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thepaine91
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BeitragVerfasst: Fr 15.06.12 10:45 
Hi,

nach abgeschlossener Ausbildung und jetzt 1 Jahr Berufserfahrung möchte ich noch ein Studium hinten dran hängen.
Da ich meine Ausbildung dem Abi vorgezogen habe kann ich erst nach 2 Jahren Berufserfahrung mit dem Studium beginnen.
Hat jemand das vielleicht genauso gemacht und da ein paar Tipps für mich?
Welche Studiengänge kommen da überhaupt in Frage könnt ihr etwas empfehlen?

Ich kenne bisher die folgenden Möglichkeiten das umzusetzen.
- Abendstudium
- Vollzeit Studium
- Kombination d.h. 1 Tag studieren 1 Tag arbeiten.
- Nicht zu vergessen ein Studium an einer DH.
Natürlich hat das alles seine Vor und Nachteile fällt vielleicht jemanden noch etwas anderes ein?

Wäre super wenn mir jemand weiterhelfen kann. :-)


Zuletzt bearbeitet von thepaine91 am Fr 15.06.12 11:11, insgesamt 1-mal bearbeitet
Delphi-Laie
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BeitragVerfasst: Fr 15.06.12 11:09 
Was ist/sind Be? Dieses Stummelwort ist mir unbekannt.
thepaine91 Threadstarter
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BeitragVerfasst: Fr 15.06.12 11:11 
Be ist eine Abkürzung habe aber auch ein Wort vergessen..
Nersgatt
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Delphi 10 Seattle Prof.
BeitragVerfasst: Fr 15.06.12 11:40 
Ich glaub, wenn ich noch so jung und ungebunden wäre, würde ich auf jeden Fall zu einem Vollzeitstudium tendieren. So kannst Du Dich voll drauf konzentrieren. Vorher halt noch 1 Jahr im Job Berufserfahrung sammeln. Erfahrung ist nie schlecht. Und ein Jahr ist schnell rum.

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Delphi-Laie
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Delphi 2 - RAD-Studio 10.1 Berlin
BeitragVerfasst: Fr 15.06.12 11:41 
Berufserfahrung also, das kam aber nicht als Antwort auf mene Frage, sondern erschloß sich mir erst beim erneuten Überfliegen Deines ersten Beitrages.

Willst Du ohne Abitur ins Studium starten? Ist das ein Studium, das kein Abitur erfordert? Das wäre entweder ein "Studium light" (Berufsakademie, duales Studium), oder Abiturkenntnisse werden einfach vorausgesetzt, und wie man sie erlangt, ist jedem selbst überlassen.

Wichtig ist, was Du willst! Bist Du jetzt schon brennend interessiert, dann würde ich zum Voll(zeit)studium raten, oder soll es eher ein Karriere- und/oder Gehaltsentwicklungsbeschleuniger werden? Dann rate ich mehr zum "Studium light", das ist praxisorientierter, und man ist tendenziell auch eher fertig.

Was ist eine DH? Ich kenne Fachhochschulen (FH), Gesamthochschulen (GH?). Duale Hochschule? Dachhochschule?

Edit: Oder ist es eine orthographisch vernunglückte FH? Dann siehst Du schon, was nötig und auch im Studium gefordert ist: Sich klar auszudrücken und kritisch mit den eigenen Ergebnisse auseinanderzusetzen, sonst kommem Mißverständnisse und Fehlinterpretationen auf. Professoren können bei einer schriftlichen Arbeit, die ihnen vorliegt, nicht nachfragen, was gemeint ist, und das Gemeinte fehlt dann eben einfach für sie.


Zuletzt bearbeitet von Delphi-Laie am Fr 15.06.12 12:01, insgesamt 2-mal bearbeitet
Lemmy
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BeitragVerfasst: Fr 15.06.12 11:55 
user profile iconthepaine91 hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:

Da ich meine Ausbildung dem Abi vorgezogen habe kann ich erst nach 2 Jahren Berufserfahrung mit dem Studium beginnen.


d.h. Du hast Mittlere Reife + fertige Ausbildung? dann wird sich das imho auf eine BA oder vergleichbar hinausgehen (wobei ich die zulassungsvoraussetzungen nicht im Kopf habe).

Für das Studium an einer Fachhochschule (Bachlor/Master) bräuchstest Du noch die Fachhochschulreife, d.h. ein Jahr Vollzeitschule oder 2 Jahre Teilzeit (in Baden-Württemberg), könntest aber da normalerweise direkt auf Master studieren.

Ein Tielzeitstudium (d.h. neben dem Beruf) würde ich nur dann empfehlen, wenn Du eine Familie zu versorgen hast udn auf das Einkommen nicht verzichten kannst. Wenn Du weitestgehend ungebunden bist, dann ganz klar Vollzeitstudium oder Duales Studium (d.h. Berufsakademie).

Wenn Du ein Vollzeitstudium machst, dann kannst Du nebenher ein paar € verdienen und musst vermutlich eh Praxissemester einlegen. Da hast Du dann ne einzigartige Chance viele Firmen und viele Arbeitsbereiche kennen zu lernen (Stichwort Vitamin B!). Wenn Du dich da nicht komplett wie ein Irrer aufführst, ist eine nachfolgende Anstellung i.d.R. nur noch Formsache (wenn jetzt nicht gerade die Wirtschaft zusammen bricht ;-) )

Bei einem BA Studium bist du letztlich ja bei einer firma angestellt auch mit dem Ziel anschließend bei der weiter zu arbeiten, also auch ne halbwegs Jobgarantie, allerdings bist Du halt an der Firma mehr oder weniger gebunden.
Delphi-Laie
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Delphi 2 - RAD-Studio 10.1 Berlin
BeitragVerfasst: Fr 15.06.12 12:07 
user profile iconLemmy hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Wenn Du dich da nicht komplett wie ein Irrer aufführst, ist eine nachfolgende Anstellung i.d.R. nur noch Formsache (wenn jetzt nicht gerade die Wirtschaft zusammen bricht ;-) )


Wo herrschen denn solch paradiesische Zustände? In Deutschland etwa? Wo? Komisch, daß unzählige und auch meine Wenigkeit davon nie etwas mitbekamen.

Setz' mal dem jungen Freund nicht solche Flöhe ins Ohr bzw. baue ihm keine Luftschlösser. Der Arbeitsmarkt ist überall mindestens angespannt, wenn nicht schwierig.
thepaine91 Threadstarter
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BeitragVerfasst: Fr 15.06.12 12:17 
@Delphi-Laie
Nein aber mit einer Fachbezogenen Ausbildung in Richtung IT inklusive 2 Jahre Berufserfahrung wird das als Fachabitur angerechnet. So zumindest meine bisherige Information, gehe das Thema aber jetzt auch erst richtig an.

Ich bin brennend interessiert und Karriere und Gehalt sind mir auch wichtig also trifft beides zu.

Mit DH ist Duale Hochschule gemeint dachte diese Abkürzung wäre gängig.

@Lemmy

Zur Fachhochschulreife siehe oben.

Also die Sache ist die ich denke mir bringt das theoretische Studium mehr Praxis habe ich denke ich auch so genug (Habe in 2 Firmen, 3 Abteilungen und 4 Sprachen programmiert. Da habe ich große Projekte im Team alleine realisiert mal mit Planung und auch ohne usw...).

Da ich seit Ende meines sechzehnten Lebensjahres alleine Wohne und mich an ein entsprechendes Einkommen gewöhnt habe wäre mir weiterhin ein Einkommen wichtig.

Also denke ich das für mich ein Fachhochschulstudium in Verbindung mit einem Teilzeitjob vielleicht das beste wäre. Aber genau deswegen freue ich mich über Meinungen und Tipps damit ich mich anschließend best möglichst entscheiden kann.


Zum Thema Festanstellung ich habe erst die Firma gewechselt das ist alles andere als schwierig IT Fachkräfte werden händeringend gesucht und wenn man auch etwas vorzuweisen hat findet man spielend leicht einen Job. Und ich habe es schon schwer weil immer noch viele Firmen der Meinung sind nur wenn man Studiert hat kann man etwas leisten..
Und ich verdiene auch jetzt schon ordentlich. Kurz gesagt das Job finden ist meine kleinste Sorge.
Delphi-Laie
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Delphi 2 - RAD-Studio 10.1 Berlin
BeitragVerfasst: Fr 15.06.12 12:34 
Ich fange jetzt vermutlich an, mich unbeliebt zu machen:

Diesem Satze:

user profile iconthepaine91 hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Also die Sache ist die ich denke mir bringt das theoretische Studium mehr Praxis habe ich denke ich auch so genug (Habe in 2 Firmen, 3 Abteilungen und 4 Sprachen programmiert.


hätte Interpunktion gutgetan. Versuche Dich mal in die Rolle eines Lesenden (bald Professors) hineinzuversetzen: Er muß den Satz vermutlich wiederholt lesen, um seine grammatikalische Struktur zu erkennen. Das kostet ihn Zeit, verlagert die Konzentration vom Inhalt auf die Sprache und stört somit die eigentliche Informationsaufnahme. Häuft sich so etwas in einer studentischen schriftlichen Arbeit, so ist der Gesamteindruck getrübt....

Nicht alles, was einem in der Schule beigebracht wurde, ist sinnlos.

Edit: Auch andere Sätze sind grauenhaft, nicht ein Komma, wo mehrere hingehören.


Zuletzt bearbeitet von Delphi-Laie am Fr 15.06.12 12:37, insgesamt 1-mal bearbeitet
Nersgatt
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BeitragVerfasst: Fr 15.06.12 12:37 
user profile iconthepaine91 hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Und ich verdiene auch jetzt schon ordentlich.

Dann gewöhn Dich nicht an das Geld und leg Dir ein Jahr lang was auf Kante. Dann hast Du im Studium nochmal ein Polster.

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BeitragVerfasst: Fr 15.06.12 12:38 
user profile iconDelphi-Laie hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Ich fange jetzt vermutlich an, mich unbeliebt zu machen:

Ja, in der Tat. Und es gehört - wie so oft bei Deinen Abschweifungen zu sprachlichen Dingen - einfach nicht zum Thema. Ich möchte Dich daher bitten, beim Thema zu bleiben, und nicht nur in diesem Thread sondern auch in Zukünftigen.

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Für diesen Beitrag haben gedankt: FinnO, Marc., Narses, Nersgatt, Regan
thepaine91 Threadstarter
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BeitragVerfasst: Fr 15.06.12 13:08 
Da hast du vermutlich recht Nersgatt, aber ich habe mich jetzt schon daran gewöhnt. Mir fällt also jetzt schon schwer ganz darauf zu verzichten.
Genau deswegen suche ich nach einer Lösung, bei der beides nicht zu kurz kommt, sofern es diese überhaupt gibt.
Lemmy
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BeitragVerfasst: Fr 15.06.12 21:25 
user profile iconDelphi-Laie hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
user profile iconLemmy hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Wenn Du dich da nicht komplett wie ein Irrer aufführst, ist eine nachfolgende Anstellung i.d.R. nur noch Formsache (wenn jetzt nicht gerade die Wirtschaft zusammen bricht ;-) )


Wo herrschen denn solch paradiesische Zustände? In Deutschland etwa? Wo? Komisch, daß unzählige und auch meine Wenigkeit davon nie etwas mitbekamen.


wo habe ich paradiesische Zustände beschrieben? OK, vielleicht hätte ich noch ein ;-) hinter dem Irren machen sollen. Aber genau WEIL die Arbeitslosen nicht auf offener Straße angeworben werden ist es wichtig schon früh entsprechende Erfahrungen und Beziehungen aufzubauen. Wer den leichtesten Weg im Studium geht und im Praxissemester dann auch noch mehr schläft als sich bewegt braucht sich nicht zu wundern wenn anschließend der Gang aufs Arbeitsamt fällig wird.

Grüße
platzwart
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BeitragVerfasst: Fr 15.06.12 23:11 
An der Stelle kann ich Lemmy nur zustimmen: Wer sich nicht ganz talentfrei anstellt, bekommt als Softwareentwickler (und sogar mit erster Berufserfahrung) auf jeden Fall einen Job. Zumindest, falls man nicht an einen bestimmten Ort gebunden ist...

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Sinspin
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BeitragVerfasst: Sa 16.06.12 11:18 
Ein Studium anzufangen, auch wenn man schon eine Weile so über die runden gekommen ist, finde ich auf jeden Fall eine gute Idee. Es ist immer eine Bereicherung sich weiterzubilden.
In Thüringen war es damals (1996++) so das man einen Realschulabschluss und abgeschlossene Berufsausbildung oder irgend einen Abschluss und mindestens zwei Jahre Berufserfahrung vorweisen musste. Dann konnte man eine einjährige Schulausbildung namens Fachoberschule besuchen und danach jede deutsche Fachhochschule zum studieren besuchen.
Wie es heute mit den Vorbedingungen in der Bachelor-/Masterwelt ausschaut weis ich nicht. Für ein ordentliches Studium musste man auch was vorweisen. Ich, als über den zweiten Bildungsweg kommender, hatte an manchen Stellen übel zu knappern abwohl man uns schon in der Fachoberschule ganz schön rangenommen hat.

Zum Thema Vorbedingungen würde ich direkt bei den FHS anfragen die sollten am ehesten Bescheid wissen.

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BeitragVerfasst: Mo 18.06.12 10:01 
Hm okay. Ja ich denke auch ein Studium schadet nicht und deshalb will ich mich rechtzeitig informieren.

Natürlich wird es in manchen Bereichen schwierig durch das fehlende Abitur, aber auch das sollte zu schaffen sein.

Ich denke ich werde einfach beim Arbeitsamt nachfragen welche Möglichkeiten es gibt sich weiterzubilden und hoffe das diese Institution ausnahmsweise mal hilfreich ist.
Wenn ihr sonst noch Tipps habt wo man sich informieren kann, würde ich mich natürlich darüber freuen.

Sinspin hast du nebenher gearbeitet oder hast du dich nur auf das Studium konzentriert?
papa69
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BeitragVerfasst: Mo 18.06.12 10:15 
Du kannst dich vor Ort (also deiner Wunsch-Uni/FH) informieren, die haben normalerweise ein eigenes Büro für solche Fragen (zumindest ist mir das an "meiner" FH so bekannt.

Das finanzielle soll/muss Dir auch bewußt sein. Ein Polster zu haben ist da nicht verkehrt. In manchen Bundesländern gibt es Studiengebühren bzw. andere Semesterkosten, die Du berücksichtigen musst. Ich würde Dir raten, nach Möglichkeit heimatnah zu studieren. Auch wenn WG-Kosten manchmal gut tragbar sind. Allein von Bafög kann man die Kosten des Lebens nicht decken. Am besten wäre es, wenn du einen (Neben-) Job hättest, der dann auch noch mit dem gewünschten Ausbildungsziel konform läuft. Da überlistest Du gleich 2 Klappen mit einer Fliege: Einerseits verdienst Du Dir etwas dazu und andererseits kannst Du Theorie mit/in der Praxis verbinden...

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Delphi-Laie
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BeitragVerfasst: Mo 18.06.12 10:20 
user profile iconthepaine91 hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Natürlich wird es in manchen Bereichen schwierig durch das fehlende Abitur, aber auch das sollte zu schaffen sein.


Das halte ich für eine fahrlässige und oberflächliche Untertreibung.

Ich weiß nicht, was manche Bildungs- bzw. Kultusminister sich dabei dachten (oder vielleicht eher nichts dachten), Aufnahmevoraussetzungen aufzuweichen. Diese hatten und haben ihren guten Grund. Oder will man Erreichbarkeit suggerieren und tatsächlich Frustrationsopfer erzeugen? Nicht jeder verkraftet es gut, ein wichtiges Lebensziel nicht erreicht zu haben.

In einem technikorientierten Studium wie der Informatik sind zumindest in den Fächern Mathematik, Physik und natürlich der Informatik selbst Abiturkenntnisse nötig, von Englisch und ggf. einer zweiten Fremdsprache will ich gar nicht erst reden. Während man in den meisten anderen Fächern fehlendes Wissen "hinterherlesen" kann, so sind in obengenannten ja auch das Verständnis essentiell. Und mit bloßem Lesen kann man dort das Defizit nicht aufholen, es geht dort also nicht so rasch (es gibt ja sogar Kinder, die sich mit mathematische Lektüre als Einschlafliteratur unterhalten lassen und alles Gelesene sofort verstehen und behalten - nur, wieviele sind das?). Man muß also auch selbst tätig werden: Mit Rechnen, Gleichungen er- und umstellen, mit Programmieren usw. .

Das alles sollte man sich - wie auch immer - im wesentlichen bereits vorher angeeignet haben. Im Studium wird dafür keine Zeit mehr sein / bleiben, und wenn man erst einmal den Anschluß verloren hat (ohne Abiturkenntnisse wird es fast sofort der Fall sein), ist es ohnehin meistens zu spät.
thepaine91 Threadstarter
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BeitragVerfasst: Di 19.06.12 11:53 
Also bei deiner Einstellung hätte ich nicht mal die Grundschule erfolgreich abgeschlossen. Oo

Ich würde mich freuen wenn nur noch Beiträge geschrieben werden, die mit dem Thema zu tun haben und wirklich sinnvolle Tipps oder Erfahrungen beinhalten.
Danke. :|


Gruß

nic...
Sinspin
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BeitragVerfasst: Di 19.06.12 20:28 
user profile iconDelphi-Laie hat folgendes geschrieben:
64605)Sinspin hast du nebenher gearbeitet oder hast du dich nur auf das Studium konzentriert?

Anfangs hatte ich Geld aus meiner Zeit der Ausbildung und auch ein bisschen Bafög hat es gegeben. Irgendwann im Hauptstudium, das sich ein wenig in die Länge gezogen hat da mir noch ein paar Püfungen aus den Semestern davor gefehlt haben, hatte ich erst arbeit an der FH bei einem Professor und dann einen tollen Job bei einer Firma, der mich motviert hat mehr zu wollen als bisher.

user profile iconDelphi-Laie hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
user profile iconthepaine91 hat folgendes geschrieben Zum zitierten Posting springen:
Natürlich wird es in manchen Bereichen schwierig durch das fehlende Abitur, aber auch das sollte zu schaffen sein.
Das halte ich für eine fahrlässige und oberflächliche Untertreibung.
...
Das alles sollte man sich - wie auch immer - im wesentlichen bereits vorher angeeignet haben. Im Studium wird dafür keine Zeit mehr sein / bleiben, und wenn man erst einmal den Anschluß verloren hat (ohne Abiturkenntnisse wird es fast sofort der Fall sein), ist es ohnehin meistens zu spät.

Das pisst mich jetzt tatsächlich etwas an. Von den 54 Leuten die wir anfangs waren, kamen gut zwei drittel direkt von ABI und davon ist die hälfte auf der Stecke geblieben! Zwei oder drei haben wirklich was geleistet. Der Rest ist mit mir oder nach mir fertig geworden.
Aber der Beste aus unserem Semester hat schonmal was anderes studiert, an verschiedenen Stellen gearbeitet aber einen Abschluss mit 1.0 hingelegt! War dementsprechend auch nicht mehr der jüngste aber definitiv der motivierteste.

Natürlich war für mich das ein oder andere ganz schön heftig. Aber ich habe es hinbekommen ohne ABI! Und ich bin, soweit mich was nicht brennend interessiert, ziemlich faul. Es gibt aus meiner Sicht mehrere Arten an ein Problem heranzugehen. Entweder weil man soll (90% Versager), oder weil man keine Lust hat was anderes zu machen (70% Versager). Oder, weil man etwas erreichen will (<10% Versager). Und dann passt auch die Motivation und das Ergebnis!

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