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galagher
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Delphi 10.1 Starter, Lazarus 2.0.6
BeitragVerfasst: Mo 16.04.12 17:30 
Hallo!

Windows XP SP3 zeigt seit einigen Tagen im SysTray-Bereich Meldungen wie "Die Daten der Datei xxx konnten nicht geschrieben werden" oder so ähnlich an. Manchmal friert der PC dann ein oder der Bildschirm zeigt Streifen an. Nach dem Neustart klappt dann meistens wieder alles, einmal kam die Meldung "Processing System missing", einmal lief CheckDisk und der PC startet dann normal.

Ausserdem seit einigen Wochen: Wenn ich den Start-Button anklicke und dann die Maus auf "Programme" bewege, tut sich erstmal gar nichts. Es lassen sich dann auch keine anderen Symbole etc. anklicken. Ca. 20 Sekunden später öffnet sich dann die Liste Programme, dort dann das gleiche wieder: Maus über einen Eintrag, der ein weiteres Menü anzeigen sollte - zunächst nichts, dann geht's wieder.

Mit Delphi XE2 ebenso: Alles läuft zunächst flüssig, dann, wenn ich nur minimale Änderungen an meinem Projekt mache, erneut kompiliere und das Programm laufen lasse - warten, träge, langsam, dann läuft alles meist wieder normal. Und zwar immer nur bei minimalen Änderungen, eine Zeile, eine Variable geändert oder so! Grössere Änderungen wie neue TForm, neue Komponenten wirken sich nicht so aus. :eyecrazy:

Lange Rede, kurzer Sinn: Hat jemand einen Tipp?

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jaenicke
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Delphi 12 Pro, C# (VS 2022), JS/HTML, Java (NB), PHP, Lazarus
BeitragVerfasst: Mo 16.04.12 18:16 
Ein absolut typisches Bild eines Festplattenproblems. ;-)

Schau dir am besten mal z.B. mit CrystalDiskInfo an wie die SMART Werte der Festplatte aussehen.

Und wenn du bisher vergessen haben solltest ein Backup anzulegen, solltest du spätestens jetzt daran denken...
galagher Threadstarter
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Delphi 10.1 Starter, Lazarus 2.0.6
BeitragVerfasst: Mo 16.04.12 20:01 
user profile iconjaenicke hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Ein absolut typisches Bild eines Festplattenproblems. ;-)
Das habe ich befürchtet...
Backups habe ich, das ist nicht das Problem, sondern die Festplatte ist erst ca. 2 Jahre alt. Wie gibt's denn das?

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Ralf Jansen
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BeitragVerfasst: Mo 16.04.12 20:16 
Zitat:
Backups habe ich, das ist nicht das Problem, sondern die Festplatte ist erst ca. 2 Jahre alt. Wie gibt's denn das?


Hitze, Vibrationen, Dauerbetrieb. Es gibt vieles was normale mechanische Desktopfestplatten nicht wirklich mögen. 2 Jahre sind vermutlich Glück im Unglück da noch gerade in der Garantiezeit.
galagher Threadstarter
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Delphi 10.1 Starter, Lazarus 2.0.6
BeitragVerfasst: Mo 16.04.12 20:21 
Was bedeutet diese Auswertung von CrystalDiskInfo?
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Martok
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BeitragVerfasst: Mo 16.04.12 20:28 
user profile icongalagher hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Was bedeutet diese Auswertung von CrystalDiskInfo?
Dass das Programm eine bescheidene Datendarstellung hat, interessant sind die Werte die hier nur als Hex darstellt werden :roll:

Kritisch sind Raw_Read_Error_Rate, Reallocated_Sector_Ct, Reallocated_Event_Count und Reported_Uncorrect (in SmartMonTools-Terminologie). Alle 0 bei dir, sieht also gut aus.

Spaß am Rande: die Platte bei mir hier im Rechner läuft jetzt seit 20367 Stunden :P


Was sagt CheckDsk? Vielleicht war das System nur mal beim Schreiben abgestürzt und hat sich das Dateisystem zerschrotet. Aber bevor du das ausführst, Backup. Man weiß ja nie.

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"The phoenix's price isn't inevitable. It's not part of some deep balance built into the universe. It's just the parts of the game where you haven't figured out yet how to cheat."
Ralf Jansen
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BeitragVerfasst: Mo 16.04.12 20:40 
Die Anzahl CRC Fehler finde ich jetzt nich so doll. Vielleicht mal das SATA Kabel richtig stecken bzw. austauschen. Mit etwas Glück wars das.
jaenicke
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BeitragVerfasst: Mo 16.04.12 21:22 
Von WD gibt es hier ein Tool für einen ausführlichen Test und die Analyse der Werte:
support.wdc.com/prod...upid=113&lang=de

Handelt es sich um einen Komplett-PC oder einen selbst zusammengebauten? Bei selbst zusammengebauten sehe ich immer wieder einmal, dass sehr lange S-ATA-Kabel verwendet werden, die dann solche Fehler verursachen. Mehr als 0,5 Meter sind nicht zu empfehlen, auch wenn es bis zu mindestens 1,25 zu kaufen gibt.

Zudem dürfen die Kabel nicht ansatzweise geknickt werden, nur in nicht zu starkem Winkel gebogen werden. Und es ist zu empfehlen Kabel mit Metallclips am Ende zu benutzen, da die mit reinen Plastiksteckern meistens nicht gut sitzen und abrutschen können.
Martok
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BeitragVerfasst: Mo 16.04.12 21:42 
Oh, stimmt, Kabel. Ganz vergessen.

Fast alle SATA-Kabel die man heute bekommt, haben die Adern nur aufgelegt (-geklemmt wäre schon übertrieben) und die Verbindungen korrodieren dann durch den Weichmacher aus dem Plaste (oder einfach Pfusch) weg. Falls du ein Messgerät hast: die Verbindungen springen dann auf >20 Ohm. Dauert üblicherweise nur bisschen mehr als 1 Jahr; insofern bist du schon gut ;)

Also: Kabel tauschen und gucken was passiert.

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Ralf Jansen
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BeitragVerfasst: Mo 16.04.12 23:48 
Zitat:
Bei selbst zusammengebauten sehe ich immer wieder einmal, dass sehr lange S-ATA-Kabel verwendet werden, die dann solche Fehler verursachen

Zitat:
Fast alle SATA-Kabel die man heute bekommt, haben die Adern nur aufgelegt (-geklemmt wäre schon übertrieben) und die Verbindungen korrodieren dann durch den Weichmacher aus dem Plaste (oder einfach Pfusch) weg


Hätte er mal die aus monokristallinem Kupfer in Seide gehüllten und mit 24Karat vergoldeten Druckguss Steckern versehenen Kabel genommen dann wäre das nicht passiert ;) Nein, scherz beiseite. S-ATA Kabel kriegt man bei jedem Mist hinterher geworfen. Gefühlt sogar bei Netzteilen, Mäusen etc. Zumindest kann ich mir die Menge die sich bei mir stapelt nicht anders erklären. Da auch noch gezielt irgendwas besonderes zu kaufen ist irgendwie komisch. Bei Problemen einfach tauschen.
galagher Threadstarter
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BeitragVerfasst: Mi 18.04.12 17:08 
user profile iconjaenicke hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Von WD gibt es hier ein Tool für einen ausführlichen Test und die Analyse der Werte:
support.wdc.com/prod...upid=113&lang=de
Danke!

user profile iconjaenicke hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Handelt es sich um einen Komplett-PC oder einen selbst zusammengebauten?
Vom Händler zusammengebaut, also kein "fix-und-fertig"-PC!

user profile iconRalf Jansen hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Hätte er mal die aus monokristallinem Kupfer in Seide gehüllten und mit 24Karat vergoldeten Druckguss Steckern versehenen Kabel genommen dann wäre das nicht passiert ;)
Du meinst, ich sollte endlich echte, richtige Kabel verwenden und das mit dem Blumendraht und den Büroklammern vergessen? :mrgreen:

Jedenfalls: seit gestern läuft's wieder! Windows führte ChkDsk aus, jedoch nicht auf der Boot-Partition(??), dann war's das. Kabel sind fest, nicht geknickt oder zu lang, passt also so. Mal sehen...

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Martok
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BeitragVerfasst: Mi 18.04.12 18:19 
user profile iconRalf Jansen hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Hätte er mal die aus monokristallinem Kupfer in Seide gehüllten und mit 24Karat vergoldeten Druckguss Steckern versehenen Kabel genommen dann wäre das nicht passiert ;)
:lol:
Ne, so weit würde ich auch nicht gehen.

user profile iconRalf Jansen hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Nein, scherz beiseite. S-ATA Kabel kriegt man bei jedem Mist hinterher geworfen.
Und nun frag dich mal warum. Richtig, weil sie nix kosten. Und warum kosten sie nix? Weil sie billigstmöglich produziert sind. Da kann man dann halt auch nicht erwarten, dass sie länger halten als unbedingt nötig. Kabel kaufen würde ich allerdings auch nur wenn ich eine bestimmte Länge oder Geometrie (gewinkelte Stecker...) brauche, oder grade die Vorräte alle sind. Ansonsten halt einmal im Jahr tauschen (natürlich gegen eins was nicht ein Jahr rumlag, sonst führt das zu nix), das reicht auch.

Wenn man sie allerdings kauft, ist das wie wenn man Consumer-Festplatten für Dauerbetrieb nehmen will: Testprozess entwerfen (paar Jahre Erfahrung reichen da) und so lange bestellen/zurückschicken bis man was bekommt was den besteht. Bei Kabeln ist das allerdings einfacher als Festplatten: wenn man einen nennenswerten Übergangswiderstand messen kann, sind sie Schrott. Dann haben sie meistens schlechte Kontakte, und bei 3GB/s reichen ja schon extrem kurze Aussetzer um Fehler zu verursachen.

Upps. Ich glaube, ich bin Off Topic in einem Off Topic-Topic.

user profile icongalagher hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Kabel sind fest, nicht geknickt oder zu lang, passt also so.
Das hat genau gar nix mit den elektrischen Eigenschaften zu tun. Naja. Hoffen wir, dass du Glück hast; scheint ja kein Dauerlaufrechner zu sein, da ist es einfach statistisch unwahrscheinlicher dass du den Effekt nochmal erlebst...

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BeitragVerfasst: Mi 18.04.12 19:14 
user profile iconMartok hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
user profile icongalagher hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Kabel sind fest, nicht geknickt oder zu lang, passt also so.
Das hat genau gar nix mit den elektrischen Eigenschaften zu tun.
Alle drei Fehlerursachen sind aber bei S-ATA-Kabeln dennoch recht häufig anzutreffen...

user profile iconMartok hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Wenn man sie allerdings kauft, ist das wie wenn man Consumer-Festplatten für Dauerbetrieb nehmen will: Testprozess entwerfen (paar Jahre Erfahrung reichen da) und so lange bestellen/zurückschicken bis man was bekommt was den besteht.
Oft sieht man es auch schon vorher. Mit denen, die ich gekauft habe, hatte ich bisher noch nie Probleme. Rund 150 waren das sicher schon.
Von den bei Mainboards mitgelieferten sind mir schon einige Stecker gebrochen.