Apple bietet mit dem Mac ein Komplettsystem, was man sich hinstellt, anschaltet, und es funktioniert. [...] Windows ist eher was für Leute, die etwas mehr ausprobieren und basteln wollen. Und die kompletten Freaks nehmen dann halt Linux.
Lieber Herr erhalte mir meine Vorurteile? :tongue: Auch Linux ist schon seit langem ein System, das man einfach hinstellt, einschaltet und es funktioniert, wenn man halbwegs Mainstream-Hardware hat.

Das hat mit Vorurteilen nichts zu tun ;-). Wenn ich ein System haben will, was ich einfach nur benutze, kann ich Apple, Windows oder Linux nehmen. Wenn ich Spaß am basteln habe, mir meine Hardware selbst zusammenstellen möchte und evtl. unter die Casemodder gehen will, dann kann ich Windows oder Linx nehmen - Apple scheidet da so ziemlich aus. Und wenn ich mir meinen Kernel selbst kompilieren will, dann scheidet auch Windows aus.

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BeitragVerfasst: So 14.12.08 15:56 
user profile icontommie-lie hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
jaenicke hat folgendes geschrieben:
Und bei Anwenderprogrammen laufen die meisten Programme für Windows 95 problemlos unter Vista. Und bei Mac? Linux?
Stimmt, sieht mau aus, die meisten Programme für Windows 95 laufen natürlich nicht ohne Weiteres unter Linux. Aber dafür laufen viele Anwendungsprogramme die jahrelang nicht mehr gepflegt wurden nach wie vor unter Linux, wenn auch teilweise mit Aufwand verbunden.
Also bei mir funktionierten die fertig kompilierten Versionen nicht mit verschiedenen Versionen der selben Distribution, ich musste genau die richtige auswählen, damit es ging.

user profile icontommie-lie hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
jaenicke hat folgendes geschrieben:
Genauso ist es doch bei OOXML, wäre das Format nicht von Microsoft veröffentlicht worden, dann hätte niemand etwas dagegen gehabt, jedenfalls nicht so massiv.
Bullshit. Es hätten sich nicht so viele Leute damit beschäftigt, aber die wenigen, die es getan hätten, wären nicht so in Schmiermitteln ertrunken. Das Format hat ganz objektive Schwächen, die gegen eine Standardisierung sprechen. Lediglich der Medienrummel wäre kleiner gewesen, wäre das Format von Müller IT Systems aus Hintertupfingen entwickelt worden.
Und warum geht es bei den Bedenken gegen das Format nie darum? Es heißt immer, dass Konkurrenz schlecht wäre. Schau dir an was z.B. in dem Brief des Münchner Bürgermeisters steht. Da steht kein Wort von Schwächen von OOXML, da steht nur, dass die Konkurrenz schlecht wäre und den Wettbewerb schwäche.
--> Es geht nicht darum, dass es Schwächen in OOXML gibt, es geht darum, dass man die Leute eher zu Linux bringen möchte. Schade, dass das nach der guten bisherigen Entwicklung mit Linux passiert.
www.heise.de/open/DI.../news/meldung/105311 hat folgendes geschrieben:
Tenor: Ein zum OpenDocument Format (ODF) konkurrierendes Format schwäche den Wettbewerb und beeinträchtige die Migration zu Linux in der Münchner Stadtverwaltung.
Seit wann ist das Monopol eines Produktes legitim als Argument für die Förderung eines Gegenmonopols eines anderen Produkts gegen den selben Hersteller? :shock:

Aber ist natürlich klar, dass ein Monopol von OOXML gefördert werden muss, es ist ja nicht von einem Monopolisten, da ist das ja gut und nicht schlecht wie bei anderen Produkten.
Und es ist ja nun ganz und gar nicht so, dass das ODF-Format keine Schwächen hat. Jedes Format hat Stärken und Schwächen und wird dementsprechend weiterentwickelt. Genau dazu würde ein Wettbewerb ja beitragen, aber das ist ja nicht erwünscht.

user profile icontommie-lie hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Wenn du von jedem Wald-und-Wiesen Telco verlangst, genauso wie die Telekom ein eigenes Netz aufzubauen, dann entziehst du jedem Netz außer Arcor (die ihr Netz von der Bahn haben) seine Existenzgrundlage.
Das sage ich ja gar nicht.

Der Vergleich wäre eher, wenn die Telekom Angebote für einen Telefonanschluss nicht mehr mit DSL bündeln dürfte sondern solche Komplettpakete nur von Wettbewerbern kommen dürften.

Förderung von Wettbewerb ist die eine Sache, aber Behinderung des Wettbewerbs auf der anderen Seite und Durchsetzung eines Konkurrenzmonopols mit allen Mitteln auf der anderen Seite eine andere.
Genau das was Microsoft noch vor einigen Jahren vorgeworfen wurde passiert jetzt auf der anderen Seite...

// EDIT:
Aber das passt gar nicht mehr wirklich zum eigentlichen Thema fällt mir dabei auf. :oops:
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BeitragVerfasst: So 14.12.08 16:29 
user profile iconAya hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Mhh ok, dagegen kann ich nichts sagen wenn es denn stimmt :)
LG XNote T1, wurde schon ein halbes Jahr nachdem ich es gekauft habe nicht mehr hergestellt.

Aya hat folgendes geschrieben:
Die Standardeinstellungen... weiß ich ehrlich gesagt nichtmehr wie die waren, aber ich wüsste nicht das ich daran extrem viel geändert habe (wobei ich aber auch nur mit Trackpad arbeite, nie mit einer externen Maus).. aber ich komme von links des bildschirms nach rechts ohne den finger neu ansetzen zu müßen.. :)
Mir reicht etwas weniger als die Touchpadlänge und mein Touchpad ist nur halb so groß wie das vom neuen MBP ;-) Aber das ist auch hauptsächlich Geschmackssache, den meisten anderen die mein Touchpad oder meine Mäuse benutzen, sind sie viel zu empfindlich eingestellt. Nur fällt mir die OSX-Mausgeschwindigkeit selbst gegenüber einem jungfräulichen Windows sehr langsam auf.

Aya hat folgendes geschrieben:
Nein auch TB kann das nicht.. zumindest die letzte Version die ich getestet habe (ich glaube 2.0).
Ja, man kann es alles in einem Globalen Posteingang verwalten, aber dann hat man nichtmehr die möglichkeit nach Account zu trennen.
Was willst du denn dann noch nach Account trennen? :stupid:

Aya hat folgendes geschrieben:
2) Das der Suchindex neu aufgebaut wird kann ich auch nicht beurteilen, egal ob ich meinen rechner neustarte (was auch nur alle ~20 tage mal passiert) oder sonstwas damit tue.. ich drücke Ctrl+Space und habe sofort alles was ich brauche da.
Klar, das liegt hauptsächlich am Setup in der Uni. Aber das nervt gewaltig, wenn das die einzige Möglichkeit ist, Programme schnell zu starten.

Aya hat folgendes geschrieben:
Anfangs war ich demgegenüber auch skeptisch, aber ich garantiere dir.. ich starte jedes Programm auf die art und weise 100x schneller als jeder der sich durch Menüs wurschtelt, egal wie aufgeräumt die sind.
Ich benutze Linux und Gnome, du musst mir nicht sagen, wie effizient man mit dem Tastentier sein kann ;-)

Aya hat folgendes geschrieben:
alles was man braucht hat shortcuts. (Und ja, ich hab keine probleme damit die mir zu merken..)
Wenn man regelmäßig damit arbeitet könnte ich sie mir vielleicht auch merken. Aber für das "Auspacken, Einschalten, Geht"-Feeling ist da die Lernkurve doch ziemlich flach.

Aya hat folgendes geschrieben:
Wie schon gesagt, der Explorer hat einiges was der Finder sich ruhig mal abgucken dürfte, aber das mit Enter finde ich jetzt weniger tragisch.
Das ist das, was ich als ziemlich idiotisch fand. Ich benutze ohnehin nur die Konsole und habe mich nicht bemüht, weitere Unzulänglichkeiten der grafischen Oberfläche zu finden :-)

user profile iconalzaimar hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
1. Wir haben drei Linux-Mainstream-PC's zusammenstellen lassen und selbst Suse drauf gespielt. Leider leider war da in der aktuellen Distribution noch ein bug in einem Treiber und wir haben nur 1,5 Tage in Foren verbracht, bis wir einen neuen Patch hatten. Klasse.
Von SuSE kann man halten was man will. Ich war selbst sehr überrascht, als vor zwei Jahren an meinem nagelneuen Laptop wirklich *alles* out of the box funktionierte. Standby, Sound mit dem damals recht neuen IntelHDA, WLAN, sogar der Kartenleser. Das hat sich über die letzten zwei Jahre nur marginal verbessert. Müsste man früher noch die eine oder andere 1 in eine Config-Datei schreiben, geht mittlerweile vieles noch automatischer. Das einzige, was ein Selbstkompilieren des Treibers erforderte war die Netzwerkkarte mit Agere et131x-Chip. Ich kannte die Firma vorher nichtmal, kurzes Googlen über das funktionierende WLAN, Link anklicken, tar und der configure-make-make-install-Dreisprung, Modul laden, geht.
Ich behaupte nicht, daß es immer so sein muss, aber auf nunmehr drei verschiedenen von mir eingerichteten Laptops funktionierte im Großen und Ganzen alles, auf dem Macbook sogar die Tastentierbeleuchtung und die Helligkeitssensoren zum automatischen einschalten selbiger. Und mit dem Beschleunigungssensor als Joystick-Device kann man im Google-Flugsimulator prima ander eLeute beeindrucken :mrgreen: Und das obwohl angeblich gerade bei Laptops die Hardwareunterstützung besonders mager sein soll. Kann ich vollkommen ohne Fantum und Überzeugung absolut nicht nachvollziehen.
Allerdings klappen bei mir auch die dist-upgrades immer, während ein Bekannter danach immer sein halbes System restaurieren muss. Vielleicht stelle ich mich einfach nicht so dumm an, oder die Systeme spüren meine Anwesenheit und mögen mich, ich weiß es nicht.

alzaimar hat folgendes geschrieben:
2. Ich kaufe mir ein Windows-System und es funktioniert.
Zuhause, elterlicher Rechner, USB-WLAN-Stick von SMC, Treiber saugt, fügt sich nicht richtig in die WLAN-Konfiguration von XP ein, hat stattdessen ein eigenes umständlich zu bedienendes Programm. Manchmal unerklärliche Bluescreens beim Booten, Stick rausziehen, Rechner bootet normal, beim Anmeldebildschirm Stick wieder rein, Internet geht.
Ehemaliger Mitbewohner, Billignotebook mit integriertem RALink-WLAN, ebenfalls keine Integration in WinXP sondern eigenes Programm. Das hat zwar keine Bluescreens beim Booten erzeugt, worüber ich froh bin, weil man die Karte nicht so einfach ausbauen hätte können wie einen USB-Stick, dafür stürzte sie manchmal einfach so ab.

alzaimar hat folgendes geschrieben:
Meine Erfahrung ist eher die, das Linux was für Leute ist, die genug Zeit haben und Windows für DAU (zumindest die Installation).
Ja, eine Linux-Installation *kann* aufwändiger werden als eine Windows-Installation, keine Frage. Aber dafür läuft es, wenn es mal läuft, und dann ist es heute sehr idiotenkompatibel.

alzaimar hat folgendes geschrieben:
Diese Diskussion hier ist eh von Einigen auf dem Niveau 'Meiner ist dünner'. Als ob es darauf ankommt.
JA! Bei einem Laptop, welches für mich ebenso wie für dich die Desktops ein Arbeitsgerät ist, das ist fast täglich mit mir rumtrage, kommt es mir sehr wohl auf Größe und Gewicht an. Und 1kg Gewichtsdifferenz spürt man schon sehr deutlich im Rucksack. Und der Laptop ist ja nicht das einzige, was ich mitnehme.

alzaimar hat folgendes geschrieben:
Imho ist nur das Design und die Displayqualität ein Kaufargument. Wenn das alles ist... Was ist mit Spielen? Software? Delphi? C#? dot.Net? Na ja. Sollen die MacBuck-Besitzer doch mit ihrem LatteMacchiato im Cafe sitzen und sich gegenseitig erzählen, wie toll der Apfel ist oder wie cool das neueste Linux auf ihrem MacBuck läuft. Diese Leute haben vermutlich im Lotto gewonnen oder arbeiten noch nicht, denn ich hab keine Zeit für solche Spielereien.
Was soll mit Spielen sein? Und Delphi? Interessiert mich beides nicht mehr. Als sich mein Bruder das MBP gekauft hat, war es durchaus eine Frage des Geldes, er war noch Student und wusste nicht, ob und wo er eine Doktorandenstelle finden würde. Man hat nunmal gewisse Ansprüche, vor allem an Display, Gewicht, Größe und Akkulaufzeit, wenn man sich einen Laptop kauft, den man täglich mitschleppt und täglich benutzt. Und zu dem Zeitpunkt war das MBP nunmal das einzige unter 2,5kg mit DVI-Ausgang. Und wenn die Überlegung ist, sich ein billiges Acer zu kaufen wo man sich ständig über das Gewicht, die Akkulaufzeit und den schlechten VGA-Ausgang ärgert, und das nach zwei Jahren vermutlich eh auseinanderfällt, und einem Macbook, das doppelt so viel kostet aber dafür alles hat, was man will und es mindestens doppelt so lange hält und selbst dann noch der Widerverkaufswert entsprechend hoch ist, dann nimmt man doch das MBP, und zwar obwohl ein Apfel drauf ist.

@Gausi: Klang eher so als wäre Linux nur für die Bastler, die eh nichts ernsthaftes mit ihrem Computer machen wollen ;-)


user profile iconjaenicke hat folgendes geschrieben:
Also bei mir funktionierten die fertig kompilierten Versionen nicht mit verschiedenen Versionen der selben Distribution, ich musste genau die richtige auswählen, damit es ging.
Fertig kompilierte Versionen sind immer etwas anderes. Prinzipbedingt. Besonders mit kaputten Einsprungtabellen. Hm... Irgendwer hatte mir neulich erzählt, daß er ein altes Spiel nicht mehr ab irgendeinem Update unter Windows zum Laufen kriegte, weil die Einsprungpunkte in DLLs hardcoded im Programm waren und die sich geändert hatten. Genauere Details kriege ich leider nicht mehr zusammen.

user profile iconjaenicke hat folgendes geschrieben:
Und warum geht es bei den Bedenken gegen das Format nie darum? Es heißt immer, dass Konkurrenz schlecht wäre. Schau dir an was z.B. in dem Brief des Münchner Bürgermeisters steht. Da steht kein Wort von Schwächen von OOXML, da steht nur, dass die Konkurrenz schlecht wäre und den Wettbewerb schwäche.
Sorry, aber es interessiert mich wirklich überhaupt nicht, was der Bürgermeister irgendeines unbedeutenden Deutschen Kaffs dazu zu sagen hat. Ich höre lieber den technischen Beobachtern zu und lausche den Stimmen der wenigen ISO-Ausschussmitgliedern, die dagegen gestimmt haben. Und die haben sowohl das Beschleunigte Verfahren, als auch die eigentliche Entscheidungssitzung, bei der ein Großteil der Widersprüche einfach ignoriert wurde, als auch technische Merkmale wie zum Beispiel das Fehlen einer Referenzimplementierung oder die notwendigen Verweise auf das nicht näher spezifizierte Verhalten von Closed-Source-Software (irgendeine alte Word-Version) kritisiert. Ich mache mir nicht viel aus irgendeiner Art von Lobby-Politik, warum sollte ich? Ist der Münchener Bürgermeister Mitglied in der ISO? Hat er irgendwas bedeutendes zu sagen? Interessiert sich irgendwer auf der internationalen Standardisierungsbühne dafür, was er zu sagen hat? Nö.
Und ja, bei Standards ist Koknkurrenz tatsächlich schlecht. Schrauben. Es gibt exakt einen allgemein anerkannten Standard für Schraubgewinde, und das ist das metrische ISO-Gewinde. Jeder Schlosser würde sich sicherlich über Konkurrenz freuen, dürfte er doch eine vielzahl neuer Gewinderschneider bereithalten. Standardisierung erfüllt einen Zweck, der Konkurrenz und Marktwirtschaft in aller regel orthogonal gegenübersteht.

jaenicke hat folgendes geschrieben:
Ein zum OpenDocument Format (ODF) konkurrierendes Format schwäche den Wettbewerb und beeinträchtige die Migration zu Linux in der Münchner Stadtverwaltung.
Fein, mit dem Argument hat er ja auch sicherlich Recht. Nur leider ist deutsche Verwaltungskleinstaaterei leider kein Kriterium für die ISO-Normungsgremien.

jaenicke hat folgendes geschrieben:
Aber ist natürlich klar, dass ein Monopol von OOXML gefördert werden muss, es ist ja nicht von einem Monopolisten, da ist das ja gut und nicht schlecht wie bei anderen Produkten.
Und es ist ja nun ganz und gar nicht so, dass das ODF-Format keine Schwächen hat. Jedes Format hat Stärken und Schwächen und wird dementsprechend weiterentwickelt. Genau dazu würde ein Wettbewerb ja beitragen, aber das ist ja nicht erwünscht.
Diese Schwächen hätten in der Standardisierung behoben werden müssen. Außerdem habe ich weder den einen, noch den anderen Standard gelesen und kann nicht sagen, in wie weit OpenDocument Schwächen hat, deren Behebung dem Standard widersprechen würden. Schließlich wurde auch nach der Standardisierung am Format weiterentwickelt. Ich kenne lediglich Zitate unmittelbar beteiligter und weniger Auszüge. Und wenn ich danach urteile, ist die Standardisierung von OOXML in der eingereichten Form ein Schaden, und es sieht ausschließlich nach einem PRestigegewinn für Microsoft aus.

jaenicke hat folgendes geschrieben:
Der Vergleich wäre eher, wenn die Telekom Angebote für einen Telefonanschluss nicht mehr mit DSL bündeln dürfte sondern solche Komplettpakete nur von Wettbewerbern kommen dürften.
Ist nicht genau das der Fall? Und wurde die Telekom nicht erst dieses Jahr oder letztes dazu gezwungen, nicht nur tariflich sondern auch technisch entbündelte Leitungen zur Nutzung durch ihre Konkurrenten anzubieten, wodurch diese DSL ohne PSTN-Anschluss anbieten dürfen? Ja, die Telekom wird meiner unbedeutenden Meinung nach an einigen Stellen nachteilig behandelt. Investitionszwang mit anschließender Regulierung der Anbindungspreise für Konkurrenten nur mal zum Beispiel. Das heißt aber nicht, daß ich die RegTP sofort abschaffen würde, denn das wäre noch viel katastrophaler.

jaenicke hat folgendes geschrieben:
Förderung von Wettbewerb ist die eine Sache, aber Behinderung des Wettbewerbs auf der anderen Seite und Durchsetzung eines Konkurrenzmonopols mit allen Mitteln auf der anderen Seite eine andere.
Genau das was Microsoft noch vor einigen Jahren vorgeworfen wurde passiert jetzt auf der anderen Seite...
Das wird nur solange passieren, bis Apple die Monopolstellung hat, bzw bis beide sich die Wage halten. Ich sehe nicht, wo ein "Konkurrenzmonopol" dadurch geschaffen wird, daß Apple die Verbreitung von Software zusammen mit dem Betriebssystem erlaubt wird, während Microsoft dies verboten wird. Apple ist weit davon entfernt, durch diesen Vorteil eine marktbeherrschende Stellung zu erreichen. Außerdem war der Kasus bei Microsoft ein anderer. Microsoft hatte bereits eine markbeherrschende Stellung auf dem Betriebssystemmarkt. Diese Marktbeherrschung hat Microsoft ausgenutzt um auf andere Märkte zu drängen. Das ist hauptsächlich das, was Microsoft vorgeworfen wurde. Daß Microsoft eine marktbeherrschende Stellung hat ist eigentlich nicht das Problem und dagegen wird auch nicht vorgegangen, zum Beispiel in Form von Zwangslinux in jedem siebten PC.

Und ich bin eigentlich schon der Meinung, daß auch eine Betrachtung der "Moral" durchaus zu einer Diskussion über das Für und Wider zweier oder dreier Betriebssysteme dazugehört. Für mich ist der OpenSource-Gedanke selbst mit ein Grund dafür, warum ich Linux und freie Software einsetze und nicht nur Mittel zum Zweck, um möglichst billig an meine Software zu kommen.

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BeitragVerfasst: So 14.12.08 16:51 
user profile icontommie-lie hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Fertig kompilierte Versionen sind immer etwas anderes.
Ich habe wenig Lust Software selbst zu kompilieren, wenn ich nicht gerade etwas daran selbst ändern möchte.

user profile icontommie-lie hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Hm... Irgendwer hatte mir neulich erzählt, daß er ein altes Spiel nicht mehr ab irgendeinem Update unter Windows zum Laufen kriegte, weil die Einsprungpunkte in DLLs hardcoded im Programm waren und die sich geändert hatten. Genauere Details kriege ich leider nicht mehr zusammen.
Das sind Programmierfehler, die auch die Ursache dafür sind, dass viele Software unter Vista nicht mehr geht. Wenn die Programmierer zu dumm sind sich an Regeln zu halten, was soll man dazu sagen...

user profile icontommie-lie hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Sorry, aber es interessiert mich wirklich überhaupt nicht, was der Bürgermeister irgendeines unbedeutenden Deutschen Kaffs dazu zu sagen hat.
Das war nur ein Beispiel, es ist das was man ständig als Argument findet.

user profile icontommie-lie hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Ich höre lieber den technischen Beobachtern zu und lausche den Stimmen der wenigen ISO-Ausschussmitgliedern, die dagegen gestimmt haben.
Wirklich klare Details konnte ich dazu nicht finden, die Aussagen waren immer sehr allgemein. Ich habe jetzt auch nicht wochenlang danach gesucht, aber einige Zeit schon. Viel gefunden habe ich nicht, außer solche gemischt mit Argumenten wie die oben genannten.

Und ja, ich habe mir auch einen Teil der Spezifikation selbst angeschaut.

user profile icontommie-lie hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Für mich ist der OpenSource-Gedanke selbst mit ein Grund dafür, warum ich Linux und freie Software einsetze und nicht nur Mittel zum Zweck, um möglichst billig an meine Software zu kommen.
Ich veröffentliche auch fast alle Software als Open Source, und ich finde das auch gut.
Trotzdem ist es für mich niemals ein Grund eine bestimmte Software oder Programmierprache einzusetzen. Ich setze die Software und die Sprache ein, die am besten geeignet ist. Wenn die dann Open Source ist, gut, wenn nicht, auch gut.

Es setzen ja auch viele Open Office ein, nur aus dem Grund. Es ist zwar weniger produktiv, aber das ist in manchen Firmen eben nicht so wichtig. Aber jedem das seine. :nixweiss:
tommie-lie
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BeitragVerfasst: So 14.12.08 18:58 
user profile iconjaenicke hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
user profile icontommie-lie hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Fertig kompilierte Versionen sind immer etwas anderes.
Ich habe wenig Lust Software selbst zu kompilieren, wenn ich nicht gerade etwas daran selbst ändern möchte.
When you are in Britain, behave like the Britains. Selbstkompilieren ist nunmal die üblichste Variante, Linux-Software zu bekommen, die nicht ausdrücklich für das eigene System vorpaketiert wurde. Jeder, der Software vorkompiliert für Linux zur Verfügung stellt, bewegt sich auf sehr dünnem Eis. Die Standardabweichung der existierenden Systeme ist enorm, während OSX und Windows recht homogen daherkommen. Meist gibt es auf letzteres exakt eine Möglichkeit, etwas zu tun. Unter Linux gibt es viele, und die Release-Zyklen nehmen nicht auf kommerzielle Software rücksicht und sind teils deutlich häufiger als bei Apple und Microsoft. Das wird wohl auch der Grund sein, warum Software lieber auf den Mac portiert wird als auf Linux, denn die Entwicklung auf Linux ist um ein vielfaches schneller. Entweder man rückt dann den Code raus und garantiert so wenigstens Kompatibilität über mehrere Compiler-Versionen hinweg mit den gleichen alten Bibliotheken, oder man darf selbst alle paar Monate neue Versionen rausbringen, und die meisten entscheiden sich wohl für die billigste, dritte Variante: gar nix machen.

jaenicke hat folgendes geschrieben:
Das sind Programmierfehler, die auch die Ursache dafür sind, dass viele Software unter Vista nicht mehr geht. Wenn die Programmierer zu dumm sind sich an Regeln zu halten, was soll man dazu sagen...
Klar, passiert ja auch nicht mit jeder Software. Aber wenn man sich anstellt kriegt man unter Windows genauso Software hin, die mit neueren Versionen nicht mehr läuft, wie unter Linux auch. Nur üblicherweise läuft ein Großteil der Software auch unter Linux über mehrere Versionen hinweg. Unterschiede gibt es hauptsächlich alle paar GCC-Releases in der ABI der Objekte und bei Bibliotheken in der API. Dann muss man entweder alte und neue Bibliothek parallel installieren, oder die Software umschreiben. Und die größeren Bibliotheken nehmen sehr gut Rücksicht darauf, da wird selten mal einfach unüberlegt an der API gedoktort. Gtk+ 2.x ist seit einigen Jahren abwärtskompatibel in der API.
Das ist übrigens etwas, was Windows und Linux gemein haben, wie es mit der API von OSX aussieht, weiß ich nicht.

jaenicke hat folgendes geschrieben:
Das war nur ein Beispiel, es ist das was man ständig als Argument findet.
Solche Argumente habe ich nie bewusst wahrgenommen. Allerdings habe ich auch genau aus diesem Grund recht selten auf heise-News geklickt, bei denen man im Teaser schon erkennen konnte, daß nur iweder irgendjemand, der mit dem Verfahren nichts zu tun hat, sich in der Öffentlichkeit präsentieren möchte. Andererseits findest du zum Beispiel hier 10 Seiten Text darüber, was objektiv an OOXML schlecht als ein Standard ist, ohne OpenDocument zu loben und ohne politische Grabenkämpfe.

jaenicke hat folgendes geschrieben:
Es setzen ja auch viele Open Office ein, nur aus dem Grund. Es ist zwar weniger produktiv, aber das ist in manchen Firmen eben nicht so wichtig. Aber jedem das seine. :nixweiss:
Ich bin ganz und gar nicht der Meinung, daß man mit OpenOffice.org weniger produktiv ist, aber ich denke das gehört wirklich in einen anderen Thread.

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Your computer is designed to become slower and more unreliable over time, so you have to upgrade. But if you'd like some false hope, I can tell you how to defragment your disk. - Dilbert
Aya Threadstarter
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BeitragVerfasst: Mo 15.12.08 02:03 
Whoa... ihr schreit mir irgendwie zu viel xD

user profile icontommie-lie hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Aya hat folgendes geschrieben:
Nein auch TB kann das nicht.. zumindest die letzte Version die ich getestet habe (ich glaube 2.0).
Ja, man kann es alles in einem Globalen Posteingang verwalten, aber dann hat man nichtmehr die möglichkeit nach Account zu trennen.
Was willst du denn dann noch nach Account trennen? :stupid:


Also meine struktur sieht so aus:

ausblenden Delphi-Quelltext
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20:
 - Posteingang
   - eMail Account #1
   - eMail Account #2
   - eMail Account #3
   - eMail Account #4
 - Postausgang
   - eMail Account #1
   - eMail Account #2
   - eMail Account #3
   - eMail Account #4
 - Trash
   - eMail Account #1
   - eMail Account #2
   - eMail Account #3
   - eMail Account #4
 - Sonstige Ordner
   - eMail Account #1
   - eMail Account #2
   - eMail Account #3
   - eMail Account #4


Wenn ich den übergeordneten Order z.B. "Posteingang" anklicke bekomme ich eine liste mit allen mails von allen Posteingängen der 4 Accounts. Wenn ich den Account direkt anklicke eben nur dessen eMails.. :)
Und das ist etwas was ich bei keinem anderen Mail Programm hinbekommen habe.. (man konnte es evtl über Filter realisieren, aber selbst da wird es oft sehr problematisch, weil z.B. Outlook nicht nach Account Filtern kann... :shock: )


user profile icontommie-lie hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Das ist übrigens etwas, was Windows und Linux gemein haben, wie es mit der API von OSX aussieht, weiß ich nicht.

Auch hier fährt Apple die politik abwärtskompatibilität ab einem gewissen punkt einfach über den haufen zu werfen.

z.B. gibt es derzeit 2 APIs für OSX. Carbon und Cocoa.. Cocoa ist die neue Obj-C basierte API, Carbon die alte C basierende. Seeehr viele Programme (z.B. Photoshop) benutzen Carbon, welches allerdings schon jetzt längst nichtmehr sonderlich up-to-date ist und auch ab SnowLeopard nichtmehr weiterentwickelt werden soll (z.B. erhält Carbon keinen 64-bit support).

Dummerweise hat Adobe bereits angekündigt Photoshop CS4 deswegen wohl nicht für den Mac zu releasen, aber mal schauen..

Ob man so eine politik mag, darüber lässt sich streiten... ich persönlich mag es aber lieber als in einem aktuellen OS immernoch 20 Jahre alten code mitrumzuschleppen.

Aya

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Jerk
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Vista Ultimate, Ubuntu
Turbo Delphi 2006
BeitragVerfasst: Mo 15.12.08 09:39 
Meine Mutter hat aufgrund ihrer Arbeit nen Powermac G5 hier rumstehen. Ab und zu soll ich dann mal helfen kommen wenn as nicht funktioniert, was eigentlich immer darin endet, dass ich am liebsten die Tastatur (LogicKeyboard) mit etwas Kraft in den Bildschirm stecken möchte.

Und bei den Laptops von Apple sehe ich nicht ein, wesentlich mehr Geld auszugeben, nur damit der Schöner aussieht und dünner ist. Dafür aber noch schlechtere Hardware hat.

Und die größte Abneigung gegenüber Mac hab ich durch die Besitzer, welche eigentlich an sich null Ahnung von Computern haben, aber immer einen fiesen Vortrag halten müssen wie sche**** Windows und Microsoft doch sind.

Der letzte Satz klingt zu allgemein, ich meine damit nur die kleine Gruppe.