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Jakob_Ullmann
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Win 7, *Ubuntu GNU/Linux*
*Anjuta* (C, C++, Python), Geany (Vala), Lazarus (Pascal), Eclipse (Java)
BeitragVerfasst: Sa 27.03.10 19:33 
Hallo!

Ich hatte vor längerer Zeit mal vor, C++ zu lernen. Damals mit C++ für Kids und Borland C++ Builder 6 PE unter Win XP, SP2. Da hatte Hans Georg Schumann das aber nicht gerade schön (zu einfach für C++) erklärt und es war einfach zu unvollständig. Da hat man dann gemerkt, warum sein Hauptsache-ich-weiß-sämtliche-Eigenschaften-von-sämtlichen-Komponenten-Prinzip untauglich ist (und als Leser glaubt man hinterher, auch nur ansatzweise C++ zu können).
Naja, ich habe mir dann Tutorials angeguckt und mir Cygwin heruntergeladen (incl. der GNU Compiler Collection). War aber recht ernüchternd. Ich hab natürlich damals nicht gewusst, dass ich für Fenster sowas wie eine Windows API bräuchte und die natürlich mit Cygwin nicht habe. Später habe ich mir noch den Minimalist GNU for Windows (MinGW) heruntergeladen und der hat überhaupt nicht gemacht, was er sollte (ein "Hallo-Welt"-Programm welches unter der Cygwin-Variante problemlos lief, dass sich beim Starten aufhängt und tausende Aufträge an den Drucker schickt, leere Blätter zu "drucken").
Mein letzter Versuch war noch MS Visual C++ Express. Das war aber nur für .NET-Anwendungen wirklich tauglich, da man im Bereich der nativen Windows-Anwendungen nur Konsolenprogramme erstellen konnte. Und in regelmäßigen Abständen < 5min hatte es die Angewohnheit, sich aufzuhängen, die Arbeit war weg. Evtl. lag das aber auch an den 512 MB Arbeitsspeicher. :wink:

Gibt es denn unter Windows überhaupt eine vernünftige Möglichkeit, mit C++ zu programmieren? Ich habe momentan den Eindruck, dass die C++ Unterstützung unter Linux wesentlich besser ist. Da hätte ich GCC dabei und mit KDevelop eine IDE, die angeblich einen Formulardesigner mitbringt.

Generell habe ich den Eindruck, dass man unter Windows nur noch mit C# und Java angenehm programmieren kann, ohne Unmengen an Geld für eine gute IDE und einen guten Compiler auszugeben.
Christian S.
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Win 10
C# (VS 2019)
BeitragVerfasst: Sa 27.03.10 19:39 
Hab's selber noch nicht ausprobiert, aber mein erster Gedanke war: Da gibt's doch bestimmt was von Ratiopharm Eclipse. ;-)

//Edit: Ich lese gerade, dass der auch Cygwin braucht.

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BenBE
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BeitragVerfasst: Sa 27.03.10 19:49 
Gtk+ gibt es auch für Windows. Man muss nur beim compilieren seiner Windows-Anwendung dagegen linken. Hab's selber aber noch nie probiert, weil ich C bisher entweder unter Linux oder für Mikrocontroller programmiert hab (wo das um einiges angenehmer ist, als für Windows ;-)).

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Jakob_Ullmann Threadstarter
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Win 7, *Ubuntu GNU/Linux*
*Anjuta* (C, C++, Python), Geany (Vala), Lazarus (Pascal), Eclipse (Java)
BeitragVerfasst: Sa 27.03.10 20:10 
War mein Eindruck anscheinend richtig, dass C++ unter Windows nicht so toll ist.

Mir ist lediglich noch DevC++ über den Weg gelaufen, aber wenn ich mir so den letzten Release ansehe. :roll:

Könnte ein Grund sein, mir mal Linux genauer anzusehen.
Niko S.
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Win 7, Ubuntu
Lazarus, Turbo Delphi, Delphu 7 PE
BeitragVerfasst: Sa 27.03.10 20:54 
Code::Blocks wäre noch eine alternative, die ich ganz gut fand.
platzwart
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Win 7, Ubuntu 9.10
Delphi 2007 Pro, C++, Qt
BeitragVerfasst: Sa 27.03.10 22:49 
In diesem Fall dringend zu empfehlen: QtCreator von Nokia!

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Luckie
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BeitragVerfasst: Sa 27.03.10 23:09 
Was spricht gegen das VS?
jackle32
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Win7
Delphi XE5 Starter, RAD Studio XE7 Pro
BeitragVerfasst: Sa 27.03.10 23:32 
Hi,

also da ich selbst in meiner Studienzeit viel in C/C++ untewegs war, kann ich sagen das es große Unterschiede zwischen den Compilern gibt.

Für schnelle Anwendung und für Anfänger würde ich trotz der vorangegangen negativen Berichte DevC++ empfehlen. Hat zwar gerade beim Debuggen einige Fehler ist dafür aber relativ schlank und übersichtlich.

Wenn es mehr in die Richtung größere Projekte gehen soll, für wahrscheinlich an Visual Studio nichts (oder nicht viel) vorbei.
Vor allem wenn es um grafische Oberflächen geht ist die Windows API relativ gut integriert (ähnlich zu Delpi).

Grundsätzlich finde ich aber das C/C++ nett ist, wenn es um Embedded Programmierung und kleine Konsolenanwendungen geht, aber für grafische Oberflächen, ist es ganz sicher nicht meine erste Wahl.
Würde bei solchen Aufgabenstellung definitiv Delphi oder C# empfehlen.

Gruß,

Jack

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Jakob_Ullmann Threadstarter
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Win 7, *Ubuntu GNU/Linux*
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BeitragVerfasst: So 18.04.10 17:06 
Sorry, irgendwie habe ich den Thread wohl aus den Augen verloren.

Also ich nutze jetzt seit einer Woche Ubuntu-Linux und habe mich natürlich gleich umgeschaut, was es da so in Richtung C/C++ gibt. Hab mir im Prinzip erstmal CodeLite und Code::Blocks heruntergeladen. Ich finde beides ganz nett, wobei ich aber Code::Blocks klar bevorzuge. Auf jeden Fall ging das ziemlich problemlos.

Zumindest ein paar Konsolenanwendungen gingen damit ziemlich gut. Ich habe auch einfach mal ein "leeres" wxWidgets-Projekt kompiliert und auch das ging problemlos. Mal schauen, ob ich irgendwo das wxSmith-Plugin herkriege.

Gegen VS spricht eigentlich, dass damit keine GUI-Anwendungen gehen, jedenfalls nicht in der Express-Variante. Abgesehen von .NET-GUIs, aber dafür würde ich dann klar C# nehmen.

Um nochmal zu Windows zurückzukommen: Auch DevC++ braucht ja den GCC/ G++. Den müsste ich dann unter Windows erstmal zum Laufen bekommen (geht ja afaik nur über Cygwin oder MinGW, beides schonmal probiert, siehe oben).